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	<title>Max von Schenkendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jordi: /* Herkunft */ s.Disk.</title>
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		<updated>2026-04-11T00:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt; s.Disk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schenkendorf stahlstich.jpg|mini|hochkant=0.7|Stahlstich, vor 1818]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tilsit - Schenkendorf-Denkmal (AK 1900er).jpg|mini|hochkant=0.7|Tilsit: [[Schenkendorf-Denkmal|Schenkendorf-Standbild]] auf dem ehemaligen Schenkendorfplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Rheinanlagen 25.jpg|mini|hochkant=0.7|Koblenz: Büste Max von Schenkendorfs in den [[Rheinanlagen (Koblenz)#Max-von-Schenkendorf-Denkmal|Rheinanlagen]] (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Schenkendorf Hauptfriedhof Koblenz.jpg|mini|hochkant=0.7|Grabmal von Max von Schenkendorf auf dem [[Hauptfriedhof Koblenz]] (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried Schenk von Schenkendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schenckendorff&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[11. Dezember]] [[1783]] in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] in [[Ostpreußen]]; † [[11. Dezember]] [[1817]] in [[Koblenz]]) war ein deutscher [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Max von Schenkendorf entstammt der Niederlausitzer Adelsfamilie [[Schenckendorff (Adelsgeschlecht)|Schen(c)kendorf(f)]]. Seine Eltern waren der [[Kriegsrat#Titel|Kriegs- und Domänenrat]] sowie Erbherr auf [[Lukjanowo (Kaliningrad)|Lenkonischken]] George Heinrich von Schenckendorff (1744–1813) und dessen Ehefrau Luise von Karrius (1761–1830). Sein Bruder Karl (1785–1813) wurde als [[Hauptmann (Offizier)|Premierkapitän]] der [[Garde#Brandenburg/Preußen|preußischen Garde]] in der [[Schlacht bei Bautzen]] tödlich verwundet. Sie hatten noch eine Schwester, Caroline Ludovica Euphrosyne (* 5. November 1789).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1906.&amp;#039;&amp;#039; Siebenter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1905, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8239170 S. 684.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max von Schenkendorf wuchs während der Dienstzeit seines Vaters in Tilsit auf; die Mutter war eine namhafte Schriftstellerin. Nach der Pensionierung des Vaters zog die Familie auf das Landgut Lenkonischken, das George von Schenkendorf im Ruhestand bewirtschaftete. Max wurde bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr von einem [[Hauslehrer]] unterrichtet und 1798 zum Studium der [[Kameralistik|Kameral-]] und [[Rechtswissenschaft]]en an die [[Albertus-Universität Königsberg]] geschickt.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Schenckendorff, Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Hermanowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Adam Kraft Verlag, Mannheim 1980, ISBN 3-8083-1162-2, S.&amp;amp;nbsp;266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dem Vater das Studentenleben des Sohnes missfiel, gab er ihn 1802 zur Ausbildung in das Haus des Pfarrers und Universitätslehrers [[Abraham Ernst Hennig|Ernst Hennig]] (1771–1815)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBLD|0000000010498368|NAME=Abraham Ernst Hennig}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Skowrony (Godkowo)|Schmauch]] bei [[Pasłęk|Preußisch Holland]]. Im benachbarten [[Osiek  (Godkowo)|Hermsdorf]] erhielt er Unterricht in Literatur und Geschichte bei [[Johann Christoph Wedeke]], der ein väterlicher Freund für ihn wurde. 1804 kehrte er gegen den Willen des Vaters an die Königsberger Universität zurück und beendete im Jahr darauf sein Studium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Muttersprache – Mutterlaut“. Vor 140 Jahren starb Max von Schenkendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Preußische Allgemeine Zeitung|Ostpreußen-Warte]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.ahnen-spuren.de/Members/inge4013/ostpreussische-nachrichten/ostpreussen-warte/ostpreussen-warte-1957/alte-version/ostpreussen-warte-folge-12-vom-dezember-1957 Nr.&amp;amp;nbsp;12 (Dezember 1957)], S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit war er mit dem Medizinstudenten und Lyriker [[David Assing]] befreundet. In Königsberg trat er als Erzieher in den Dienst des [[Hofmeister|Landhofmeisters]] [[Hans Jakob von Auerswald]] und veröffentlichte bald erste Gedichte und Lieder. Nach dem Bestehen seines Examens als Regierungsreferendar im November 1806 war er bei der [[Deputation|Landesdeputation]] in Königsberg tätig. 