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	<title>Max Sollmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Sollmann&amp;diff=1979701&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boor cocoa: Linktext fehlt</title>
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		<updated>2026-04-07T07:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linktext fehlt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Sollmann 1.JPG|mini|Max Sollmann während der Nürnberger Prozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Sollmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1904]] in [[Bayreuth]]; † [[27. Mai]] [[1978]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt; Sterberegister des Standesamtes München Nr. 2323/1978.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Kaufmann, [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und Leiter des [[Lebensborn]] e.&amp;amp;nbsp;V. zur [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sollmann absolvierte nach seiner Schulzeit in München eine Ausbildung bei den Graphischen Kunstanstalten Bischoff und war danach in Kunstgewerbebetrieben tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation &amp;quot;Lebensborn&amp;quot; e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Sollmann zwischen 1920 und 1921 dem [[Freikorps Epp]] und dem [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee586&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] schloss sich Sollmann 1921 an ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 14.528). Im November 1923 nahm Sollmann als einer der jüngsten Teilnehmer am [[Hitlerputsch]] teil und wurde dafür später mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Blutorden]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 26. April 1926 trat er der neugegründeten NSDAP bei (Mitgliedsnummer 35.362).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/950953&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1929 bis 1934 hielt sich Sollmann in [[Kolumbien]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee586&amp;quot;/&amp;gt; Dort war er Eigentümer mehrerer Kaufhäuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt; Danach kehrte er ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollmann wurde 1937 im Rang eines [[SS-Untersturmführer]]s Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 282.277) und stieg in dieser NS-Organisation 1940 bis zum SS-Standartenführer auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/lista5/lista5.html &amp;#039;&amp;#039;Standartenführer Max Sollmann&amp;#039;&amp;#039;] auf www.dws-xip.pl&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollmann war auch Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]] und erhielt die Dienstauszeichnung der NSDAP in Silber und Bronze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Himmler letter to Max Sollmann.jpg|mini|hochkant|Himmlerauftrag zur Behandlung der Kinder exekutierter Tschechen]]&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Sollmann beim [[Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums]] Referent und Sonderbeauftragter für Wirtschaftsfragen. Durch den [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] wurde Sollmann im Frühjahr 1940 damit beauftragt, bei dem hoch verschuldeten Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V. eine Buchprüfung vorzunehmen. Sollmann wurde am 11. April 1940 auf Anordnung Himmlers geschäftsführend Nachfolger von [[Guntram Pflaum]] beim Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop63&amp;quot;&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation &amp;quot;Lebensborn&amp;quot; e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Mai 1940 bis zum Kriegsende im Frühjahr 1945 war Sollmann als Geschäftsführer Leiter des Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V. Ärztlicher Leiter des Lebensborn war [[Gregor Ebner]]. Ab April 1942 gehörte Sollmann als Amtsleiter der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung L&amp;#039;&amp;#039; dem persönlichen Stab Himmlers an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 21. Juni 1943 wies Himmler Sollmann an, [[Hans Frank|Karl Hermann Frank]] in Prag aufzusuchen, um mit ihm das Schicksal der Kinder von [[Tschechoslowakischer Widerstand 1939–1945|tschechischen Widerstandskämpfern]], die hingerichtet worden waren, zu besprechen. Die Kinder mit schlechten [[Rassenideologie|rassischen Anlagen]] sollten in gewisse Kinderlager verbracht werden, die mit guten rassischen Anlagen sollten auf Probe – Himmler befürchtete, die Kinder könnten ohne angemessene Fürsorge und Erziehung zu den gefährlichsten Rächern ihrer Eltern werden – im Lebensborn aufgenommen und nach einem eventuellen Charaktertest als Adoptiv- oder Pflegekinder an deutsche Familien verteilt werden. Das Treffen zwischen Frank und Sollmann fand am 2. Juli statt. In einem Schreiben vom 7. Juli an Himmler teilte Sollmann diesem mit, er würde für die Vermittlung der Kinder, sofern rassisch akzeptabel und noch nicht im schulpflichtigen Alter, an deutsche Familien durch den Lebensborn sorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;The