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	<title>Max Opitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-03T01:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;updated and added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Fotothek df roe-neg 0006081 020 Porträt des Leipziger Oberbürgermeisters Max Ernst Opitz Edit.jpg|miniatur|Max Ernst Opitz, 1951]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Ernst Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1890]] in [[Bernsdorf (Landkreis Zwickau)|Bernsdorf]], [[Amtshauptmannschaft Glauchau]]; † [[7. Januar]] [[1982]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher Politiker ([[KPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Weimarer Republik war er von 1926 bis 1930 Mitglied des [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtages]] (von 1926 bis 1929 auch Vorsitzender der KPD-Fraktion) sowie 1932/33 Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Wegen seines Widerstands gegen den Nationalsozialismus war er mehrere Jahre im Zuchthaus und zuletzt im [[KZ Sachsenhausen]] inhaftiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR war Opitz von 1949 bis 1951 [[Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig|Oberbürgermeister der Stadt Leipzig]], anschließend bis 1960 Staatssekretär und Leiter der Präsidialkanzlei des Staatspräsidenten [[Wilhelm Pieck]] sowie von 1950 bis 1963 Mitglied der [[Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben und KPD-Karriere bis 1933 ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines sozialdemokratischen Bergarbeiters absolvierte nach dem Besuch der Volksschule von 1905 bis 1908 eine Lehre zum Tischler. Ab 1908 war er Gewerkschaftsmitglied im [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverband]]. 1911 wurde Opitz zum Wehrdienst eingezogen und diente sieben Jahre im [[Ulanen]]regiment Nr. 21. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er mehrmals verwundet. Im Jahr 1915 heiratete er in erster Ehe Ella Keller, mit der er drei Kinder bekam und von der er sich 1946 scheiden ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Novemberrevolution|November 1918]] wurde Opitz in den [[Soldatenrat]] seines Regiments gewählt. Nach seiner Entlassung aus dem [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] wurde er im Februar 1919 Mitbegründer der Ortsgruppe der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in [[Gersdorf]] (bei [[Chemnitz]]). 1920 zog er in die Stadt Chemnitz um und wurde Vorsitzender der KPD im Stadtbezirk West. Ab 1923 war Opitz Mitglied der Bezirksleitung und ab 1926 Organisationsleiter bzw. Politischer Leiter des KPD-Bezirks Erzgebirge/[[Vogtland]]. Von 1926 bis 1930 war er Mitglied des [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtages]], von 1926 bis 1929 war er dort Vorsitzender der KPD-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Max Opitz 1932.jpg|thumb|left|Max Opitz ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz nahm 1928 am VI. Kongress der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] in Moskau teil, ab 1929 gehörte er dem Zentralkomitee der KPD an. Von Sachsen wechselte er im Februar 1931 als Sekretär in den KPD-Bezirk [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]], im Herbst desselben Jahres als Bezirksleiter zur KPD [[Hessen]]-Frankfurt und 1932 in gleicher Funktion zum KPD-Bezirk Ruhr (Sitz Essen). 1932/33 gehörte Opitz dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Widerstand gegen den NS und Haft ==&lt;br /&gt;
Opitz nahm am 7. Februar 1933 an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des Zentralkomitees]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.etg-ziegenhals.de/Teilnehmer.html Liste der Teilnehmer.] etg-ziegenhals.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. März 1933 wurde er in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, konnte aber sein Mandat wie alle KPD-Abgeordneten auf Grund des Verbotes der Partei und der Annullierung aller KPD-Mandate nicht wahrnehmen. Er leitete dann die illegale Arbeit der KPD in Dortmund und in Stuttgart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. November 1933 wurde Opitz in [[Stuttgart]] verhaftet und 1934 wegen &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;#039;&amp;#039; zu drei Jahren und einem Monat Zuchthaus verurteilt. In einem weiteren Prozess wurde er im November 1937 wegen &amp;#039;&amp;#039;Totschlags&amp;#039;&amp;#039; verurteilt, dieses Urteil hob das