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	<title>Max Thomas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T09:17:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Thomas&amp;diff=554059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-21T18:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Arzt und SS-Mitglied Max Thomas. Zum SA-Mitglied siehe [[Max Thomas (SA-Mitglied)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Thomas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1891]] in [[Düsseldorf]]; † [[6. Dezember]] [[1945]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher Arzt und im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] [[SS-Gruppenführer]] und Generalleutnant der Polizei, Leiter des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]-Oberabschnitts Rhein und der [[Einsatzgruppe C]] in der [[Sowjetunion|UdSSR]] sowie Höherer [[SS- und Polizeiführer]] „[[Schwarzes Meer]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Studium ==&lt;br /&gt;
Thomas begann 1912 mit dem Studium, meldete sich dann mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als Freiwilliger. Er wurde [[Offizier]] und 1919 aus der [[Reichswehr]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas studierte daraufhin [[Rechtswissenschaft]]en und [[Studium der Medizin|Medizin]] weiter bis 1922 und promovierte zum Dr. med. Anschließend praktizierte er als Facharzt für [[Psychiatrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der „[[Machtübernahme]]“ durch die Nationalsozialisten trat Thomas am 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.848.453) bei. Im Juli 1933 wurde er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 141.341).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beim Sicherheitsdienst der SS ==&lt;br /&gt;
Thomas wurde [[Ratsherr]] der Stadt [[Fritzlar]] und übernahm die Leitung einer Außenstelle des Sicherheitsdienstes der SS ([[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]), nachdem er bereits vorher ehrenamtlich für den SD tätig gewesen war. 1939 wurde Thomas schließlich mit der Leitung des [[SD-Oberabschnitt]]s Rhein betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[SS-Standartenführer]] wurde er Anfang Februar 1939 zum Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD [[Wiesbaden]] ernannt und war zugleich Sonderbevollmächtigter [[Reinhard Heydrich]]s für den Bereich der Westbauten ([[Westwall]]) mit 70 Beamten der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kripo]]. Nach drei Jahren Tätigkeit als Inspekteur gab er das Amt im Februar 1942 an [[Humbert Achamer-Pifrader]] ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Zeit vom Juni 1940 bis Herbst 1941 wurde er als [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) [[Belgien]] und Nord[[frankreich]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bei den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in der UdSSR ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1941 folgte Thomas SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei [[Otto Rasch]] als Führer der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe]] C nach, die im Bereich der [[Heeresgruppe Süd]] in der nördlichen und mittleren [[Ukraine]] eingesetzt wurde. Allein diese Einsatzgruppe tötete bis Ende des Jahres 1941 26.000 Menschen. Mit der Umwandlung der Einsatzgruppe C in eine stationäre Einheit im März 1942 wurde Thomas BdS in [[Kiew]]. Er zeichnete damit verantwortlich für die „Auflösung“ der Ghettos für die ukrainischen Juden, von denen mindestens 300.000 umgebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas wurde am 9. November 1942 zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei befördert. Er geriet schließlich in Konflikt mit SS-Standartenführer [[Paul Blobel]], dem Leiter der „[[Sonderaktion 1005|Aktion 1005]]“, über dessen Art und Weise, die Massengräber als Spuren der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]] zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Thomas schon zahlreiche schwere Verletzungen in der UdSSR erlitten hatte, wurde er aufgrund einer erneuten Verwundung von der Führung der Einsatzgruppe C entbunden und im August 1943 zum Höheren SS- und Polizeiführer „Schwarzes Meer“ ernannt. Ein Flugzeugabsturz im Dezember 1943 führte jedoch auch zur Beendigung dieser Verwendung, so dass Thomas im April 1944 der SS-[[Führerreserve]] zugewiesen werden musste. Zeitweise war er noch im [[SS-Personalhauptamt]] tätig (9. November 1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende tauchte Thomas mit dem Falschnamen „Dr. Karl Brandenburg“ zunächst unter und arbeitete schließlich in der Praxis des Arztes Mackenstein in [[Kleinostheim]] bei [[Aschaffenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 1945 unternahm er einen [[Suizidversuch]] und starb an den Folgen im Würzburger Luitpoldkrankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-107126 |titel=EL 48/2 I Landeskriminalamt Baden-Württemberg: Ermittlungsverfahren gegen NS-Gewaltverbrecher (ca. 1940-1945) / ca. 1955-1994 |hrsg=Landesarchiv Baden-Württemberg -Staatsarchiv Ludwigsburg- |datum=2024-02-10 |sprache=de |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&lt;br /&gt;
* Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz]] II und I. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Bandenkampfabzeichen]]&lt;br /&gt;
* Landesorden&lt;br /&gt;
* [[SS-Dienstauszeichnung]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring|SS-Totenkopfring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* [[Israel Gutman]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Holocaust – Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden&amp;#039;&amp;#039;, Piper Verlag, München/Zürich 1998, 3 Bände, ISBN 3-492-22700-7.&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Littell]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wohlgesinnten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin-Verlag 2008, ISBN 978-3-8270-0738-4 und weitere Aufl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128605006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128605006|LCCN=no2004063691|VIAF=98258894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomas, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrendegens Reichsführer SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomas, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kriegsverbrecher, Generalleutnant der Polizei, Leiter des SD-Oberabschnitts Rhein und der Einsatzgruppe C&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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