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	<title>Max von Bahrfeldt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-07T11:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den preußischen Offizier; zum gleichnamigen deutschen Verwaltungsjuristen siehe [[Max von Bahrfeldt (Regierungspräsident)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Max von Bahrfeldt (1856-1936).jpg|miniatur|hochkant|Max von Bahrfeldt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Ferdinand Bahrfeldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1913 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Bahrfeldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[6. Februar]] [[1856]] in [[Willmine]]; † [[11. April]] [[1936]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] und bedeutender [[Numismatiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vormals stammten die bürgerlichen Vorfahren aus Lieberose und ließen sich in der Uckermark nieder. Familie Bahrfeldt lebte dann in [[Prenzlau]]. Die Eltern waren Rudolf Bahrfeldt (1810–1894), zeitweilig Gutspächter in Willmine bei Templin, und Emilie Stuht (1854–1895) aus Klein Krekow. Die Eltern lebten zuletzt in Fürstenwalde bei Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlug schon früh eine Offizierslaufbahn ein und besuchte die [[Kadettenanstalt]]en in [[Legnickie Pole|Wahlstatt]] und Berlin. Seit seiner Jugend beschäftigte sich Bahrfeldt mit der Münzkunde. Sein Bruder [[Emil Bahrfeldt]] war ebenfalls ein bekannter Numismatiker. Er spezialisierte sich auf Münzen der [[Römische Republik|Römischen Republik]] und Münzen [[Niedersachsen]]s. Bereits 1873 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] im [[Infanterie-Regiment „Bremen“ (1. Hanseatisches) Nr. 75]] begann Bahrfeldt seine numismatischen Arbeiten. In [[Stade]] veröffentlichte er 1874 seinen ersten numismatischen Aufsatz. Ein Jahr später wurde er [[Herausgeber|Mitherausgeber]] des &amp;#039;&amp;#039;„Numismatisch-Sphragistischer Anzeiger. Zeitung für Münz-, Siegel- und Wappenkunde“&amp;#039;&amp;#039; ([[Hannover]]). Von 1876 bis 1882 war er Regimentsadjutant in Stade. Während dieser Zeit war er im Stader Geschichts- und Heimatverein als Schriftführer tätig und ordnete dessen Münzsammlung. Außerdem führte er die Grabungen auf dem [[Perlberger Urnenfeld]] fort. Von 1882 bis 1885 besuchte er die [[Preußische Kriegsakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahrfeldt heiratete am 14. Oktober 1878 in [[Gotha]] Elisabeth (Ella) Mary Charlotte, geborene Samwer (* 8. Oktober 1859 in Gotha; † 19. Oktober 1954 in Frankfurt am Main), die Tochter des Juristen und [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrecht]]slehrers [[Karl Friedrich Samwer]] (1819–1882), ebenfalls ein Numismatiker. Ella und Max hatten vier Kinder. Der Sohn Victor fiel als kaiserl. dt. Kapitänleutnant 1916 auf der S. M. S. &amp;#039;&amp;#039;[[Pommern (Schiff, 1907)|Pommern]]&amp;#039;&amp;#039; während der [[Skagerrakschlacht|Seeschlacht am Skagerrag]]. Die beiden Töchter Erna und Ellen heirateten bürgerlich. Der spätere Regierungspräsident [[Max von Bahrfeldt (Regierungspräsident)|Max jun. von Bahrfeldt]] war ihr ältester Sohn. Familie von Bahrfeldt hatte mehrere Enkelkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den hinterlassenen Papieren des Schwiegervaters gab Bahrfeldt 1883 in [[Wien]] die &amp;#039;&amp;#039;„Geschichte des älteren römischen Münzwesens bis circa 200 vor Christi“&amp;#039;&amp;#039; heraus. Weitere Publikationen über das Münzwesen zwischen Elbe und Weser folgten. 1897 gab er nach Vorarbeit von [[Wilhelm Heinrich Jobelmann]] und [[Wilhelm Wittpenning]] eine überarbeitete &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Stade&amp;#039;&amp;#039; heraus. Er war ab 1911 [[Ehrendoktor]] der philosophischen Fakultät der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] und ab 1921 [[Honorarprofessor]] für Münzkunde an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärkarriere ==&lt;br /&gt;