Reichsgericht jedoch im Revisionsverfahren wieder auf. In einem neuerlichen Hochverratsprozess verurteilte das Oberlandesgericht Hamm ihn 1938 zu vier weiteren Jahren im Zuchthaus. Nach Abbüßung seiner Strafe blieb er in „[[Schutzhaft]]“ und wurde im Oktober 1941 von der Gestapo in das [[KZ Sachsenhausen]] überführt. Am 1. Mai 1945 wurde er während eines [[Todesmarsch]]es durch die [[Rote Armee]] bei [[Flecken Zechlin]] befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-26788-0029, Berlin, Nationalpreis an Fritz Kühn.jpg|miniatur|Staatssekretär Opitz (links) verleiht im Namen des Präsidenten der DDR dem Kunstschmied [[Fritz Kühn]] den Nationalpreis, 1954]]&lt;br /&gt;
Opitz kehrte nach Sachsen zurück, das nach dem Krieg zur sowjetischen Besatzungszone gehörte, und wirkte bei der Neubildung des dortigen KPD-Landesverbands mit. Von Juli 1945 bis April 1949 war er Polizeipräsident in [[Dresden]]. Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau heiratete Opitz 1946 Erna Baldauf, deren erster Ehemann, der Chemnitzer KPD-Funktionär Albert Hähnel von der Gestapo ermordet worden war. Durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD wurde Opitz 1946 Mitglied der SED. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Erich Zeigner]]s war er vom 18. Mai 1949 bis zum 5. Juni 1951 [[Oberbürgermeister]] von [[Leipzig]]. Im Juni 1951 machte der Präsident der DDR [[Wilhelm Pieck]] Opitz zum Chef der Präsidialkanzlei und zum [[Staatssekretär]]. Diese Funktion hatte er bis zum Tode Piecks 1960 inne, nach dem das Amt des Staatspräsidenten abgeschafft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war er von 1950 bis 1963 Abgeordneter der [[Volkskammer|Volkskammer der DDR]] und Mitglied bzw. bis 1967 Stellvertretender Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Februar 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Eintritt in den Ruhestand wirkte er als Mitglied der Zentralleitung des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR. Nachdem seine zweite Ehefrau gestorben war, heiratete Opitz 1968 in dritter Ehe Ida Helene Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Opitz, Max 02.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt, wo bereits 1967 seine zweite Frau Erna Opitz-Hähnel (Witwe des noch im März 1945 ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfers Albert Hähnel) ihre Ruhestätte gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber und 1959, 1965 und 1970 in Gold&lt;br /&gt;
* 1955 [[Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei]]&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1960 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1975 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|554|554|Opitz, Max|[[Heike Amos]]|132482320}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=max-opitz|lemma=Opitz, Max|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2565}}&lt;br /&gt;
* Klaus Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;„Ich war glücklich“. Max Opitz (11. September 1890 / 7. Januar 1982).&amp;#039;&amp;#039; trafo verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-89626-282-0 (von Opitz autorisierte Biografie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 3. Wahlperiode.&amp;#039;&amp;#039; Kongress-Verlag Berlin, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 4. Wahlperiode.&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR Berlin, 1964, S. 158.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/max-opitz &amp;#039;&amp;#039;Opitz, Max.&amp;#039;&amp;#039;] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max Opitz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132482320}}&lt;br /&gt;
* [http://www.etg-ziegenhals.de/Max_Opitz.html Kurzbiografie.] etg-ziegenhals.de&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/ce8c3a50-7940-45c3-b658-b0bdc8305967/ Nachlass NY 4274.] Bundesarchiv.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=132482320|titel=Opitz, Max|datum=2024-01-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132482320|VIAF=50389250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Opitz, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opitz, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Opitz, Max Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdR, MdV und Oberbürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bernsdorf (Landkreis Zwickau)|Bernsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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