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	<title>Max Staercke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Staercke&amp;diff=1822388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen entf</title>
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		<updated>2026-03-21T00:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Staercke.png|mini|Hofrat Max Staercke um 1950]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Staercke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1880]] in [[Gozdowice|Güstebiese]] ([[Neumark (Landschaft)|Neumark]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bertold Jonas]] |Titel=Hofrat Max Staercke |Hrsg=Burkhard Regenberg, Heimatkreis Königsberg/Neumark |Sammelwerk=Königsberger Kreiskalender. Das Heimatbuch für den Kreis Königsberg/Neumark |Verlag=Heimatkreis Königsberg/Neumark |Ort=Hannover |Datum=2005 |Seiten=31-37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[10. Juli]] [[1959]] in [[Detmold]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www2.llb-detmold.de/Autoren/Stae_M.pdf |titel=Biographie und Bibliographie Max Staerckes |format=PDF; 12,7&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2013-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Zeitungsverleger und [[Politiker]] in Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Staercke wurde am 5. September 1880 in Güstebiese an der Oder geboren. Er wuchs als eines von fünf Kindern in einer kleinbürgerlichen Familie auf. Der Ort, der zu dieser Zeit etwa 1.000 Einwohner zählte, war maßgeblich durch Schifffahrt, Handel und Handwerk geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Dorfschule begann Staercke im Alter von 14 Jahren eine Berufsausbildung. Da er ein besonderes Interesse am Buchdruck sowie eine sprachliche Begabung zeigte, entschied er sich für eine Lehre als Schriftsetzer- und Buchdrucker. Er folgte damit dem Beispiel eines Jugendfreundes und trat eine Stelle in der Druckerei von Gustav Humboldt in [[Blomberg]] (Lippe) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während seiner Lehrzeit entwickelte Staercke ein starkes politisches Interesse und wurde maßgeblich von [[Friedrich Naumann]] und dessen „[[Nationalsozialer Verein|National-sozialem Verein]]“ geprägt. Sein politisches Engagement und sein journalistisches Talent führten ihn zur &amp;#039;&amp;#039;Schüttorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Deren Verleger, [[Adolf Neumann-Hofer]], wurde auf ihn aufmerksam, woraufhin Staercke um das Jahr 1900 die Chefredaktion des Blattes übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1905 war er Redakteur der [[Lippische Landes-Zeitung|Lippischen Landes-Zeitung]],&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Scheffler, in Rosenland, Zeitschrift für Lippische Geschichte, Nr. 09/2009, Lokale Erinnerung im Schatten der Vergangenheit. Die Gedenkfeier für die lippischen Juden in Lemgo 1948. Eine Ausstellung zur Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in den frühen Nachkriegsjahren. Staercke hatte die Idee zur Gedenkfeier. ({{Webarchiv |url=http://www.rosenland-lippe.de/Rosenland-09.pdf |text=PDF |wayback=20131112165914 |archiv-bot=2019-04-30 18:45:07 InternetArchiveBot}})&amp;lt;/ref&amp;gt; nach 1907 leitete er die Zeitung. Staercke heiratete im Jahr 1908 die Lehrerin Tine Kistemaker (1884–1950) aus Alkmaar. Aus der Ehe gingen zwischen 1909 und 1915 vier Kinder hervor (eine Tochter und drei Söhne). Die Familie pflegte ein enges, fast familiäres Verhältnis zu Staerckes Mentor Adolf Neumann-Hofer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; 1912 kaufte er die [[Gebr. Klingenberg|Meyersche Hofbuchhandlung]] von Adolf Neumann-Hofer. 1920 erwarb er dann die Lippische Landes-Zeitung und führte sie als redaktioneller und geschäftlicher Leiter weiter. In den 1920er Jahren profilierte er sich trotz seiner nationalliberalen Gesinnung und gegen starke völkische Widerstände in Detmold als konsequenter Gegner des [[Antisemitismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Ruppert: &amp;#039;&amp;#039;Max Staercke (1880–1959) – Publizist und Politiker in Lippe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12 (September 2011), S. 35–52 (hier: 48&amp;amp;nbsp;f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines Lebensmittelpunkts in Detmold blieb er seiner Heimatgemeinde Güstebiese eng verbunden. Um 1930 ließ er dort ein Landhaus errichten und förderte maßgeblich die Entwicklung des Dorfes zum Luftkurort, unter anderem durch die Finanzierung von Parkanlagen und die Herausgabe von Werbeprospekten in seinem Verlag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 verkaufte er seine Zeitung zwangsweise an den NS-Verlag [[Lippische Staatszeitung]]. Nach dem Umzug nach Berlin gründete Staercke den Maximilianverlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde er in [[Gozdowice|Güstebiese]] (Ldkr. Königsberg) verhaftet und geriet in sowjetische Gefangenschaft. 1945 konnte er nach Detmold zurückkehren. 1955 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
