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	<title>Max Schuldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:46:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Schuldt&amp;diff=2009920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. Dezember 2025 um 18:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-30T18:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MaSchuldt.jpg|mini|Max Schuldt (um 1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Walter Otto Schuldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1903]] in Neuenkirchen&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich [[Neukirchen/Erzgeb.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1. Juli]] [[1934]] in [[Dresden]]) war ein deutscher SA-Führer. Er wurde bekannt als eines der Opfer des so genannten [[Röhm-Putsch]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schuldt, ein gelernter Elektriker, trat zum 1. Juni 1929 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 135.244).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40130726&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den frühen 1930er Jahren betätigte er sich in der [[Sturmabteilung]] (SA), der Parteiarmee der NSDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 war Schuldt, der damals in der Fritz-Reuter-Straße 7 wohnhaft war, Führer des im Chemnitzer Sonnenbergviertels stationierten SA-Sturmes 2/104, der in den Monaten nach dem [[Machtergreifung|Machtantritt der Nationalsozialisten]] eine regelrechte „Schreckensherrschaft“ über die Stadt ausübte. So waren Schuldts SA-Männer für die in diese Zeit fallenden Misshandlungen einer großen Zahl von Personen – zumeist politische Gegner der Nationalsozialisten – verantwortlich, die verschiedentlich auch den Tod der misshandelten Personen zur Folge hatten. Als Zentrale des im Wesentlichen von Schuldts Einheit getragenen Chemnitzer SA-Terrors diente das Hansa-Haus, dessen ehemalige Restauranträumlichkeiten ab März 1933 als Foltergefängnis genutzt wurden. Weitere Haft- und Folterstätten betrieb Schuldts Einheit von Anfang März bis Mitte Juni 1933 in den ehemaligen Arbeitersportheimen an den Sportplätzen Yorck- und Zeisigwaldstraße. Der damalige Chef der Kriminalpolizei in Chemnitz [[Albrecht Böhme]] beschrieb die Folterpraktiken, denen Schuldts Einheit ihre Opfer unterwarf, folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Es sind Fälle zu verzeichnen, wo die Opfer angebunden, nackt ausgezgen und bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt wurden. U.&amp;amp;#8239;a. hat man sie mit glühenden Eisen in das Gesäß gestochen und die Nacht über in eine Art Kiste gesteckt, wo sie bis zum Morgen, wie eine Schlange zusammengerollt, ausharren mussten [...] Die Misshandlungen sind teils derartig gewesen, dass fast kein Fleckchen heile Haut am ganzen Körper mehr zu sehen war.&amp;quot;“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Siemens]]: &amp;#039;&amp;#039;SA-Gewalt, nationalsozialistische Revolution und Staatsräson. Der Fall des Chemnitzer Kriminalamtschefs Albrecht Böhme 1933/34&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Nikolaus Wachsmann]], [[Sybille Steinbacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Linke im Visier. Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1494-8, S. 191–213, hier S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Schuldt selbst galt als ein übler Schläger und Menschenschinder. Mindestens an einem der von der ihm unterstehenden Einheit begangenen Morde war er direkt beteiligt: Am 9. März 1933 führte Schuldt ein SA-Kommando an, das die Redaktion der sozialdemokratischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volksstimme&amp;#039;&amp;#039; besetzte. Dabei erschoss Schuldt den Geschäftsführer der Zeitung [[Georg Landgraf]], als sich dieser Schuldts Kommando entgegenstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Machtübernahme der Nationalsozialisten und die Auflösung der Stadtverordnetenversammlung 1933 in Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtgeschichte von Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3. Reintzsch, Radebeul 1999, S. 99–118, hier S. 108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1934 wurde Schuldt, damals im Rang eines SA-Standartenführers, im Zuge der [[Röhm-Putsch|Röhm-Affäre]] nach der Auflösung eines Aufzuges, mit dem die Chemnitzer SA den Beginn des für den Monat Juli geplanten Urlaubes der SA einleiten wollte, von der [[Schutzstaffel|SS]] auf dem [[Johannisplatz (Chemnitz)|Johannisplatz]] in Chemnitz verhaftet. In der Nacht zum 1. Juli um 4 Uhr wurde Schuldt in Dresden von der SS erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden III, Sterberegister 1934, Nr. 781.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuldt war verheiratet mit Gertrud Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Nitsche: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Chemnitz. Die Geschichte der Gemeinde und ihrer Mitglieder&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuldt, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Röhm-Putsches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuldt, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schuldt, Max Walter Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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