1807 war er Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Vesta&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Text der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Vesta&amp;#039;&amp;#039; von Max von Schenkendorf [https://www.jung-stilling-forschung.de/TextVesta.pdf hier] und Text der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039; von Max von Schenkendorf [https://www.jung-stilling-forschung.de/TextStudien.pdf hier]&amp;lt;/ref&amp;gt; die wegen ihrer antifranzösischen Tendenz nach nur einer Ausgabe von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] verboten wurde. Auch ein zweites Zeitschriftenprojekt scheiterte während der [[Franzosenzeit]] aus politischen Gründen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fisch&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Fischer (Theologe)|Paul Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Max v. Schenkendorf. Zum 100jährigen Todestage des ostpreußischen Sängers der Freiheitskriege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Ostlande. Illustrierte Monatsblätter für Heimatkunde, Kunst, Wissenschaft und Verkehr des deutschen Ostens.&amp;#039;&amp;#039; 12.&amp;amp;nbsp;Jg., [https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/Content/50043/012396-1917.pdf Heft&amp;amp;nbsp;12 (Dezember 1917)] (PDF; 23&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;390–398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1809 verursachte sein [[Schlitten]] in [[Tragheim]] einen [[Beinahunfall|Beinahe-Verkehrsunfall]], in dessen Folge er von dem Geschädigten, Generalmajor [[Hans Stephan von Rouquette]], beleidigt und sein Kutscher verprügelt wurde. Schenkendorf forderte den Offizier zum [[Duell]], bei dem Rouquette ihm die Pistole aus der Hand schoss. Dabei wurde seine rechte Hand zerschmettert, die er zeitlebens nicht mehr bewegen konnte. Zwar wurde den Duellanten der als Bestrafung vorgesehene [[Festungshaft|Festungsarrest]] von König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] erlassen, doch musste Schenkendorf ein volles Jahr auf [[Schloss Schlodien]] gepflegt werden und mit der linken Hand fechten und schreiben lernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fisch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Die gekränkte Ehre. Ein Beitrag zum Duell des Dichters Max v. Schenkendorf mit dem Generalmajor Hans Stephan v. Rouquette.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Wörster]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Karl-Heinz Weber, den ersten Vorsitzenden der J.&amp;amp;nbsp;G. Herder-Bibliothek Siegerland e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der J&amp;amp;nbsp; G. Herder-Bibliothek Siegerland e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band 21). J.&amp;amp;nbsp;G. Herder-Bibliothek Siegerland e.&amp;amp;nbsp;V., Siegen 1989, S.&amp;amp;nbsp;65–121.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1811 verursachte er einen Theaterskandal in Königsberg, als er die Studenten im [[Stadttheater Königsberg]] lautstark zur „Ruhe!“ anhielt und damit eine tätliche Auseinandersetzung während der Vorstellung provozierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Behörde aufgelöst worden war und er sich in Königsberg unwohl fühlte, reiste er 1812 über [[Weimar]], wo er mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] zusammentraf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fisch&amp;quot; /&amp;gt; nach [[Baden (Land)|Baden]] zu seiner emigrierten Freundin Henriette Elisabeth Barckley (1774–1840), der neun Jahre älteren Witwe eines wohlhabenden Königsberger Kaufmanns, mit der er schon einige Jahre vor dem Tod ihres Ehemannes befreundet gewesen war. Er heiratete sie am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1812 in [[Karlsruhe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fisch&amp;quot; /&amp;gt; Beim [[Kur]]aufenthalt in [[Baden-Baden]] besuchte das Paar [[Schloss Hohenbaden]], das Schenkendorf zu romantischen Dichtungen anregte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.schloesser-und-gaerten.de/fr/presse/communiques-de-presse/communiques-de-presse-detailansicht/4610 11. Dezember 1783: Der Dichter Max von Schenkendorf wird geboren.]&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, 11. Dezember 2020, abgerufen am 24. