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	<title>Max Salzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:02:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Salzmann&amp;diff=1297209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-08T12:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bremer Dom Nordfronte Doku v1887.jpg|mini|Nordfront des [[Bremer Dom]]s 1887, Dokumentation für den Architektenwettbewerb zur Renovierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremer Dom Nordseite fertig renoviert.jpg|mini|Nordfront des Bremer Doms kurz nach Abschluss der Erneuerung. Der Dom war Salzmanns wichtigstes Werk, aber die Fertigstellung im Jahre 1901 erlebte er nicht mehr.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Salzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1850]] in [[Breslau]]; † [[6. Februar]] [[1897]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Dombaumeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater war Rechtsanwalt und [[Geheimer Justizrat]] in Breslau. Sohn Max besuchte dort ab 1859 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]]. Nach dem Abitur im Jahre 1869 (zusammen mit [[Max Kalbeck]]) nahm er am [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]] teil. Danach studierte er an der [[Berliner Bauakademie]], wo er 1874 die [[Bauführer]]prüfung ablegte. In den nächsten zwei Jahren war er an verschiedenen Universitätsbauten in Breslau tätig. Im [[Schinkelwettbewerb]] 1878 wurde ihm der zweite Preis für repräsentative Architektur zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Salzmann auch die [[Baumeister]]prüfung abgelegt hatte, fand er Arbeit beim Neubau des [[Kriminalgericht Moabit|Kriminalgerichts Moabit]] in Berlin und dann als Hilfskraft im preußischen [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten]]. 1879/80 erweiterte er seine architektonischen Kenntnisse mit einer achtmonatigen Reise durch [[Südfrankreich]] und [[Italien]]. Anschließend war er wieder in Breslau und wirkte am Bau verschiedener öffentlicher Gebäude mit. Der Neubau des dortigen König-Wilhelm-Gymnasiums entstand unter seiner Leitung. 1887 nahm er eine Stelle als Hilfskraft bei der [[Regierungsbezirk Marienwerder|Bezirksregierung Marienwerder]] an. Von hier aus beteiligte er sich an einem Architekturwettbewerb für die Wiederherstellung des Westbaus und der Nordfassade des [[Bremer Dom]]s. Die Jury, der neben anderen namhaften Architekten auch [[Friedrich Adler (Baurat)|Friedrich Adler]] und [[Reinhold Persius]] angehörten, erkannte Salzmanns Entwürfen einstimmig den ersten Preis zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 begann Salzmann mit dem Abriss des bereits stark beschädigten Westbaus. Der Nordturm musste zu größeren Teilen abgebaut werden als zunächst vorgesehen. Der Arbeitsumfang nahm beträchtlich zu, und die ursprünglichen Pläne mussten überarbeitet werden. Doch Salzmann nutzte die Gelegenheit, in der Vergangenheit begangene Stilbrüche und Bausünden mit besonderer Einfühlung in die ursprüngliche Architektur des Gesamtbauwerks zu beheben. Besonderen Wert legte er darauf, für die Wiederherstellung zerstörter oder stark verwitterter Gebäudeteile Material derselben Herkunft zu verwenden, wie die mittelalterlichen Baumeister, also [[Obernkirchener Sandstein]] und [[Portasandstein]] aus dem [[Wesergebirge|Weser-]] und [[Wiehengebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathsapotheke Bremen 1897.png|mini|[[Raths-Apotheke (Bremen)|Raths-Apotheke]] am [[Bremer Marktplatz]] 1897, einer seiner Nebenaufträge]]&lt;br /&gt;
Neben der Neugestaltung der Westfassade und des Nordturms ist auch der neue [[Vierung]]sturm ein Beitrag Salzmanns zur heutigen Erscheinungsform des Bremer Doms. Salzmann hatte anhand spärlicher Indizien einen solchen großen Vierungsturm für den Bauzustand vor der [[Gewölbe|Einwölbung]] des Doms angenommen, aber gleichwohl für die laufenden Maßnahmen zunächst einen Entwurf mit einem zierlichen [[Dachreiter]] auf der Vierung vorgelegt. [[Franz Ernst Schütte]], ein wohlhabender Bremer Kaufmann, betrieb als Mäzen und [[Bauherr in der bremischen Kirche|Dombauherr]] die umfassende Renovierung des Doms und erreichte, dass die [[Freie Hansestadt Bremen]] den größten Teil der Kosten trug. Er bestand auch auf dem heutigen wuchtigen Vierungsturm. Die umfangreiche Restaurierung des