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	<title>Max Paul Neumann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomasgl: zuwenig EN</title>
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		<updated>2023-02-21T09:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zuwenig EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Paul Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1874]] in [[Szczytno|Ortelsburg]], [[Masuren]]; † [[23. Mai]] [[1937]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Agrarwissenschaftler. Als langjähriger Direktor der Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung in Berlin hatte er maßgebenden Anteil an der technologischen Entwicklung des Bäckereigewerbes in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Paul Neumann absolvierte nach der Reifeprüfung eine Ausbildung zum [[Apotheker]]. Ab 1900 studierte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]], der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]], der [[Universität Greifswald|Königlichen Universität zu Greifswald]] und zuletzt an der [[Universität Leipzig]] &lt;br /&gt;
[[Naturwissenschaft]]en mit dem Schwerpunkt [[Chemie]]. Mit einer [[Doktorarbeit]] über [[Aldehyd]]e wurde er 1906 in Leipzig zum [[Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Aldehydreaktionen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1907 bis 1934 war er Direktor der [[Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung]] in Berlin. Als [[Honorarprofessor]] hielt an der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]] Vorlesungen über landwirtschaftliche Technologie. Sein langjähriges [[Asthma bronchiale]] zwang ihn 1934 im Alter von 60 Jahren zur vorzeitigen Pensionierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neumann betätigte sich experimentell in Laboratorien und durch Großversuche in der Praxis auf fast allen Gebieten der [[Getreide]]&amp;amp;shy;technologie. Dazu gehörten u. a. Forschungsarbeiten über die Qualitätsmerkmale des Getreides, über die Standardisierung von Getreidesorten und über die Verarbeitungseigenschaften der Handelsmehle. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit lag jedoch auf dem [[Bäckerei]]&amp;amp;shy;gebiet. Internationale Anerkennung erwarb er sich mit seinen Studien über die [[Backfähigkeit]] von Mehlen. Frühzeitig erkannte er die außerordentlich komplexe Natur des Begriffes Backfähigkeit und erarbeitete Prüfungsmethoden für diese zentrale Backeigenschaft der Getreidemehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Forschung und Lehre gehörte zu den Aufgaben von Neumann die [[Beratung]] von Behörden und Wirtschaftsverbänden. Besonders in den Jahren des Ersten Weltkrieges hat er Einfluss genommen auf zahlreiche Gesetzes- und Verordnungswerke der [[Kriegswirtschaft]] und durch fachtechnischen Ratschläge maßgebend bei der Brotversorgung der Zivilbevölkerung mitgewirkt. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit hat er zusammengefasst in dem 1917 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Unser Kriegsbrot&amp;#039;&amp;#039;, mit einer Fülle von Fakten über die vollständige Ausnutzung des Getreides für die menschliche Ernährung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Publikation]]&amp;amp;shy;sliste von Neumann umfasst 127 wissenschaftliche Veröffentlichungen und eine noch größere Anzahl von praxisorientierten Beiträgen. Als sein [[Magnum opus|Hauptwerk]] gilt das umfangreiche Lehr- und Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Brotgetreide und Brot&amp;#039;&amp;#039;. Zu Neumanns Lebzeiten erschienen drei Auflagen (1914, 1923 und 1929); sein Amtsnachfolger [[Paul Friedrich Pelshenke]] hat 1943 noch eine vierte und 1954 eine fünfte Auflage herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Das [[Corps Neoborussia Berlin zu Bochum|Corps Neoborussia Berlin]] verlieh Neumann 1922 das Band.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 6/185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Ehrenmitglied in mehreren Fachverbänden, u. a. seit 1936 im Internationalen Brotfabrikantenverband. 1948 wurde ein Max Paul Neumann-Preis gestiftet für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Getreidetechnologie. Seit 1954 verleiht die Detmolder Arbeitsgemeinschaft für Getreideforschung an verdiente Getreidechemiker die Max Paul Neumann-Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* mit Johannes Buchwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1911 = Zeitschrift für das gesamte Getreidewesen Jg. 1911, Ergänzungsband. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brotgetreide und Brot. Lehrbuch für die Praxis der Getreideverarbeitung und Hand- und Hilfsbuch für Versuchsstationen, Nahrungsmittel-Untersuchungsämter und Laboratorien der Mühlen, Bäckereien und Fachschulen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1914; 2. Aufl. ebd. 1923; 3. Aufl. ebd. 1929. – 4. Aufl. neubearbeitet von Paul Pelshenke ebd. 1943; 5. Aufl. unter dem Namen Neumann-Pelshenke mit verändertem Titel &amp;#039;&amp;#039;Brotgetreide und Brot. Handbuch für die Theorie und Praxis der Brotgetreideverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, ebd. 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Kriegsbrot&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ollech Berlin 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluss der Sorte und der Wachstumsbedingungen auf die Backfähigkeit des Weizens&amp;#039;&amp;#039;.  Landwirtschaftliche Jahrbücher Bd. 74 (1931), S. 181–317.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Neumann †&amp;#039;&amp;#039;. Mehl und Brot 37 (1937), Nr. 22, S. 1–2; Nr. 25, S. 15–16; u. Nr. 26, S. 15–16 (mit Bild und Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* P. F. Pelshenke: &amp;#039;&amp;#039;M. P. Neumann in memoriam&amp;#039;&amp;#039;. Brot und Gebäck 9 (1955), H. 2, S. 17–19 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139788964|LCCN=n/91/63851|VIAF=47264670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumann, Max Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lebensmittelwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Berufsverbandes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumann, Max Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Szczytno|Ortelsburg]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomasgl</name></author>
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