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	<title>Max Stefl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:15:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Stefl&amp;diff=2410239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-07-06T15:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Maximilian Franz Josef Oskar Stefl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1888]] in [[Nürnberg]]; † [[14. Oktober]] [[1973]] in [[München]]) war ein deutscher [[Germanist]] und [[Bibliothekar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Stefl kam am 15. September 1888 als Sohn des Regensburger Gymnasialprofessors Franz Paul Stefl und der Maria Josefine Alberta Stefl, geb. Beringer, zur Welt. Er hatte eine Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1894 bis 1898 besuchte er die Volksschule, 1907 legte er das Abitur am [[Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg|Königlichen Humanistischen Gymnasium Regensburg]] ab. Von 1907 bis 1914 studierte er Germanistik und Altphilologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], wo er das Staatsexamen ablegte. Am 9. Mai 1924 promovierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] bei [[Friedrich Wilhelm (Germanist)|Friedrich Wilhelm]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre von der Verbal-Zusammensetzung mit „an-“ im Mittelhochdeutschen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1909 bis 1913 arbeitete Stefl bereits in der Bibliothek des Germanistischen Seminars. 1914 wurde Stefl Hilfsarbeiter an der [[Universitätsbibliothek München]]. Seit 1918 war er Bibliothekar an der dortigen [[Bayerische Staatsbibliothek|Staatsbibliothek]], wo er 1919 die Fachprüfung für den Höheren Bibliotheksdienst ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 ehelichte er Magda Maria Ostermeir. Seit den 1930er Jahren war Stefl befreundet mit [[Theodor Haecker]], [[Josef Hofmiller]], [[Mechtilde Lichnowsky]] und [[Karl Kraus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Obwohl er 1911 bis 1913 der [[Deutschsoziale Partei|Deutschsozialen Partei]] angehört hatte, lehnte er das [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] offen ab. Auf Betreiben von [[Rudolf Kummer]] wurde er deshalb am 1. April 1934 aufgrund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] als Bibliothekar entlassen. Da er noch nicht zehn Jahre Beamter war, wurde ihm die Pension verweigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dressler&amp;quot;&amp;gt;Fridolin Dressler: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Staatsbibliothek im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: Rupert Hacker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Staatsbibliothek (= Bayerische Staatsbibliothek – Schriftenreihe. Band 1) &amp;#039;&amp;#039;, K. G. Saur Verlag, München 2000, ISBN 3-598-24060-0, S. 292. [[doi:10.1515/9783110957396.285]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurzfristig fand er Anstellung im [[Oldenbourg Verlag]], ansonsten lebte er von archivalischen Aufträgen – im Frühjahr 1940 ordnete er beispielsweise das Theaterarchiv des [[Státní opera Praha|Deutschen Theaters Prag]] – und Gelegenheitsarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Frau wurde Stefl am 23. Oktober 1941 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, unter dem Verdacht, bei seinem Untermieter [[Hans Leipelt]] [[Feindsender|ausländische Radiosender]] gehört zu haben. Das Ehepaar Stefl wurde am 12. November 1943 wieder entlassen, Leipelt im Januar 1945 hingerichtet. Bei einem Bombenangriff im selben Monat verloren die Stefls ihre Münchner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit == &lt;br /&gt;
1945 wurde Stefl als Berater in Angelegenheiten des Buchhandels für die alliierte Kommandantur tätig und beteiligte sich als Gutachter in [[Spruchkammerverfahren]] an der Entnazifizierung und am Wiederaufbau. 1947 trat Stefl wieder als Bibliothekar in den Staatsdienst ein; 1949 wurde er auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 erhielt Stefl vom österreichischen Bundespräsidenten den Professorentitel ehrenhalber, im Februar 1962 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland]]. Max Stefl starb am 14. November 1973 in München. Sein Grab findet sich auf dem Friedhof am Perlacher Forst in der Stadelheimer Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Walter König: &amp;#039;&amp;#039;Die Grabstätten der deutschsprachigen Dichter und Denker&amp;#039;&amp;#039;, Corian-Verlag H. Wimmer, Meltingen 2008, S. 329 ([https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=RPUgAQAAIAAJ&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Stefl eingeschränkte Vorschau] in der google-Buchsuche).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken für Adalbert Stifter ==&lt;br /&gt;
