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	<title>Max von Ferstel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:30:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-20T21:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typo mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1927 Max von Ferstel.jpg|mini|Max von Ferstel, Gemälde von [[Josef Engelhart]] (1927)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Freiherr von Ferstel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1859]] in [[Wien]]; † [[28. März]] [[1936]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]]. Der Sohn des Wiener Architekten [[Heinrich von Ferstel]] gilt als wichtiger Vertreter des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] am [[Schottengymnasium]] in Wien studierte Ferstel von 1878 bis 1882 an der [[Technische Hochschule Wien|Technischen Hochschule Wien]] bei [[Karl König (Architekt)|Karl König]]. Während des Studiums absolvierte er eine Maurerlehre und belegte einige Kurse am „Institut für Kunstgeschichte“ an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Ausbildung arbeitete Ferstel 1883 im Atelier seines Vaters Heinrich von Ferstel mit. Bereits im darauffolgenden Jahr machte er sich als Architekt selbstständig. In den folgenden Jahrzehnten betätigte sich Max von Ferstel erfolgreich auf den unterschiedlichsten Baugebieten. So errichtete er neben Wohn- und Geschäftshäusern auch Industrie- und Gewerbebauten. Auch zeichnete er für zahlreiche öffentliche Bauten, insbesondere Kirchen, verantwortlich. Außerdem betätigte er sich als Innenarchitekt und übernahm Aufträge für Denkmäler und Gräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Architekt tat sich Max von Ferstel auch in der [[akademisch]]en Lehre hervor. An der Technischen Hochschule Wien wurde er 1892 Honorardozent, 1901 außerordentlicher Professor und 1907 schließlich ordentlicher Professor. 1908–12 und nochmals 1927–29 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] und 1921–22 auch [[Rektor]] der Technischen Universität Wien. 1930 erfolgte die [[Emeritierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Ferstel betätigte sich auch als Autor von Fachliteratur. Dazu zählten u.&amp;amp;nbsp;a. Biographien über [[Friedrich von Schmidt]], [[Theophil Hansen]] und [[Carl von Hasenauer]] in englischer Sprache. Ferner verfasste er Beiträge in den Überblickswerken von Martin Paul (&amp;#039;&amp;#039;Technischer Führer durch Wien&amp;#039;&amp;#039;) und Paul Kortz (&amp;#039;&amp;#039;Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
=== Wohn- und Geschäftsbauten ===&lt;br /&gt;
* 1884: Umfangreicher Umbau des [[Schloss Jaidhof|Schlosses Jaidhof]] für [[Wilhelm Ritter von Gutmann]], [[Jaidhof]] bei [[Gföhl]], Bezirk Krems, [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* 1894: Stadthaus der Familie von Doderer, Wien 3, Stammgasse 12 (Elternhaus [[Heimito von Doderer]]s)&lt;br /&gt;
* 1896: Villa Schöller, Wien 17, Promenadegasse 45 (zugehörige Wirtschaftsgebäude abgerissen)&lt;br /&gt;
* 1896: Villa Baronin Karl Ferstel, Wien 18, Sternwartestraße 67&lt;br /&gt;
* 1901: Um- und Zubauten an der Gutshofanlage des Schlosses Jaidhof, Niederösterreich&lt;br /&gt;
* 1902–03: „Riegelhof“, Sommersitz der Familie von Doderer, [[Prein an der Rax]] 23, Niederösterreich (Arbeitszimmer von Heimito Doderer erhalten)&lt;br /&gt;
* 1903: Familienhaus Dr. Armin Hochstetter, Wien 18, Dittesgasse 45&lt;br /&gt;
* 1907: Wohnhaus für den Direktor der [[Maschinenfabrik Andritz]], [[Graz]], [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
* 1914: Wohnhaus, Wien 10, Weldengasse 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing (Wien) - Ferstel-Mausoleum.JPG|mini|hochkant|Mausoleum der Familie Ferstel am [[Grinzinger Friedhof]] (1891)]]&lt;br /&gt;
* 1888–89: [[Filialkirche Fahrafeld|Filialkirche hl. Katharina, Fahrafeld]], Gemeinde [[Pottenstein (Niederösterreich)|Pottenstein]], Niederösterreich (Umbau der barocken Kapelle)&lt;br /&gt;
* 1888–89: Gruftkapelle der [[Simon von Wimpffen|Gräfin Anastasia von Wimpffen]], [[Fahrafeld (Gemeinde Pottenstein)|Fahrafeld]], Gemeinde Pottenstein, Niederösterreich&lt;br /&gt;
* 1889: Vollendung der von [[Gustav Meretta]] entworfenen [[Kathedrale zum Göttlichen Erlöser (Ostrava)|Erlöserkirche]] in [[Ostrava]] (heute Kathedrale)&lt;br /&gt;
* 1890–91: Grabdenkmal für [[Heinrich von Hügel]] und seine Familie, [[Darmstadt]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1891: Grabkapelle der Familie Ferstel, Wien 19, [[Grinzinger Friedhof]] (Ausführung lt. Architekturlexikon durch Heinz Gerl&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architektenlexikon.at/de/164.htm Architekturlexikon]; abgerufen am 26. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1892–98: Katholische Kirche in [[Beltinci]], [[Slowenien]]&lt;br /&gt;
