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	<title>Max von Schinckel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Schinckel&amp;diff=1199114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-21T11:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian Heinrich von Schinckel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Oktober]] [[1849]] in [[Hamburg]]; † [[11. November]] [[1938]] in [[Hamburg-Blankenese]]) war ein einflussreicher Hamburger Bankier, der eine wichtige Rolle bei der Fusion der [[Norddeutsche Bank|Norddeutschen Bank]] mit der [[Disconto-Gesellschaft]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:R Dührkoop - Max von Schinckel (1905).jpg|mini|hochkant|Max von Schinckel 1905 von [[Rudolf Dührkoop]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schinckels Mutter Emilie Charlotte Blessig (1816–1887) stammte aus einer wohlhabenden Sankt Petersburger Kaufmannsfamilie und heiratete dort 1844 den seit 1818 bei &amp;#039;&amp;#039;Blessig &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;  – später als Teilhaber – tätigen Paul Gottfried Schinckel (1797–1881) aus Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter von Hueck|Walter v. Hueck]], Erik Amburger, Ernst-Otto v. Dewitz, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Hrsg=[[Deutscher Adelsrechtsausschuß|Deutscher Adelsrechtsausschuss]], Deutsches Adelsarchiv e. V. |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel nach 1400 urkundlich erwähnt) 1986 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], von 1951 bis 2014 erschienen |Band=XVI |Nummer=86 |Verlag=C. A. Starke, Limburg an der Lahn |Ort= |Datum=1986 |ISSN=0435-2408 |Seiten=373–378 |Online=https://d-nb.info/850828252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1849 zog das Paar nach Hamburg, wo Max geboren wurde, mit zwei Brüdern und zwei Schwestern aufwuchs und die [[Gelehrtenschule des Johanneums#Realgymnasium des Johanneums|Realschule des Johanneums]] besuchte. Anschließend machte er eine kaufmännische Lehre bei &amp;#039;&amp;#039;Burmester &amp;amp; Stavenhagen&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg und arbeitete ab 1867 drei Jahre in der Handelsfirma &amp;#039;&amp;#039;Moritz Ponfick&amp;#039;&amp;#039; in [[Sankt Petersburg]], unterbrochen  1868/69 durch den Einjährig-Freiwilliger Militärdienst beim preußischen Dragoner-Regiment Nr. 6 in [[Hadersleben]], welchen er als Reserveoffizier abschloss. 1870/71 nahm er am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil und trat im Sommer 1871 wieder seine Stellung in Petersburg an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120915072742/http://www.bankgeschichte.de:80/de/content/850.html Biografie der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 1872 wechselte er nach Hamburg zur [[Norddeutsche Bank|Norddeutschen Bank]], wo sein Vater von 1872 bis 1881 Aufsichtsratsmitglied war.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Wulff: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Bank in Hamburg 1856–1906&amp;#039;&amp;#039;, Ecksteins biographischer Verlag, Berlin 1906, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde dort mit 23 Jahren einer der jüngsten Manager-Bankiers und 1874 zum Direktor gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reitmeyer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Morten Reitmeyer |Hrsg=Helmut Berding, u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Bankiers im Kaiserreich |Sammelwerk=Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft |Band=136 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=1999 |ISBN=3-525-35799-0 |Seiten=204-205 |Online=https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00040358_00203.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1880 bis 1886 war Schinckel Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Begruender&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Gerhardt |Hrsg=Ekkehard Nümann |Titel=35. Maximilian Heinrich von Schinckel (1849–1938) |Sammelwerk=Die Begründer der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung |Verlag=Hamburg University Press |Ort=Hamburg |Datum=2007 |ISBN=978-3-937816-35-7 |Seiten=62 |Online=http://hup.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/17/pdf/HamburgUP_MfW01_Begruender.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung des Überseehandels und des Reedereigeschäftes wurden unter von Schinckel zum Kerngeschäft der Norddeutschen Bank. Er selbst stieg bald zu ihrer einflussreichsten Person auf und ermöglichte die [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] mit der in Berlin ansässigen [[Disconto-Gesellschaft]]. Die Norddeutsche Bank wurde dabei zu einer Tochtergesellschaft und ihre Aktionäre erhielten für die Herausgabe ihrer Aktien 1895 40 % der Anteile der Disconto-Gesellschaft. Schinckel wurde [[Persönlich haftender Gesellschafter]]&amp;lt;ref&amp;gt;In mehreren biografischen und zeitgenössischen Artikeln wird Max Schinckel als „Geschäftsinhaber“ tituliert; das entspricht heute dem „Persönlich haftenden Gesellschafter“ (PhG). (Hinweis dazu: Henry Wulff: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Bank in Hamburg 1856–1906.