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	<title>Maxburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HerrAdams: (GR)  File:Wening maxburg.jpg → File:Wening M007 München, Herzog-Wilhelmsche-Residenz (Maxburg).jpg bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-03-18T11:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_maxburg.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening maxburg.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening maxburg.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_M007_M%C3%BCnchen,_Herzog-Wilhelmsche-Residenz_(Maxburg).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening M007 München, Herzog-Wilhelmsche-Residenz (Maxburg).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening M007 München, Herzog-Wilhelmsche-Residenz (Maxburg).jpg&lt;/a&gt; bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum volkstümlich ebenfalls Maxburg genannten Schloss in Hambach siehe [[Hambacher Schloss]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburg 0439.JPG|mini|Die Neue Maxburg heute]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersichtsplan Maxburg München.png|mini|Umgebungsplan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maxburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Kurzbezeichnung für die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzog-Max-Burg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[München]], die ursprünglich als „Wilhelminische Veste“ bezeichnet wurde. Der Name stammt von Herzog [[Maximilian Philipp Hieronymus (Bayern-Leuchtenberg)|Maximilian Philipp]], der sie im 17. Jahrhundert als Residenz nutzte. Es folgte eine Nutzung durch weitere Angehörige der [[Wittelsbach]]er und durch Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer fast vollständigen Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde an gleicher Stelle in der [[Altstadt (München)|Innenstadt]] am [[Lenbachplatz]] nach Entwurf der Architekten [[Sep Ruf]] und [[Theo Pabst]] ein Komplex aus Verwaltungs- und Geschäftsgebäuden errichtet. Dieser wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Maxburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und integriert als einziges erhaltenes Element der [[Veste]] den &amp;#039;&amp;#039;Maxturm&amp;#039;&amp;#039;. Bundesweit gilt die Neue Maxburg als einer der besten Bauten der Architektur der 1950er Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uwalter&amp;quot;&amp;gt;Uli Walter: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;quot;Maxburg&amp;quot; in München als Paradigma des modernen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: York Langenstein, Karlheinz Hemmeter, Susanne Böning-Weis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monumental: Festschrift für [[Michael Petzet]] zum 65. Geburtstag am 12. April 1998 (=Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege Band 100)&amp;#039;&amp;#039;. K.M. Lipp 1998, ISBN 3-87490-654-X&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde sie unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzog-Max-Burg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening M007 München, Herzog-Wilhelmsche-Residenz (Maxburg).jpg|mini|hochkant=1.66|Herzog Wilhelminische Residenz, Kupferstich von [[Michael Wening]], 1701. Blick von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Val 094 6.jpg|mini|Die Herzog-Max-Burg 1860. Die Ansicht zeigt den Nordflügel mit dem erhaltenen Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The destroyed synagogue; Munich (4409293226).jpg|mini|Die kriegszerstörte Herzog-Max-Burg, im Vordergrund die Überreste der Hauptsynagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxturm Muenchen-1.jpg|mini|hochkant|Renaissanceturm der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Herzog-Max-Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxturm Muenchen Detail-1.jpg|mini|Wappenrelief am Maxturm, ca. 1890]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige „Herzog-Max-Burg“ entstand im Stil der [[Renaissance]] im Auftrag des [[Herzogtum Bayern|bayerischen]] [[Wilhelm V. (Bayern)|Herzogs Wilhelm V.]] Er erwarb zwischen 1579 und 1615 die gesamte Fläche der späteren Anlage und musste dafür 54 einzelne Grundstücke und Häuser ankaufen. Wilhelm ließ 1593 den Grundstein für eine neue Stadtresidenz legen, die nach ihm zunächst &amp;#039;&amp;#039;Wilhelminische Veste&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Mit der [[Kirchweihe|Weihe]] der [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] wurde der ursprüngliche Bau 1597 vollendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmäler in Bayern|M-M|747-750}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Grund für den Neubau gilt ein Brand im [[Alter Hof (München)|Alten Hof]], dem Hauptsitz der Herzöge im Jahr 1578.