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Baden freundete er sich auch mit dem Arzt und Schriftsteller [[Johann Heinrich Jung-Stilling]] (1740–1817) an. Obwohl er wegen seiner gelähmten Hand nicht kriegstauglich war, zog er 1813 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] in die [[Befreiungskriege]]. Im Mai 1813 begab er sich ins preußische Hauptquartier nach [[Świdnica|Schweidnitz]] und wurde als Beobachter des [[Generalstab]]s in die Brigade Röder aufgenommen, der sich viele bekannte Kulturschaffende anschlossen, darunter der Schriftsteller [[Friedrich de la Motte Fouqué]]. Im Lager und während des sich anschließenden Feldzuges entstanden die meisten seiner Kriegslieder, die handschriftlich in der Armee verbreitet und überall gesungen wurden. Auch an der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] nahm er teil. Ab 1814 war er für das Militärgouvernement in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], [[Köln]] und [[Aachen]] tätig und kurte an den [[Aachener Thermalquellen]]. Ende 1815 erhielt er bereits todkrank eine Anstellung in Koblenz als Regierungsrat. Er starb an seinem 34.&amp;amp;nbsp;Geburtstag auf dem Krankenbett, wo ihn die zur Feier geladenen Freunde tot vorfanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leb&amp;quot; /&amp;gt; Seine Frau und seine Mutter überlebten ihn viele Jahre. Das Grab Schenkendorfs und seiner Frau befindet sich auf dem [[Hauptfriedhof Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkendorf war vermutlich 1812 in die [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Carl zur Einigkeit&amp;#039;&amp;#039; in Karlsruhe aufgenommen worden, möglicherweise durch Johann Heinrich Jung-Stilling beeinflusst. 1817 wurde er Mitgründer der aus einer [[Feldloge]] entstandenen Loge &amp;#039;&amp;#039;Friedrich zur Vaterlandsliebe&amp;#039;&amp;#039; in Koblenz.&amp;lt;!--Zeitschrift „Humanität“ Nr. 5 1980 S. 15.; Lennhoff-Posner: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1932, Sp. 1390. Anton Stecher: Jung-Stilling, in: Bundesblatt, Jg. 1919. Martin Eckhart: Schenkendorf, in: Zirkelkorrespondenz, Jg. 1928, Nr. 20. Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Handbuch der Freimaurerei&amp;#039;&amp;#039;, Erster Band, 3. Auflage von &amp;#039;&amp;#039;Lennings Encyklopädie der Freimaurerei&amp;#039;&amp;#039;, Max Hesse`s Verlag, Leipzig 1900, [https://www.google.de/books/edition/Allgemeines_Handbuch_der_Freimaurerei_Bd/ySQZAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Max+Schenkendorf+Freimaurer&amp;amp;pg=PA517&amp;amp;printsec=frontcover S. 517.]--&amp;gt; Ein Leipziger Verlag für freimaurerisches Schrifttum vertrieb in den 1920er Jahren ein Bildnis Schenkendorfs in einer Postkartenreihe berühmter Freimaurer.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weltliche Freimaurerei. Ein Beitrag zur humanistischen Bewegung innerhalb des deutschen Mauertums. Gesammelte Arbeiten von Gustav Maier. Neue Ausgabe, durch Berichtigungen und Ergänzungen vermehrt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Eduard Volkening, Leipzig 1920 ([https://www.google.de/books/edition/Weltliche_Freimaurerei/q5PkOAnrbTwC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Max+Schenkendorf+Freimaurer&amp;amp;pg=PP2&amp;amp;printsec=frontcover Verlagswerbung im Vorsatz]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Max von Schenkendorf gilt als einer der bedeutendsten [[Lyriker]] der Befreiungskriege. So schrieb er die Texte für &amp;#039;&amp;#039;Das Lied vom Rhein&amp;#039;&amp;#039; (1814, [[Friedrich Heinrich Wilhelm Lange|Friedrich Lange]] gewidmet),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Johannes Tümmers |Titel=Der Rhein. Ein europäischer Fluß und seine Geschichte |Auflage=2 |Verlag=C. H. Beck |Ort=München |Datum=1999 |ISBN= |Seiten=220}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheit, die ich meine]]&amp;#039;&amp;#039; (1813, Melodie: [[Karl August Groos]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Wenn alle untreu werden]]&amp;#039;&amp;#039; (1814).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Geistliches Lied|Kirchenlied]] &amp;#039;&amp;#039;Ostern, Ostern, Frühlingswehen&amp;#039;&amp;#039; (1815, Melodie: Karl August Groos) wurde von Schenkendorf getextet. Sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Todessehnen&amp;#039;&amp;#039; wurde durch die Vertonung von [[Johannes Brahms]] (1833–1897) in den &amp;#039;&amp;#039;Sechs Liedern für eine tiefe Stimme&amp;#039;&amp;#039; (op.