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	<title>Max Sørensen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: Website ≠ Webseite</title>
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		<updated>2024-11-27T08:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website ≠ Webseite&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Sørensen (1968).jpg|mini|Max Sørensen (1968)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Sørensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1913]] in [[Kopenhagen]]; † [[11. Oktober]] [[1981]]) war ein [[Dänemark|dänischer]] [[Diplomat]] und [[Völkerrecht]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Großhändlers studierte an der [[Universität Kopenhagen]] und am [[Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien]] Rechtswissenschaft und fand 1938 eine Anstellung beim dänischen Außenministerium. 1940 ehelichte er Ellen Jacobsen, die Tochter eines Generalmajors. Im Rahmen seiner Tätigkeit im auswärtigen Dienst wirkte er 1943 als Gesandtschaftsattaché in [[Bern]] und 1944 als Legationssekretär in [[London]]. 1945 wurde er im Außenministerium zum stellvertretenden Abteilungsleiter befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Posten verließ Sørensen zwei Jahre später, um fortan als ordentlicher Professor [[Völkerrecht|Völker-]] und [[Verfassungsrecht]] an der [[Universität Aarhus]] zu lehren. Im Vorjahr hatte er zum Doktor der Rechte promoviert. Der internationalen Politik blieb er in vielfältigen Funktionen erhalten. 1949 gehörte er der dänischen Delegation zur Konferenz von London an, auf der mit dem [[Londoner Zehnmächtepakt]] die Gründung des [[Europarat]]s beschlossen wurde. Zwischen 1949 und 1951 vertrat er Dänemark in der [[UN-Menschenrechtskommission]], ab 1954 leitete zwei Jahre lang deren [[Unterkommission zur Verhinderung von Diskriminierung und für Minderheitenschutz]] und saß zudem bis 1964 in einem Komitee, das sich mit der Anwendung der [[Internationale Arbeitsorganisation|ILO]]-Konventionen befasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 wurde er in die [[Europäische Kommission für Menschenrechte]] berufen, welcher er ab 1967 präsidierte und bis 1972 angehörte. Ab 1956 fungierte er gleichermaßen bis 1972 als Rechtsberater im dänischen Außenministerium. Bei den ersten beiden Seerechtskonferenzen der UNO in den Jahren 1958 und 1960 stand er der dänischen Abordnung vor. Von den Regierungen Dänemarks und der [[Niederlande]] wurde er als Ad-hoc-Richter am [[Internationaler Gerichtshof|Internationalen Gerichtshof]] für die Streitsachen in Bezug auf den Festlandsockel unter der [[Nordsee]] (1968–1969) bestimmt. An der Universität Arhus wurde er 1972 emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 übernahm er das Richteramt am [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshofs]] an, das er bis 1979 ausübte. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum Richter am [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] ernannt. Sørensen war der erste von insgesamt vier Juristen, die an beiden Institutionen Recht sprachen. Er starb 1981 im Alter von 68 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied des [[Ständiger Schiedshof|Ständigen Schiedshofes]], des [[Institut für Völkerrecht|Instituts für Völkerrecht]] sowie der Kuratorien des [[Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht|Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht]] und der [[Haager Akademie für Völkerrecht]]. An letzterer hielt er zwei Gastvorlesungen zu den Themen „Le Conseil de L’Europe“ (1952) und „Principes de droit international public“ (1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Alter von 19 Jahren veröffentlichte Sørensen seinen ersten juristischen Aufsatz mit dem Titel „La prescription en droit international“. Als seine wichtigsten Werke gelten „Les sources du droit International“ (1946) und seine Vorlesung „Principes de droit international public“ an der Haager Akademie für Völkerrecht (1960). Er war Herausgeber des Völkerrechtslehrbuchs „Manual of Public International Law“, das Beiträge von Juristen aus zwölf Ländern enthielt, und gehörte dem Redaktionskomitee des „Yearbook of the European Convention on Human Rights“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] (1964)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Straßburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erika Engel (u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;Europäische GRUNDRECHTE-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 1980, S. 308. N.P. Engel Verlag, Kehl am Rhein.&lt;br /&gt;
* Internationales Biographisches Archiv 42/1981 vom 5. Oktober 1981&lt;br /&gt;
* [https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7014/ Kurzbiographie auf der Website des EuGH]&lt;br /&gt;
* [[Manfred Lachs]]: &amp;#039;&amp;#039;The teacher in international law&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Martinus Nijhoff Publishers 1987. S. 143–145.&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Seidl-Hohenveldern]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Sørensen (19.2.1913 – 11.10.1981)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für öffentliches Recht und Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 32, 129. Jahrgang 1982. S. 129.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Yearbook of the European Convention on Human Rights&amp;#039;&amp;#039;. Volume 23, 1980, S. 50–53. Martinus Nijhoff Publishers. ([https://books.google.de/books?id=JPYw3IATkgAC&amp;amp;hl=de online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114553726X|LCCN=n50053271|VIAF=110287232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sorensen, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Aarhus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter am Europäischen Gerichtshof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter ad hoc (Internationaler Gerichtshof Den Haag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Institut de Droit international]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Straßburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Dannebrogordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Fortjenstmedaljen in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sørensen, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Diplomat und Völkerrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]], [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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