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	<title>Max Wallraf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Wallraf&amp;diff=719841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: angepasst gemäß Quelle</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;angepasst gemäß Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum preußischen Verwaltungsjuristen und Landrat siehe [[Max Wallraf (Landrat)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Wallraf 1925.png|mini|Max Wallraf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Ludwig Theodor Ferdinand Wallraf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1859]] in [[Köln]]; † [[6. September]] [[1941]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]) war ein deutscher Jurist und Politiker ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]). Er war von 1907 bis 1917 [[Oberbürgermeister]] der Stadt Köln, von 1917 bis 1918 [[Reichsamt des Innern|Staatssekretär des Reichsamts des Inneren (Innenminister)]] und von 1924 bis 1925 [[Reichstagspräsident (Weimarer Republik)|Reichstagspräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Wallraf absolvierte das [[Apostelgymnasium]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lex&amp;quot;&amp;gt;Konrad Adenauer: &amp;#039;&amp;#039;Wallraf, Max.&amp;#039;&amp;#039; In: Soénius, Ulrich S. und Wilhelm, Jürgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Greven Verlag, Köln 2008, S. 562&amp;lt;/ref&amp;gt;, bevor er von 1878 bis 1881 Jura in Bonn, Heidelberg und Leipzig studierte. In Bonn war er von 1878 bis 1879 [[Schatzmeister|Kassenwart]] der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KStV Arminia Bonn|K.St.V. Arminia Bonn]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Aufgrund seiner glühenden Begeisterung für Reichskanzler [[Otto von Bismarck]] musste er die Arminia verlassen, in seinen Lebenserinnerungen wies er jedoch ausdrücklich dankbar auf seine Mitgliedschaft als Student bei der Arminia hin. Zum Sommersemester 1880 kehrte er nach Bonn zurück und trat einer schlagenden Verbindung bei, dem „Akademischen Juristen-Verein“ (ab 1932 Akademische Verbindung Rheno-Colonia – heute: Bonn – im Miltenberger Ring) und wurde als Aktiver im Wintersemester 1880/81 „Erster“ der „jungen Vereinsbrüder“&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wallraf: &amp;#039;&amp;#039;Aus einem rheinischen Leben.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg und Berlin 1926, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;. Max Wallraf war in erster Ehe verheiratet mit Emma Kesselkaul (†&amp;amp;nbsp;1892). Seine zweite Frau war Anna Pauli (†&amp;amp;nbsp;1932). Er hatte drei Söhne&amp;lt;ref name =&amp;quot;totenzettelsammlung.de&amp;quot;&amp;gt;Pulheimer Totenzettelsammlung: [http://www.rhein-erft-geschichte.de/totenzettel/index.php?nummer=1251 Totenzettel für Max Wallraf] auf www.rhein-erft-geschichte.de, gesehen am 27. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Referendarzeit in Oberschlesien und Berlin war Wallraf von 1887 bis 1888 Regierungsassessor in Aachen und von 1889 bis 1894 [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in [[Malmedy]]. Ein weiteres Mal übte er das gleiche Amt in [[Sankt Goar|St. Goar]] von 1896 bis 1899 aus. Schließlich wurde er [[Polizeipräsident]] in [[Aachen]] von 1900 bis 1903 und vom 1. Oktober 1907 bis zum 8. August 1917 [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Köln]]. Außerdem war er von 1907 bis 1917 Mitglied der [[Preußisches Herrenhaus|1. Kammer (Herrenhaus)]] in Preußen und von 1908 bis 1917 Mitglied im [[Provinziallandtag der Rheinprovinz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges übergab Max Wallraf zusammen mit der Prinzessin [[Viktoria von Preußen (1866–1929)|Viktoria]] die über 3 Meter hohe, von [[Wolfgang Wallner]] geschaffene Holzfigur des „[[Kölsche Boor]]“ (Kölner Bauer) vor dem [[Gürzenich]] ihrer Aufgabe. Zugunsten Kölner [[Kriegswitwe]]n und Kriegs[[waise]]n konnte man für mindestens eine Mark in die hölzerne Figur einen Nagel schlagen. So kamen fast 1,6 Millionen Mark zusammen und aus dem hölzernen „Kölsche Boor“ wurde „[[Dä kölsche Boor en Iser]]“ (der Kölner Bauer in Eisen).