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	<title>Max Scheifele - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sitacuisses: /* Schriften */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Scheifele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1920]] in [[Karlsruhe]]; † [[9. Oktober]] [[2013]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Förster|Forstbeamter]] und [[Forstwissenschaft|-wissenschaftler]]. Er leitete von 1974 bis 1985 die Landesforstverwaltung [[Baden-Württemberg]]s. Nach seiner Pensionierung trat er mit einer Reihe forstgeschichtlicher Bücher hervor. Scheifele war ein Spezialist auf dem Gebiet der [[Flößerei]]-Geschichte des [[Schwarzwald]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Scheifele wurde am 13. Dezember 1920 in Karlsruhe geboren. 1939 legte er in [[Offenburg]] sein Abitur ab. Anschließend wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst|Reichsarbeits-]] und Kriegsdienst eingezogen. Nach Beendigung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] studierte er Forstwissenschaften an der [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden|Forstlichen Fakultät]] der [[Georg-August-Universität Göttingen]] in [[Hann. Münden]] sowie an der Naturwissenschaftlich-mathematischen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], wo er 1948 auch die Hochschulschlussprüfung absolvierte. Anschließend folgte das [[Referendariat]], das er unter anderem im Forstamt [[Gernsbach]] ableistete und 1949 mit der [[Staatsexamen|Großen Forstlichen Staatsprüfung]] als Forst[[assessor]] abschloss. In der Baden-Württembergischen Landesforstverwaltung war Scheifele zunächst im Personalreferat der Landesforstverwaltung [[Regierungsbezirk Südbaden|Südbaden]] und im Landesjagdamt Freiburg als Sachbearbeiter tätig. Von 1952 bis 1954 betätigte er sich als [[Forsteinrichter]] und wurde dann zum Leiter des Forstamtes [[Breisach am Rhein]] ernannt. In dieser Funktion leitete er auch ein großes Wiederaufforstungsprogramm im Grundwasserabsenkungsgebiet am [[Oberrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Neigung zur Forstgeschichte bewies er schon frühzeitig und promovierte 1957 bei [[Kurt Mantel]] mit der [[Dissertationsschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Die Forstorganisation in Baden seit 1803. Ein Beitrag zur Forstgeschichte Südwestdeutschlands&amp;#039;&amp;#039; an der Universität Freiburg zum [[Doktor|Dr. rer. nat.]] Diese Darstellung eröffnete als Band 1 auch die seither kontinuierlich fortgesetzte &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Daneben beschäftigte sich Scheifele während seiner beruflichen Laufbahn auch stets mit dem ausländischen Forstwesen. Studienreisen führten ihn nach [[Frankreich]], [[Österreich]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], in die [[Niederlande]] und in die [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Scheifele an das [[Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg|Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Baden-Württemberg]] berufen. Dort leitete er in den folgenden Jahren nacheinander mehrere Referate, darunter fast acht Jahre lang das Referat für biologische Produktion, Forstliches Versuchswesen, [[Raumordnung]] und [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]]. In dieser Zeit gab er der [[Forsteinrichtung]] zahlreiche neue Impulse. Scheifele entwickelte nicht nur neue Grundsätze und Richtlinien zur Holzartenwahl und deren waldbaulicher Behandlung, sondern konzipierte auch ein Verfahren zur Kartierung von [[Waldfunktionen]], das in der Folge von allen Bundesländern übernommen wurde. Diese Verdienste führten dazu, dass er von 1963 bis 1970 auch die Leitung der Arbeitsgemeinschaft Forsteinrichtung für das gesamte Bundesgebiet innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 übernahm Scheifele im Stuttgarter Ministerium das Referat für Organisation, Aus- und Fortbildung und [[Entwicklungshilfe]]. Dort begann er damit, einen zeitgemäßen Führungsstil in die Forstverwaltung einzuführen, wozu er sich auch mit der Neuorganisation der Forstämter und Reformen bei der Fortbildung des Personals befasste. 1972 wurde er zum Stellvertreter von Landesforstpräsident Hubert Rupf ernannt. Als Rupf in Pension ging, übernahm Scheifele zum 1. Juli 1974 als sein Nachfolger die Leitung der Landesforstverwaltung, die er bis zur Pensionierung 1985 innehatte. Landesforstpräsident Scheifele betrieb maßgeblich die Einführung moderner Führungs- und Arbeitskonzepte in der Staatsforstverwaltung und setzte eine Neuordnung des [[Forstrecht]]s durch. Dazu gehörten auch die Integration von Forstwirtschaft und Forstwissenschaft in die [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]] und [[Landespflege]] sowie – mit stärkerer Außenwirkung – eine aktive Rolle der Forstverwaltung auf den Feldern [[Naturschutz]] und Erholung im Wald. Scheifele regte zudem die Entwicklung regionaler Waldbaurichtlinien