&amp;#039;&amp;#039; S. 18)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Norddeutschen Bank und in den Vorstand der Disconto-Gesellschaft aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bankgeschichte.de/04_16_03a.html |text=Geschichte der Fusion |wayback=20071007202433}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde somit zum einflussreichen Hamburger Bankier, protegiert von [[Gustav Godeffroy]], [[Adolph von Hansemann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max v. Schinckel: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen.&amp;#039;&amp;#039;, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Haus [[F. Laeisz]], dessen Familienmitglied [[Carl Ferdinand Laeisz]] ebenfalls im Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank saß.&amp;lt;ref&amp;gt;Elsabea Rohrmann: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schinckel&amp;#039;&amp;#039;, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1896 und 1918 war er Mitglied der [[Handelskammer Hamburg]] und von 1907 bis 1910 ihr Präses. Präsidiumsmitglied beim [[Hansabund]] wurde er 1909.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hansa-Bund für Gewerbe, Handel und Industrie 1909–1914.&amp;#039;&amp;#039; Der gescheiterte Versuch einer antifeudalen Sammlungspolitik, Vandenhoeck + Ruprecht, Göttingen 1976, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Hamburger Neustadt 20 - 1906.JPG|mini|250px|links|Bismarck Enthüllungsfeier, Hamburg 1906]]&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf Bismarcks Tod 1898 initiierte er das „Bismarck-Denkmal-Comité“ zur Errichtung eines [[Bismarck-Denkmal (Hamburg)|Denkmals]], das 1906 als größtes seiner Art feierlich enthüllt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mecklenburg-Vorpommern wurde von Schinckel 1901 Eigentümer von [[Setzin|Gut Setzin]] (971 Hektar) und 1911  von Timkenberg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Groß Timkenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Katharina Baark (Hg.), Hugo von Pentz: &amp;#039;&amp;#039;Album mecklenburgischer Güter im ehemaligen ritterschaftlichen Amt Wittenburg.&amp;#039;&amp;#039; Thomas Helms Verlag, 2. Aufl., Schwerin 2006, S. 59 ff. ISBN 3-935749-81-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; für seinen Sohn Ernst und das dazugehörende Nebengut Sprengelshof&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Mit Unterstützung vieler Behörden und der Landbünde zu Güstrow und Neubrandenburg |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=4. Letzte Ausgabe |Band=IV Reihe Paul Niekammer |Auflage=4. |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=60-74 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2021-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Teldau]] (607 Hektar).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.decisionmodels.com/Blessigs/PDFs/PJ_Blessig1_Emilie_Descendants.pdf &amp;#039;&amp;#039;A History of the Blessig Family, Descendants of P.J. Blessig I and Emilie Charlotte Forsch, (iii) Maximilian Heinrich v. Schinckel&amp;#039;&amp;#039;, S. 94/95.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1912 erschienenen Rangliste der vermögenden Personen belegte von Schinckel Rang 52 in Hamburg mit einem Vermögen von 4,7 Millionen Mark bei einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von 450.000 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in den drei Hansastädten (Hamburg, Bremen, Lübeck) |Reihe=Das Jahrbuch der Millionäre Deutschlands |BandReihe=2 |HrsgReihe=Rudolf Martin |Verlag=Rudolf Martin |Ort=Berlin |Datum=1912 |ISBN= |Seiten=8, 91 |Online=http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000265B800000000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reitmeyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1920 war Schinckel Vorsitzender des Dachverbandes der Hamburger [[Deutsches Rotes Kreuz#Geschichte|Rotkreuzvereine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volkmar Schön |url=https://www.drk-hamburg.de/fileadmin/Eigene_Bilder_und_Videos/150_Jahre_DRK_Hamburg/Notizen_zur_Hamburger_Rotkreuzgeschichte/Notizen_zur_Hamburger_Rotkreuzgeschichte_-_3._Ausgabe__August_2014.pdf |titel=Max Schinckel |werk=Notizen zur Hamburger Rotkreuzgeschichte |hrsg=Newsletter des DRK Landesverbandes Hamburg e. V. |datum=2014-08 |seiten=4 |format=PDF |abruf=2021-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Schinckel wurde 1917 von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] in den erblichen Adelsstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Freiherr von Houwald|A. Freiherr von Houwald:]] &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873–1918&amp;#039;&amp;#039;. C. A. Starke, Görlitz 1939, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&amp;amp;datum=19170415&amp;amp;query=%22riedemann%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=10 |titel=ANNO, Neues Wiener Journal, 1917-04-15, S. 10 |abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 31. März 1919, in seinem 70. Lebensjahr, schied Schinckel als [[Komplementär (Gesellschaftsrecht)|persönlich haftender Gesellschafter]] der Disconto-Gesellschaft wie der Norddeutschen Bank aus und vereinigte den Aufsichtsratsvorsitz beider Institute in seiner Person. Als diese 1929 in der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] aufgingen, war er bis 1938 [[Deutsche Bank#Ehrenvorsitzende|Ehrenpräsident]] des Aufsichtsrates der Deutschen Bank. Schinckel war u.