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	<title>Max Nonne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:57:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Nonne&amp;diff=133930&amp;oldid=prev</id>
		<title>31.18.62.38: Klammern aufgelöst</title>
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		<updated>2025-06-12T11:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2008-0318, Henny Nonne (geb. Heye), Max Nonne.jpg|mini|Max und Henny Nonne, 1949]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ludwig Ernst Max Nonne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1861]] in [[Hamburg]]; † [[12. August]] [[1959]] auf dem Landgut Dwerkaten bei [[Lütjensee]]) war ein deutscher [[Neurologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Max Nonnes Vater Edwin Nonne war Kaufmann und Fabrikant. Mehrere seiner Vorfahren waren Schulmeister gewesen. [[Ludwig Nonne]], der Großvater väterlicherseits, reformierte das Bildungswesen des [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Herzogtums Sachsen-Meiningen]] nach den Prinzipien [[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzis]], richtete ein Lehrerseminar ein und gründete ein „Institut für Töchter gebildeter Stände“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Heye Nonne (Peiffer) Friedhof Ohlsdorf (1).jpg|mini|Familiengrabstätte &amp;#039;&amp;#039;Heye/Nonne&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Als Kind erlebte Nonne die nationale Begeisterung anlässlich der Gründung des [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiserreichs]] 1871 nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] mit. Er besuchte dann das [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] in Hamburg, das sein Großvater mütterlicherseits, Karl Kraft, 33&amp;amp;nbsp;Jahre lang als Direktor geleitet hatte. Nonne besaß den Ehrgeiz, diese „Gelehrtenschule“ als Primus abzuschließen, was ihm 1879 mit dem besten Abitur des Jahres gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 heiratete er Henriette Dorothea „Henny“ Heye, die Tochter eines angesehenen und wohlhabenden Glasfabrikanten, heute [[Heye International]]. Aus der Ehe stammen drei Töchter, darunter Martha, die 1924 den späteren Unternehmer und Funktionär der Rüstungs- und [[Montanindustrie]] [[Walter Rohland]] heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Maus, Gesellschaft für Familienforschung e.&amp;amp;nbsp;V. Bremen: &amp;#039;&amp;#039;[http://die-maus-bremen.info/fileadmin/db_query/ofb/bremen_vegesack/index.php?id=zeig1&amp;amp;ia=32676 Ortsfamilienbuch Bremen und Vegesack: ROHLAND, Walter Paul]. Abgerufen am 25. November 2019.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der einzige Sohn fiel 1918 an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] in Hamburg befindet sich im Planquadrat V 20 (östlich Kapelle 2 an der &amp;#039;&amp;#039;Nebenallee&amp;#039;&amp;#039;) die Familiengrabstätte &amp;#039;&amp;#039;Heye/Nonne&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus der Grabwand (1893) des deutschen Bildhauers [[Engelbert Peiffer]], der Christusstatue (1919) für Hans Nonne des deutschen Bildhauers Georg Wienbrack (1877–1953) sowie mehreren Kissensteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Nonne entschloss sich zum Medizinstudium und verbrachte die ersten vier Semester in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er auch sein [[Physikum]] ablegte. Hier war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Ab Sommer 1881 studierte er in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], dann in [[Humboldt-Universität Berlin|Berlin]] und wieder in Heidelberg, wo er sein [[Staatsexamen]] ablegte und 1884 mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur Aetiologie der Pfortaderthrombose&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Mittlerweile war er Assistent an der Medizinischen Klinik in Heidelberg bei [[Wilhelm Erb]] geworden. Nach zweijähriger Assistentenzeit machte er eine wissenschaftliche Besuchsreise nach Frankreich. Er verbrachte sechs Wochen bei [[Jean-Martin Charcot]] und besuchte während dieser Zeit auch den [[Syphilis|Syphilidologen]] Fourier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1888 bis 1889 war Nonne zwei Jahre Assistent am [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf|Krankenhaus Hamburg-Eppendorf]] und wurde 1890 zum Chefarzt einer Inneren Abteilung ernannt. 1896 folgte er dem verstorbenen [[Karl Eisenlohr]] und wurde Leiter der 2. Inneren Abteilung im Krankenhaus Eppendorf, die später den Namen &amp;#039;&amp;#039;Neurologische Klinik&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Hier blieb der „[[Autokratie|Autokrat]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Max Nonne bis zu seiner [[Emeritierung]] 1933, die im Rahmen einer nationalsozialistischen „Verjüngung“ des Lehrkörpers erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Emeritierung ===&lt;br /&gt;