an und unterstützte seinen Referatsleiter [[Peter Weidenbach]] bei der Konzeptionierung eines [[Naturnaher Waldbau|naturnahen Waldbaus]] für den Staatswald Baden-Württembergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung 1985 widmete sich Scheifele wieder verstärkt seinen forstgeschichtlichen Leidenschaften. Bereits 1988 legte er das Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Die [[Murgschifferschaft]]. Geschichte des Floßhandels, des Waldes und der Holzindustrie im [[Murg (Nordschwarzwald)|Murgtal]]&amp;#039;&amp;#039; vor, passend zur Feier des 500-jährigen Bestehens dieser ältesten deutschen [[Forstgenossenschaft]]. Diesem Buch ließ er weitere Darstellungen zur Geschichte der Flößerei im Schwarzwald folgen, darunter das mit dem [[Landespreis für Heimatforschung]] ausgezeichnete Werk &amp;#039;&amp;#039;Als die Wälder auf Reisen gingen. Wald, Holz, Flößerei in der Wirtschaftsgeschichte des [[Enz]]-[[Nagold (Fluss)|Nagold]]-Gebiets&amp;#039;&amp;#039;. Neben seinen Büchern veröffentlichte Max Scheifele im Lauf der Jahrzehnte auch immer wieder Beiträge in [[Fachzeitschrift]]en und hielt zahlreiche Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um die Modernisierung der Forstwirtschaft und einen naturgemäßen Waldbau zeichnete ihn die Forstwissenschaftliche Fakultät der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] 1987 mit der [[Karl-Gayer-Medaille]] aus. 1996 verlieh ihm seine frühere [[Alma Mater]] für seine forsthistorischen Untersuchungen die [[Ehrendoktorwürde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Scheifele lebte zuletzt in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1987 – [[Karl-Gayer-Medaille]] der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
* 1996 – [[Ehrendoktor]]würde der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
* 1996 – baden-württembergischer [[Landespreis für Heimatforschung]] (für sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Als die Wälder auf Reisen gingen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Forstorganisation in Baden seit 1803. Ein Beitrag zur Forstgeschichte Südwestdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Freiburg im Breisgau 1957; auch als Band 1 der &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Karlsruhe 1957.&lt;br /&gt;
* als Bearbeiter zusammen mit Ulrich Ammer: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zur Situation der Landschaft im südlichen Oberrheingebiet. Landschaftsrahmenplan. Ein Beitrag zum europäischen Naturschutzjahr 1970.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Murgschifferschaft. Geschichte des Floßhandels, des Waldes und der Holzindustrie im Murgtal&amp;#039;&amp;#039; (mit Beiträgen von Casimir Katz und Eckart Wolf). Katz, Gernsbach 1988; auch als Band 66 der &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1988; 2. Auflage, Gernsbach 1995, ISBN 3-925825-20-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Flößerei auf der [[Alb (Oberrhein)|Ettlinger Alb]]. Aus der Geschichte des Albtales.&amp;#039;&amp;#039; Katz, Gernsbach 1993, ISBN 3-925825-60-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als die Wälder auf Reisen gingen. Wald, Holz, Flößerei in der Wirtschaftsgeschichte des Enz-Nagold-Gebiets.&amp;#039;&amp;#039; Band 77 in &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg im Breisgau 1995, ISBN 3765081647.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Waldgeschichte des Schwarzwaldes. Die Trift von Brenn- und Kohlholz. Wenn [[Grenzstein]]e reden.&amp;#039;&amp;#039; DRW, Stuttgart 2004, ISBN 3-87181-010-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Landesforstpräsident Dr. Max Scheifele, neuer Leiter der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Forst- und Holzwirt&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jahrgang, Heft 15/1974, S. 336, {{ISSN|0015-7961}}&lt;br /&gt;
* FFM: &amp;#039;&amp;#039;Karl-Gayer-Medaille an Dr. Scheifele&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Forst- und Holzwirt&amp;#039;&amp;#039;, 42. Jahrgang, Heft 22/1987, S. 620, {{ISSN|0015-7961}}&lt;br /&gt;
* Fridolin Wangler: &amp;#039;&amp;#039; Landesforstpräsident i.R. Dr. Dr. h.c. Max Scheifele 80&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Forst Zeitschrift (AFZ)&amp;#039;&amp;#039;. 48. Jahrgang, Heft 06/2001, S. 319, {{ISSN|1430-2713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105304476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105304476|LCCN=n/90/606281|VIAF=74310710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheifele, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forsthistoriker]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheifele, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstbeamter und Forstwissenschaftler, Leiter der Baden-Württembergischen Landesforstverwaltung (1974–1985)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
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