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	<title>Max Roesler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Roesler&amp;diff=1735484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: BKH korr.</title>
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		<updated>2023-09-09T15:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Chemiker und Unternehmer Max Roesler. Zum Investor und Mäzen siehe [[Max Rössler]]; zum Geistlichen siehe [[Maximilian Rösler]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Roesler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1840]] in [[Regensburg]]; † [[2. Juni]] [[1922]] in [[Bad Rodach|Rodach]]) war ein deutscher [[Chemiker]] und [[Unternehmer]], der als Gründer der gleichnamigen Feinsteingutfabrik in Rodach bei [[Coburg]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad-Rodach-Roesler-Villa.jpg|mini|Ehemaliges Wohnhaus in Bad Rodach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad-Rodach-Grab-Roesler.jpg|mini|Grab in Bad Rodach]]&lt;br /&gt;
Max Roesler war Sohn von Otto und Tina Roesler geborene Tennecker. Seine Eltern stammten aus [[Dresden]] und waren Schauspieler. Der Vater war am damals neuen [[Landestheater Coburg|Herzoglichen Hoftheater Coburg]] engagiert. Max Roesler wuchs in Coburg auf und begann nach dem [[Abitur]] 1858 in Dresden Chemie zu studieren. Zwei Jahre später wechselte er nach München, wo er 1862 das Studium abschloss. Während seines Studiums wurde er 1860 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Algovia&amp;#039;&amp;#039; und späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania|Burschenschaft Arminia]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gareis: &amp;#039;&amp;#039;Die Münchner Burschenschaft Arminia. Werden und Schicksal.&amp;#039;&amp;#039; München 1967, S.&amp;amp;nbsp;141–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es schloss sich eine erste Anstellung als zweiter Chemiker und Geschäftsreisender einer Chemiefabrik in [[Blasewitz]] an. 1864 übernahm er die Stelle als Chemiker, Kaufmann und technischer Leiter in einem Chemiewerk in [[Loket|Elbogen]] bei [[Karlsbad]], das [[Braunkohle]] verarbeitete. 1873 folgte der Wechsel als technischer Leiter zur Steingutfabrik Franz Anton Mehlem in [[Bonn]] und im folgenden Jahr zur Mosaikplattenfabrik [[Sinzig]]. Im Sommer 1874 kam Roesler als technischer und kaufmännischer Leiter nach [[Brachttal|Schlierbach]] zur [[Waechtersbacher Keramik|Wächtersbacher Steingutfabrik]], wo er 16 Jahre, ab 1878 als Direktor, wirkte. In dieser Zeit erlebte das Unternehmen einen starken Aufschwung. Daneben kümmerte sich Roesler insbesondere auch um die sozialen Belange seiner Mitarbeiter. Er gründete 1877 eine Fabriksparkasse, die den Arbeitern den Erwerb von Häusern ermöglichen sollte. Des Weiteren kam es zur Einrichtung einer Handarbeitsschule für junge Mädchen, eines Arbeitermusikvereins, 1884 eines Ältestenkollegiums für Disziplinarangelegenheiten und 1888 einer Betriebszeitung, des &amp;#039;&amp;#039;Schlierbacher Fabrikboten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 wechselte Roesler zu den Springerschen Porzellanfabriken nach Elbogen in [[Böhmen]]. Im Herbst 1893 zog er mit seiner Familie nach Rodach bei Coburg, wo er im Sommer 1894&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00023749/images/index.html?id=00023749&amp;amp;fip=88.65.105.247&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=225 Regierungsblatt für das Herzogtum Coburg, 28. Juli 1894]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Alter von 53 Jahren seine eigene Fabrik für Fein[[steingut]] gründete. Zur Fabrik[[Marke (Recht)|marke]] wurde das Familienwappen, die [[Hecken-Rose]]. Die Fabrikanlagen wurden an der am 1. Juli 1892 eröffneten [[Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach]] mit einem eigenen Gleisanschluss errichtet. Am 1. Januar 1896 nahm das Unternehmen planmäßig die Produktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 stiftete Roesler die drei farbig verglasten Spitzbogenfenster im Chorraum der Rodacher [[St.&amp;amp;nbsp;Johannis (Bad Rodach)|Stadtkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Irmhild Tschischka: &amp;#039;&amp;#039;Die St.&amp;amp;nbsp;Johanniskirche, ein markantes Wahrzeichen der Stadt Bad Rodach.