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders angegeben, beruht die Darstellung der Neuen Maxburg auf {{Denkmäler in Bayern|M-M|747-748}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundstück lag im Nordwesten der Stadt im [[Altstadt (München)#Kreuzviertel|Kreuzviertel]], an der Stadtmauer zwischen dem [[Karlstor (München)|Karlstor]] und dem [[Schwabinger Tor]]. Hauptbaukörper war ein langer [[Riegel (Bauteil)|Riegel]] in Ost-West-Richtung nördlich der heutigen Maxburgstraße. In ihm lag auch die Kapelle der Anlage. Etwa auf der Hälfte der Länge des Südflügels, etwas nach Osten versetzt, schloss sich nach Norden ein [[Gebäudetrakt|Dreiflügelbau]] an, der einen rechteckigen [[Hof (Architektur)|Hof]] einschloss. Der Westflügel dieses Bauteils ist leicht nach Osten abgeknickt nach Norden verlängert. An ihn schließt der zweite Nordflügel an, der wieder in Ost-West-Richtung orientiert ist und zu dem der heute noch erhaltene Turm gehörte. An diesem Flügel liegt die heutige Pacellistraße, vormals Pfandhausgasse. Von der Maxburg aus führte das [[Herzogenstadttor]] in der [[Münchner Stadtbefestigung#Zweite Stadtmauer|zweiten Stadtmauer]] zu dem Kapuzinerkloster, das damals als einziges Kloster Münchens außerhalb der Stadtmauern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verantwortliche Baumeister oder Architekt ist nicht bekannt, als Bauleiter ist Wolf Miller genannt. Der aus Augsburg stammende [[Wendel Dietrich]] war als Architekt beteiligt, Fassadenelemente weisen auf [[Friedrich Sustris]] hin. Entsprechend der Zeit hatten die ausführenden Handwerker und Künstler große Ermessensspielräume. Und letztlich bestimmte Herzog Wilhelm V. die bauliche Konzeption und das künstlerische Programm. Alle Baukörper entstanden aus Ziegeln, die Fassaden waren [[Putz (Bauteil)|verputzt]] und durch dreifarbige Felder gegliedert. Einziges plastisches Element waren Segmentgiebel über den Fenstern des ersten Stockwerks. Die Gliederung der Fassaden durch Putz und Farbe wurde stilprägend für den als [[Manierismus]] bezeichneten Übergang zum Barock und war Vorbild für [[Profanbau]]ten in München und Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Pacellistraße, auf einem kleinen Dreiecksgrundstück an der Stadtmauer ließ [[Albrecht IV. (Bayern)|Albrecht IV.]] ein [[Ballhaus]] für sportliche Spiele errichten, das durch einen [[Bogen (Architektur)|Torbogen]] mit der Maxburg verbunden war. Im Südwesten entstand ein unstrukturierter [[Gebäudekomplex]] von [[Wirtschaftsgebäude]]n, der immer wieder umgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Maxburgstraße entstanden etwa zur selben Zeit die [[St. Michael (München)|Michaelskirche]] sowie die [[Alte Akademie]]. Beides bildete das Kloster der Jesuiten mit Haupteingang von der [[Neuhauser Straße]]. Die große Nähe zwischen der herzoglichen Residenz und dem Jesuitenkloster ist ein Hinweis auf die Zeit der [[Gegenreformation]]. Durch einen Übergang, den „Wilhelmsbogen“, hatte der Herzog jederzeit Zugang zu der Klosteranlage der Jesuiten und dem über der Kreuzkapelle der Michaelskirche gelegenen herrschaftlichen [[Oratorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Erbauer wurde die Residenz zunächst „Wilhelminische Veste“ genannt. Als „Herzog-Max-Burg“ wurde sie erst im 17. Jahrhundert bezeichnet, als [[Maximilian Philipp Hieronymus (Bayern-Leuchtenberg)|Maximilian Philipp]] sie als Residenz nutzte. Zwischen 1611 und 1618 erfolgten Aus- und Umbauten, und zur Errichtung der neuen [[Hofkapelle (Amt)|Hofkapelle]] erfolgte 1644 bis 1663 der Abbruch des vierflügeligen Fürstenbaus und der Neubau