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	<title>Max Uecker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:00:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Uecker&amp;diff=1061844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Gotthold Riegelmann ist 1939 verstorben</title>
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		<updated>2025-01-19T15:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Gotthold_Riegelmann&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Gotthold Riegelmann (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gotthold Riegelmann&lt;/a&gt; ist 1939 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Robert Ernst Uecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1887]] in [[Anklam]]; † [[1. März]] [[1978]] in [[Bolgenach (Gemeinde Hittisau)|Bolgenach]], [[Hittisau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildschnitzer]] und Holzrestaurator. Er gestaltete in den 1920er Jahren eine Reihe von Kriegergedenktafeln, schuf Mobiliar mit Schnitzereien, Grabstelen u.&amp;amp;nbsp;a. 1945 flüchtete er von Treptow an der Rega nach Vorpommern. Hier restaurierte er in den Jahren 1945 bis 1960 viele Kirchenausstattungsstücke und schuf [[Kruzifix]]e, [[Kandelaber]] und [[Altarbild]]er aus Holz für Kirchen in [[Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Lehre bei Otto Matthey (1866–1934) in [[Lassan]] arbeitete Uecker zunächst im Grabsteingeschäft seines Schwagers in [[Strasburg (Uckermark)]] und später in  [[Berlin]] im  Atelier von Prof. [[Gotthold Riegelmann]] (1864–1939). Von dort holte ihn Carl Bartel jun. in die Bau- und Möbeltischlerei seines Vaters nach [[Swinemünde]], wo Max Uecker bis zu seiner Einberufung zum Militär im Jahre 1908 arbeitete. Anschließend war er bei dem Stargarder Bildhauer Gottschalk an der Restaurierung der [[Stargard in Pommern|Stargarder]] [[Marienkirche (Stargard)|St.-Marien-Kirche]] beteiligt. In dieser Zeit lernte er die Kirchenmaler Franz Vögele aus Ulm und [[Gustav Hoffmann (Maler)|Gustav Hoffmann]] (1883–1974) aus [[Duisburg]] kennen. Gemeinsam mit diesen bewohnte Max Uecker eine Wohnung in Stargard, in der die drei Freunde auch eine Restaurierungswerkstatt betrieben. Unter anderem wurden dort die barocken Altarretabel aus Groß Justin und [[Brandshagen]] restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] verlor Max Uecker in der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] den Zeigefinger seiner rechten Hand. Während des Genesungsurlaubs schnitzte er 1915 ein Kruzifix, das über Keffenbrink nach [[Nehringen]] im heutigen Kreis Nordvorpommern kam. Es ist heute das älteste bekannte Werk Max Ueckers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg lernte Max Uecker seine Frau kennen und zog mit ihr in das alte Schulhaus bei der Kirchenruine in Hoff bei [[Rewal]]. In den Wintermonaten schuf er gemeinsam mit dem Kirchenmaler Gustav Hoffmann Kriegergedenktafeln. 1923 entstand das Gefallenendenkmal im Chor der Kirche von [[Jarmen]], von dem das Kruzifix und ein Leuchterpult erhalten sind. Zum hundertjährigen Schuljubiläum 1924 schuf Max Uecker gemeinsam mit dem Maler [[Karl Rumpel ]] (1867–1939) Dekorationen für die als Aula der Höheren Mädchenschule in Treptow an der Rega (heute [[Trzebiatów]] in Polen) genutzte Heilig-Geist-Kapelle. Nicht erhalten ist die Mitte der 1920er Jahre von Max Uecker ausgestattete neue Kirche in Damsdorf bei Bütow ([[Bytów]]). Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit hatte Max Uecker eine Stelle als Zeichenlehrer an der Höheren Mädchenschule in Treptow an der Rega inne. Vermutlich 1927 schuf Max Uecker einen Schrank für die Feldpostbriefe [[Paul von Hindenburg]]s, der auf Gut Neudeck und später im &amp;#039;&amp;#039;Reichsehrenmal&amp;#039;&amp;#039; stand. Im März 1945 flüchtete Max Uecker vor dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Treptow an der Rega nach [[Ferdinandshof]] und zog von dort 1947 nach [[Greifswald]]. In die Greifswalder Zeit fallen zahlreiche Restaurierungsarbeiten in den Kirchen Vorpommerns und Mecklenburgs. Max Uecker restaurierte u.&amp;amp;nbsp;a. das äußere Erscheinungsbild ([[Prospekt (Orgel)|Prospekt]]) der Stellwagenorgel in der [[Stralsund]]er St.-Marien-Kirche. In Ueckers Werkkatalog konnten mittlerweile 180 Stücke erfasst werden, einschließlich nicht erhaltener Arbeiten und Restaurierungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PZ 49-07&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 49/2007 vom 8. Dezember 2007, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 verließ Max Uecker die [[DDR]] und arbeitete nach mehreren Zwischenstationen für einige Jahre in der Altenteilerstube des Heimatmuseums in [[Rotenburg (Wümme)|Rotenburg an der Wümme]]. Seinen Lebensabend verbrachte Max Uecker in Bolgenach im [[Bregenzer Wald]], wo er am 1. März 1978 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Werken Max Ueckers zählen das&lt;br /&gt;
