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	<title>Max Pommer (Dirigent) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Pommer_(Dirigent)&amp;diff=1248545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-26T23:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Dirigent Max Pommer bei einem Konzert in Japan.jpg|mini|Der Dirigent Max Pommer bei einem Konzert in Japan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Pommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1936]] in [[Leipzig]]) ist ein deutscher [[Chorleitung |Chor-]] und [[Dirigent|Orchesterdirigent]] und [[Musikwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Urenkel des Architekten und Bauunternehmers [[Max Pommer (Architekt)|Max Pommer]] (und damit in vierter Generation Träger des Vornamens Max in der Familie Pommer) besuchte die Leipziger [[Thomasschule zu Leipzig|Thomasschule]] und gründete dort das Kammerorchester der Thomasschule.&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte er [[Dirigieren]] und [[Klavier]] an der Leipziger [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Hochschule für Musik]] und von 1960 bis 1964 [[Musikwissenschaft]] an der [[Universität Leipzig]], die ihn 1968 mit einer Dissertation zum Thema „Melodische Einflüsse des [[Ländler]]s auf die Wiener Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts“ [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommer war Chorassistent bei [[Hans Sandig]] und absolvierte ein Orchesterpraktikum bei [[Herbert Kegel]], später arbeitete er unter [[Herbert von Karajan]]. Nach seiner Tätigkeit als Kapellmeister in [[Borna]] leitete er von 1962 bis 1973 die Leipziger Kammermusikvereinigung und die [[Gruppe Neue Musik Hanns Eisler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1987 war Pommer Leiter des [[Leipziger Universitätschor]]es. Während dieser Zeit gründete er zusammen mit Mitgliedern des [[Gewandhausorchester]]s 1979 das [[Neues Bachisches Collegium Musicum|Neue Bachische Collegium Musicum]] und war bis 1987 auch dessen künstlerischer Leiter. Er machte dieses mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete Kammerorchester (u. a. [[Deutscher Schallplattenpreis]] für die Einspielung von [[Johann Sebastian Bach|Bachs]] [[Brandenburgische Konzerte|Brandenburgischen Konzerten]]) in Zusammenarbeit mit dem Trompetensolisten [[Ludwig Güttler]] schon lange vor der Wiedervereinigung Deutschlands in der Welt bekannt, was Pommer auch seinen internationalen Durchbruch brachte. Eine umfangreiche Tätigkeit als Gastdirigent führte Pommer in der Folgezeit zu weltweit namhaften Orchestern. 1980 erfolgte seine Berufung zum [[Professor]] mit künstlerischer Lehrtätigkeit an die Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war Max Pommer als Generalmusikdirektor von 1987 bis 1991 Chefdirigent des [[MDR Sinfonieorchester|Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig]]. Nach ersten Kursen und einer Gastprofessur an der [[Hochschule für Musik Saar]] wurde Pommer 1990 zum Professor für Orchestererziehung und Dirigieren berufen. In [[Saarbrücken]] baute er ein Hochschulorchester auf und leitete dieses und die Dirigierklasse der Hochschule bis 2005. Er dirigierte u.&amp;amp;nbsp;a. das  Saint Paul Chamber Orchestra, Orchestre national Bordeaux Aquitaine und [[SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg]]. Seit 2006 ist er Gastdirigent des Nagoya Philharmonic Orchestra in Tokio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 dirigierte er erstmals das [[Mozarteumorchester Salzburg]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n. Ebenfalls seit 1991 arbeitete er mit der [[Hamburger Camerata]] zusammen, deren künstlerischer Leiter er von 2001 bis zu seinem 75. Geburtstag 2011 war. Zu seinem Abschied wurde Pommer für seine vielfältigen Verdienste in der Musik mit der [[Biermann-Ratjen-Medaille]] der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressestelle des Senats: [http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2745928/2011-01-20-bkm-brm-max-pommer.html &amp;#039;&amp;#039;Senator-Biermann-Ratjen-Medaille an Max Pommer. Behörde zeichnet Künstlerischen Leiter der Hamburger Camerata aus.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung vom 20. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Jahr 2000 ist Pommer ständiger Gastdirigent der &amp;#039;&amp;#039;Holland Symfonia&amp;#039;&amp;#039;, einem Zusammenschluss von Musikern des Noordhollands Philharmonisch Orkest (NPO) und des Nederlands Balletorkest (NBO). Nach seiner [[Emeritierung]] zum Ende des Sommersemesters 2003 kommt Pommer verstärkt seinen nationalen und internationalen Dirigierverpflichtungen und bis 2011 seiner Konzerttätigkeit mit der Hamburger Camerata nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 dirigierte er am [[Tiroler Landestheater Innsbruck|Tiroler Landestheater]] in [[Innsbruck]] [[Brigitte Fassbaender]]s gefeierte Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarbruecken/Zeitgemaesses-Spiel-um-die-Schicksalsfrage-Geld-oder-Liebe;art2806,2993711 Zeitgemäßes Spiel um die Schicksalsfrage &amp;quot;Geld oder Liebe&amp;quot;] (saarbruecker-zeitung.de) abgerufen am 25. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 bis 2017 war er Chefdirigent des Sapporo-Sinfonieorchester; zudem war er Gastdirigent in Hiroshima und beim Japan Philharmonic Orchestra Tokyo. Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie dirigierte er u.&amp;amp;nbsp;a. in Nagoya, Osaka und hatte Gastdirigate in Kyoto, Kanazawa, Yamagata, Yokohama und Kobe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommers CD-Einspielungen sind vielfältig. Allein für Capriccio spielte er 22 Aufnahmen mit Orchesterwerken von [[Johann Sebastian Bach|Bach]], [[Georg Friedrich Händel|Händel]] und [[Claude Debussy|Debussy]] ein. Für Berlin Classics nahm er Mozarts Sinfonien und frühe Opern auf. Das finnische Label Ondine brachte Aufnahmen der sinfonischen Werke der finnischen Komponisten [[Einojuhani Rautavaara]] und [[Kalevi Aho]], aber auch Werke von [[Kurt Weill]] heraus. Ebenso gibt es von Eterna Musik zeitgenössischer deutscher Komponisten, wie [[Hanns Eisler|Eisler]], [[Paul Dessau|Dessau]] und [[Arnold Schönberg|Schönberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1979: [[Kunstpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Nationalpreis der DDR]] für Kunst und Literatur, III. Klasse&lt;br /&gt;
* 1985: [[Deutscher Schallplattenpreis]]&lt;br /&gt;
* 2011: [[Biermann-Ratjen-Medaille]] der Freien und Hansestadt Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8.&lt;br /&gt;
* Thomas Wolter: &amp;#039;&amp;#039;Hecht im Karpfenteich (Interview mit Max Pommer).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;alla breve – Magazin der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang (2003), H. 1, S. 16 f. ([http://www.hfm.saarland.de/fileadmin/user_upload/Downloads/alla_breve/alla_breve-1-2003.pdf Online], PDF; 1,56&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123877822|TYP=Werke von und über|NAME=Max Pommer}}&lt;br /&gt;
* {{Bach Cantatas|Bio|Pommer-Max}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Chefdirigenten des MDR Sinfonieorchesters&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Leipziger Universitätsmusikdirektoren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123877822|LCCN=n/85/388706|VIAF=114643068}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pommer, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Saar, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Musik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaft (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsmusikdirektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rundfunk der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Biermann-Ratjen-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pommer, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chor- und Orchesterdirigent sowie Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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