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	<title>Max Meirowsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:19:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: •3 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-02-27T18:28:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;•3 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. Max Meirowsky.jpg|mini|Max Meirowsky]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halle im Haus von Max Meirowsky in Köln-Lindenthal.jpg|mini|Halle im Haus von Max Meirowsky in Köln-Lindenthal. Mit einem [[Gobelin]] von [[Fritz Erler (Maler)|Fritz Erler]] (1909)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Meirowsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1866]] in [[Dobre Miasto|Guttstadt]]; † [[1. Dezember]] [[1949]] in [[Genf]]) war ein deutsch-jüdischer Industrieller, Stifter und Kunstsammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Meirowsky, der ältere Bruder des [[Dermatologe]]n [[Emil Meirowsky]], kam um 1890 aus [[Ostpreußen]] nach [[Köln]]. Er war mit Paula Meirowsky, geborene Felsch verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.proveana.de/de/person/meirowsky-paula&amp;lt;/ref&amp;gt; In Köln-Ehrenfeld gründete er 1893/94 die Firma Meirowsky &amp;amp; Co. zunächst zur Herstellung von Lampenzylinder für „[[Auergesellschaft|Auersche Gasglühlichter]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-art.de/cms/topics/van-gogh-weizenstapel-auktion-christieacutes-new-york-max-meirowsky-koeln.php „Der verschwundene Weizenstapel“.] In: rheinische-art.de Ausgabe: 10/2021. Abgerufen am 29. November 2023 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der [[Weltausstellung Paris 1900]] hatte Dr. Max Meirowsky die Goldmedaille für die Entwicklung von Isolierstoffen erhalten. Die Firma produzierte daher auch Isoliermaterial für die aufkommende Elektro- und Motorenindustrie aus [[Glimmergruppe|Glimmer]], [[Monazit]] und [[Feldspat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Unternehmen florierte, wurde es 1910 in eine Familien-AG, die &amp;#039;&amp;#039;Meirowsky AG&amp;#039;&amp;#039;, umgewandelt. An dieser waren auch seine beiden Brüder Emil und [[Karl Meirowsky|Leo]] beteiligt.&lt;br /&gt;
1918 begründete Max Meirowsky in Köln eine Stiftung für aus dem [[Erster Weltkrieg|I. Weltkrieg]] heimkehrende Kriegsversehrte. Dem [[Museum für Angewandte Kunst Köln|Kölner Kunstgewerbemuseum]] stiftete er ein [[Bleiglasfenster|Glasfenster]] von [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Jan Thorn Prikker]], welches dieser ihm geschenkt hatte. 1925 zog Max Meirowsky nach Berlin-Charlottenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-art.de/cms/topics/van-gogh-weizenstapel-auktion-christieacutes-new-york-max-meirowsky-koeln.php „Der verschwundene Weizenstapel“.] In: rheinische-art.de Ausgabe: 10/2021. Abgerufen am 16. März 2023 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht bald erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit dem Kabel- und Elektroartikel produzierenden Unternehmen [[Felten &amp;amp; Guilleaume]] (F&amp;amp;G). Wirtschaftliche Konzentrationsbewegungen der 1920er Jahre führte zur Eingliederung der Meirowsky AG in das Mülheimer Großunternehmen. Die auf dem Porzer Werksgelände entstandenen Gebäude lassen die organisatorische Nähe zu Felten &amp;amp; Guilleaume erkennen. Im Rahmen der [[Arisierung]] des „Dritten Reichs“ ging die Meirowsky AG vollständig in den Besitz von F&amp;amp;G über. Der Name wurde 1941 in Dielektra geändert. Die &amp;#039;&amp;#039;Dielektra&amp;#039;&amp;#039; existierte bis 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/koeln/objekte/dielektra.html &amp;quot;Rheinische Industriekultur - Dielektra.] In: Rheinische Industriekultur.com. Abgerufen am 28. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | titel       = Insolvenz: „Dielektra“ schließt den Betrieb | url = http://www.ksta.de/koeln/insolvenz--dielektra--schliesst-den-betrieb,15187530,12996664.html | datum = 2015-11-07 | abruf = 2024-03-16 | archiv-url  = https://archive.today/20151107000706/http://www.ksta.de/koeln/insolvenz--dielektra--schliesst-den-betrieb,15187530,12996664.html | abruf-verborgen=1 | archiv-datum = 2015-11-07}}&lt;br /&gt;
 bei [[Kölner Stadtanzeiger]] vom 16. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner Auswanderung war er gezwungen, seine Kunstsammlung auf einer sogenannten „[[Raubkunst|&amp;#039;&amp;#039;Judenauktion&amp;#039;&amp;#039;]]“ am 18. November 1938 im Berliner Auktionshaus H. W. Lange zu versteigern.&lt;br /&gt;
