<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Pagenstecher</id>
	<title>Max Pagenstecher - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Max_Pagenstecher"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Pagenstecher&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Pagenstecher&amp;diff=1680986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Juni 2025 um 21:15 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Pagenstecher&amp;diff=1680986&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-11T21:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Ludwig Maximilian „Max“ Pagenstecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1874]] in [[Wiesbaden]]; † [[12. Juli]] [[1957]] in [[Königstein im Taunus]]) war ein deutscher [[Rechtswissenschaft]]ler und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Pagenstecher wurde am 30. Juni 1874 in Wiesbaden als Sohn des [[Augenheilkunde|Ophthalmologen]] Hermann Pagenstecher geboren. Er war ein Neffe von [[Alexander Pagenstecher (Mediziner, 1828)|Alexander Pagenstecher]], dem Gründer der Wiesbadener Augenheilanstalt. 1893 legte er die Reifeprüfung am [[Diltheyschule|humanistischen Gymnasium in Wiesbaden]] ab. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]. In [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] wurde er 1894 Mitglied des [[Corps Hasso-Borussia Freiburg|Corps Hasso-Borussia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 133&amp;lt;/ref&amp;gt; 1897 legte er das erste Examen ab. An der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] wurde er 1898 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und legte 1902 das zweite Examen ab. An der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1905 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre von der materiellen Rechtskraft&amp;#039;&amp;#039; und blieb in [[Würzburg]] bis 1909. Seit dieser Zeit verband ihn eine enge Freundschaft mit [[Albrecht Mendelssohn Bartholdy]], die beide bis in ihre Zeit an der [[Universität Hamburg]] verbinden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt zunächst einen Ruf an die [[Universität Lausanne]] als außerordentlicher [[Professor]] und wurde ein Jahr später, 1910, dort ordentlicher Professor. Er wechselte noch im selben Jahr an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]] auf den Lehrstuhl für Zivilprozess, Konkursrecht und deutsche Rechtsgeschichte. Des beginnenden [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wegen konnte er im Wintersemester 1914/15 nicht wie geplant ein [[Forschungssemester]] in [[Frankreich]] und [[Belgien]] verbringen. Dafür war er ab 1915 in der politischen Abteilung des Generalgouvernements (Pressedelegation) in Belgien beschäftigt. 1917 erhielt er einen Ruf an die [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]], wo er ein rechtsvergleichendes Institut aufbauen sollte. Seine letzte Station war die Universität Hamburg, an die er 1927 wechselte und bis zu seiner [[Emeritierung]] am 1. April 1939 verblieb. Er wurde Ordinarius für Zivilprozeßrecht, Konkursrecht und Bürgerliches Recht. 1933 wurde er Gaufachberater im [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]], 1937 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Pagenstecher starb 1957 in [[Königstein im Taunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Pagenstecher widmete sich zunächst vor allem wirtschaftlichen Themen, dem [[Konkursrecht]] sowie der [[Rechtsvergleichung]]. Dem [[Internationales Zivilverfahrensrecht (Deutschland)|Internationalen Zivilverfahrensrecht]] verhalf er in Deutschland zum Durchbruch als eigenständiger Disziplin. Er gründete mit anderen die [[Vereinigung Deutscher Zivilprozeßlehrer]]. Er war gemeinsam mit [[Albrecht Mendelssohn Bartholdy]] Mitgründer der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Zeitschrift für Zivil- und Prozessrecht&amp;#039;&amp;#039; 1909 (ab 1927 &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht]])&amp;#039;&amp;#039; und Mitherausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Das Zivilprozessrecht der Kulturstaaten (1920),&amp;#039;&amp;#039; sowie der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Judicium&amp;#039;&amp;#039; ab 1928. Pagenstecher gehörte den [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur|Akademien von Mainz]] und Bologna an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre von der materiellen Rechtskraft (1904)&amp;#039;&amp;#039; widmete sich der Frage, ob das rechtskräftige Sachurteil die materielle Rechtslage umformt. Pagenstecher schloss sich gegen [[Konrad Hellwig]] und [[Friedrich Stein (Rechtswissenschaftler)|Friedrich Stein]]  der sog. &amp;#039;&amp;#039;materiellen Rechtskrafttheorie&amp;#039;&amp;#039; an, wie sie bereits von [[Josef Kohler]] und [[Adolf Wach]] begründet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre von der materiellen Rechtskraft (1905).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zur Zivilprozeßordnung (1929).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Konkurs: eine Einführung in seine Hauptprobleme mit 78 Lehrbeispielen für junge Juristen, Wirtschaftsprüfer und Kaufleute (1932)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Grundsatz des Entscheidungseinklangs im internationalen Privatrecht. Ein Beitrag zur Lehre vom Renvoi&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1951, Band 5). Verlag der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (in Kommission bei Franz Steiner Verlag, Wiesbaden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger Universität Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Robert Volz&lt;br /&gt;
   |Titel=Pagenstecher, Maximilian, Alexander, Ludwig&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&lt;br /&gt;
   |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Wirtschaftsverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1931&lt;br /&gt;
   |Seiten=1377–1378&lt;br /&gt;
   |DNB=453960294}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Max Grimm&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg&lt;br /&gt;
   |Titel=Max Pagenstecher 1874–1957&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Lebensbilder hamburgischer Rechtslehrer&lt;br /&gt;
   |Verlag=Universität Hamburg&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1969&lt;br /&gt;
   |Seiten=61–66}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|2|3|Pagenstecher, Alexander Ludwig Max|Michaela Reinkenhof|117679801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117679801}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117679801|titel=Pagenstecher, Maximilian Alexander Ludwig|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|715|Pagenstecher, Max}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/683 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsches Recht Lausanne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117679801|LCCN=no2017090598|VIAF=77099587}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pagenstecher, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Pagenstecher|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pagenstecher, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pagenstecher, Alexander Ludwig Maximilian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königstein im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>