&amp;amp;nbsp;86) besonders bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Romantik]]er beklagte er die Zerstörung alter Kulturdenkmäler des [[Mittelalter]]s, so etwa 1803 nach einem Besuch der vernachlässigten [[Marienburg (Malbork)|Marienburg]], und wird deshalb auch als Vorläufer des [[Denkmalschutz]]es gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Huse: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Max von Schenkendorf: ‚Ein Beispiel von der Zerstörungssucht in Preußen‘ (1803).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege. Deutsche Texte aus drei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-40544-4, S.&amp;amp;nbsp;47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 besorgte sein Kriegskamerad Friedrich Lange in Berlin die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Max von Schenkendorf’s sämmtliche Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Erste vollständige Ausgabe, Gustav Eichler, Berlin 1837.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. das  [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10119069?page=6,7 Digitalisat] dieser Ausgabe; &amp;#039;&amp;#039;Grundrisz zur Geschichte der deutschen Dichtung&amp;#039;&amp;#039;. Aus den Quellen bearbeitet von [[Karl Goedeke]]. 2., ganz neu bearb. Auflage von Edmund Goetze, Band 7.2 (&amp;#039;&amp;#039;Zeit des Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;), L. Ehlermann, Dresden 1906, [https://archive.org/details/bub_gb_L_3fAAAAMAAJ/page/836/mode/2up S. 837.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Schenkendorf sind Straßen und Schulen in mehreren deutschen Städten benannt und es wurden Denkmale für ihn errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Koblenzer [[Rheinanlagen (Koblenz)|Rheinanlagen]] steht ein 1861 aufgestelltes Denkmal mit einer Bronzebüste Schenkendorfs sowie Schwert und Lyra in einem Blumenkranz als Symbol seines Lebensinhalts. Unter dieser Darstellung stehen Schenkendorf gewidmete Worte des Dichters [[Ernst Moritz Arndt]]: „Er hat vom Rhein, / Er hat vom deutschen Land / Mächtig gesungen, / Dass Ehre auferstand, / Wo es erklungen“. Die Originalbüste wurde 2012 zerstört. Die Nachbildung schuf 2013 Stefan Reckentäler aus Montabaur; gegossen wurde sie von Kai-Uwe Pelikan in [[Bendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Kallenbach: [https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/koblenz-und-region_artikel,-ein-dichter-in-unruhiger-zeit-schenkendorf-und-die-sehnsucht-nach-freiheit-_arid,2261880.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Dichter in unruhiger Zeit …&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Mai 2021, abgerufen am 10. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|680|681|Schenkendorf, Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried von|Christof Dahm|118754599}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|31|74|82|Schenkendorf, Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried v.|[[Fritz Jonas]]|ADB:Schenkendorff, Max von}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich de La Motte Fouqué|L. M. Fouqué]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Max von Schenkendorff’s Leben. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; In. &amp;#039;&amp;#039;Preußische Provinzial-Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Königsberg 1834, [https://books.google.de/books?id=D9sOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA100 S. 100–110.]&lt;br /&gt;
* [[Ernst August Hagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schenkendorf’s Leben, Denken und Dichten.&amp;#039;&amp;#039; R. L. Decker, Berlin 1863. [https://books.google.de/books?id=6WguAAAAYAAJ Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Ernst August Hagen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedichte von Max von Schenkendorf&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Cotta, Stuttgart 1871. [https://www.google.de/books/edition/Gedichte_von_Max_von_Schenkendorf_mit_ei/AySZJcLwjocC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Max+Schenkendorf+Freimaurer&amp;amp;pg=PA58&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat], ff. 5. Auflage, Stuttgart 1878. [https://www.google.de/books/edition/Gedichte_von_Max_von_Schenkendorf/IZt1dd93jsgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Max+Schenkendorf+Freimaurer&amp;amp;pg=PA58&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Elsa von Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Max von Schenkendorf. Eine literarhistorische Studie&amp;#039;&amp;#039;, in Kommission bei Gerold &amp;amp; Co., Wien 1908. [https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Literaturzeitung_Wochenschrift/aveoqAHuCIgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Max+Schenkendorf+Freimaurer&amp;amp;pg=PA2015&amp;amp;printsec=frontcover Rezension Digitalisat], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Litteraturzeitung|Deutsche Literaturzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 32, XXX. Jahrgang, Hrsg. [[Paul Hinneberg]], Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 7. August 1909.&lt;br /&gt;
