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	<title>Max von Stockhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:55:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Stockhausen&amp;diff=1249744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asio otus: +Doktorarbeit im Bereich der Rechts- und Staatswissenschaften, Münster, 1924 / +Eintrag Bundesarchiv Koblenz / u. a.</title>
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		<updated>2026-01-20T09:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Doktorarbeit im Bereich der Rechts- und Staatswissenschaften, Münster, 1924 / +Eintrag Bundesarchiv Koblenz / u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian „Max“ Theodor Eduard Bernhard von Stockhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1890]] in [[Koblenz]]; † [[31. Januar]] [[1971]] auf [[Gut Stockhausen (Meschede)|Gut Stockhausen]] bei [[Meschede]]) war ein deutscher Jurist und Regierungsbeamter. Politische Bedeutung erlangte er unter anderem als persönlicher Referent des Reichskanzlers (1923–1928) und als [[Regierungsbezirk Arnsberg|Regierungspräsident in Arnsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Stockhausen wurde 1890 als Sohn des gleichnamigen preußischen Offiziers und Gutsbesitzers [[Max von Stockhausen (Offizier)|Max von Stockhausen]] (1862–1944) und seiner Ehefrau Kunigunde, geb. v. Guérard (1865–1929), geboren. Der Vater erreichte seinen Karrierehöhepunkt im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er bis zum Generalmajor befördert wurde. Ein Onkel Stockhausens mütterlicherseits war der Politiker und Reichsminister [[Theodor von Guérard]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Jugend verbrachte Stockhausen auf dem Familiensitz (Gut Stockhausen) bei Meschede. Nach dem Abitur und der Zugehörigkeit zum Militär studierte Stockhausen Rechtswissenschaften. Er war Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Münchener Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Münchener Gesellschaft 1958, S. 6, Nr. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 trat er als Referendar bei der [[Regierungsbezirk Münster|Bezirksregierung in Münster]] in den preußischen Staatsdienst ein. Ab 1914 nahm er als Reserveoffizier am Ersten Weltkrieg teil. Nach dem Krieg kehrte er in den Verwaltungsdienst zurück. Von 1918 und 1920 arbeitete Stockhausen im [[Kreis Warendorf|Landratsamt Warendorf]]. Danach wechselte er als Regierungsassessor an das [[Kreis Recklinghausen|Landratsamt Recklinghausen]]. Noch im selben Jahr wurde er mit der Leitung des Kreises [[Oberglogau]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde Stockhausen als Assessor in [[Reichskanzlei]] in Berlin versetzt. Dort wurde er nacheinander zum Regierungsrat und schließlich zum Oberregierungsrat befördert. Seit 1923 amtierte er als persönlicher Referent des Reichskanzlers. In dieser Funktion gehörte er zu den engen Mitarbeitern der Reichskanzler [[Wilhelm Marx]] und [[Hans Luther]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 trat Stockhausen in die [[Zentrumspartei]] ein. Am 1. Juli desselben Jahres heiratete er in Münster die westfälische Adelige Marie Antoinette von Papen (1906–1993), eine Tochter des Gutsbesitzers und Politikers [[Franz von Papen]], einer führenden Figur im rechten Flügel der Zentrumspartei. Aus der Ehe gingen zwischen 1927 und 1948 insgesamt sechs Kinder hervor. Wie Papen trat Stockhausen 1932 aus der Zentrumspartei aus und näherte sich der [[DNVP]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schulte-Hobein: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Demokratie und Diktatur – Der Aufstieg des Nationalsozialismus in den Kreisverwaltungen des Hochsauerlandkreises&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Werden, Wachsen, Wirken. Vom Wandel der Zeit. Kreisverwaltungen im Hochsauerlandkreis von 1817 bis 2007&amp;#039;&amp;#039;, Meschede, 2007. S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1933 amtierte Stockhausen als Nachfolger des verstorbenen [[Otto von Westphalen zu Fürstenberg|Otto Graf von Westphalen]] als Landrat des [[Kreis Lüdinghausen|Kreises Lüdinghausen]]. Nach der politisch motivierten Entlassung von [[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]] wurde Stockhausen 1933 zum Regierungspräsidenten von [[Arnsberg]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ottilie Knepper-Babilon/Hannelie Kaiser-Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Sauerland&amp;#039;&amp;#039;, Brilon 2003, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 wurde Stockhausen in den einstweiligen Ruhestand versetzt und 1940 endgültig außer Dienst gestellt. Die Entlassung erfolgte, weil sich Stockhausen geweigert hatte, in die [[NSDAP]] einzutreten. Daraufhin ordnete ein Telegramm von Adolf Hitler Stockhausens Entlassung an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=T6jO_mlCRokC&amp;amp;pg=PA343&amp;amp;dq=Ludwig+runte&amp;amp;sig=d-Ct0Jhr0YS5Lq4IyslUyEadUQo Rainer Bookhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelische Kinderpflege und die innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, S. 343], Schulte-Hobein, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung lebte Stockhausen zurückgezogen auf seinem Gut bei Meschede. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] veröffentlichte Stockhausen eine Autobiographie über seine Zeit in der Reichskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Reserveinfanterieregiments Nr. 7&amp;#039;&amp;#039;, 1941.&lt;br /&gt;
* [[Walter Görlitz]] (Hrsg.)/Max von Stockhausen: &amp;#039;&amp;#039;Sechs Jahre Reichskanzlei. Von Rapallo bis Locarno, Erinnerungen und Tagebuchnotizen 1922–1927&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1954.&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit im Bereich der Rechts- und Staatswissenschaften, Münster, 1924: &amp;#039;&amp;#039;Die Massensiedlung als Gesetzproblem in Preußen unt. bes. Berücks. D. Verbandsgesetze für Berlin u. den Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|129966347}}&lt;br /&gt;
*{{AdR|129966347}}&lt;br /&gt;
*[http://sanjosevictorian.com/vonstockhausen.php Zur Familiengeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-122474 Bundesarchiv (Koblenz): Eintrag in Nachlassdatenbank]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5070d62e-fbd3-4029-975d-585a422864dc/ Nachlass Bundesarchiv N 1057]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]]|NACHFOLGER=[[Ludwig Runte]]|AMT=[[Regierungsbezirk Arnsberg#Regierungspräsidenten|Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg]]|ZEIT=1933–1935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129966347|VIAF=1105893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stockhausen, Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Arnsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Provinz Niederschlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Lüdinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meschede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stockhausen (westfälisches Adelsgeschlecht)|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stockhausen, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gut Stockhausen (Meschede)|Gut Stockhausen bei Meschede]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asio otus</name></author>
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