<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Schlenker</id>
	<title>Max Schlenker - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Schlenker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Schlenker&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T15:50:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Schlenker&amp;diff=1978018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uranus95 am 29. April 2025 um 07:45 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Schlenker&amp;diff=1978018&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-29T07:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Martin Schlenker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1883]] in [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]; † [[14. Februar]] [[1967]] in [[Königsfeld im Schwarzwald]]) war ein deutscher [[Jurist]], der als [[Syndikus]] in der [[Schwerindustrie]] des [[Ruhrgebiet]]s wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schlenker war der Sohn eines Glasermeisters und Uhrenfabrikanten und besuchte die [[Realschule]] in [[Rottweil]]. Nach einem Jahr Ausbildung bei einer Bank studierte er an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] und an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]. Er wurde Mitglied der [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Ghibellinia Tübingen an und der [[Landsmannschaft im CC Pomerania Halle-Aachen|Landsmannschaft Pomerania Halle]]. Mit seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Schwarzwälder Uhren-Industrie und insbesondere die Uhren-Industrie auf dem Württembergischen Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1904 bei [[Gustav von Schönberg]] zum Doktor der Staatswissenschaften [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zwischen 1905 und 1907 arbeitete er bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Handelskammer]] zu [[Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach war er bis 1909 Syndikus der &amp;#039;&amp;#039;Handelskammer zu [[Arnsberg]]&amp;#039;&amp;#039;. In derselben Funktion wechselte er nach [[Chemnitz]] und 1913 nach [[Saarbrücken]]. Dort war er auch bis 1925 Generalsekretär der Wirtschaftlichen Vereine des Saargebiets. Unterbrochen wurde seine berufliche Tätigkeit durch die Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Auf der Hauptversammlung der Eisenhütte Südwest forderte er im Februar 1914, dass man wie Frankreich als „Bankier der Welt“ noch viel mehr als bisher in die Lage kommen müsse {{&amp;quot;|Deutschland als Geldmacht einzusetzen für Deutschland als Weltmacht}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Fischer (Historiker)|Fritz Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg der Illusionen&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1969, S. 518.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. April 1925 war er erster [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] des &amp;#039;&amp;#039;Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, dem so genannten [[Langnam-Verein]], sowie der Arbeitgeberorganisation der Nordwestlichen Gruppe des [[Verein Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller|Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller]] mit Sitz in [[Düsseldorf]]. Daneben gehörte er weiteren kulturellen und wirtschaftlichen Organisationen an. Seit 1929 war er [[Ehrenbürger]] der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]]. Er setzte sich für eine mitteleuropäische Wirtschaftsgemeinschaft und eine europäische [[Zollunion]] unter deutscher Führung ein. Im Zusammenhang mit dem [[Ruhreisenstreit]] sprach er sich für ein hartes Vorgehen der Unternehmen aus. Bereits früh hatte er Kontakt zum [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Wirtschaftsbeauftragten [[Wilhelm Keppler]]. Im Jahr 1930 sprach er sich für eine [[Ständestaat|ständische]] Organisation der Wirtschaft aus. Dabei ging es ihm nicht um Aufgabe von Machtpositionen der Industrie, sondern vielmehr um den Ersatz parlamentarischer Institutionen durch die Repräsentation von Verbandsinteressen. Er sprach sich dabei für eine Orientierung am [[Italienischer Faschismus|faschistischen Italien]] aus. In den Jahren der [[Weltwirtschaftskrise]] befürwortete er autoritäre Notstandsdiktaturen. Am 11. Oktober 1931 nahm er an der [[Harzburger Front|Harzburger Tagung]] der „nationalen Opposition“ gegen die [[Weimarer Republik]] teil. Trotz seiner Nähe zu autoritären Positionen erklärte ihn die regionale Gauleitung nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 für politisch untragbar, und er musste zusammen mit [[Fritz Springorum]] seine Verbandsämter niederlegen. Danach war er Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank AG&amp;#039;&amp;#039; und Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands Düsseldorf. Ab 1939 nahm er am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Um 1941 war er [[Aufsichtsrat]]svorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;[[Maschinenfabrik Weingarten]] AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniela Kahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Steuerung der Wirtschaft durch Recht im nationalsozialistischen Deutschland. Das Beispiel der Reichsgruppe Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 2006.&lt;br /&gt;
* Max Mechow: &amp;#039;&amp;#039;Namhafte CCer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historia Academica&amp;#039;&amp;#039;, Band 8/9, S. 234 f.&lt;br /&gt;
* Gertrud Milkereit: &amp;#039;&amp;#039;Max Martin Schlenker (1883–1967).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfhard Weber]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Rheinische und Westfälische Handelskammersekretäre und -syndici vom 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 15.) Aschendorff, Münster 1994, S. 207–230.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Biographisches Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;, 00/1938 vom 1. Januar 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117325287}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0021/adr/adrsz/kap1_1/para2_107.html Kurzbiografie in Akten der Reichskanzlei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117325287|LCCN=no92028486|VIAF=38944493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlenker, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlenker, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlenker, Max Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Syndikus in der Schwerindustrie des Ruhrgebiets &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsfeld im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uranus95</name></author>
	</entry>
</feed>