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	<title>Max Siebourg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb am 11. Februar 2026 um 22:01 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Siebourg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1863]] in [[Krefeld]]; † [[20. September]] [[1936]] in [[Bad Godesberg]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und [[Fachdidaktik|Didaktiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Siebourg, der Sohn des Kaufmanns Wilhelm Siebourg und der Anna geb. Steiger, besuchte das [[Gymnasium am Moltkeplatz|Städtische Gymnasium Krefeld]] und studierte von 1882 bis 1886 Klassische Philologie und [[Archäologie]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] bei [[Franz Bücheler]] und [[Hermann Usener]]. Er wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Vereins Bonn&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1884 bis 1886 arbeitete er als [[Amanuensis]] an der Universitätsbibliothek. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;De [[Suleviae|Sulevis]], Campestribus, Fatis&amp;#039;&amp;#039; (10. August 1886) legte er am 5. März 1887 das Staatsexamen in den Fächern Latein, Griechisch, Deutsch, Philosophie und Geschichte ab. Von 1887 bis 1888 absolvierte er das Probejahr am Städtischen Gymnasium Krefeld, wo er anschließend als wissenschaftlicher Hilfslehrer angestellt wurde. Zum 1. April 1891 wurde er als Oberlehrer fest angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit am Gymnasium blieb Siebourg auch in der wissenschaftlichen Forschung aktiv. Für das Jahr 1896/1897 erhielt er ein halbes [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]], das ihm einen halbjährigen Aufenthalt in Italien und Griechenland ermöglichte. Zum 1. April 1898 wurde Siebourg an das [[Beethoven-Gymnasium Bonn|Königliche Gymnasium zu Bonn]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1907 wurde Siebourg als Direktor an das [[Stiftisches Humanistisches Gymnasium Mönchengladbach|Gymnasium zu Mönchengladbach]] berufen. Zum 1. April 1910 wechselte er an das [[Burggymnasium Essen|Königliche Gymnasium zu Essen]]. Zum 1. Juli 1916 schied er aus dem Schuldienst aus und ging als Provinzialschulrat nach Berlin. 1919 wechselte er als Oberregierungsrat an das Provinzial-Schulkollegium in Koblenz, wo er 1924 zum Vizepräsidenten ernannt wurde. Gleichzeitig war er seit dem 1. März 1927 Honorarprofessor für [[Didaktik]] der Alten Sprachen an der Universität Bonn. Nach seiner Pensionierung zum 1. April 1931 zog er nach [[Bad Godesberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit im Schuldienst, in der Schulverwaltung und an der Universität war Siebourg auch als Fachwissenschaftler tätig. Ausgehend von seiner Dissertation über den [[Matronen]]kult publizierte er zahlreiche Untersuchungen über antike Inschriften und Kunstwerke des Rheinlands. Er war ab 1903 korrespondierendes Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] und Mitglied des [[Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande|Vereins von Altertumsfreunden im Rheinlande]], dem er von 1932 bis 1934 als Präsident vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heyer: &amp;#039;&amp;#039;Kultur in Bonn im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2002, S.&amp;amp;nbsp;191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1917 bis 1930 war Siebourg gemeinsam mit Paul Lorentz Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für höhere Schulen&amp;#039;&amp;#039;, in der er selbst zahlreiche Aufsätze veröffentlichte. 1929 begründete er die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beihefte zur Monatsschrift für höhere Schulen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Max Siebourg.jpg|mini|Das Grab von Max Siebourg und seiner Ehefrau Hedwig geborene Luthe im Familiengrab seiner Schwiegereltern auf dem [[Burgfriedhof Bad Godesberg]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
Max Siebourg war verheiratet mit Hedwig geb. Luthe. Ihr Sohn war der Unternehmer Werner Siebourg (1917–1984), von 1948 bis 1983 Vorstandsmitglied der [[Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Sulevis, Campestribus, Fatis&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1886 (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kants Lehre von der Causalität nach seiner zweiten Analogie der Erfahrung&amp;#039;&amp;#039;. Krefeld 1890&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akropolis und Forum Romanum. Wandgemälde in der Aula des Gymnasiums zu M. Gladbach von [[Max Roeder|M. Roeder]] in Rom&amp;#039;&amp;#039;. Mönchengladbach 1908&lt;br /&gt;
* mit Josef Kuckhoff: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lebensfragen. Kriegshefte für die deutsche Jugend, zunächst für die staatsbürgerliche Belehrung in den mittleren und oberen Klassen der höheren Lehranstalten und in verwandten Schulen im Hinblick auf die gewaltigen Ereignisse der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1915&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die innere Weiterbildung unserer höheren Schulen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1917&lt;br /&gt;
* mit [[Ludwig Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;Lateinischer Lehrgang. Teil 5: Lateinische Schulgrammatik&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1928. 3., verbesserte Auflage 1931. 5. Auflage 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Herter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klassische Philologie seit Usener und Bücheler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Gelehrte. Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn. Philosophie und Altertumswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1968. S. 165–211 (zu Siebourg besonders S. 206)&lt;br /&gt;
* [[August Oxé]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Max Siebourg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher&amp;#039;&amp;#039;. Heft 140/141 (1936), S. 505–507&lt;br /&gt;
* Otto Wenig: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818–1968&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1968&lt;br /&gt;
* [[Lothar Wickert]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1879 bis 1929&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1979. ISBN 3-8053-0395-5, S. 196&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pka0824-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117357804|VIAF=62324015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siebourg, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachdidaktiker (alte Sprachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siebourg, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Siebourg, Peter Wilhelm Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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