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	<title>Max Petitpierre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Horgner: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-10-25T13:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Petitpierre.gif|miniatur|Max Petitpierre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Petitpierre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1899]] in [[Neuenburg NE|Neuenburg]]; † [[25. März]] [[1994]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Politiker]] ([[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]]) aus dem [[Kanton Neuenburg]]. Als [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] war er Aussenminister und bekleidete dreimal das Amt des [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespräsidenten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Petitpierre machte seinen Studienabschluss an der [[Universität Neuenburg]]. Danach erwarb er 1922 das Anwalts- sowie 1925 das Notariatspatent und übernahm im gleichen Jahr die väterliche Kanzlei. Ab 1926 lehrte er an der Universität Neuenburg und war seit 1932 Professor für internationales Zivil- und Privatrecht. Seine politische Laufbahn begann 1937 als Abgeordneter im [[Grosser Rat (Neuenburg)|Grossen Rat des Kantons Neuenburg]] und 1940 als Parlamentarier der Stadt [[Neuenburg NE|Neuenburg]]. Seinen Kanton vertrat er 1942–1944 im [[Ständerat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Vereinigte Bundesversammlung]] wählte Max Petitpierre als Nachfolger von [[Marcel Pilet-Golaz]] am 14. Dezember 1944 im ersten Wahlgang in den Bundesrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url= https://memobase.ch/de/object/bar-001-SFW_0221-1 |titel=Bundesrat Max Petitpierre (0221-1) |titelerg=|werk=Schweizer Filmwochenschau vom 05.01.1945|hrsg=Schweizerisches Bundesarchiv |datum= |seiten= |format= |sprache=de |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2025-10-25 |abruf-verborgen= |kommentar= |zitat= |CH=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seinem Vorgänger und Parteikollegen übernahm er am 1. Februar 1945 das [[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten|Eidgenössische Politische Departement]]. Das Parlament bestätigte ihn 1947, 1951, 1955 und 1959 im Amt. Er war 1949 Vizepräsident des Bundesrates und 1950 Bundespräsident. Infolge der Rücktritte der Vizepräsidenten [[Josef Escher]] und [[Giuseppe Lepori]] wurde er 1955 und 1960 direkt Bundespräsident. Nach dem Ausscheiden von [[Philipp Etter]] aus dem Bundesrat war er 1960–1961 amtsältestes Mitglied der Regierung. Aus gesundheitlichen Gründen trat er auf den 30. Juni 1961 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Bürgerort|Heimatorte]] war Neuenburg und [[Couvet]]. Er war Mitglied der [[Schweizerischer Zofingerverein|Zofingia]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|4647|Max Petitpierre|Autor=Daniel Trachsler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn, [[Gilles Petitpierre]], wurde ebenfalls Rechtsprofessor und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussenpolitik ==&lt;br /&gt;
[[File:Atoms for Peace (01280005) (7254400848).jpg|thumb| Max Petitpierre (links) neben UNO-Generalsekretär [[Dag Hammarskjöld]], [[Homi Jehangir Bhabha|Homi J. Bhabha]] und Walter G. Whitman (1955)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg misstrauten die Siegermächte der Schweiz, welche die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem [[NS-Staat|Deutschen Reich]] bis zu dessen Zusammenbruch aufrechterhalten hatte. Max Petitpierre versuchte diese aussenpolitische und wirtschaftliche Isolation zu durchbrechen. Nach zähen Verhandlungen wurden 1946 mit den [[Alliierte]]n das [[Abkommen über deutsche Vermögenswerte in der Schweiz|Washingtoner Abkommen]] geschlossen und die diplomatischen Beziehungen zur [[Sowjetunion]] wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petitpierre richtete die Schweizer Aussenpolitik neu aus, die bis zum Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wegweisend war und in ihren Grundzügen noch heute Gültigkeit besitzt. Mit Hilfe der [[Neutralität der Schweiz|Neutralität]] sollte weiterhin die Unabhängigkeit der Schweiz gewährleistet werden. Der Beitritt zu politischen Organisationen und Militärbündnissen war im Gegensatz zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit ausgeschlossen. Gleichzeitig sollte mit der Solidarität die [[Gute Dienste|guten Dienste]] der Schweiz hervorgehoben werden. Die Schweiz trat deshalb in [[Sonderorganisationen der Vereinten Nationen|Sonderorganisationen der UNO]] ein, leistete humanitäre Hilfe und machte erste Versuche in der [[Entwicklungshilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1950 gelang Petitpierre überraschend schnell die Anerkennung der [[Volksrepublik China]] durch die Schweiz. Die Eidgenossenschaft war damit nach Grossbritannien, Dänemark, Norwegen und Schweden das fünfte westliche Land mit diplomatischen Beziehungen zu Rotchina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse in der Bundesversammlung ==&lt;br /&gt;
* 1944: Wahl in den Bundesrat mit 122 Stimmen (absolutes Mehr: 114 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1947: Wiederwahl als Bundesrat mit 201 Stimmen (absolutes Mehr: 104 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1948: Wahl zum Vizepräsidenten des Bundesrates mit 208 Stimmen (absolutes Mehr: 105 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1949: Wahl zum Bundespräsidenten mit 195 Stimmen (absolutes Mehr: 100 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1951: Wiederwahl als Bundesrat mit 192 Stimmen (absolutes Mehr: 101 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1954: Wahl zum Bundespräsidenten mit 197 Stimmen (absolutes Mehr: 105 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1955: Wiederwahl als Bundesrat mit 157 Stimmen (absolutes Mehr: 85 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1959: Wiederwahl als Bundesrat mit 213 Stimmen (absolutes Mehr: 111 Stimmen)&lt;br /&gt;
* 1959: Wahl zum Bundespräsidenten mit 179 Stimmen (absolutes Mehr: 99 Stimmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Trachsler: &amp;#039;&amp;#039;Bundesrat Max Petitpierre. Schweizerische Aussenpolitik im Kalten Krieg 1945–1961.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2011, ISBN 978-3-03823-670-2.&lt;br /&gt;
* {{HLS|4647|Max Petitpierre|Autor=Daniel Trachsler}}&lt;br /&gt;
* [[Paul Widmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Aussenpolitik und Diplomatie von Pictet de Rochemont bis Edouard Brunner.&amp;#039;&amp;#039; Ammann, Zürich 2003, ISBN 3-250-10432-9. 2., nachgeführte Auflage, NZZ-Libro, Zürich 2014, ISBN 978-3-03823-632-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P5|Max Petitpierre|ja}}&lt;br /&gt;
* {{BAR-CH|3950}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=124769942}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124769942}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013497}}&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/radio/redirect/detail/6e83c778-58a8-4b95-b961-694824ddd359 Rede von Bundespräsident Petitpierre zur Internationalen Journalisten-Föderation], Schweizer Radio, 2. Mai 1960 (französisch)&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001974|Max Petitpierre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Marcel Pilet-Golaz]]|NACHFOLGER=[[Hans Schaffner]]|AMT=[[Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates|Mitglied im Schweizer Bundesrat]]|ZEIT=[[1945]]–[[1961]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsteher/in des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124769942|LCCN=n/81/86410|VIAF=115004429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petitpierre, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundespräsident (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständerat (Neuenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Neuenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schweizerischen Zofingerverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petitpierre, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuenburg NE|Neuenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuenburg NE|Neuenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horgner</name></author>
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