* [[Emil Knaake]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zu einer Lebensbeschreibung Max von Schenkendorfs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Litauischen litterarischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Heidelberg 1894, [https://books.google.de/books?id=oRHf6BU4My0C&amp;amp;pg=PA1 S. 1–16.]&lt;br /&gt;
* Erich Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Die Familien von Schenckendorff/Schenkendorf. Ein Beitrag zur Geschichte des Dichters Max v. Schenkendorff&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Geschlechterkunde&amp;#039;&amp;#039;, (APG NF), Blätter des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen, Neue Folge, Band 14, 31. Jahrgang, Selbstverlag, Hamburg 1983, S. 245–276. {{ISSN|0344-5593}} [https://vffowbuchverkauf.de/APGNF-014/mReg-DL Digitaler Zugang]&lt;br /&gt;
* Erich Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zu Max v. Schenkendorfs Leben, Denken und Dichten. Nachweis der Notwendigkeit einer historisch-kritischen Ausgabe der Werke des ostpreussischen Dichters der Befreiungskriege, Darstellung der Forschungslage, Überblick über die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Werke, Bibliographie die Primär- und Sekundärliteratur, Archivverzeichnis, chronologisches Werk- und Dokumentenverzeichnis, Erstveröffentlichung von sechs Briefen und zwei Gedichten&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Stadtbibliothek Koblenz&amp;#039;&amp;#039; 1988. {{ISSN|0931-0894}} ISBN 3-926238-07-0.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Theuerkauf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Stammbuch des Dichters. Max von Schenkendorf, 1805–1813&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Stadtbibliothek Koblenz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22). Stadtbibliothek Koblenz 1987, ISBN 3-926238-05-4 u. ISBN 3-926238-06-2.&lt;br /&gt;
* Ernst August Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Max von Schenkendorf’s Leben und Dichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westermann’s Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. Druck und Verlag George Westermann, Braunschweig 1860, [https://books.google.de/books?id=uGfJ7xQFuKMC&amp;amp;pg=PA539 S.&amp;amp;nbsp;539–550].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max von Schenkendorf}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118754599}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118754599}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Schenkendorf,+Max+von}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|schenken}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Max+von+Schenkendorf%22 Max von Schenkendorf] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* Erich Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Schenkendorf&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.jung-stilling-forschung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=205&amp;amp;Itemid=7 jung-stilling-forschung.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.zgedichte.de/dichter_191.html Die Gedichte] auf zgedichte.de&lt;br /&gt;
* [http://www.familie-von-schenckendorff.de familie-von-schenckendorff.de / Beiträge]&lt;br /&gt;
* [https://www.volksliederarchiv.de/lexikon/max-von-schenkendorf/ Lieder von Max von Schenkendorf auf volksliederarchiv.de]&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Volksliedarchiv|freiheit_die_ich_meine|Freiheit, die ich meine|Autor=Michael Fischer|Jahr=2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118754599|LCCN=n/88/201226|VIAF=15565123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schenkendorf, Max von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedtexter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Schenckendorff|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenkendorf, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schenckendorff, Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried Schenk von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1783&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1817&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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