1919 brachte Max Stefl gemeinsam mit Max Scherrer die erste seit der Erstausgabe erschienene vollständige Fassung des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Der Nachsommer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Adalbert Stifter]] heraus. Es folgten Ausgaben der Erzählungen Stifters in den jeweiligen Urfassungen und Fassungen letzter Hand sowie weitere &amp;#039;&amp;#039;Nachsommer&amp;#039;&amp;#039;-Ausgaben. Seit 1925 war er Mitglied und wurde 1943 Ehrenmitglied der Adalbert-Stifter-Gesellschaft in Wien. Ab 1932 arbeitete Stefl gemeinsam mit Wilhelm Kosch an einer umfassenden Bibliographie des Dichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Stifter und Johann Aprent für Schulen konzipierte &amp;#039;&amp;#039;Lesebuch zur Förderung humaner Bildung&amp;#039;&amp;#039; gab Stefl 1938 heraus. Von 1939 bis 1942 edierte er die &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werke&amp;#039;&amp;#039; Stifters in sieben Bänden, die 1959 wiederaufgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 gründete Stefl die Adalbert-Stifter-Gesellschaft, deren erster Vorsitzender er wurde, und gab deren Schriftenreihe heraus. Stefls Ausgabe von Stifters &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen in der Urfassung&amp;#039;&amp;#039; erschien 1950–1952 in drei Bänden. Vom 6. bis 25. September 1955 organisierte Stefl im Münchner [[Prinz-Carl-Palais (München)|Prinz-Carl-Palais]] eine Ausstellung zu Stifters 150. Geburtstag. 1960 edierte er Adalbert Stifters &amp;#039;&amp;#039;Späte Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Bekannt ist auch sein Briefwechsel mit [[Arno Schmidt]] aus den Jahren nach 1960 zu dessen Stifter-Rezeption.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Max Stefl war Mitglied des [[Schutzverband deutscher Schriftsteller|Schutzverbandes deutscher Schriftsteller]], der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]], des deutschen [[P.E.N.-Zentrum Deutschland|PEN-Clubs]], des [[Stifterhaus (Linz)|Adalbert-Stifter-Instituts]] des Landes Oberösterreich in Linz, der Adalbert-Stifter-Gesellschaft in Wien und der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]]. Seit 1966 war er Vorstandsmitglied des Bayrischen Schriftstellerverbands (Gruppe 50) in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre von der Verbal-Zusammensetzung mit „an-“ im Mittelhochdeutschen&amp;#039;&amp;#039;. Diss. masch, Freiburg 1924&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Heinrich Reitzenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter.&amp;#039;&amp;#039; Biographische Skizze. Alber, München 1948&lt;br /&gt;
* (mit Wilhelm Kosch:) &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter als Mensch, Künstler, Dichter und Erzieher.&amp;#039;&amp;#039; Habbel, Regensburg 1952&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Adalbert Stifter: &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen in der Urfassung.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bde., Kraft, Augsburg 1952–1962&lt;br /&gt;
* (mit Wilhelm Kosch:) &amp;#039;&amp;#039;Adalbert-Stifter-Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Adalbert-Stifter-Gesellschaft, München 1953&lt;br /&gt;
* (mit Johanna Freiin von Herzogenberg und Hans Reuthe:) &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung zum 150. Geburtstag (Katalog). Bayerische Akademie der schönen Künste, München 1955&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Adalbert Stifter: &amp;#039;&amp;#039;Werke.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bde., Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt o. J. [1963]&lt;br /&gt;
* Briefwechsel mit Arno Schmidt, in: Arno Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit Kollegen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Gregor Strick. Suhrkamp. Frankfurt 2007. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph König (Germanist)|Christoph König]] (Hrsg.), unter Mitarbeit von Birgit Wägenbaur u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Germanistenlexikon 1800–1950]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;R–Z.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-015485-4, S. 1794–1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118752987}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118752987|LCCN=no2002091701|VIAF=69724865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stefl, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanistischer Mediävist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adalbert Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayerische Staatsbibliothek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stefl, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stefl, Max Maximilian Franz Josef Oskar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Germanist und Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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