Nonnes Autobiographie&amp;lt;ref&amp;gt;Max Nonne: &amp;#039;&amp;#039;Anfang und Ziel meines Lebens. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; erzählt wenig über die Zeit nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] in Deutschland. Einer seiner Schüler berichtet davon, dass sich Nonne entweder für seine jüdischen Kollegen einsetzte, z.&amp;amp;nbsp;B. für E. Fränkel, oder ihnen eine Stellung im Ausland vermittelte, so beispielsweise [[Friedrich Wohlwill]] oder Emden. Andererseits soll er sich nach Kriegsende für Kollegen, die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitglieder waren, gleichermaßen als Fürsprecher verwendet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Schaltenbrand: &amp;#039;&amp;#039;Max Nonne (1861–1959).&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Kolle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grosse Nervenärzte.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 1963.&amp;lt;!-- Seite[n]?--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1940 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu ist bekannt, dass Nonne sowohl von der Tötung behinderter Kinder in Hamburg wusste als auch in einer Denkschrift 1942&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten Nonne an den Hamburger Senator für das Gesundheitswesen Friedrich Ofterdinger, o.&amp;amp;nbsp;D. Bussche, S. 439. Vgl. Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 105 und 121, Anm. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; für diese Tötungen im Zusammenhang mit [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|rassenhygienischen]] Maßnahmen als Gutachter unmissverständlich eintrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zur Zeit begegnet der Gedanke, durch Freigabe der Vernichtung völlig wertloser geistig Toter eine Entlastung für unsere nationale Überbürdung herbeizuführen, vielerorts noch Widerspruch. (…) Es sollte aber vernünftiger Aufklärung die Aufgabe gestellt werden, die Öffentlichkeit zu der Auffassung heranreifen zu lassen, daß die Beseitigung der geistig völlig Toten kein Verbrechen, keine unmoralische Handlung, keine gefühlsmäßige Roheit, sondern ein erlaubter, nützlicher Akt ist.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;kao&amp;quot;&amp;gt;[[Hendrik van den Bussche]], Christoph Mai, Friedemann Pfäfflin: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität, Anpassung und Opposition: Die medizinische Fakultät im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; In: Ursula Weisser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre (1889–1989) Universitätskrankenhaus Eppendorf.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1989, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vollständiges Zitat siehe Marc Burlon: &amp;#039;&amp;#039;Die „Euthanasie“ an Kindern während des Nationalsozialismus in den zwei Hamburger Kinderfachabteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Hamburg 2009, [https://ediss.sub.uni-hamburg.de/bitstream/ediss/2986/1/Kindereuthanasie_Hamburg.pdf#page=279 S. 279–283]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gutachter eines Ermittlungsverfahrens gegen den Pädiater [[Wilhelm Bayer (Mediziner)|Wilhelm Bayer]] und den Psychiater [[Friedrich Knigge]] bezog er 1946 erneut in diesem Sinne Stellung, reichte seine Denkschrift ein und schrieb dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In den Fällen des Herrn Dr. Knigge handelt es sich durchgehend um schwere Idioten (…) In den Fällen von Herrn Dr. Bayer war das vorliegende Material genau dasselbe (…) Das sind alles Fälle, für die ich schon seit langen Jahren eine Unterbrechung des Lebens gewünscht hatte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;kao&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vollständiges Zitat siehe Marc Burlon: &amp;#039;&amp;#039;Die „Euthanasie“ an Kindern während des Nationalsozialismus in den zwei Hamburger Kinderfachabteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Hamburg 2009, [https://ediss.sub.uni-hamburg.de/bitstream/ediss/2986/1/Kindereuthanasie_Hamburg.pdf#page=283 S. 283–285]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
Nonnes wissenschaftlich fruchtbarste Periode ist mit seiner Tätigkeit in Eppendorf verbunden. Sein Werk ist bei klinischer Breite mit Ausdehnung auf die gesamte Neurologie durch mehrere Themen geprägt. So entdeckte er eine erbliche Form der Kleinhirnerkrankung (Nonne-Marie-Krankheit). Er vermehrte die Kenntnisse über [[Multiple Sklerose]], über alkoholische Nervenerkrankungen und die peripheren Nervenverletzungen. Er stellte eine Fülle von syphilisbedingten Syndromen des Nervensystems zusammen und sammelte Fälle von dadurch bedingten [[Hypophyse]]nschädigungen und [[Kleinwuchs]]. Einen wesentlichen Fortschritt brachte Nonne in die Diagnostik der syphilitischen Erkrankungen durch die Einführung der [[Globulin]]reaktion, die er mit Apelt ausgearbeitet hatte. Des Weiteren