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	<title>Max Schindler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MemicznyJanusz: ++</title>
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		<updated>2025-06-16T12:01:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;++&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:General Max Schindler.jpg|thumb|Max Schindler (1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Joseph Schindler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;degener&amp;quot;&amp;gt;[[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;, 10. Ausgabe, Berlin 1935&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[11. Dezember]] [[1880]] in [[München]]; † [[15. Januar]] [[1963]] ebenda) war ein deutscher [[Generalleutnant]] des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Schindler war der Sohn eines [[Praktischer Arzt|praktischen Arztes]]. Er verheiratete sich 1909 mit Sophie Haas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Nach der Absolvierung eines [[Humanistisches Gymnasium|Humanistischen Gymnasiums]] trat Schindler am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 1900 als [[Fahnenjunker]] in das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „König“ Nr. 1|1. Infanterie-Regiment „König“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Nach dem erfolgreichen Besuch der [[Kriegsschule]] wurde er am 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 1902 zum [[Leutnant]] befördert. Von 1907/08 diente Schindler bei Bezirkskommando Rosenheim und kehrte anschließend wieder zu seinem Regiment zurück. Von 1911 bis 1914 absolvierte er die [[Bayerische Kriegsakademie|Kriegsakademie]], die ihm die Qualifikation für die Höhere Adjutantur, den Militär-Eisenbahndienst und das Lehrfach (Taktik), sowie bedingt für den Generalstab aussprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Othmar Hackl: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Schindler als Verpflegungsoffizier zum [[Generalkommando]] des [[I. Königlich Bayerisches Armee-Korps|I. Armee-Korps]], wurde in dieser Funktion zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und kam in Lothringen und Frankreich zum Einsatz. 1915 wurde er zur [[11. Königlich Bayerische Division|11. Division]] versetzt, wo er als Ordonnanzoffizier die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)#Kriegsjahr 1915|Kämpfe in Polen und Serbien]] mitmachte. 1916 kehrte er zum Generalkommando des I. Armee-Korps an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurück und war dort als Generalstabsoffizier. Im weiteren Verlauf des Krieges hatte er weitere Stabsverwendungen, zuletzt im Generalstab der [[36. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|36. Reserve-Division]]. Für seine Leistungen wurde Schindler mit dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern, dem Bremer [[Hanseatenkreuz]], dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz sowie den beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Schindler in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und als Generalstabsoffizier der Reichswehr-Schützen-Brigade 21 zugeteilt. Im Zuge der weiteren [[Reichswehr#Rüstungsbeschränkung durch Versailler Vertrag|Verringerung der Reichswehr]] kam er dann in den Bataillonsstab des [[19. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|19. (Bayerisches) Infanterie-Regiments]]. Von dort erfolgte seine Versetzung nach [[Berlin]] in die Heeres-Statistische Abteilung (T 3) des [[Reichswehrministerium]]s sowie seine Beförderung zum [[Major]] am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1921. Innerhalb des Ministeriums wechselte er Ende 1926 in die Völkerbunds-Abteilung (Gruppe Heer) (VH). Als [[Oberstleutnant]] (seit 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1927) versetzte man ihn dann nach [[Kempten]], wo Schindler das III. Bataillon des 19. (Bayerisches) Infanterie-Regiments übernahm. Mit der Beförderung zum [[Oberst]] am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1930 stieg Schindler zum Regimentskommandeur auf. Am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1932 wurde Schindler zum [[Generalmajor]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1933 bis September 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;degener&amp;quot; /&amp;gt; fungierte er als [[Militärattaché]] in [[Warschau]] an der deutschen Gesandtschaft in [[Polen]], wo er am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1934 zum [[Generalleutnant]] befördert wurde. Dabei waren ihm zugleich auch die Aufgaben für den Marineattaché ohne Notifizierung übertragen worden. Anfang 1935 übernahm er noch die Aufgaben des Luftattache, bevor er Ende des Jahres als Militärberater in der [[Geschichte der Republik Türkei|Republik Türkei]], die damals von [[Atatürk]] regiert und reformiert wurde, wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;Keith Neilson, Roy Prete: &amp;#039;&amp;#039;Coalition Warfare: An Uneasy Accord&amp;#039;&amp;#039;, Wilfrid Laurier University 1984, ISBN 978-0-88920-165-1, S. 48 [https://books.google.de/books?id=MsyufTyCmN4C&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;dq=Max+Schindler+attache&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Buj9Tu6eOsPFtAbEr7XgDw#v=onepage&amp;amp;q=Max%20Schindler%20attache&amp;amp;f=false Aufriss unter google.books einsehbar]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde Bogislav von Studnitz (1888–1943), der ebenfalls als Militär- und Luftattache notifiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er im November 1939 zum Rüstungsinspekteur Oberost ernannt; im Dezember 1939 übernahm er die Munitionsfabrik Państwowa Fabryka Amunicji „MESKO“ in [[Skarżysko-Kamienna]] (Polen).&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Besatzungspolitik in Polen: Der Distrikt Radom 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Schöningh Verlag 2006, ISBN 978-3-506-75628-2, S. 97 [https://books.google.de/books?id=PgxnAAAAMAAJ&amp;amp;q=general+max+schindler&amp;amp;dq=general+max+schindler&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Hqn9TtO6IY7PsgbxkuX0Dw&amp;amp;sqi=2 Aufriss unter google.books einsehbar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während seiner dortigen Dienstzeit bis 1941 kam es zu Massenerschießungen von [[Juden|jüdischen]] [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]]. 1941 stieg Schindler zum Rüstungsinspekteur [[Krakau]] auf, dessen Funktion Schindler bis Sommer 1944 innehatte.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fanden auch die Transporte in die [[Vernichtungslager]] [[Vernichtungslager Belzec|Belzec]], [[Vernichtungslager Sobibor|Sobibor]] und [[Vernichtungslager Treblinka|Treblinka]] statt, die im Zuge der [[Aktion Reinhardt]], der Ermordung von über zwei Millionen Juden sowie rund 50.000 Roma aus den fünf Distrikten des [[Generalgouvernement]]s, errichtet worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Yitzhak Arad: &amp;#039;&amp;#039;Belzec, Sobibor, Treblinka - The Operation Reinhard Death Camps&amp;#039;&amp;#039;, Indiana Univ. Pr. 1999, ISBN 978-0-253-21305-1, S. 46 [https://books.google.de/books?id=QpAgHYTPRz0C&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=max+schindler+general&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Jab9Tu-1DoXgtQbS45zbDw#v=onepage&amp;amp;q=max%20schindler%20general&amp;amp;f=false Aufriss unter google.books einsehbar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 erhielt Schindler in dieser Position das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern]] verliehen. Zum 31.&amp;amp;nbsp;August 1944 wurde Schindler in das [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion]] kommandiert, wo er als Inspekteur für Räumungsfragen fungierte. Vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1944 bis zum Kriegsende war er „Rüstungsbeauftragter West“ in [[Bad Ems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Othmar Hackl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 563.&lt;br /&gt;
* [[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Patzwall-Verlag, Hamburg 1984, S. 146.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Keilig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S. 300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schindler, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Bayerischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schindler, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schindler, Max Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MemicznyJanusz</name></author>
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