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	<title>Max Simoneit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T01:08:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Simoneit&amp;diff=2498246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luckyprof: Link eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-28T07:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1896]] in [[Orzysz|Arys]], [[Ostpreußen]]; † [[2. Februar]] [[1962]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Psychologe|Militärpsychologe]]  im Rang eines  [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] bei der [[Reichswehr]] und [[Wehrmacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.masuren-report.de/vip.html |wayback=20120113103826 |text=Masuren-Report}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Simoneit war Sohn eines Briefträgers und zog 1914 als [[Kriegsfreiwilliger]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz I. und II. Klasse]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Bönner: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 9, 1986, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er 1918 die [[Lehrer]]prüfung bestanden hatte, absolvierte er neben der Tätigkeit als Lehrer ein [[Psychologie]]studium an der [[Albertus-Universität Königsberg]]. Simoneit wurde 1922 zum [[Dr. phil.]]  [[Promotion (Doktor)|promoviert]], gab den Lehrerberuf auf und war von Anfang Oktober 1923 bis 1927 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der psychologisch-pädagogischen Abteilung der Universität Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simoneit war seit 1922 verheiratet, aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Zur [[Zeit der Weimarer Republik]] gehörte er der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Staatspartei]] und [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] an. Am 2. Dezember 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. April 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.618.656).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41641105&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1941 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärpsychologe ==&lt;br /&gt;
Simoneit trat 1927 als Heerespsychologe in die [[Reichswehr]] ein. Ab 1930 leitete er die zentrale Prüfstelle für [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]], dem &amp;#039;&amp;#039;Psychologischen Laboratorium&amp;#039;&amp;#039; beim [[Reichswehrministerium|Reichswehr-]] und Reichskriegsministerium. Von 1934 bis 1942 gab Simoneit die [[Soldatentum (Zeitschrift)|Zeitschrift &amp;quot;Soldatentum&amp;quot;]] heraus. 1941 verwirklichte er die erste [[Diplom]]prüfungsordnung für Psychologen in Deutschland. Nachdem die Söhne vieler prominenter [[Nationalsozialist]]en und [[Offizier]]e von den Begutachtungsstellen für die Offizierslaufbahn als untauglich eingestuft worden waren, wurde die Wehrmachtspsychologie im Dezember 1942 abgeschafft. Zwischenzeitlich hatte er sich 1942 an der [[Universität Göttingen]] mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Charakterologie des Wollens&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation|habilitiert]]. Anschließend war er am Heeresverwaltungsamt des [[Oberkommando des Heeres|Oberkommandos des Heeres]] (OKH), wo er bis Ende März 1943 ohne besondere Funktion und danach bis Ende Februar 1944 als psychologischer Hilfsarbeiter beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nahm Simoneit als Offizier der Wehrmacht am [[Westfeldzug|Frankreich-]] und dem [[Balkanfeldzug]] teil und war auch an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. Nach der [[Operation Overlord]] folgte in der [[Normandie]] erneut ein Kriegseinsatz. Am 7. Juli 1944 wurde ihm das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen, weil es ihm als Chef einer Wehrmachtskompanie gelang die [[United States Army|US-Truppen]] aus [[Montebourg]] wieder hinauszudrängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Bönner: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 9, 1986, S. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1944 wurde er aufgrund einer Kriegsverletzung in Lazaretten bis zu seiner Genesung Ende Februar 1945 behandelt. Danach war er wieder beim Heeresverwaltungsamt des OKH eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Simoneit in alliierter Kriegsgefangenschaft und war im [[Internierungslager Neuengamme]] interniert. 1947 gehörte er zu den Mitbegründern des &amp;#039;&amp;#039;[[Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen|Berufsverbandes Deutscher Psychologen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Bönner: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 9, 1986, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] wurde er 1948 im Rahmen der [[Entnazifizierung]] als entlastet eingestuft. Er trat in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und wurde Ortsvorsitzender der Partei in [[Silberstedt]]. Von diesem Posten trat er 1949 zurück, da gegen ihn ein Ausschlussverfahren wegen seiner Militärpublikationen lief – bis August 1951 ruhte seine SPD-Mitgliedschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Bönner: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 9, 1986, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche von Simoneits Schriften wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-s.