des westlichen Flügels. Während die [[Kurfürst|kurfürstliche]] Linie in der [[Münchner Residenz]] residierte, wurde die Herzog-Max-Burg bis ins 19. Jahrhundert meist von nicht-herrschenden Mitgliedern der [[Wittelsbach]]er bewohnt. Nach seiner Abdankung 1598 zog [[Wilhelm V. (Bayern)]] ein, 1611 zog auch sein Sohn [[Albrecht VI.]] zusätzlich ein. Wilhelm bewohnte den westlichsten Teil, Albrecht drei Flügel um den Haupthof. Herzog Maximilian Phillipp nutzte die Veste bis zu seinem Tod 1705, auf ihn geht der heutige Name zurück. Zudem diente die Maxburg auch als Wohnort und Arbeitsstätte von Hofkünstlern wie beispielsweise [[Joseph Vivien]]. Herzog [[Clemens Franz de Paula von Bayern|Clemens Franz]] bezog die Herzog-Max-Burg, bis er 1770 dort starb. Als letzte wohnten hier [[Karoline Friederike Wilhelmine von Baden|Königin Karoline]] als Witwe bis zu ihrem Tod 1841 und die so genannte Kurfürstin Witwe [[Maria Leopoldine von Österreich-Este]] bis zu ihrem Tod 1848.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sylvia Krauss-Meyl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das „Enfant Terrible“ des Königshauses. Maria Leopoldine, Bayerns letzte Kurfürstin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Pustet, 2. Aufl., Regensburg, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitte des 18. Jahrhunderts die Wohnnutzung endete, wurden Behörden in der Anlage untergebracht. Es zogen zeitweilig die Salinendirektion und das Bayerische Nationalmuseum ein. Das Wirtschaftsministerium und die Staatsschuldentilgungskommission hatten ihren Sitz in der Maxburg. Ein weiterer Nutzer war die [[Bayerische Armee]] mit der [[Bayerische Kriegsakademie|Bayerischen Kriegsakademie]] und der [[Königlich Bayerische Artillerie- und Ingenieur-Schule|Königlich Bayerischen Artillerie- und Ingenieur-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1866 fanden umfangreiche Umbauten statt. Der erste Schritt war der Abbruch der Reste der Stadtmauer und des Stadttors im Westen. Stattdessen wurde ein Neubau mit eigenem Eingang vom [[Lenbachplatz]] errichtet, in dem das Wirtschaftsministerium untergebracht wurde. Der Turm erhielt um 1870/71 eine neue Fassung mit durchgehender Putzfelder-Gliederung, die sich an den repräsentativen Bauten im Süden des Komplexes orientierte. Nach 1880 folgte der Abbruch von Wirtschaftsgebäuden im Süden und Osten. Auf den freigewordenen Flächen entstanden Mietshäuser im [[Historismus|späthistoristischen]] Stil an der Ecke Kapellenstraße und das Verwaltungsgebäude der [[Alte Hauptsynagoge München|Alten Hauptsynagoge München]] mit Betsaal an der Ecke Herzog-Max-Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Häuserbuch der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;. R. Oldenbourg Verlag 1960, Band II Kreuzviertel, S. 138 und gegenüber eingebundener Plan&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde die Maxburg von Zivilbehörden und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Unterkunft der kasernierten [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Bayerischen Landespolizei]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung 1944 ==&lt;br /&gt;
Die Maxburg brannte bei den Luftangriffen auf München am 24./25. April 1944 völlig aus. Nur der sechsgeschossige quadratische Turm blieb fast unbeschädigt erhalten. Die Fassade an der Pfandhausstraße (heute Pacellistraße) stand noch, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege empfahl sie zu erhalten. Dazu kam es aber nicht, vielmehr wurde das Gelände als Schuttkippe genutzt und dazu auch Grundmauern abgebrochen. 