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Rückertkreises Bad Rodach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, Heft 36.) Bad Rodach bei Coburg 2009, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00001147/images/index.html?id=00001147&amp;amp;fip=88.65.105.247&amp;amp;no=2&amp;amp;seite=785 Coburger Zeitung, 3. August 1909]&amp;lt;/ref&amp;gt; starb unerwartet im Alter von 32 Jahren sein Sohn Heinz, der sein designierter Nachfolger war. Der zweite Sohn Max war bereits 1897 im Alter von 15 Jahren gestorben. Der Tod seines ältesten Sohnes veranlasste Max Roesler im Jahr 1910, die [[Rechtsform]] seines Unternehmens in eine [[Aktiengesellschaft]] unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Max Roesler Feinsteingutfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; umzuwandeln. Aktionäre sollten insbesondere seine Mitarbeiter und seine persönlichen Freunde werden. Da als [[Nennwert]] einer Aktie mindestens 1000 [[Mark (1871)|Mark]] vorgeschrieben war, sorgte Roesler dafür, dass zwei Arbeiter gemeinsam eine Aktie erwerben konnten. Satzungsgemäß sollten 25 Prozent vom [[Reingewinn]] der Aktiengesellschaft an die Mitarbeiter verteilt werden. 371 Arbeiter und 33 Angestellte stellten im Jahr 1910 Gebrauchsgegenstände für den gehobenen Bedarf her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sah Roesler keine wirtschaftliche Zukunft mehr für sein ehemals erfolgreiches Unternehmen. Er verkaufte seine Aktien im Juli 1919 an das Dresdner [[Bankhaus Gebrüder Arnhold]] und schied Ende des Jahres aus dem Vorstand aus. Im Jahr 1938 übernahm [[Siemens]] das überschuldete Unternehmen. Seit 1995 gehört das Werk dem französischen Konzern [[Valeo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1922 starb Max Roesler im 82. Lebensjahr und wurde auf dem Rodacher Friedhof beerdigt. Er war seit 1868 mit Theodora geborene Kemmler (1839–1925) verheiratet. Neben den Söhnen Heinz und Max hatten sie noch die beiden Töchter Elsa und die später durch ihre [[Scherenschnitt]]e bekannte [[Paula Roesler|Paula von Goeschen-Roesler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 1900 wurde Roesler vom Regenten des [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha]], Erbprinz [[Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg]], der Ehrentitel [[Kommerzienrat]] verliehen, am 22. Juli 1908 von Herzog [[Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha)|Carl Eduard]] das Ritterkreuz 1. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Ernestinischen Hausordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00024161/images/index.html?id=00024161&amp;amp;fip=84.57.81.129&amp;amp;no=10&amp;amp;seite=316 Regierungsblatt für das Herzogtum Coburg, 22. Juli 1908]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Technische Universität München#Geschichte|Technische Hochschule München]] verlieh ihm 1920 die [[Ehrendoktor]]würde. Rodach benannte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eine Straße nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr findet am letzten Juliwochenende in Bad Rodach eine Tausch- und Sammlerbörse statt. Aus ganz Europa treffen sich Liebhaber der Roesler-Keramik.&amp;lt;!--Das ist allerdings keine persönliche &amp;quot;Ehrung&amp;quot; und müsste anders in den Artikel integriert werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keramische Tagesfragen.&amp;#039;&amp;#039; Müller &amp;amp; Schmidt, Coburg 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbeteiligung an Führung, Ertrag und Besitz von Gewerbebetrieben.&amp;#039;&amp;#039; Böhmert, Dresden 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Frensch, Lilo Frensch: &amp;#039;&amp;#039;Wächtersbacher Steingut.&amp;#039;&amp;#039; Langewiesche Nachf., Königstein im Taunus 1978, S.&amp;amp;nbsp;16–20 und S.&amp;amp;nbsp;28–38.&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Rodach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feinsteingut Max Roesler.&amp;#039;&amp;#039; mehrere Bände, 1987 und 1988.&lt;br /&gt;
* Markus W. Peters: &amp;#039;&amp;#039;Max-Roesler-Feinsteingutfabrik Rodach 1894–1938.&amp;#039;&amp;#039; (privates Roesler-Archiv) Gelnhausen 1989.&lt;br /&gt;
* Helga Augustin: &amp;#039;&amp;#039;Max Roesler und seine Familie. Ein Beitrag zur Familiengeschichte des Industriellen Max Roesler (1840–1922), Gründer der ehemaligen Feinsteingutfabrik Max Roesler Rodach.&amp;#039;&amp;#039; Rodacher Rückert-Kreis, Bad Rodach bei Coburg 2002.&lt;br /&gt;
* Rolf Peters: &amp;#039;&amp;#039;Max Roesler. Keramik zwischen Jugendstil und Art déco.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Darmstadt / Hohenberg 1998, ISBN 3-9804553-4-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116594136}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ulrich-goepfert.de/index.php/de/?Itemid=82&amp;amp;id=348&amp;amp;option=com_content&amp;amp;task=view Ulrich Göpfert: &amp;#039;&amp;#039;Max Roesler, Gründer der ehemaligen Roesler’schen Feinsteingutfabrik in Rodach bei Coburg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116594136|LCCN=nr/00/12235|VIAF=57370662}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roesler, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roesler, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Rodach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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