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	<title>Max Roscher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Brighida am 2. April 2026 um 20:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Roscher 1924 Edit.jpg|mini|Max Roscher, um 1924]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Roscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1888]] in [[Pockau]]; † [[28. August]] [[1940]] in [[Peredelkino]], [[Sowjetunion]]) war [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordneter]] und [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|sächsischer Landtagsabgeordneter]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Roscher wurde am 22. Juli 1888 im erzgebirgischen [[Pockau]] als Sohn eines Kleinbauern geboren. Nach der [[Volksschule]] und einer [[Maurer]]lehre verdingte er sich von 1904 bis 1908 als [[Wanderjahre|Wandergeselle]]. Er arbeitete dabei in Ziegeleien und Baubetrieben. 1911 wurde Roscher Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er als Soldat an die Front eingezogen. Während des Krieges nahm Roscher Kontakt zur [[Spartakusbund|Spartakusgruppe]] auf. Nach den Waffenstillstandsverhandlungen kehrte er im Dezember 1918 in seine sächsische Heimat nach [[Marienberg]] zurück und wurde Mitglied des hiesigen [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es. Zwangsläufig trat Roscher im März 1919 zur KPD über und wurde 1920 deren politischer Leiter im Unterbezirk Pockau. Bis 1922 als Maurer tätig, wurde er 1923 als hauptamtlicher OrgLeiter nach Thüringen geschickt, kehrte jedoch im Frühjahr 1924 nach Pockau zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roscher kandidierte im Mai 1924 im Wahlkreis Chemnitz-Zwickau erfolgreich für den Reichstag. Nach der kurzlebigen 2. Wahlperiode wurde er jedoch nicht wiedergewählt. Nach der Episode als Reichstagsabgeordneter wurde Roscher [[Agitprop]]sekretär der KPD-Bezirksleitung Chemnitz-Erzgebirge. In dieser Funktion wurde er im Februar 1925 verhaftet und blieb bis zum November desselben Jahres hinter Gefängnismauern. Zu den [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags in der Weimarer Republik (3. Wahlperiode)|sächsischen Landtagswahlen 1926]] kandidierte Roscher wieder als Kandidat der KPD und bekam ein Mandat für die 3. Wahlperiode bis 1929. Bei den innerparteilichen Flügelkämpfen der Jahre 1928/29 stand er zur Linie der Parteiführung und blieb Mitglied der sächsischen KPD-Landtagsfraktion. Als Leiter des KPD-Unterbezirks Freiberg wurde Roscher Anfang 1931 verhaftet und im September desselben Jahres wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Auf Grund seiner angegriffenen Gesundheit wurde er jedoch nach einiger Zeit wieder entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roscher nahm seine alte Funktion in Freiberg wieder wahr, [[Auswanderung|emigrierte]] dann jedoch im Februar 1933 in die [[Tschechoslowakei|ČSR]]. Nach einem kurzen Intermezzo von August bis Dezember 1933 nochmals in [[Dresden]] ließ er sich endgültig in [[Prag]] nieder. Zur Wiederherstellung seiner Gesundheit schickte ihn die Partei in die Sowjetunion. Von dort ging er nach einem Kuraufenthalt und einer Tätigkeit als Instrukteur in [[Charkiw|Charkow]] bei Ausbruch des [[Spanischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegs in Spanien]] 1936 zu den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]]. Er kämpfte dort im [[Edgar-André-Bataillon]]. Vor [[Madrid]] erlitt Roscher im November eine schwere Verwundung. Trotz mehrfacher Operationen hinter der Front und in der Sowjetunion starb Roscher in einem Erholungsheim für versehrte Spanienkämpfer in [[Peredelkino]] bei Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Roscher war der Vater des SED-Funktionärs [[Paul Roscher]] (1913–1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* Mot.-Schützenregiment 7 „Max Roscher“ in [[Marienberg]]&lt;br /&gt;
* „Max Roscher-Kaserne“ in Marienberg&lt;br /&gt;
* Torpedoschnellboot der [[Volksmarine]] „Max Roscher“&lt;br /&gt;
* Bergwerksschacht in [[Brand-Erbisdorf]]&lt;br /&gt;
* POS „Max Roscher“ in [[Mülsen]]&lt;br /&gt;
* POS „Max Roscher“ in [[Borstendorf]]&lt;br /&gt;
* VEB Strumpfkombinat ESDA, Betriebsteil „Max Roscher“ [[Gornau/Erzgeb.|Gornau]]&lt;br /&gt;
* Jugendherberge [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Max Roscher“ in [[Wernsdorf (Pockau-Lengefeld)|Wernsdorf]]&lt;br /&gt;
* Straße in [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5001 Roscher, Max]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roscher, Max&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1980, S. 611&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130111694}}&lt;br /&gt;
* [http://www.donskoe.pogost.info/albums/kolumbar/1/1-2/CIMG2908.JPG Max Roscher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130111694|VIAF=62646395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roscher, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roscher, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pockau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peredelkino]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
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