1949 wurde auch der Abriss der Fassade angeregt, wegen des schlechten Zustands und weil die Geschosshöhen zu niedrig für eine moderne, wirtschaftliche Nutzung waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Carmen M Enss: &amp;#039;&amp;#039;Münchens geplante Altstadt&amp;#039;&amp;#039;. [[Franz Schiermeier Verlag]] 2016, ISBN 978-3-943866-46-9, S. 176&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reste wurden 1951 abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht München I: [https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/muenchen-1/historie.php Geschichte der Bauten] (abgerufen am 5. Februar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Maxburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburgstr Munchen-02.jpg|mini|Zentraler Innenhof der Anlage mit Mosesbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburg 0443.JPG|mini|Lichthof und Treppen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburg.jpg|mini|Eingang der Neuen Herzog-Max-Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburg 1926.jpg|mini|Mosaik von [[Blasius Spreng]] und [[Wilhelm Braun (Maler)|Wilhelm Braun]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maxburg 2189.jpg|mini|hochkant|Plastik von [[Karl Knappe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mosesfigur Muenchen-01.jpg|mini|hochkant|Mosesbrunnen von [[Josef Henselmann]]]]&lt;br /&gt;
Die heutige „Neue Maxburg“ wurde 1954 bis 1957 an Stelle der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Herzog-Max-Burg von den Architekten [[Sep Ruf]] und [[Theo Pabst]] errichtet. Einzig der charakteristische Renaissanceturm blieb vom historischen Vorgängerbau erhalten, wurde 1953 bis 1955 mit flacherem Dach restauriert und steht freigestellt, aber durch Glasbrücken verbunden vor der Fassade. Durch eine offene Bauweise mit Wegen und Plätzen wurde das vormals geschlossene Areal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und von dieser nach anfänglicher Skepsis erfreut aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders angegeben, beruht die Darstellung der Neuen Maxburg auf {{Denkmäler in Bayern|M-M|748-750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage besteht aus drei Baukörpern mit [[Würfel (Geometrie)|kubischer Form]] und strenger Rasterung sowie einem im Südwesten vorgelagerten Pavillon in offener Anordnung. Der Haupteingang, die Büros der Behördenleitungen und einige Sitzungssäle liegen im westlichen als &amp;#039;&amp;#039;Lenbachblock&amp;#039;&amp;#039;, Lenbachplatz 7, bezeichneten siebenstöckigen Bauteil mit großem zentralen [[Hof (Architektur)|Lichthof]] und offenen Treppenstrukturen. Bemerkenswert ist die große stützenlose Überdachung des Eingangs. Der größte Teil der Büros ist in dem neunstöckigen &amp;#039;&amp;#039;Pacelliblock&amp;#039;&amp;#039;, Pacellistraße 5, im Norden untergebracht. Sein oberstes Stockwerk ist als [[Galerie (Architektur)|offene Galerie]] ausgebildet. Nach Süden schließt der &amp;#039;&amp;#039;Maxburgblock&amp;#039;&amp;#039;, Maxburgstraße 4, ein flacherer, vierstöckiger Bau, die Anlage ab. Er ist im Erdgeschoss durch eine Reihe schlanker [[Kolonnade]]n und offene Durchgänge transparent gehalten. Zwischen Hauptbau, Pavillon und Südflügel sowie in der Mitte des Komplexes liegen Grünanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architekten machten die Farbgebung und [[Gestaltungsraster|Rasterung]] des Renaissanceturms zur Grundlage der Gestaltung des Neubaus. Die Bauweise bleibt jedoch transparent, weil die [[Stahlbeton]]struktur nicht kaschiert wurde, sondern offen sichtbar bleibt. Die Fassaden sind teilweise mit Platten aus [[Jurakalk]] verkleidet. An der Südfassade des Maxburgblocks ist gegenüber der Einmündung der Kapellenstraße ein großflächiges Mosaik von [[Blasius Spreng]] und [[Wilhelm Braun (Maler)|Wilhelm Braun]] angebracht, die Westfassade desselben Baukörpers schmückt eine Plastik von [[Karl Knappe]]. Im Innenhof befindet sich der [[Mose]]s-Brunnen von [[Josef Henselmann]] aus dem Jahr 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau beherbergt eine Reihe von Geschäften und Gastronomie im Erdgeschoss sowie Teile des [[Amtsgericht München|Amtsgerichts München]] und des [[Landgericht München I|Landgerichts München I]] in den Büroetagen. Der Pavillon, Lenbachplatz 7a, ist Ausstellungs- und Verkaufsraum der [[BMW AG]], darin finden in unregelmäßigen Abständen auch Kunst- und Designausstellungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;München und seine Bauten nach 1912&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Bayerischen Architekten- und Ingenieursverband, Bruckmann Verlag 1984, ISBN 3-7654-1915-X, S. 450&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vollständig verglaste Ausstellungspavillon wurde 1986 von [[Christian