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	<title>Max Oertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MicSpike: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-17T11:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Johannes Heinrich Oertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1871]] in [[Neustadt in Holstein]]; † [[24. November]] [[1929]] in [[Hamburg]]) zählt zu den großen deutschen [[Yacht]]konstrukteuren. Er hat den deutschen Yachtbau zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts maßgeblich geprägt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Max oertz regatta.jpg|mini|Jährliche &amp;#039;&amp;#039;Max-Oertz-Regatta&amp;#039;&amp;#039; des Jahres 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Oertz Yachtwerft 1900.jpg|mini|hochkant|Anzeige auf der Pariser Weltausstellung 1900]]&lt;br /&gt;
Max Oertz wuchs in seiner Geburtsstadt Neustadt in Holstein auf. Im Alter von fünf Jahren verlor er beide Eltern und wuchs fortan in einer Pflegefamilie in Berlin auf. Nach dem Abitur studierte Oertz an der [[TU Berlin|Königlich-Technischen Hochschule]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] Boot- und Schiffbau. Die aus Neustadt mitgebrachte Liebe zur Schifffahrt führte ihn in den [[Akademischer Segler-Verein in Berlin|Akademischen Segler-Verein (ASV)]] in Berlin. Beides, Schiffbaustudium und Segelsport, bestimmten fortan sein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als leitender Konstrukteur auf der Blekholmens-Varf in [[Helsingfors]] (heute Helsinki). Anschließend baute er in [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]] eine Yachtwerft auf. In St. Petersburg entwickelte er für den Bau von leichten Rennyachten die sogenannte Nahtspantenbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895, wieder nach Berlin zurückgekehrt konstruierte Max Oertz für den Berliner Bankier [[Barthold Arons]] die erste vollständig aus [[Aluminium]] gebaute Experimental-Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Luna&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oertz’ Yachten waren berühmt für ihre Schnelligkeit und Eleganz, ohne die Wohnlichkeit an Bord zu vernachlässigen. Oertz war ein leidenschaftlicher Perfektionist, der jedes Detail einer Yachtkonstruktionen im Auge behielt. So war es folgerichtig, dass er die Yachten auch in einer eigenen Werft bauen wollte. 1895 übernahmen Max Oertz und sein Freund [[Hans Harder (Schiffbauer)|Hans Harder]] auf dem [[Reiherstieg]] in [[Hamburg]] die [[Dreyer-Werft]] und führten sie unter dem Namen [[Oertz &amp;amp; Harder]] fort. Ab 1902 wurde die Werft von Max Oertz als alleinigem Besitzer weitergeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.yachtsportarchiv.de/wdw/oertz.html |wayback=20050215024051 |text=Yachtsport-Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Oertz &amp;amp; Harder-Werft&amp;#039;&amp;#039;}}. Abgerufen am 17. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen großen Durchbruch erreichte Max Oertz durch die Konstruktion und den Bau der großen Schoneryacht &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Schiff, 1908)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Gustav Krupp von Bohlen und Halbach]] 1907 bei ihm in Auftrag gab. „Deutsch vom Kiel bis zum [[Flaggenknopf]]“ wurde die Yacht zum Symbol dafür, dass es dem einheimischen Schiffbau endlich gelungen sei, mit den damals führenden Industrienationen – vor allem England – gleichzuziehen. Bis auf die Masten aus US-amerikanischer [[Gewöhnliche Douglasie|Oregon pine]] war alles Material, sogar die Baumwollsegel aus Deutschland bezogen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Svante Domizlaff, Alexander Rost: &amp;#039;&amp;#039;Germania – Die Yachten des Hauses Krupp&amp;#039;&amp;#039;, S. 47ff&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 entstand nach Oertz’ Plänen für Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] der 47,14&amp;amp;nbsp;m [[LüA]] messende Rennschoner &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor I–V#Meteor IV|Meteor IV]]&amp;#039;&amp;#039;, 1914 folgte ebenfalls für Wilhelm II. die &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor I–V#Meteor V|Meteor V]]&amp;#039;&amp;#039;, beide gebaut auf der Krupp [[Germaniawerft]] in [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 450 Yachten und Boote liefen auf der [[Bootsbau|Bootswerft]] am Hamburger Reiherstieg vom [[Stapellauf|Stapel]]. Dazu kamen während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] die [[Schnellboot]]e &amp;#039;&amp;#039;LM 5&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;LM 6&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;LM 14–16&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;LM 27–30&amp;#039;&amp;#039; (schnelles Motorboot mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;uftschiff-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;otor) und die kleinen U-Boot-Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;UZ 9&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;UZ 10&amp;#039;&amp;#039; für die [[Kaiserliche Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Oertz konstruierte nicht nur erfolgreiche Segel- bzw. Motoryachten und schnelle Motorboote. Zu seinen Konstruktionen gehörten auch Flugzeuge und sich selbst stabilisierende [[Fesselballon]]e. Für den [[Zeppelin]] konstruierte Oertz einen sogenannten [[Spähkorb]], der zu Beobachtungszwecken von dem über den Wolken fahrenden [[Militärluftschiff]] an einem langen Seil bis unter die Wolkendecke abgeseilt werden konnte. Ähnlich wie sein US-amerikanischer Kollege [[Starling Burgess]] interessierte sich auch Oertz für die Luftfahrt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Oertz W6 Flugschoner.jpeg|mini|Oertz W6 Flugschoner]]&lt;br /&gt;
Bereits 1909 konstruierte er sein erstes Motorflugzeug, 1911 den ersten geschlossenen aerodynamischen Flugzeugrumpf. Für die Marine konstruierte Max Oertz mehrere [[Flugboot]]e und unterhielt für Testflüge einen eigenen Flugplatz in [[Schneverdingen]]. Die meisten bekannten Flugzeuge waren Flugboote, von denen besonders die [[Oertz W 6|Oertz W6 &amp;#039;&amp;#039;Flugschoner&amp;#039;&amp;#039;]] besonders auffällig war, ein [[Tandemflügel|Tandem]]-[[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] mit zusätzlichem herkömmlichen Höhenleitwerk und Doppelseitenruder. Die beiden [[Maybach-Motorenbau|Maybach-Motoren]] waren im eleganten Bootsrumpf untergebracht und trieben über Fernwellen die Propeller an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oertz W8.png|mini|Oertz W8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 wurde das Flugboot [[Oertz W 8|Oertz W8]] dem Seeflugzeug Versuchskommando vorgestellt und erhielt nach der Abnahme am 21. September 1916 die Marinenummer 1157.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ia800504.us.archive.org/12/items/Atlasdeutscheru00Germ/Atlasdeutscheru00Germ.pdf |titel=Atlas deutscher und ausländischer Seeflugzeuge |abruf=2022-06-17 |seiten=156/157/97}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde ihm von der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] für die Verdienste um die Luftfahrt der Doktor der Ingenieurwissenschaften ehrenhalber (Dr. Ing. [[Ehrendoktor|h. c.]]) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiff im Dock, Malerarbeiten am Heck.png|mini|[[Frachtschiff]] + &amp;#039;&amp;#039;Oertz-Ruder&amp;#039;&amp;#039; im [[Dock (Schifffahrt)|Dock]] 1958]]&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg baute Oertz zunächst Fischerboote und revolutionierte nebenbei die [[Schleppnetzfischerei]] durch den Einsatz von gewölbten Scherbrettern, die die Netze bei gleicher Schleppkraft deutlich weiter auffächern – Oertz-Scherbretter wurden Standard in der Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Max Oertz – Genie, Yachtkonstrukteur, Aeronaut und Erfinder&amp;#039;&amp;#039;, S. 61ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 zog sich Oertz aus der inzwischen verkauften Werft zurück und arbeitete als freier Konstrukteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Oertz machte über die Yachtkonstruktion hinaus zahlreiche bedeutende Entwicklungen und hielt zahlreiche [[Patent]]e. Erwähnt sei das für die Großschifffahrt entwickelte &amp;#039;&amp;#039;Oertz-Ruder&amp;#039;&amp;#039;, das bis zu 15&amp;amp;nbsp;Prozent weniger [[Strömungswiderstand|Widerstand]] bei 40 % Ruderkraftersparnis bewirkt und den Drehkreis eines Schiffes verkleinerte. Nicht zuletzt mit Hilfe des Oertz-Ruders konnte der Vierschrauben-[[Turbinenschiff|Turbinendampfer]] des [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bremen (Schiff, 1929)|Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; 1929 auf seiner [[Jungfernfahrt]] in vier Tagen, 17 Stunden und 42 Minuten den Transatlantik-Rekord der britischen &amp;#039;&amp;#039;[[Mauretania (Schiff, 1907)|Mauretania]]&amp;#039;&amp;#039; brechen und für Deutschland des [[Blaues Band|Blaue Band]] erringen (Durchschnittsgeschwindigkeit 27,83 [[Knoten (Einheit)|Knoten]]). Im März 1930 konnte das [[Schwesterschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Europa (Schiff, 1930)|Europa]]&amp;#039;&amp;#039; den Rekord unterbieten, um ihn 1933 nach einem Maschinenumbau der &amp;#039;&amp;#039;Bremen&amp;#039;&amp;#039; wieder an sie abzugeben. Nach diesen spektakulären Erfolgen sollte sich das Oertz’sche Patentruder innerhalb weniger Jahre nicht nur in der Großschifffahrt durchsetzen, es wurde auch zur Steuerung von [[Torpedo]]s, [[U-Boot]]en und frachttragenden Segelschiffen (erstmals auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schulschiff Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, Baujahr 1927) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Max Oertz – Genie, Yachtkonstrukteur, Aeronaut und Erfinder&amp;#039;&amp;#039;, S. 69ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1926 befasste sich Max Oertz auch mit dem aerodynamisch geformten Schornstein für große Seeschiffe. Mit einer im Grundriss tropfenförmig gebauten Kaminverkleidung erreichte Oertz einen sauberen Rauchabzug ohne die bis dahin üblichen Verwirbelungen auf der Rückseite des Kamins. Hierdurch konnten die Schiffsschornsteine wesentlich niedriger ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November 1929 starb Max Oertz in Hamburg an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es. Er wurde in der Familiengrabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Sie liegt im Planquadrat T 6 zwischen dem Forum an der Talstraße und Kapelle 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Oertz gehörte dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Hamburger Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1914 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1914 |Seiten=197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch ordnungsmäßiges Fachmitglied der [[Schiffbautechnische Gesellschaft|Schiffbautechnischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederliste |Sammelwerk=Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft: Achtundzwanzigster Band |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1927 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Oertzweg&amp;#039;&amp;#039; und 1936 der &amp;#039;&amp;#039;Oertzgarten&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Barmbek-Nord|Barmbek-Nord]] nach Max Oertz benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Yachten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Germania Yacht.jpg|mini|Modell der &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; (1908) im Krupp-Museum der [[Villa Hügel (Essen)|Villa Hügel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich Hübner - Travemünde 1910.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Meteor IV&amp;#039;&amp;#039; in Travemünde (1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:12er Heti E3 Kiel2009.jpg|mini|12mR &amp;#039;&amp;#039;[[Heti (Yacht)|Heti]]&amp;#039;&amp;#039; (Bj. 1912) auf der [[Kieler Woche]] 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Classic Channel Regatta 2009 Paimpol 3.JPG|mini|Bermudakutter &amp;#039;&amp;#039;Marianne&amp;#039;&amp;#039; (Bj. 1925) in [[Paimpol]] (2009)]]&lt;br /&gt;