&amp;amp;nbsp;a. von 1897 bis 1933 (ab 1910 als Vorsitzender) im Aufsichtsrat der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|HAPAG]] vertreten, aber auch bei der [[Norddeutsche Affinerie]], der [[Dynamit Nobel]], der Guano-Werke, der [[Aurubis|Norddeutsche Affinerie (Aurubis)]], der [[Reiherstiegwerft#Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG|Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik]], der [[Henry B. Sloman (Unternehmer)|H. B. Sloman]] &amp;amp; Co. Salpeterwerke und als Aufsichtsratsmitglied u.&amp;amp;nbsp;a. beim [[A. Schaaffhausen’scher Bankverein]], der [[Deutsch-Asiatische Bank]], der [[Woermann-Linie]], der [[Metallpatronen AG|Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken]], der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]], der [[Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb]], der [[Vereinigte Königs- und Laurahütte]] und ab 1925 der [[I.G. Farben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elsabea Rohrmann: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schinckel&amp;#039;&amp;#039;, S. 300–301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat Max von Schinckel dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] bei und wurde Vorstandsmitglied des nationalistischen [[Hamburger Nationalklub]]s von 1919, dessen Ehrenpräsident er später war. Er war ebenfalls Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP).&amp;lt;ref&amp;gt;Nele Maya Fahnenbruck: &amp;#039;&amp;#039;„…reitet für Deutschland.“&amp;#039;&amp;#039; Pferdesport und Politik im Nationalsozialismus, Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2013, S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Position zur [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] war positiv, als aktiver Förderer des NS-Regimes trat er jedoch nicht auf und eine antijüdische Politik nach 1933 lehnte er ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Begruender&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrabstätte Paul Gottfried Schinckel.jpg|mini|hochkant|Familiengrabstätte Paul Gottfried Schinckel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1882 heiratete er die aus Blankenese stammende Patriziertochter &amp;#039;&amp;#039;Olga Clementine Berckemeyer&amp;#039;&amp;#039; ((1862–1936), deren Mutter &amp;#039;&amp;#039;Helene&amp;#039;&amp;#039; (1830–1895)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Geschlechterbuch|Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien]], Band 51 (Hamburg 7), Hrsg. Bernhard Koerner, C. A. Starke, Görlitz 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ältere Schwester von [[William Henry O’Swald]]) war; dadurch wurde Max Schinckel Angehöriger der das wirtschaftliche und politische Leben bestimmenden Kreise der Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elsabea Rohrmann: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schinckel. Hanseatischer Bankmann im Wilhelminischen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;,  HWWA Institut für Wirtschaftsforschung - Verein Weltarchiv GmbH, Hamburg 1971, S. 286. ISBN 3-87895-095-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hatte fünf Kinder:&lt;br /&gt;
* Helena (1883–1953), verheiratet mit [[Edmund von Oesterreich]]&lt;br /&gt;
* Anna Maria (1885–1966), Mutter von [[Hans Georg von Studnitz]]&lt;br /&gt;
* Ernst von Schinckel (1889–1945), Erbe auf Kartzitz, Gutsherr auf Manschenhagen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=H. Seeliger |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen; nach amtlichen Quellen |Sammelwerk=Niekammer’s Güter-Adressbücher |Band=I f. Pommern (als Reprint b. Becker-Potsdam neu veröffentlicht) |Nummer=1939 |Auflage=9. |Verlag=Selbstverlag von Niekammer’s Adreßbücher GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1939 |Seiten=44 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_der_Prov/LzgDEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Velgast+1939&amp;amp;pg=PA44&amp;amp;printsec=frontcover}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Suizid mit seiner Frau Martha von Allwörden und seiner Schwester Barbara auf [[Rappin#Geschichte|Gut Kartzitz]]&lt;br /&gt;
* [[Joachim von Schinckel]], Bankier, und dessen Zwillingsschwester&lt;br /&gt;
* Elisabeth (1895–1990), verheiratet mit Günther Freiherr von [[Hammerstein (Adelsgeschlecht)#Hammerstein-Loxten|Hammerstein-Loxten]].&lt;br /&gt;