Bartenbach]] modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Wiederaufbau]] in München untypisch war die großflächige Planung. Nach den Plänen von Stadtbaurat [[Karl Meitinger]] sollten in München Baulinien und Grundstücke erhalten bleiben. Doch die [[Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr|Oberste Baubehörde]] stellte sich bei der Ausschreibung 1952 auf den Standpunkt, dass die gesamte Maxburg ein Grundstück war und in der Lage am Rand der [[Altstadt (München)|Altstadt]] eine Anlage in modernem Stil mit freier Gestaltung der Baukörper geeignet wäre. Die modernen Materialien und vor allem die Verwendung von Flachdächern waren bei Auftraggebern und der Öffentlichkeit umstritten. Die Bauausführung lag in den Händen von [[Hans Fries (Bauunternehmer)|Hans Fries]] als Leiter eines Konsortiums mit [[Heilmann und Littmann]], [[Sager &amp;amp; Woerner]], [[Leonhard Moll]] und [[Karl Stöhr (Architekt)|Karl Stöhr]]. Somit waren an dem Projekt fast alle großen Bauunternehmen Münchens beteiligt. Mehrere Umplanungen noch während der Bauausführung führten zu Bauschäden, die schon 1959 eine Sanierung der Fassadenverkleidungen und 1963/64 umfangreiche Nachbesserungen zur Folge hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Architektenkreisen für seine harmonische Integration von Tradition und Moderne gelobte Neubau ist eines der seltenen Beispiele fortschrittlicher Architektur der 1950er Jahre in München. Uli Walter lobte die „Durchblicke zwischen den Höfen, die Höhenstaffelung der Baukörper und die Inszenierung der Blickachsen“ als „bundesweit zu den besten Beispielen der Fünfziger-Jahre-Architektur“ gehörend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uwalter&amp;quot; /&amp;gt; [[Nikolaus Pevsner]] schrieb im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltarchitektur&amp;#039;&amp;#039;: „Die Maxburg ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gut ein moderner Bau mit einem bedeutenden Baudenkmal der Vergangenheit harmonieren kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Pevsner: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltarchitektur&amp;#039;&amp;#039;. Prestel 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten schließt sich ein fast zeitgleich erstellter Neubau des [[Erzbistum München und Freising|Erzbischöflichen Ordinariats]] derselben Architekten an, der teilweise ebenfalls auf dem ehemaligen Grund der alten Maxburg steht. In ihn wurde die durch Sep Ruf wiederaufgebaute [[Karmelitenkirche (München)|Karmelitenkirche]] integriert, in der sich u. a. [[Archiv des Erzbistums München und Freising]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Burger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herzog-Maxburg – ein verschwundener Renaissancepalast in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg zur Zeit der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern (Forschungen zu Burgen und Schlössern, 13), Berlin-München 2010, S. 151–168.&lt;br /&gt;
* Helga Marie Andres: &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktion der Herzog-Maxburg in München&amp;#039;&amp;#039; (Schriften aus dem Institut für Kunstgeschichte der Universität München, 18), München 1987.&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|M-M|747-750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.stmf.bayern.de/ueber_uns/ausstellung_foyer/maxburg/flyer.pdf | wayback=20131103144556 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Neue Maxburg in München&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 668&amp;amp;nbsp;kB), Immobilienbeschreibung des Freistaats Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/24.82/N |EW=11/34/11.11/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Münchner Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sep Ruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Münchner Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lenbachplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Manierismus in Deutschland|Herzog-Max-Burg (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsgericht München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht München I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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