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er Vorgesetzter vieler späterer [[Lehrstuhl]]inhaber ([[Robert Heiß (Philosoph)|Robert Heiß]], [[Philipp Lersch]], [[Johannes Rudert]], [[Kurt Gottschaldt]], [[Peter R. Hofstätter]], [[Udo Undeutsch]]) gewesen war, misslangen ihm in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] die Versuche, eine Hochschullaufbahn einzuschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sgipt.org/politpsy/wehrpsy0.htm Rudolf Sponsel: &amp;#039;&amp;#039;Kritisches zur Deutschen Wehrmachtspsychologie&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen war er wieder als Lehrer beschäftigt. Ende Juni 1954 wurde er als Ministerialrat a.&amp;amp;nbsp;D. im Lehrerberuf pensioniert. Bei der [[Bundeswehr]] stieß er auf Ablehnung. Er betrieb danach ein eigenes Forschungsinstitut in Köln und erstellte psychodiagnostische Gutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkoholabhängig starb er am 2. Februar 1962 im „Wachsaal der Psychiatrischen Universitätsklinik in Köln“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Heinz Bönner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 9, 1986, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass lagert im &amp;#039;&amp;#039;[[Psychologiegeschichtliches Forschungsarchiv|Psychologiegeschichtlichen Forschungsarchiv]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Fernuniversität in Hagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fernuni-hagen.de/psychologie/forschung/archiv.shtml &amp;#039;&amp;#039;Psychologiegeschichtliches Forschungsarchiv - Personenbezogene Bestände&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Kunst in die Schule&amp;#039;&amp;#039;. Lötzen 1919 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die masurischen Seen und im Oberland&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage. Lötzen 1927. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehrpsychologie&amp;#039;&amp;#039; (1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehr-Ethik. Ein Abriß ihrer Probleme und Grundsätze&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitgedanken über die psychologische Untersuchung des Offizier-Nachwuchses in der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wehrpsychologische Arbeiten Nr. 6&amp;#039;&amp;#039;) (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zufall und Schicksal im soldatischen Handeln&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin o. J. ([[Feldbuchhandel|Feldpostausgabe]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsterbliche Soldaten. Von der Überwindung des Todes durch den Geist&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Soldat und Staatsmann. Schriftenreihe der Aktion&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Franz Riedweg]], Heft 3). Mit 17 Aufnahmen von Totenmasken. Nibelungen-Verlag, 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wehrmachtpsychologe&amp;#039;&amp;#039;. Amt für Berufserziehung und Betriebsführung in der Deutschen  Arbeitsfront, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Soldatentum 1914 und heute&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage.  Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charakterologische Symptomenlehre&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101283490}} &lt;br /&gt;
* Karl Heinz Bönner: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Dr. phil. habil. Max Simoneit&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte der Psychologie, Ausgabe 9, 1986, {{ISSN|0177-252X}}, [http://journals.zpid.de/index.php/GdP/article/view/395 Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Quelle ==&lt;br /&gt;
Nachlass Max Simoneit im [[Psychologiegeschichtliches Forschungsarchiv|Psychologiegeschichtlichen Forschungsarchiv]] (PGFA) der Fernuniversität in Hagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gerhard Wittenberger |Titel=Aufstieg und Scheitern des Militärpsychologen Max Simoneit im Dritten Reich und in der Bundesrepublik Deutschland Psychodynamisch-biografische Studie |Auflage=1 |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2022 |ISBN=978-3-95558-327-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101283490|LCCN=n/91/006015|VIAF=15133461|NDL=00549695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simoneit, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simoneit, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simoneit, Johann Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militärpsychologe und Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Orzysz|Arys]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luckyprof</name></author>
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