Als Stadtwohnsitz diente die 1891/1892 von [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] gebaute Stadtvilla in der Hansastraße 9 in [[Hamburg-Harvestehude]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3947936/data/denkmalliste-eimsbuettel.pdf Hamburg Kulturbehörde, Denkmalliste Auszug Eimsbüttel, S. 140]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[38] Stadthaus Schinckel, Hansastr. 9, 1891/92&amp;#039;&amp;#039;, in: Wilhelm Hornbostel, David Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Haller&amp;#039;&amp;#039;. Leben und Werk 1835–1925. Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3-930802-71-6, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt; 1888 kaufte er zusätzlich als Landsitz in Blankenese die &amp;#039;&amp;#039;Villa Erika&amp;#039;&amp;#039; in der Richard-Dehmel-Straße 4&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildindex.de/obj32035973.html#|home bildindex der Kunst und Architektur]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf rund 12 Hektar Land.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.decisionmodels.com/Blessigs/PDFs/PJ_Blessig1_Emilie_Descendants.pdf &amp;#039;&amp;#039;A History of the Blessig Family, Descendants of P. J. Blessig I and Emilie Charlotte Forsch&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute erinnert dort der „Schinckels Park“ mit seiner für die [[Kreek (Rodelschlitten)|Kreeken]] genutzten Wiese an den früheren Wohnsitz der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Schinckel starb mit 89 Jahren und wurde auf dem [[Alter Niendorfer Friedhof|Alten Niendorfer Friedhof]] in Hamburg in der Familiengruft von &amp;#039;&amp;#039;Paul Gottfried Schinckel&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Neben der [[Jagd]] war von Schinckel passionierter Reiter. Er war ab 1877 Mitglied im [[Hamburger Renn–Club]]. Als dessen Vorsitzender und Nachfolger des verstorbenen Gustav Godeffroy führte von 1893 bis 1923 den [[Pferderennsport]] zu großer Blüte. Unter seiner Leitung wurden das [[Deutsches Derby|Galoppderby]] auf der [[Galopprennbahn Hamburg-Horn]] ein gesellschaftlicher Höhepunkt des wilhelminischen Hamburgs, zu dem auch Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] regelmäßig erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischer]] Christ engagierte er sich zudem in der [[Allgemeine Evangelisch-lutherische Konferenz|Allgemeinen Evangelisch-Lutherischen Konferenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949. Organe – Ämter – Verbände – Personen |Band=Bd. 1: Überregionale Einrichtungen |Auflage=1. |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2010 |ISBN=978-3-525-55784-6 |Seiten=285}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlag bei Hartung, Hamburg 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansprache … am 18. Januar 1933&amp;#039;&amp;#039;, National-Klub von 1919, Hamburg 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Autor=Hans Walden |Lemma=Schinckel, Max von |Band=3 |Seite=336 |SeiteBis=338}}&lt;br /&gt;
* [[Gothaisches Genealogisches Handbuch]], &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], Selbstverlag, Marburg 2021. ISBN 978-3-9820762-3-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|784|785|Schinckel, Max v.|Martin L. Müller|118755080}}&lt;br /&gt;
*  Elsabea Rohrmann: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schinckel.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatischer Bankmann im wilhelminischen Deutschland (Diss.). HWWA Institut für Wirtschaftsforschung – Verein Weltarchiv GmbH, Hamburg 1971, ISBN 978-3-87895-095-0.&lt;br /&gt;
* Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Fremdenblatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 313 vom 12. November 1938, (Digitalisat, siehe Pressemappe)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Henry Wulff |Titel=Norddeutsche Bank in Hamburg 1856–1906 |Verlag=Eckstein |Ort=Berlin |Datum=1906 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb00069325-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=118755080 |Name=Schinckel, Max (Maximilian) Heinrich von (preußischer Adel 1917)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118755080}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/026882}}&lt;br /&gt;
* Schinckels Park auf [http://www.historischegaerten.de/parks/Altona/Blankenese/SchinckelsWiese/slide1.html www.historischegaerten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118755080|LCCN=no2004004530|VIAF=47557625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schinckel, Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bank AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präses der Handelskammer Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schinckel, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schinckel, Maximilian Heinrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier und Politiker, MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Blankenese]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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