* 1926 Kriegergedenktafel für den &amp;#039;&amp;#039;Militärverein Jarmen und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; aus der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; in [[Jarmen]], heute im [[Rathaus Jarmen]]&lt;br /&gt;
* um 1927 Schrank für die Feldpostbriefe [[Paul von Hindenburg]]s an seine Frau, [[Gertrud von Hindenburg|Gertrud Wilhelmine von Sperling]] (1860–1921), zuletzt im [[Tannenberg-Denkmal]], Verbleib unbekannt&lt;br /&gt;
* 1942 Ausstattung des Amtszimmers des Bürgermeisters im Rathaus von Treptow an der Rega (heute [[Trzebiatów]])&lt;br /&gt;
* Altarretabel in Vorland zwischen [[Tribsees]] und [[Grimmen]] von 1949/51&lt;br /&gt;
* 1952 Emmausrelief zum Umzug der [[Züllchower Anstalten]] nach Züssow in der Züssower Diakonie&lt;br /&gt;
* das 1953 entstandene Kruzifix in der [[Loitz]]er Lutherkirche.&lt;br /&gt;
* 1953 Gedenk-Altar im Greifswalder Dom (Geschenk der Evangelischen Frauenhilfe an Bischof [[Karl von Scheven]])&lt;br /&gt;
* 1964 die Dekorationen für das Weinmeisterfaß im [[Bremen|Bremer]] Ratskeller und&lt;br /&gt;
* Skulpturen für die Zionskirche in [[Sottrum]] und die Bethlehemskirche in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2007 wurden 50 Werke Max Ueckers in einer Ausstellung in der St.-Petri-Kirche in Altentreptow, der [[St.-Petri-Kirche (Wolgast)|St.-Petri-Kirche]] in Wolgast und dem [[Anklamer Steintor|Museum im Steintor]] in Max Ueckers Geburtsstadt Anklam gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Kuglin:  &amp;#039;&amp;#039;Max Uecker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender für den Kreis Greifenberg.&amp;#039;&amp;#039; 1938, S. 49.&lt;br /&gt;
* Rudolf Dehnke: &amp;#039;&amp;#039;Max Uecker 90 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rotenburger Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Heft 46, 1977.&lt;br /&gt;
* Dagmar Brocksien: &amp;#039;&amp;#039;Meister Uecker, Holzbildhauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Greifenberg-Treptower Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27 (2004). S. 91–98.&lt;br /&gt;
*  Friedrich Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum Gedenktag an den Beginn der diakonischen Arbeit in Züssow vor 60 Jahren am 15. September 2005.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Pommerscher Diakonieverein Züssow e.V., insbesondere S. 34–36.&lt;br /&gt;
* Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Geschnitzte Heimat für Heimatlose. Max Uecker und sein Wirken in den Kirchen Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 56. Jahrgang. Folge 49, 9. Dezember 2006, S. 10.&lt;br /&gt;
* Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kruzifix aus Nehringen. Erste große Werkschau des pommerschen Bildschnitzers Max Uecker (1887 – 1978) in Altentreptow (I).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkurier&amp;#039;&amp;#039;, Beilage zum [[Nordkurier]], 29. Mai 2007, S. 27.&lt;br /&gt;
* Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Heimatverlust als großes Thema. Erste Werkschau des pommerschen Bildschnitzers Max Uecker (1887 – 1978) in Altentreptow (II)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkurier&amp;#039;&amp;#039;, Beilage zum Nordkurier, 11. Juni 2007, S. 27.&lt;br /&gt;
* Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Max Uecker ein pommerscher Bildschnitzer.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Kirchengemeinde St. Petri Altentreptow, Altentreptow 2008.&lt;br /&gt;
* Detlef Witt: &amp;#039;&amp;#039;Uecker, Max (1887–1978) Holzbildhauer, Restaurator, Kunsterzieher&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Alvermann (Historiker)|Dirk Alvermann]], [[Nils Jörn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Böhlau Verlag, Köln u. a. 2013 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 48,1), ISBN 978-3-412-20936-0, S. 244–248.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Uecker.16189.0.html Max Uecker] Pommersche Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
* [http://www.dom-greifswald.de/UEcke.144.0.html Zum &amp;#039;&amp;#039;Uecker-Altar&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13881533X|VIAF=95438370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uecker, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uecker, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Uecker, Max Robert Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildschnitzer und Holzrestaurator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Anklam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bolgenach (Gemeinde Hittisau)|Bolgenach]]&lt;br /&gt;
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