Die Schoneryacht &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;, erbaut auf der [[Germaniawerft]] für [[Gustav Krupp von Bohlen und Halbach]], wurde 1908 fertiggestellt. Es war die erste in Deutschland gezeichnete und gebaute Rennyacht dieser Größenordnung. Da sie zudem erfolgreich segelte, erhielt Max Oertz wichtige Folgeaufträge. Erstmals ließ der segelbegeisterte deutsche [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] seine Yachten von einem deutschen Konstrukteur entwickeln – &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor I–V|Meteor IV]]&amp;#039;&amp;#039; (1908) und &amp;#039;&amp;#039;Meteor V&amp;#039;&amp;#039; (1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Sonderklasse-Yachten]] wurden von Max Oertz gezeichnet. Kaiser Wilhelm gab bei Max Oertz die Sonderklassen &amp;#039;&amp;#039;Samoa&amp;#039;&amp;#039; I bis III in Auftrag. Für den deutschen [[Kronprinz]]en entstanden &amp;#039;&amp;#039;Angela&amp;#039;&amp;#039; I bis IV. Berühmt wurden Oertz’ Sonderklassen &amp;#039;&amp;#039;Wannsee&amp;#039;&amp;#039; I bis IX, die er im Auftrag und auf Rechnung des Berliner [[Verein Seglerhaus am Wannsee|Vereins Seglerhaus am Wannsee]] baute. Sie wurden von dem erfolgreichsten deutschen Segler [[Otto Protzen]] von Sieg zu Sieg gesegelt. Von den heute existenten Sonderklassen geht gut ein Drittel auf Max Oertz zurück. Die älteste noch erhaltene Oertz-Sonderklasse (S OE 1) stammt von 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Yacht-Konstruktionen (eine Auswahl):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwertflunder &amp;#039;&amp;#039;Dora&amp;#039;&amp;#039; (1894)&lt;br /&gt;
* Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Marina&amp;#039;&amp;#039; (1894)&lt;br /&gt;
* Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Navigare necesse est&amp;#039;&amp;#039; (1894)&lt;br /&gt;
* Aluminium-Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Luna&amp;#039;&amp;#039; (1895)&lt;br /&gt;
* Renn- und Fahrtenyacht &amp;#039;&amp;#039;Prosit&amp;#039;&amp;#039; (1898) des Akademischen Segler-Vereins in Berlin.&lt;br /&gt;
* Schoner &amp;#039;&amp;#039;Margola&amp;#039;&amp;#039; (1898)&lt;br /&gt;
* Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Klein Polly&amp;#039;&amp;#039; (1899). Nahm als erste deutsche Yacht erfolgreich an Regatten in Frankreich teil.&lt;br /&gt;
* Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Polly&amp;#039;&amp;#039; (1900)&lt;br /&gt;
* IIB Kreuzeryacht &amp;#039;&amp;#039;Carola&amp;#039;&amp;#039; (1905)&lt;br /&gt;
* [[Albatros (Schiff, 1905)|Segelyacht &amp;#039;&amp;#039;Skidbladnir&amp;#039;&amp;#039;]] (1905)&lt;br /&gt;
* Rennyacht &amp;#039;&amp;#039;Felca&amp;#039;&amp;#039; (1906). Siegerin im internationalen Rennen um den Pokal von Frankreich 1906&lt;br /&gt;
* [[Meter-Klasse|12mR]]-Schwert-Yacht &amp;#039;&amp;#039;Davo II&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
* Motorkreuzer &amp;#039;&amp;#039;Roland&amp;#039;&amp;#039; (1910)&lt;br /&gt;
* 12mR-Yacht &amp;#039;&amp;#039;[[Heti (Yacht)|Heti]]&amp;#039;&amp;#039; (1912) für den Lübecker Unternehmer und Vorsitzenden des [[Lübecker Yacht-Club|LYC]] [[Hermann Eschenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.heti-12mr.de/ |titel=Willkommen auf der Website der 12mR-Yacht HETI |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19mR-Yacht &amp;#039;&amp;#039;Cäcilie&amp;#039;&amp;#039; (1913)&lt;br /&gt;
* 8mR-Yacht &amp;#039;&amp;#039;Stint&amp;#039;&amp;#039; (1914)&lt;br /&gt;
