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	<title>Max Schobert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Schobert&amp;diff=1456997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 27. Oktober 2025 um 16:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Max Johann Marcus Schobert.jpg|mini|Max Schobert im April 1947]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Johann Markus Schobert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1904]] in [[Würzburg]]; †&amp;amp;nbsp;[[19. November]] [[1948]] im [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]]) war ein deutscher [[SS-Sturmbannführer]] und erster [[Schutzhaftlager]]führer im [[KZ Buchenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schobert, Sohn eines Bürodieners, war ab 1919 als Schlosser im Maschinenbau tätig. Zwischen 1925 und 1927 besuchte er die Maschinenbauschule in [[Würzburg]] und war danach bis 1934 als Maschinist tätig mit Zeiten der Arbeitslosigkeit. Schobert trat zum 1. Oktober 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 317.486)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39040484&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der [[Schutzstaffel|SS]] an (SS-Nummer 3.531). Nach seinem Wechsel zu den SS-Totenkopfverbänden gehörte er von 1934 bis 1938 zur Lagermannschaft des [[KZ Dachau]] und war dort als Blockführer sowie als Kommandoführer der Effektenkammer eingesetzt. Anschließend war er bis Ende 1939 im [[KZ Flossenbürg]] tätig, wo er das Arbeitskommando Barackenbau leitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein309&amp;quot;&amp;gt;Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937 - 1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1999, S. 309&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar 1940 bis zum 11. April 1945 fungierte Schobert zunächst als zweiter und ab 1942 als erster Schutzhaftlagerführer und stellvertretender [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] im KZ Buchenwald. Dort war Schobert hauptverantwortlich für die Exekutionen des [[Kommando 99]] im Pferdestall; mindestens 300 Exekutionen soll er persönlich beigewohnt haben. Nach der Teilevakuierung des KZ Buchenwald wurde Schobert gegen Kriegsende am 23. April 1945 noch kurzzeitig als erster Schutzhaftlagerführer im KZ Dachau eingesetzt und löste auf diesem Posten [[Friedrich Wilhelm Ruppert]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Ende April 1945 flüchtete Schobert nach Österreich und wurde bereits im Mai 1945 durch Angehörige der [[United States Army|US-Army]] verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein309&amp;quot;/&amp;gt; Zusammen mit [[Hans-Theodor Schmidt]], [[Hans Merbach]], [[Albert Fredrich Schwartz|Albert Schwartz]], [[August Bender (Mediziner)|August Bender]] und [[Otto Barnewald]], die ebenfalls zum Lagerpersonal des KZ Buchenwald gehörten, wurde Schobert in dem US-amerikanischen Kriegsgefangenenlager [[Bad Aibling]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Dachauer Prozesse]] wurde Schobert im  [[Buchenwald-Hauptprozess]] mit 30 weiteren Beschuldigten angeklagt.  Schobert wurde beschuldigt, [[alliierte]] Gefangene misshandelt und getötet zu haben. Zeugenaussagen belasteten Schobert schwer, so soll er seinen [[Diensthund (KZ)|Hund]] auf Häftlinge gehetzt und Häftlinge mit seiner Peitsche geschlagen haben. Am 14. August 1947 wurde Schobert zum [[Erhängen|Tode durch den Strang]] verurteilt. Schobert wurde, trotz mehrerer Gnadengesuche,  am 19. November 1948 in dem [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Buchenwald-Hauptprozess: Deputy Judge Advocate&amp;#039;s Office 7708 War Crimes Group European Command APO 407: (United States of America v. Josias Prince zu Waldeck et al. – Case 000-50-9), November 1947  [http://dev.jewishvirtuallibrary.org/files/Items/PdfFile/6699.pdf Originaldokument in englischer Sprache (PDF-Datei)]&lt;br /&gt;
* Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937 - 1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Wallstein Verlag, Göttingen 1999, ISBN 978-3-89244-222-6.&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kogon]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der SS-Staat]]. Das System der deutschen Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039;; Frechen: Komet, 2000; ISBN 3-89836-107-1 (= München: Heyne, 1995&amp;lt;sup&amp;gt;31&amp;lt;/sup&amp;gt;; ISBN 3-453-02978-X; Reinbek bei Hamburg: Kindler, 1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://fotoarchiv.buchenwald.de/detail/1999 Foto von Max Schobert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schobert, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Dachauer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schobert, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schobert, Max Johann Markus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schutzhaftlagerführer im KZ Buchenwald&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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