Vom 3. April 1911 bis zum 3. Juli 1913 war Bahrfeldt [[Kommandeur]] der [[37. Division (Deutsches Kaiserreich)|37. Division]] in [[Olsztyn|Allenstein]]. Am 16. Juni 1913 [[Nobilitierung|erhob]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] ihn anlässlich seines 25-jährigen Regierungsjubiläums als [[Generalleutnant]] in den erblichen preußischen [[Adel]]sstand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 81, E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin, vom 19. Juni 1913, S. 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. C. A. Starke, Görlitz 1939, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Militärverdienste erhielt er den Stern zum [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub sowie den Stern zum [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1913&amp;quot;&amp;gt;[[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1913.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1913, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bahrfeldt war zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ab 2. August 1914 Kommandeur der [[19. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|19. Reserve-Division]], welche im Verband des [[X. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|X. Reserve-Korps]] (General [[Günther von Kirchbach]]) über [[Charleroi]] durch das neutrale [[Belgien]] in Nordfrankreich vorrückte. Seine Division kämpfte am 29. August 1914 in der [[Schlacht bei St. Quentin (1914)|Schlacht bei St. Quentin]] und stand Anfang September vor [[Reims]], wo er an der [[Schlacht an der Marne (1914)|Marneschlacht]] beteiligt war. Im Frühjahr wurde die 19. Reserve-Division in die [[Champagne]] geworfen und hatte erheblichen Anteil an der Stabilisierung der Front in der dortigen [[Winterschlacht in der Champagne|Winterschlacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 29. Juni 1915 bis zu seiner Verabschiedung im April 1916 befehligte er die [[10. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|10. Reserve-Division]] in der [[Woëvre]]-Ebene beim Angriff auf Verdun. Von den Alliierten wurde er wegen der Grausamkeiten seiner Truppen beim [[Schlacht an der Sambre (1914)|Angriff auf Charleroi]] (21. und 22. August 1914) als [[Kriegsverbrecher]] deklariert und auf eine [[Proskription]]sliste gesetzt. 1925 wurde er in einem [[Kontumazialverfahren]] von einem belgischen Kriegsgericht in [[Mons]] in Abwesenheit zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Toppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Militär und Kriegsvölkerrecht. Rechtsnorm, Fachdiskurs und Kriegspraxis in Deutschland 1899–1940.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2008, ISBN 978-3-486-58206-2, S. 136 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser. 1915&amp;#039;&amp;#039;. Neunter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1915, S. 25. Siehe auch: Gotha (Adelskalender), In: Wikisource.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel). 1941&amp;#039;&amp;#039;. 33. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 18.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|543|543|Bahrfeldt, Max von|[[Wilhelm Jesse]]|101119852}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bohmbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Stader Stadtlexikon. Von Abbenfleth bis Zwangsarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Stadtsparkasse Stade, Stade 1994.&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; MdV, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 364–365.&lt;br /&gt;
* Matthias Willing: &amp;#039;&amp;#039;Den Münzen der römischen Republik verpflichtet – Der Numismatiker Max von Bahrfeldt (1856–1936)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 47, (2022), S. 37–61. ([https://www.fera-journal.eu/index.php/ojs-fera/article/view/308/272 Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* [https://lbssbb.gbv.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Bahrfeldt,+Max+von Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/digitallibrarynumis/03-index/b/bahrfeldt-max-ferdinand-von-1856-1935 Digitalisate von numismatischen Schriften Max von Bahrfeldts]&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-96423 Nachlass]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101119852|LCCN=nb/2010/18054|VIAF=79255098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bahrfeldt, Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Kriegsverbrechen im Ersten Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille der Royal Numismatic Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bahrfeldt, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bahrfeldt, Max; Bahrfeldt, Max Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie sowie Numismatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Willmine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. April 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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