* mehrere schnelle U-Boot-Zerstörer, LM-Boote, Torpedo-Motorboote und flachgehende [[Minenräumboot]]e für die Kaiserliche Marine (1916–1917)&lt;br /&gt;
* Seekreuzer 150 KR &amp;#039;&amp;#039;Prosit III&amp;#039;&amp;#039; (1918)&lt;br /&gt;
* Acht Oertz-Fischkutter für die Reederei Cordes &amp;amp; Peters, Lübeck. Aus &amp;#039;&amp;#039;Holstentor H. H. 177&amp;#039;&amp;#039; wurde 1925 der Kutter &amp;#039;&amp;#039;Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, mit dem [[Carl Kircheiß]] die Welt umsegelte&lt;br /&gt;
* Schoner-Yacht &amp;#039;&amp;#039;Aello&amp;#039;&amp;#039; (1922) für Ägypten&lt;br /&gt;
* Doppelschrauben-Motoryacht &amp;#039;&amp;#039;Camalote&amp;#039;&amp;#039; (1922) für einen argentinischen Bankier&lt;br /&gt;
* Rennkreuzer &amp;#039;&amp;#039;Marianne&amp;#039;&amp;#039; (1925) für Franz Brinkmann&lt;br /&gt;
* [[Ketsch (Schiffstyp)|Ketsch]] &amp;#039;&amp;#039;Senta&amp;#039;&amp;#039; (1928) für den Werftvorstand Deutsche Werke, seit 1931 in Besitz der Familie Schmidt, Bremen, 1935 bei [[Abeking &amp;amp; Rasmussen|A&amp;amp;R]] umgerüstet zur [[Spreizgaffelsegel|Spreizgaffelketsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Oertz Regatta 2008.jpg|mini|400px|Max Oertz Regatta 2008]]&lt;br /&gt;
Max Oertz war der erste deutsche Yachtkonstrukteur von Weltrang. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert gelang es ihm, Yachten zu entwickeln, die gleichermaßen schnell und schön waren. Damit wurde Oertz zum Wegbereiter für eine ganze Reihe weiterer deutscher Yachtkonstrukteure wie [[Wilhelm von Hacht]], [[Henry Rasmussen]], [[Fritz Naglo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Neustadt in Holstein]] findet alljährlich im Gedächtnis und zur Erinnerung an ihn die &amp;#039;&amp;#039;Max-Oertz-Regatta&amp;#039;&amp;#039; des Freundeskreises für klassische Yachten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Akademischer Segler-Verein in Berlin|Akademische Segler-Verein in Berlin]] richtet jedes Jahr zu Ehren seines verstorbenen Mitglieds nach seinem Stiftungsfest eine &amp;#039;&amp;#039;Max-Oertz-Regatta&amp;#039;&amp;#039; aus, welche zu den größten Berliner Regatten gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Kramer, &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. h.c. Max Oertz – Genie, Yachtkonstrukteur, Aeronaut und Erfinder&amp;#039;&amp;#039;. Klaus Kramer Verlag Aichhalden, ISBN 3-9805874-3-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Oertz-Ruder&amp;#039;&amp;#039;. Yacht 1929, Heft 11, S.&amp;amp;nbsp;10 ff&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Oertz, Max|6|233|234|Christian Ostersehlte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123224470}}&lt;br /&gt;
* [http://www.yachtsportarchiv.de/kdw/oertz.html Yachtsport-Archiv: Max Oertz]&lt;br /&gt;
* [http://www.yachtsportarchiv.de/wdw/oertz.html Yachtsport-Archiv: Oertz-Werft]&lt;br /&gt;
* [http://www.max-oertz-regatta.de/ Max-Oertz-Regatta in Neustadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.yacht-photo.de/index1.htm Bilder der Max-Oertz-Regatta in Neustadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.asv-berlin.de/schiffe/prosit-iv/ Bilder der Prosit IV (baugleich mit Prosit III)]&lt;br /&gt;
* [http://www.max-oertz.de Max Oertz]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123224470|VIAF=50129512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oertz, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelbootkonstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Flugzeugindustrie (Erster Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neustadt in Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oertz, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oertz, Max Johannes Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Yachtkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustadt in Holstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MicSpike</name></author>
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