[[Datei:Max Wallraf -grave2.jpg|mini|Max Wallraf – Familiengrabstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 23. Oktober 1917 bis zum 7. Oktober 1918 war Max Wallraf [[Staatssekretär]] im [[Reichsamt des Innern]]. Wallraf trat der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] bei ihrer Gründung 1918 bei. Von 1921 bis 1924 war er Landtagsabgeordneter im [[Preußischer Landtag|preußischen Landtag]] für seine Partei. Im [[Reichstagswahl Mai 1924|Mai 1924]] wurde Wallraf für die DNVP im Wahlkreis 20 Köln-Aachen in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] gewählt und war bis 1925 dessen [[Reichstagspräsident (Weimarer Republik)|Präsident]]. Er hatte bis 1930 als Abgeordneter ein Mandat im Parlament. Von 1921 bis 1924 war er erneut Mitglied im Provinziallandtag der Rheinprovinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 1933 war er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.buchfreund.de/Aus-einem-rheinischen-Leben-Wallraf-Max,42707841-buch |wayback=20160314095741 |text=Kurzinfo zur NSDAP-Mitgliedschaft }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallraf verstarb 1941 wenige Tage vor seinem 82. Geburtstag und wurde im Familiengrab auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] (MA, zwischen HWG und Lit. P) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Max Wallraf war der Onkel von [[Emma Adenauer|Emma Weyer]], der ersten Ehefrau des späteren [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlers]] [[Konrad Adenauer]]. Adenauer, später Amtsnachfolger Wallrafs, arbeitete eng mit ihm zusammen und stieg wohl auch durch seine Förderung zum Ersten Beigeordneten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;So die Einschätzung bei [[Henning Köhler (Historiker)|Henning Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Adenauer. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Frankfurt a. M. 1994, ISBN 3-549-05444-0, S. 59, 62–64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Landrat [[Friedrich Gorius]] war ein Neffe Wallrafs. Sein Sohn, [[Max Wallraf (Landrat)|Rudolf Ludwig Maria Max Emanuel Wallraf]] war Landrat des [[Kreis Grevenbroich-Neuß|Landkreises Grevenbroich-Neuß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
In [[Oberstdorf]] ([[Allgäuer Alpen]]) ist ein Wanderweg nach Max Wallraf benannt. Max Wallraf gastierte zu Lebzeiten oft als Gast in Oberstdorf und regte an, einen [[Höhenweg]] auf der Westseite des [[Rubihorn]]s anzulegen. Dieser wurde realisiert und dient heute noch als einer der beliebtesten Wanderwege in Oberstdorf, der auf mittlerer Höhe immer wieder nachhaltige Ausblicke auf Oberstdorf, seine Ortsteile und das obere Illertal freigibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oberstdorf.de/skifahren/winterwandern/winterwanderwege/ueber-wallraffweg-zur-gaisalpe.html Oberstdorf, Allgäu: &amp;#039;&amp;#039;Über den Wallrafweg zur Gaisalpe&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Siebengebirge]] wurde ein 1921/22 auf Initiative Wallrafs, der seinerzeit Vorsitzender des [[Verschönerungsverein für das Siebengebirge|Verschönerungsvereins für das Siebengebirge]] war, am Südhang der [[Burg Wolkenburg|Wolkenburg]] angelegter Fußweg als „Wallrafweg“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Reichszeitung]], 26. Juni 1922, S. 5 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3223143?query=%22st%C3%BCrtz%20platz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 30. Juni 1930, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3883267?query=Kuckucksteinweg zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bonner Zeitung, 4. Juli 1930, S. 4 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3244552?query=%22Wallrafweg%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Dietmar]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Kölns.&amp;#039;&amp;#039; Chronik Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00193-7.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung.&amp;#039;&amp;#039; [[Droste Verlag]], Düsseldorf 1991.&lt;br /&gt;
* Robert Steimel: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1958.&lt;br /&gt;
* Max Wallraf: &amp;#039;&amp;#039;Aus einem rheinischen Leben.&amp;#039;&amp;#039; [[Hanseatische Verlagsanstalt]], Hamburg und Berlin 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|117127760}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117127760}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117127760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Kreises Malmedy&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Sankt Goar&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Köln&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Kabinett Baden&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichstagspräsidenten (Weimarer Republik)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117127760|VIAF=42607167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wallraf, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Landrat (Kreis Sankt Goar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Malmedy)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wallraf, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wallraf, Ludwig Theodor Ferdinand Max (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DNVP, NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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