Bremer Doms kann zwar nicht an den heutigen Vorstellungen der [[Denkmalpflege]]r gemessen werden, sie entsprach aber im ausgehenden 19. Jahrhundert der allgemeinen Vorgehensweise. Von Salzmann stammt auch die historistische Umgestaltung der Fassade des [[Schütting (Bremen)|Schütting]] (heute Handelskammer), der Ratsapotheke sowie das Westportal der Kirche Unser Lieben Frauen. Die Vollendung der gesamten Arbeiten am Bremer Dom im Jahre 1901 konnte der Dombaumeister nicht mehr erleben. Er starb vier Jahre vorher, erst 47 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremen Center 74.JPG|miniatur|rechts|&amp;#039;&amp;#039;Arche Noah&amp;#039;&amp;#039; von Peter Fuchs. Dritte Person von rechts: Max Salzmann. Rechts daneben Franz Schütte.]]&lt;br /&gt;
Am Bremer Dom ist er gleich zweimal zusammen mit [[Franz Schütte]] verewigt worden, obwohl beide es ausdrücklich nicht wollten:&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Calic: &amp;#039;&amp;#039;Am Rande mittendrin: Von den drei Rathäusern zum englischen Park&amp;#039;&amp;#039;, in: [[StattReisen Bremen e.&amp;amp;nbsp;V.]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremen - Rundgänge durch die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 24f. [[Sutton Verlag]], Erfurt 2008, ISBN 978-3-86680-330-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Tür des Nordturmes gibt es das Relief &amp;#039;&amp;#039;Arche Noah&amp;#039;&amp;#039; des Künstlers [[Peter Fuchs (Bildhauer)|Peter Fuchs]]. Die dritte Person von rechts, die einen Zirkel in der Hand hält, ist Max Salzmann. Rechts neben ihm, mit Geldbörse und Hammer in den Händen, ist &amp;#039;&amp;#039;Frannz Schütte&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Ganz rechts steht der Künstler selbst.&lt;br /&gt;
* An der Nordseite des Südturmes, befindet sich in der Höhe der obersten Fenster eine Büste von &amp;#039;&amp;#039;Max Salzmann&amp;#039;&amp;#039;. Ihm gegenüber, auf der Südseite des Nordturmes, ist eine Büste von &amp;#039;&amp;#039;Franz Schütte&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1896: Wiederherstellung St. Petri-Dom Bremen&amp;lt;ref&amp;gt; in: Deutsche Bauzeitung 30, (1896)74, S. 466–467&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897: Neue [[Raths-Apotheke (Bremen)]], Marktplatz&amp;lt;ref&amp;gt; in: Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 10 (1897) 1, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1898: Umbau Wohnhaus [[Contrescarpe (Bremen)|Contrescarpe]] 39 (abgerissen)&amp;lt;ref&amp;gt; in: Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 11 (1898), S. 33 &amp;amp; 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: Vierungspfeiler [[Bremer Dom]] (mit Ernst Ehrhardt)&amp;lt;ref&amp;gt; in: Zeitschrift für Bauwesen 50 (1900), S. 295–302&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|699|701|Salzmann, Max|[[Wilhelm von Bippen (Historiker)|Wilhelm von Bippen]]|ADB:Salzmann, Max}}&lt;br /&gt;
* Walther Killy und Rudolf Vierhaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 8, Saur, München [u. a.] 1998&lt;br /&gt;
* Jahresbericht 1870 des Gymnasiums St. Maria Magdalena zu Breslau&lt;br /&gt;
* Hans Christoph Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Erhaltung des St.Petri Doms zu Bremen im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 2007, S. 70–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.focke-windkanal.de/pdfs/wk20060111.pdf Peter Grothe, &amp;#039;&amp;#039;Pietätvoll einen neuen Dom gebaut&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 65 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.bremen.de/fastmedia/36/Zeitschichten.pdf Ausstellung zur Restaurierung des Bremer Doms im Januar 2006] (PDF-Datei; 1,28 MB)&lt;br /&gt;
* [http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=51&amp;amp;sid=120714431216678&amp;amp;z=1 Handzeichnungen von Max Salzmann im Architekturmuseum in der Universitätsbibliothek Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138099030|VIAF=88162935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salzmann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremer Dombaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Salzmann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Dombaumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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