Mazal Library: {{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/04a/NMT04-T1028.htm | wayback=20020831091320 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume IV - Page 1028&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/04a/NMT04-T1029.htm | wayback=20020906154153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume IV - Page 1029&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/04a/NMT04-T1030.htm | wayback=20030915093238 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume IV - Page 1030&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Sollmann interniert und im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] im [[Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS]] am 1. Juli 1947 mit 13 weiteren Beschuldigten angeklagt. Sollmanns Verteidigung wurde von [[Paul Ratz]] unter Assistenz von Heinrich Rentsch übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/04a/NMT04-T0607.htm | wayback=20030527171644 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume IV - Page 607&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. März 1948 wurde Sollmann aufgrund seiner Mitgliedschaft in der SS wegen der Zugehörigkeit zu einer verbrecherischen Organisation zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Die Strafe galt als verbüßt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee586&amp;quot;/&amp;gt; In den Anklagepunkten der Entführung ausländischer Kinder, der Wegnahme der Kinder von [[Ostarbeiter]]n sowie des Plünderns von öffentlichem und privatem Eigentum wurde er für nicht schuldig befunden, da es der Anklage nach gerichtlicher Begründung nicht gelungen sei, eine Beteiligung des vom Gericht als Wohlfahrtsorganisation charakterisierten Lebensborns sowie dessen Mitarbeiter an den systematischen Kindesentführungen der Nationalsozialisten nachzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/05/NMT05-T0162.htm | wayback=20020831221038 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume V - Page 162&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/05/NMT05-T0163.htm | wayback=20020908103951 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume V - Page 163&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lebensborn sei zudem nicht an der [[Arisierung]] der von ihm genutzten Eigentümer beteiligt gewesen; Sollmann habe sogar eine Million [[Reichsmark]] aus Barmitteln des Lebensborns als Entschädigungssumme hierfür bereitgestellt, dass die tatsächliche Zahlung ausgeblieben war; sei nicht ihm, sondern höheren Reichsstellen anzulasten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mazal.org/archive/nmt/05/NMT05-T0152.htm | wayback=20020831223308 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nuernberg Military Tribunal: Volume V - Page 152&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Entnazifizierung]] wurde Sollmann 1950 von der Münchner [[Spruchkammerverfahren|Hauptspruchkammer]] zu 30 Tagen Arbeit und Einziehung eines Teils seines Vermögens verurteilt. Sollmann ging, ebenso wie weitere ehemalige Mitarbeiter des Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V., gegen das Urteil erfolglos in Berufung. Das Urteil fiel dennoch milde aus: Die Strafe zur Sonderarbeit galt als verbüßt und die Geldstrafe wurde auf 50 [[Deutsche Mark|DM]] reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop227ff&amp;quot;&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation &amp;quot;Lebensborn&amp;quot; e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 227 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Berufslebens war Sollmann als Auslandskorrespondent für den Kunstverlag Hirmer tätig, leitete die Korrespondenz- und Werbeabteilung der „Dichtl-Spitze“ und war bei der Münchner Antik-Kunst als Geschäftsführer angestellt. Weiterhin war er Vorstand bei einer Grundstücks-[[Aktiengesellschaft|AG]], stand einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vor und wickelte die Glashütte Rauscha ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop243&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollmann lebte in den 1970er Jahren in [[Steinhöring]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee586&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Volker Koop]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation „Lebensborn“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2007; 306 Seiten. ISBN 978-3-412-21606-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nadeshda.org/archiv/antifa/lebowo.pdf Der Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.] (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1188429426|VIAF=3125156075620553980007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sollmann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Handel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Besetzung Europas 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sollmann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, SS-Führer und Leiter des Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boor cocoa</name></author>
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