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	<title>Max Rothfels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T17:28:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Rothfels&amp;diff=1856050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-08-11T20:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Rothfels 1873-74.tiff|mini|Max Rothfels 1879 als Student in Göttingen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Rothfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1854]] in [[Kassel|Cassel]]; † [[22. Oktober]] [[1935]] in [[Kassel]]) war ein deutscher Rechtsanwalt und Notar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gabriel Max Rothfels entstammte einer einflussreichen jüdischen Bankiers-Familie, die mit einem Familienzweig in Kassel seit Ende des 18. Jahrhunderts ansässig war. Sein Großvater Menachem Mendle Aschkenas [[Rothschild (Familie)|Rothschild]] war in Kassel als Bankier zu einem erheblichen Vermögen gekommen, der Kasseler Zweig der Familie änderte 1840 den Familiennamen von Rothschild in Rothfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Jeremias Rothschild/Rothfels (1800–1873) und Minna Hertz (1817–1886). Die Vermögenslage ermöglichte es dem Vater nach dem Studium der Mathematik an der [[Universität Marburg]] zunächst für [[Carl Friedrich Gauß]] in Göttingen zu arbeiten und sich hinterher in Kassel als Privatgelehrter niederzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|22|123|123|Hans Rothfels|[[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]]|118749943}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Rothfels studierte nach dem Abitur in Kassel Rechtswissenschaften an den Universitäten von Heidelberg, Göttingen und Berlin. In Heidelberg wurde er Mitglied des [[Corps Suevia Heidelberg|Corps Suevia]], danach 1873 in Göttingen auch noch Mitglied des [[Corps Hannovera Göttingen|Corps Hannovera]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen 1910]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;121&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 703; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 406.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Göttinger Zeit diente er zunächst als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[2. Kurhessisches Infanterie-Regiment Nr. 82|2. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 82]], wegen der Erkrankung seines Vaters wurde er als Einjähriger nach Kassel zum [[Infanterie-Regiment „von Wittich“ (3. Kurhessisches) Nr. 83|3. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 83]] versetzt, wo er später auch Reserveoffizier wurde. Seine Studien in Göttingen schloss Rothfels nach dem Tod des Vaters mit dem Ersten Staatsexamen und der Promotion zum Dr. jur. ab. 1881 wurde er nach der Referendarzeit in Kassel zunächst Gerichtsassessor, später dann Rechtsanwalt und Notar in Kassel. Im Jahr 1900 wurde er mit dem Titel [[Justizrat]] ausgezeichnet. Im Ehrenamt übte er Funktionen in der [[Jüdische Gemeinde Kassel|Jüdischen Gemeinde Kassel]] aus und war wie auch schon sein Vater fast 50 Jahre deren Vorsteher. Er gehörte zu den Gründern des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] in der Stadt und engagierte sich in einer Vielzahl von weiteren karitativen Organisationen ehrenamtlich. Er war Mitglied der Kasseler [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Eintracht und Standhaftigkeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag als Mitglied in den &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Verein Deutscher Freimaurer&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1905, [https://www.google.de/books/edition/Mitteilungen_aus_dem_Verein_Deutscher_Fr/lHgtAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=g+m+rothfels+eintracht&amp;amp;dq=g+m+rothfels+eintracht&amp;amp;printsec=frontcover S. 19].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er von 1914 bis 1918 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] beim [[Stellvertretendes Generalkommando|Stellvertretenden Generalkommando]] des [[XI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XI. Armee-Korps]]. Er hatte die Lazarette in Kassel unter sich und wurde für seinen Einsatz mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] ausgezeichnet. Das große Familienvermögen wurde nach dem Krieg ein Opfer der Inflation. Ob er in seinem hohen Alter 1933 noch von den [[Nationalsozialisten]] verfolgt wurde, ist bislang nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesrechtsanwaltskammer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 338 f. (S. 341)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Rothfels Kassel 55.jpg|mini|Familiengrab Rothfels in Kassel]]&lt;br /&gt;
Max Rothfels war seit 1881 verheiratet mit Clara Wallach aus Kassel. Die zwei Söhne und zwei Töchter wurden von den beiden nicht mehr im jüdischen Glauben erzogen. Einer der Söhne war der spätere Historiker und Bismarck-Biograph [[Hans Rothfels]]. Beide Söhne wurden 1934 aus dem Staatsdienst gedrängt. Das Grabmal der Familie Rothfels befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Kassel|Jüdischen Friedhof]] in Kassel-[[Bettenhausen (Kassel)|Bettenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich: zwei Gedächtnissreden; gehalten in den Trauerlogen am 16. März und 24. Juni 1888; Handschrift für die Brüder der Loge zur Eintracht und Standhaftigkeit im Orient von Cassel&amp;#039;&amp;#039;, Findel, Leipzig 1888 [https://fuldig.hs-fulda.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:hebis:66:fuldig-883083 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gewerbe-Vorschuss- und Spar-Verein zu Cassel. 1898.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Conze]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels.&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ferdinand Curschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen,&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1809–1899&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, S. 221, Nr. 717.&lt;br /&gt;
* Armin Danco: &amp;#039;&amp;#039;Das Gelbbuch des Corps Suevia zu Heidelberg,&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage (Mitglieder 1810–1985), Heidelberg 1985, Nr. 655&lt;br /&gt;
* [[Jan Eckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels. Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005 (ISBN 3-8924-4975-9), 479 S. ([https://www.zeit.de/2006/04/P-Eckel?page=all Rezension] von Volker Ullrich. In: Die Zeit Nr. 4 vom 19. Januar 2006, S. 54).&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schröder (Politiker, 1860)|Theodor Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Max Rothfels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Corpsbericht des Corps Hannovera zu Göttingen,&amp;#039;&amp;#039; Nrn. 105/106, SS 1935 / WS 1935/36, S. 15 ff.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Nachruf ist insofern bemerkenswert, als die Kösener Corps sich wegen der Weigerung, sich von ihren jüdischen Mitgliedern zu trennen, auf den Druck der [[Reichsstudentenführung]] bereits Anfang Oktober 1935 auflösen mussten. Er ist zugleich ein Beleg für den Fortbestand und Zusammenhalt einzelner Corps in der Illegalität.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139292667}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=139292667|titel=Rothfels, Gabriel Maximilian|datum=2025-04-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139292667|VIAF=100577584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rothfels, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rothfels, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Notar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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