* Anf. 20. Jh.: Kapelle in [[Altenberg (Gemeinde St. Andrä-Wördern)|Altenberg]], Hauptstraße, Gemeinde St. Andrä-Wördern, Niederösterreich&lt;br /&gt;
* 1900: Grabstele für Wilhelm Ritter von Doderer, Wien 11, [[Zentralfriedhof Wien|Zentralfriedhof]], Gruppe 59D&lt;br /&gt;
* 1901: Mausoleum der Familie Seidler, Gruftenberg 1, [[Würmla]], Bezirk Tulln, Niederösterreich (1990–1995 zu Wohnhaus adaptiert)&lt;br /&gt;
* 1900–02: Gruftkapelle in Würmla, Niederösterreich&lt;br /&gt;
* 1906–08: Rathaus in Pettau, Steiermark (heute [[Ptuj]] in [[Slowenien]]) (Wettbewerb, 1. Preis)&lt;br /&gt;
* 1901–02: Rathaus in Witkowitz, Mähren (heute [[Vítkovice (Ostrava)|Vítkovice]], Stadtteil von Ostrava, in [[Tschechien]]) (Wettbewerb, 1. Preis)&lt;br /&gt;
* 1914–15: Neue Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in [[Turnišče]], Slowenien&lt;br /&gt;
* 1920 Kriegerdenkmal in der Turmhalle der Pfarrkirche Gföhl, Bezirk Krems, Niederösterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie- und Gewerbebauten ===&lt;br /&gt;
* 1904–05: Elektrizitätswerk für das Schloss Würmla, Niederösterreich&lt;br /&gt;
* 1904–05: Elektrizitätswerk und Meierei für das Schloss Jaidhof, Niederösterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraumgestaltung und Design ===&lt;br /&gt;
* 1931: Festsaal der [[Veterinärmedizinische Universität Wien|Veterinärmedizinischen Universität Wien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZW&amp;quot;&amp;gt;Eintrag von Inge Scheidl über Max von Ferstel im Architektenlexikon Wien 1880–1945 des Architekturzentrums Wien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Max von Ferstel erhielt für seine Tätigkeit zahlreiche Ehrungen bzw. Ehrenämter:&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: Silber-Medaille der [[Weltausstellung Paris 1900|Weltausstellung]] in Paris&lt;br /&gt;
* 1908: Ehrenbürger von Pettau (heute [[Ptuj]] in [[Slowenien]])&lt;br /&gt;
* 1921: Hofrat&lt;br /&gt;
* 1923: Ehrenmitglied der [[Akademie der bildenden Künste in Wien]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Max von Ferstel war Teil einer von Architektur und Bauwesen geprägten Familie. Neben seinem Vater [[Heinrich von Ferstel]] (1828–1883), war auch sein Onkel [[Karl Köchlin]] (1828–1894) ein erfolgreicher Architekt. Max von Ferstels Schwiegervater, [[Heinrich von Hügel]] (1828–1899), war einer der größten Eisenbahnbau-Unternehmer seiner Zeit. Mit dessen Tochter, Charlotte (genannt &amp;quot;Lollo&amp;quot;) von Hügel (1863–1949), hatte Max von Ferstel drei Kinder, die Mädchen Luise (genannt &amp;quot;Lucie&amp;quot;, 1886–1945) und Emi (1888–1946), und den Jungen, Heinz (1887–1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner war Max von Ferstel mit dem österreichischen Architekten und Bauunternehmer [[Wilhelm Carl Gustav von Doderer]] verschwägert, da dieser mit Charlottes Schwester Louise (Willy) von Hügel (1862–1946) verheiratet war. Wilhelm Carl von Doderers Vater war der bekannte österreichische Architekt [[Carl Wilhelm Christian von Doderer]] (1825–1900), welcher wiederum ein enger Freund von Max Vater Heinrich von Ferstel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max von Ferstel war mit der Familie von Doderer auch privat eng verbunden. So errichtete er gemeinsam mit dem Architekten Carl Wilhelm von Doderer 1894 das repräsentative Wiener Stadthaus der Familie Doderer (Stammgasse 12, [[Landstraße (Wien)|III. Wiener Gemeindebezirk]]), in welchem er auch selbst eine Wohnung hatte. Außerdem schuf er 1900 eine Stele für das Grab von Carl Wilhelm von Doderer und baute 1902–03 den „Riegelhof“, das Sommerhaus des Bauunternehmers Wilhelm Carl von Doderer in [[Reichenau an der Rax|Prein an der Rax]] ([[Niederösterreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|304||Ferstel Max Frh. von|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max von Ferstel}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|132}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|42425}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Max_von_Ferstel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135963540|VIAF=80389961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ferstel, Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ferstel, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ferstel, Max Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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