prägte er den Begriff des [[Pseudotumor cerebri]] für Hirnschwellungszustände mit [[Stauungspapille]], deren Ursache nicht auffindbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1924 übernahm Nonne die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Nervenheilkunde&amp;#039;&amp;#039; und 1926 die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitschrift für Nervenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nonne mit 73 Jahren emeritiert wurde, folgte er einer Einladung nach Südafrika, besuchte in weiteren zahlreichen Reisen seine ehemaligen Schüler und ließ sich ihre neuen Forschungsergebnisse zeigen. Noch bis zu seinem 95. Lebensjahr hielt er bei solchen Gelegenheiten auch einzelne öffentliche Vorträge von erstaunlicher Frische und Lebendigkeit. Seinen letzten Vortrag hielt er auf Einladung von [[Gustav Bodechtel]] (1899–1983) am 18. Juli 1956 vor der Münchener Klinikerschaft über &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Erscheinungsform der Neurose&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1920: [[Wilhelm Erb|Erb]]-Denkmünze für seine Arbeiten zur Syphilis des Nervensystems und zu Kriegsneurosen&lt;br /&gt;
* 1941: [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] anlässlich seines 80. Geburtstags&lt;br /&gt;
* 1951: Ehrensenator der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uni-hamburg.de/uhh/profil/auszeichnungen/ehrungen-der-universitaet.html Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg]&amp;#039;&amp;#039;, Universität Hamburg. Abgerufen am 25. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
Max Nonne war Ehrenmitglied von 21 internationalen Neurologischen Gesellschaften und Inhaber der [[Paul Julius Möbius|Möbius]]-Medaille. Nach ihm ist die von 1961 bis 2012 an sechzehn Neurologen verliehene Max-Nonne-Gedenkmünze der [[Deutsche Gesellschaft für Neurologie|Deutschen Gesellschaft für Neurologie]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Martin, [[Heiner Fangerau]], [[Axel Karenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Nonne (1861–1959) und seine Einstellung zur „Euthanasie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 91, 2020, S. S13, [[doi:10.1007/s00115-019-00839-2]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion um den Straßennamen in Hamburg-Langenhorn ==&lt;br /&gt;
Eine Straße im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]] war nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2013 fiel die Nähe Max Nonnes zum Nationalsozialismus auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Schellen: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Euthanasie-Befuerworter-in-Langenhorn/!5028511/ Straßennamen aus der Nazi-Zeit]&amp;#039;&amp;#039;, taz, 16. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 13. November 2014 wurde auf der Bezirksversammlung [[Hamburg-Nord]] einstimmig der Beschluss gefasst {{&amp;quot;|[…] ein stadtweites Konzept für den Umgang mit Straßenbenennungen nach NS-belasteten Personen zu erarbeiten.}}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=1004631 Auszug - Umgang mit Straßenbenennungen nach NS-belasteten Personen: Stadtweites Konzept entwickeln! Gemeinsamer Antrag von SPD- und GRÜNE-Fraktion]&amp;#039;&amp;#039;, hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel&amp;#039;&amp;#039; wurde damit beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regionalausschuss wurde am 20. April 2015 einstimmig ein interfraktioneller Antrag zur Umbenennung der Straßen „Max-Nonne-Straße“ und „[[Georg Ernst Konjetzny|Konjetznystraße]]“ beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=1006299 Auszug - Umbenennung der Max-Nonne-Straße und der Konjetznystraße: Öffentliche Sondersitzung des Regionalausschusses Interfraktioneller Antrag]&amp;#039;&amp;#039;, hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Sitzung wurden auch zwei Eingaben von Bürgern zur Kenntnis genommen. Es wurden unter anderem als neue Namensgeber die [[Weiße Rose]] und [[Ursula de Boor]] vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1000344 Tagesordnung - Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Groß Borstel]&amp;#039;&amp;#039;, hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurde die „Max-Nonne-Straße“ in „Ursula-de-Boor-Straße“ umbenannt und die „Konjetznystraße“ in „[[Annie Kienast|Annie-Kienast-Straße]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/5662104/strassenumbenennung/ Max-Nonne-Straße und Konjetznystraße werden zum 1. Mai 2016 umbenannt]&amp;#039;&amp;#039;, hamburg.de, 1. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die besten werden geopfert, die körperlich und geistig Minderwertigen, Nutzlosen und Schädlinge werden sorgfältig konserviert, anstatt daß bei dieser günstigen Gelegenheit eine gründliche Katharsis stattgefunden hätte, die zudem durch den Glorienschein des Heldentodes die an der Volkskraft zehrenden Parasiten verklärt hätte.&lt;br /&gt;
 |Autor=Max Nonne&lt;br /&gt;
