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	<title>Max Reitersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-17T09:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Reitersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1900]] in [[Brusy|Parszin]], [[Powiat Chojnicki|Kreis Konitz]]; † [[10. August]] [[1979]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär und [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Funktionär. Von 1946 bis 1950 war er Vorsitzender der [[Industriegewerkschaft Chemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reitersleben, Sohn einer Arbeiterfamilie, besuchte die [[Volksschule]]. Er kam 1913 nach [[Berlin]], dort absolvierte er eine Lehre und arbeitete als Schlosser, Bau- und Metallarbeiter. Von 1914 bis 1918 diente er als Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 schloss er sich dem [[Spartakusbund]] an und war Gründungsmitglied der KPD. 1919 wurde er Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]]. Von 1928 bis 1932 war er Mitglied der engeren KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg, von 1928 bis 1930 zugleich Politischer Leiter des XX. Verwaltungsbezirks der KPD Berlin (Reinickendorf). Von 1930 bis Oktober 1932 war Reitersleben Leiter des [[Kampfbund gegen den Faschismus|Kampfbundes gegen den Faschismus]] (KgF) Berlin-Brandenburg sowie Mitglied der Reichsleitung des KgF. Von 1930 bis 1932 war Reitersleben Abteilungsleiter in der Deutschen Handelszentrale für russische Ölprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 beteiligte er sich am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand gegen das NS-Regime]]. Im April 1933 wurde er verhaftet, verblieb bis 1934 in „[[Schutzhaft]]“ und wurde anschließend unter Polizeiaufsicht gestellt. Trotzdem nahm er seine Widerstandstätigkeit in der Gruppe um [[Albert Kayser]] wieder auf. Von 1935 bis 1939 arbeitete er als Metallarbeiter bei [[Knorr-Bremse]] in Berlin. Im August 1939 wurde er erneut verhaftet und zu 2¾ Jahren Haft verurteilt, die er im [[KZ Sachsenhausen]] verbrachte. Nach seiner Entlassung wurde er erneut unter Polizeiaufsicht gestellt. 1942 zur [[Wehrmacht]] eingezogen, geriet er 1945 in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reitersleben kehrte in die [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] zurück und wurde 1946 Mitglied der SED und des FDGB. Von Juni 1946 bis Juli 1950 war er Erster Vorsitzender des Zentralvorstandes der IG Chemie und gehörte von 1946 bis 1950 gleichzeitig dem FDGB-Bundesvorstandes an. 1949/50 war er zudem Mitglied der [[Zentrale Parteikontrollkommission|ZPKK]] der SED. Ab 1951 war er Direktor der [[Vereinigung Volkseigener Betriebe|VVB]] Öle und Margarine [[Magdeburg]]. Von 1952 bis 1956 war er Abteilungsleiter beim VEB [[Progress Film-Verleih]] Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch: Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1993, S. 1003.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 702.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/r/Reitersleben,_Max.html Reitersleben, Max].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/578ee2f0-80a8-474d-8870-d4fb7b264e50/ Nachlass NY 4430 „Reitersleben, Max“ im Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des ZV der IG Chemie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026867347|VIAF=264148060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reitersleben, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfbund gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reitersleben, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär und FDGB-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brusy|Parszin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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