1901 hatte Staercke die Lippische Liberale Partei mitgegründet. 1912 war er [[Stadtverordneter]] in Detmold. Bei der [[Landtagswahl in Lippe 1913]] wurde er in den [[Landtag Lippe]] gewählt. Er war Mitglied des Volks- und Soldatenrates des [[Lippe (Land)|Landes Lippe]] in der Zeit von November 1918 bis Februar 1919 und Mitglied des Landtages des Landes Lippe. Für seine Verdienste um das Gemeinwohl im Lipper Land wurde ihm der Titel [[Hofrat]] verliehen. In der [[Weimarer Republik]] wechselte er mehrfach die Parteizugehörigkeit. Die [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] vertrat er ab 1919 bis 1920 im Landtag, ab 1925 die &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche Vereinigung der Haus- und Grundbesitzer, Hypothekengläubiger und Sparer&amp;#039;&amp;#039; und ab 1929 die [[Deutsche Volkspartei|DVP]]. Von 1925 bis 1929 war er Mitglied des Lippischen Landespräsidiums im [[Kabinett Drake V]] und im [[Kabinett Drake VI]] sowie von 1927 bis 1929 Stellvertretender Bevollmächtigter Lippes zum [[Reichsrat (Deutschland)|Reichsrat]]. 1933 musste er seine politische Tätigkeit aufgrund der [[Machtergreifung]] der [[NS-Staat|Nationalsozialisten]] beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Heinz Krekeler]] führte er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die bestehenden beiden Kreisverbände der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] im [[Kreis Lemgo]] und im [[Kreis Detmold]] zusammen und gründete am 6. September 1946 die Landesgruppe Lippe der FDP. 1949 wurde er als Ehrenmitglied in die [[Tübinger Burschenschaft Derendingia]] aufgenommen, der er bis zu seinem Tode angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burschenschaftliche Blätter]], 75. Jg. (1960), H. 6, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1948 bis 1956 war er Mitglied des Kreistags Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andreas Ruppert&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Lippischer Heimatbund e.&amp;amp;nbsp;V. und Landesverband Lippe&lt;br /&gt;
   |Titel=Publizist und Politiker – Max Staercke (1880–1959)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Heimatland Lippe&lt;br /&gt;
   |Band=102&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lippischer Zeitungsverlag Giesdorf&lt;br /&gt;
   |Ort=Detmold&lt;br /&gt;
   |Datum=2009-02&lt;br /&gt;
   |ISSN=0017-9787&lt;br /&gt;
   |Seiten=34 f.&lt;br /&gt;
   |Online=[https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/structure/7457254 Heimatland Lippe 102.2009.02]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andreas Ruppert&lt;br /&gt;
   |Titel=Max Staercke (1880–1959) – Publizist und Politiker&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Rosenland Zeitschrift für lippische Geschichte&lt;br /&gt;
   |Datum=2011-09&lt;br /&gt;
   |Seiten=35&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.rosenland-lippe.de/Rosenland-12.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=2100}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Katrin Jaspers, [[Wilfried Reininghaus]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Westfälisch-lippische Kandidaten der Januarwahlen 1919. Eine biographische Dokumentation&lt;br /&gt;
   |Reihe=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge&lt;br /&gt;
   |BandReihe=52&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aschendorff&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-402-15136-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=236}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helge Dvorak&lt;br /&gt;
   |Titel=Politiker&amp;amp;nbsp;– Nachträge&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]&lt;br /&gt;
   |Band=I&lt;br /&gt;
   |Nummer=9&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=2021&lt;br /&gt;
   |Seiten=166 f&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/biographisches-lexikon-deutsche-burschenschaft-dvorak-kaupp-politiker-nachtrag.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Bertold Jonas]] |Titel=Hofrat Max Staercke |Hrsg=Burkhard Regenberg, Heimatkreis Königsberg/Neumark |Sammelwerk=Königsberger Kreiskalender. Das Heimatbuch für den Kreis Königsberg/Neumark |Verlag=Heimatkreis Königsberg/Neumark |Ort=Hannover |Datum=2005 |Seiten=31-37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133782115|VIAF=65205785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staercke, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Fürstentum Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostwestfalen-Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staercke, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeitungsverleger und Politiker (Lippische Liberale Partei, DDP, DVP, FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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