 |Quelle=1922 über den Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Max Nonne: &amp;#039;&amp;#039;Therapeutische Erfahrungen an den Kriegsneurosen in den Jahren 1914 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Otto von Schjerning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ärztlichen Erfahrungen im Weltkriege 1914/1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Geistes- und Nervenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Karl Bonhoeffer, Leipzig 1922, S. 102–121, hier: S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nonne-Eponyme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nonne-Apelt-Reaktion:&amp;#039;&amp;#039; empfindliche, qualitative Methode zum Nachweis von Globulinen im [[Liquor cerebrospinalis]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nonne-Marie-Krankheit:&amp;#039;&amp;#039; erbliche Erkrankung des Nervensystems mit [[Ataxie]] durch kortikale [[Kleinhirn]][[atrophie]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nonne-Milroy-Meige-Syndrom:&amp;#039;&amp;#039; chronisches erbliches [[Lymphödem]] der Beine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Aetiologie der Pfortaderthrombose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für klinische Medicin.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1885, S. 241–264 ({{archive.org|deutschesarchivfuerklinischemedicin37}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Fälle von Elephantiasis congenita hereditaria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin]].&amp;#039;&amp;#039; Band 125, Heft 1, Juli 1891, S. 189–196, [[doi:10.1007/BF01970303]].&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Eduard Arning]]: &amp;#039;&amp;#039;Weiterer Beitrag zur Klinik und Anatomie der Neuritis leprosa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medicin.&amp;#039;&amp;#039; Band 134, Heft 2, November 1893, S. 319–330, [[doi:10.1007/BF01925072]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Therapie der syphilogenen Nervenkrankheiten im Lichte der neueren Forschungsergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 62, 1915, S. 296–300.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über erfolgreiche Suggestivbehandlung der hysteriformen Störungen bei Kriegsneurosen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1917, S. 191–218.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anfang und Ziel meines Lebens. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Christians, Hamburg 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|333|335|Nonne, Max|Stefan Wulf|118588532}}&lt;br /&gt;
* [[Götz Aly]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Belasteten. „Euthanasie“ 1939–1945. Eine Gesellschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-10-000429-1, S. 142–145.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pette]]: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Max Nonne zum 70. Geburtstag am 13. Januar 1931.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchener Medizinische Wochenschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Band 118, 1931, S. 68.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Weisser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre (1889–1989) Universitätskrankenhaus Eppendorf.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1989, S. 286, 292, 477, 484.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard J. Wormer]]: &amp;#039;&amp;#039;Angiologie – Phlebologie. Syndrome und ihre Schöpfer.&amp;#039;&amp;#039; München 1991, S. 148–162.&lt;br /&gt;
* [[Georges Schaltenbrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Nonne (1861–1959).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kurt Kolle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grosse Nervenärzte.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Stuttgart 1963, S. 164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118588532}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/022574}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/40 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ursula Storost |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/05/14/zwischen_psychiatrie_und_propaganda_lenins_neurologe_max_drk_20250514_1923_802c548c.mp3 |titel=Zwischen Psychiatrie und Propaganda: Lenins Neurologe Max Nonne |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Zeitfragen“ |datum=2025-05-14 |format=mp3-Audio; 6 MB; 6:51 Minuten |abruf=2025-06-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118588532|LCCN=no/2014/059713|VIAF=54940762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nonne, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nonne, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nonne, Carl Ludwig Ernst Max (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neurologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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