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	<title>Max Wien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:40:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Wien&amp;diff=351080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Literatur */ korr - plus  lit ndb  mit vorlage</title>
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		<updated>2026-04-25T05:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; korr - plus  lit ndb  mit vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Karl Werner Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1866]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[24. Februar]] [[1938]] in [[Jena]]) war ein deutscher [[Physiker]]. Er war Cousin des [[Nobelpreis]]trägers [[Wilhelm Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Wiens Vorfahren waren Gutspächter in [[Mecklenburg]], die durch Landkäufe zu Wohlstand gekommen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Stefan L. Wolff|Titel=Zwischen reiner und technischer Physik - Vor 150 Jahren wurde Max Wien geboren|Sammelwerk=[[Physik Journal]]|Band=15|Nummer=12|Jahr=2016|Seiten=39–43|DOI=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater wurde Teilhaber eines Getreideexportgeschäfts in Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Wien studierte wie sein Vetter [[Wilhelm Wien]], mit dem er lebenslang in engem Kontakt blieb, [[Physik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt; Er begann 1884 in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]], studierte dann sechs Monate in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und ging 1885 nach  [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1887 fertigte er bei [[Hermann von Helmholtz]] und [[August Kundt]] seine [[Dissertation]] an, für die er sich die Messung der [[Schall|Tonstärke]] mit dem [[Helmholtz-Resonator]] mit daran angebrachter [[Barometer]]kapsel ausgewählt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=224494}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf leistete Wien seinen [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen Militärdienst]] beim [[Kürassier-Regiment „Graf Wrangel“ (Ostpreußisches) Nr. 3|Kürassier-Regiment 3]] in Königsberg und kehrte 1889 nach Berlin zurück, um an der Weiterentwicklung der Schallmessung zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt; 1892 wechselte er als Assistent zu [[Wilhelm Conrad Röntgen]] nach [[Würzburg]]. Er habilitierte sich 1893 mit der [[Habilitationsschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Über eine neue Form der [[Elektromagnetische Induktion|Induktions]][[waage]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ostern 1898 wurde Wien [[Dozent]] an der [[RWTH Aachen|TH Aachen]], wo er noch im gleichen Jahr zum Professor ernannt wurde. Dort entwickelte er 1902 mit der Untersuchung der drahtlosen [[Telegrafie]] ein neues Arbeitsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde Wien als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an die neu gegründete  [[Technische Hochschule Danzig]] berufen. 1911 wurde er Direktor des Physikalischen Instituts an der [[Universität Jena]]. Er entwickelte dort von 1906 bis 1909 den [[Löschfunkensender]] und schrieb viele Arbeiten über [[Wechselstrom]], elektrische Schwingungen und drahtlose Telegraphie. Seine Kritik an der Helmholtzschen Resonanztheorie des Hörens ist als [[Wienscher Einwand]] in die Literatur eingegangen. Nach ihm ist auch der [[Wien-Effekt]] über das Verhalten von [[Elektrolyt]]en in starken elektrischen Feldern benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Theoretische Physik]] in Jena wünschte Wien sich einen Schüler [[Arnold Sommerfeld]]s, der aber möglichst wenig [[Jude]] sein müsste, wie er seinem Vetter Wilhelm Wien schrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt; Sein [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] zeigte sich immer wieder in seinen Briefen an den Vetter beispielsweise anlässlich der Berufung [[Heinrich Rubens]] nach Berlin oder einer Vakanz in Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Wien Leiter der wissenschaftlichen Abteilung für die [[Funktechnik|funktechnische]] Ausrüstung des Heeres im Range eines [[Rittmeister]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt; Im Herbst 1914 beteiligte er sich an der Planung von Fernwaffen. Mit [[Ferdinand von Zeppelin]] diskutierte er die mögliche Steuerung eines Bootes von einem Flugobjekt aus. Er gehörte Ende 1914 zu den 16 Unterzeichnern der Aufforderung seines Vetters Wilhelm Wien, in Veröffentlichungen nicht mehr Engländer häufiger als Deutsche zu zitieren. Im Hinblick auf die [[Kriegsziele im Ersten Weltkrieg#Kriegsziele der Mittelmächte|Kriegsziele]] war Wien für eine territoriale Expansion mit &amp;#039;&amp;#039;germanischen&amp;#039;&amp;#039; Ansiedlungsgebieten, aus denen die vorhandenen Einheimischen zu vertreiben seien. Später holte Wien in seine Abteilung insbesondere [[Walther Gerlach]], [[Robert Wichard Pohl]] und [[Gustav Hertz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1925 war Wien Vorsitzender der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]]. 1920 holte Wien [[Erwin Schrödinger]] nach Jena, der aber nur ein halbes Jahr blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt; Politisch schloss er sich der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] an. 1935 wurde er entsprechend der neuen Gesetzgebung nach Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand geschickt. 1936 verfasste er zusammen mit [[Werner Heisenberg]] und [[Hans Geiger (Physiker)|Hans Geiger]] die von 75 Professoren unterzeichnete Denkschrift gegen die Angriffe der Vertreter der [[Deutsche Physik|Deutschen Physik]] um [[Johannes Stark]] und [[Philipp Lenard]] auf die moderne theoretische Physik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1921 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/wienm| titel=Mitglieder der SAW: Max Wien| hrsg=Sächsische Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
| zugriff=2016-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1929 als korrespondierendes Mitglied in die Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen. 1934 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina |5406 |IDName=max-wien |Name=Max Wien |Datum=26. Juni 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 	&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 wurde ihm die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] verliehen. 1937 wurde Wien [[Ehrenmitglied]] der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]] zusammen mit [[Walther Nernst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wol&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wien-Robinson-Brücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Willy Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Max Wien zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 25, 1937, S.&amp;amp;nbsp;65, {{DOI|10.1007/BF01493271}}.&lt;br /&gt;
* {{NDB|28|83|84|Wien, Max Carl Werner|Stefan L. Wolff|117362433}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117362433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00014290 &amp;#039;&amp;#039;Max Wien und das Physikalische Institut in Jena&amp;#039;&amp;#039;] Vortrag vom 26. Mai 2009 von [[Gerhard Scheler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117362433|LCCN=no2005056709|VIAF=5707043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wien, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenztechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funk- und Radiopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wien, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wien, Max Karl Werner (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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