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	<title>Max Walter Schulz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:33:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Walter_Schulz&amp;diff=709792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Passau2021: Added: Zensur der DDR</title>
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		<updated>2025-06-12T05:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Added: Zensur der DDR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bundesarchiv Bild 183-E1104-0016-001, Berlin, 1. DSV-Jahreskonferenz, M.W. Schulz, O. Gotsche.jpg|mini|hochkant=1.3|Max Walter Schulz (links) im Jahr 1966; daneben [[Otto Gotsche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Walter Schulz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1921]] in [[Scheibenberg]]/[[Erzgebirge]]; † [[15. November]] [[1991]] in [[Berlin]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]]. Aufgrund seiner einflussreichen Funktionen im Literaturbetrieb und seiner engen Verbindung zur [[SED]] hat er aktiv an der Umsetzung der Kulturpolitik der Partei und der damit verbundenen [[Zensur in der DDR|Zensur]] in der [[DDR]] mitgewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Walter Schulz war der Sohn eines [[Angestellter|Angestellten]]. Nach dem Besuch von [[Volksschule]] und [[Gymnasium]] wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, als deren Mitglied er von 1939 bis 1945 am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teilnahm. Er geriet in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1945 in die [[Sowjetische Besatzungszone]] zurückkehrte. Nachdem er 1945/46 als [[Hilfsarbeiter]] und [[Neulehrer]] tätig gewesen war, [[Studium|studierte]] er von 1946 bis 1949 [[Pädagogik]] an der [[Universität Leipzig]]. Während dieser Zeit trat er der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Von 1950 bis 1957 wirkte er als [[Lehrer]]. Von 1957 bis 1959 folgte ein [[Studium]] am [[Deutsches Literaturinstitut Leipzig|Literaturinstitut „Johannes R. Becher“]] in [[Leipzig]], zu dessen Direktor er 1964 avancierte. Diesen Posten behielt er bis 1983, als er die Stellung des [[Chefredakteur]]s der [[Literaturzeitschrift]] „[[Sinn und Form]]“ übernahm; 1990 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Walter Schulz war Verfasser von [[Roman]]en, [[Erzählung]]en, [[Rezension]]en und [[Essay]]s. Seine erzählerischen Werke sind typische Beispiele für die Literatur des „[[Bitterfelder Weg]]s“, insbesondere „Wir sind nicht Staub im Wind“, der erste Teil eines geplanten Romanzyklus, erzielte einen großen Erfolg bei der DDR-Leserschaft. Wichtig für die Entwicklung der [[DDR-Literatur]] seit dem Ende der Sechzigerjahre waren Schulz&amp;#039; kritische und quasi-offizielle Äußerungen zu den jungen Autoren jener Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Walter Schulz gehörte dem [[Deutscher Schriftstellerverband|Schriftstellerverband der DDR]] an; von 1962 bis 1963 war er dessen Sekretär und von 1969 bis 1990 Vizepräsident. Von 1967 bis 1969 war Schulz [[Kandidat]] und anschließend bis 1971 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|SED-Bezirksleitung]] [[Leipzig]]. 1969 wurde er in die [[Akademie der Künste (Berlin)|Deutsche Akademie der Künste]] in [[Ost-Berlin]] gewählt. Er erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Auszeichnungen: 1963 den Literaturpreis des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]], 1964 und 1980 einen [[Nationalpreis der DDR]], 1969 den [[Professor]]entitel, 1978 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]], 1986 die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold und 1987 ein [[Ehrendoktor]]at der Universität Leipzig. Im Oktober 1963 begleitete er [[Johannes Bobrowski]] zum Treffen der [[Gruppe 47]] in [[Bad Saulgau|Saulgau]] und las dort aus &amp;#039;&amp;#039;Wir sind nicht Staub im Wind&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir sind nicht Staub im Wind&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale) 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Stegreif und Sattel&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale) 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontakte&amp;#039;&amp;#039;, Halle (S.) 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Triptychon mit sieben Brücken&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale) 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Mädchen und der fliegende Fisch&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1978 (zusammen mit [[Albrecht von Bodecker]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinocchio und kein Ende&amp;#039;&amp;#039;, Halle [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Soldat und die Frau&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale) 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fliegerin oder Aufhebung einer stummen Legende&amp;#039;&amp;#039;, Halle [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Liebe stand Tod&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1983 (enthält die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Der Soldat und die Frau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Fliegerin oder Aufhebung einer stummen Legende&amp;#039;&amp;#039; sowie die ganz kurze Novelle &amp;#039;&amp;#039;Unser Wermut&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tauchnitzstraße, Twerskoi Boulevard&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale) 1975 (zusammen mit Vladimir Pimenov)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dietlinde Dopatka: &amp;#039;&amp;#039;Zur literarischen Konzeption von Max Walter Schulz unter besonderer Sicht der schaffens- und wirkungsästhetischen Intentionen&amp;#039;&amp;#039;, Zwickau 1980&lt;br /&gt;
* Horst Lohr: &amp;#039;&amp;#039;Zur Funktion mythen-, märchen-, sagen- und legendenhafter Elemente in der Literatur der DDR der sechziger und siebziger Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1981&lt;br /&gt;
* Bernd Rauscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Untersuchung der Figuren und des Figurenaufbaus als wichtiger Teilschritt der literarischen Werkanalyse&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1984&lt;br /&gt;
* Akademie der Künste: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Max Walter Schulz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sinn und Form]] 1/1992, S. 172&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=max-walter-schulz|lemma=Schulz, Max Walter|autor=Andreas Kölling|band=2|idNum=3190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11861147X}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25174 Max-Walter-Schulz-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11861147X|LCCN=n87838460|VIAF=116328379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulz, Max Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Scheibenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulz, Max Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Redakteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scheibenberg]], [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Passau2021</name></author>
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