<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_von_Gutmann</id>
	<title>Max von Gutmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_von_Gutmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Gutmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T10:46:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Gutmann&amp;diff=1828274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Gutmann&amp;diff=1828274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-02-23T19:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Ritter von Gutmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1857]] in [[Wien]]; † [[2. April]] [[1930]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Ingenieur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn von [[Wilhelm von Gutmann]] studierte an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]] und an der [[Montanuniversität Leoben|Montanistischen Hochschule Leoben]]. Er trat 1883 in das väterliche Unternehmen ein und wurde 1888 Teilhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Gutmann förderte die Entwicklung der [[Witkowitzer Eisenwerke]] und verteidigte gemeinsam mit [[Albert von Rothschild]] deren Unabhängigkeit gegen den die österreichisch-ungarische Montanindustrie dominierenden [[Karl Wittgenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erweiterte Max von Gutmann die Unternehmungen seiner Familie beträchtlich. Zwischen 1892 und 1916 erwarb er schrittweise Ländereien in &amp;#039;&amp;#039;In der Strechen&amp;#039;&amp;#039; ([[Rottenmann]], [[Steiermark]]) im Gesamtumfang von 12.000 [[Hektar]]. Wird der von seinem Halbbruder [[Rudolf von Gutmann]] (1880–1966) erworbene Grundbesitz bei [[Kalwang]] (Steiermark) mitgezählt, so besaß die Familie von Gutmann zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] um die 50.000 Hektar an Grund und Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 übernahm Max von Gutmann zudem die &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik Andritz&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Andritz AG]]) und wandelte diese in eine Aktiengesellschaft um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 1902 wurde am Bahnhof Selzthal ein Bombenattentat auf Max von Gutmann verübt, das er leicht verletzt überlebte. Der Attentäter, ein von Gutmann 10 Jahre zuvor entlassener Betriebsleiter, wurde dabei getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erfolgt dann die Gründung des [[Bank Gutmann|Bankhauses Gutmann]]. Nach dem Zusammenbruch [[Österreich-Ungarn]]s sollte das Bankhaus vor allem der Bündelung und der finanziellen Verwaltung der Industriebeteiligungen und des internationalen Kohlenhandels der Familie von Gutmann dienen. Das allgemeine [[Bankgeschäft]] spielte hingegen bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur eine geringe Rolle. Die Bank besteht bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Gutmann wurde 1917 Mitglied des [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhauses]], des Oberhauses des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrats]], und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die [[Ehrendoktor]]würden der Hochschulen in Aachen und Leoben. Gutmann war auch Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Zentralverbands der Industriellen Österreichs&amp;#039;&amp;#039;. Er förderte großzügig die Friedensinitiativen von [[Bertha von Suttner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Max von Gutmann heiratete 1896 Emilie geb. Hartmann (1877–1953), Tochter des Schauspieler-Ehepaars [[Ernst Hartmann (Schauspieler)|Ernst Hartmann]] (1844–1911) und [[Helene Hartmann|Helene Schneeberger]] (1843–1898). Emilies Schwester Amelie heiratete Carl von Ferstel, den Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik Andritz&amp;#039;&amp;#039;, Sohn des Architekten [[Heinrich von Ferstel]] (1828–1883) und Bruder des Architekten [[Max von Ferstel]] (1859–1936).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorfahren des Generaldirektors der [[Creditanstalt]] [[Heinrich Treichl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Gutmann hatte mit seiner Frau Emilie drei Töchter und zwei Söhne: Leonore, genannt „Lorle“ (1897–1968), Elsa (1897–1964), Ernst (1898–1925), Helene (1900–1988) und Wolfgang (1906–1964). Gutmann [[Konversion (Religion)|konvertierte]] zum christlichen Glauben bzw. zur [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Konfession]] und wurde auf dem [[Döblinger Friedhof]] begraben. Seine Erben verkauften das Gut Strechen im Zuge des [[Anschluss Österreichs|Anschlusses Österreichs]]  an den deutschen Unternehmer [[Friedrich Flick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|347|348|Gutmann, Max Ritter von|Franz Kirnbauer|131638653}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|111|112|Gutmann Max von|}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Marie-Theres Arnbom]]|Titel=Friedmann, Gutmann, Lieben, Mandl, Strakosch. Fünf Familienporträts aus Wien vor 1938|Auflage=2.|Verlag=Böhlau|Ort=Wien|Datum=2003 |ISBN=3-205-99373-X |Seiten=63 ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Brigitte Hamann]]|Titel=Bertha von Suttner. Ein Leben für den Frieden|Ort=Wien|Datum=1986 |ISBN=3-492-03037-8 |Seiten=319}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hubert Preßlinger|Titel=Ein Bombenwurf im Bahnhof Selzthal. Das Attentat auf Max Ritter von Gutmann|Reihe=Da schau her|BandReihe=24|NummerReihe=1|Datum=2003|Seiten=9–11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gutmann.at/ Homepage der Bank Gutmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131638653|VIAF=18362078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gutmann, Max von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gutmann, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>