Zu dieser zählten Werke von [[Vincent van Gogh|van Gogh]], [[Auguste Renoir|Renoir]], [[Claude Monet|Monet]], [[Paul Gauguin|Gauguin]] und [[Camille Pissarro|Pissarro]]. 1938 lebte er in Berlin und bereitete seine Emigration in die Schweiz vor.  Auch eine Version von [[Ferdinand Hodler]]s &amp;#039;&amp;#039;Lied aus der Ferne&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ferner Klang&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blick.ch/politik/hodler-gemaelde-wurde-von-nazis-zwangsversteigert-besitzt-blocher-raubkunst-id4260604.html &amp;quot;Hodler Gemälde wurde von den Nazis zwangsversteigert&amp;quot;.] In: [[Blick (Zeitung)|Blick]] vom 30. September 2018. Abgefragt am 28. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;  von 1914 wurde für 2800 Reichsmark veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt;Samuel Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Zweifel aus der Ferne.&amp;#039;&amp;#039; In: [[NZZ]], 17. Oktober 2015, S. 33. Das Bild Hodlers ist im Jahr 2015 im Besitz von [[Christoph Blocher]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 wurde er von seiner Frau, Amélie Paula Feldsieger, geb. Felsch, geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.berlin.de/aktuell/07_01/suchanzeigen/aktuell_85297.html | webciteID=69q5H2c1Y | text=&amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Landesmuseum Bonn bittet um Hilfe&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sein Erbe gilt die Bona Terra-Stiftung, die seit 1954 junge Juden unterstützt, die einen Beruf in der Landwirtschaft ergreifen wollen.&lt;br /&gt;
1939 gelang es ihm, seinen Neffen [[Karl Meirowsky|Karl Leopold Meirowsky]] aus dem [[KZ Sachsenhausen]] freizukaufen und nach England in Sicherheit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Schreiben an den Oberfinanzpräsidenten von Berlin-Brandenburg „Vermögensverwertungsstelle“ vom 30. April 1943 schreibt ein Rechtsanwalt und Notar namens Paul Tonnenmacher aus Berlin unter „Betrifft: Ausbürgerung des Juden Max Meirowski“ unter anderem: „&amp;#039;&amp;#039;Meirowski war durch den Konsulenten Macholl vertreten. Dieser teilt durch Schriftsatz vom 12. Dezember 1941 mit, dass Meirowski wahrscheinlich auf Grund der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetzes vom 25. November 1942 ausgebürgert werden würde, sodass sein Vermögen dem Reich verfallen solle. Diesen Standpunkt hat der Konsulent Dr. Macholl nicht widerrufen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jdcrp.org/wp-content/uploads/Initial-List-of-Persecuted-Jewish-Collectors-29-January-2024.pdf Initial List of Persecuted Jewish Collectors (auf den Seiten des Jewish Digital Cultural Recovery Project / https://jdcrp.org/)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=2000615 6A (II) 25996; Meirowsky, Max; 1941-1944 (Akte)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postum wurde Max Meirowsky in [[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Köln-Porz]] mit der Meirowskystraße geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Fußbroich]]. &amp;#039;&amp;#039;Max Meirowsky Kölner Unternehmer, Stifter und Kunstsammler&amp;#039;&amp;#039;. In: Inter Ludeos Hiltrud Kier, Beiträge zur rheinisch-jüdischen Geschichte. Herausgegeben von der Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in NRW 5. Jg., 2015 Heft 5, Köln 2015&lt;br /&gt;
* [[Lothar Jaenicke]] und [[Frieder W. Lichtenthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kaiser-Wilhelm-Institut für Köln : Emil Fischer, Konrad Adenauer und die Meirowsky-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; In: Angewandte Chemie, Volume 115, Issue 7, 17. Februar 2003, S. 746–750.&lt;br /&gt;
* [[Horst A. Wessel|Wessel, Horst A.]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Firma Meirowsky &amp;amp; Co, später Dielektra, in Porz und ihre Leistung auf dem Gebiet der künstlichen Isolierstoffe für die Elektronik.&amp;#039;&amp;#039; In: Rechtsrheinisches Köln. Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde, 1992, S. 129–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/708676/ Mandy Schielke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wege der Bilder. Das Rheinische Landesmuseum Bonn und seine Ankaufspolitik in DLR Kultur&amp;#039;&amp;#039;.] Online Länderreport 17. Dezember 2007.&lt;br /&gt;
* Eintrag Meirowsky auf der Homepage Lost Art.De online [http://www.lostart.de/Content/051_ProvenienzRaubkunst/DE/Sammler/M/Meirowsky,%20Dr.%20Max.html?cms_lv2=5678&amp;amp;cms_lv3=33254 hier]&lt;br /&gt;
* [https://www.proveana.de/de/suche?term=Meirowsky%2C%20Dr.%20Max &amp;quot;321 Ergebnisse bei Provena - Datenbank Provenienzforschung zu Meirowsky, Dr. Max]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014835496|VIAF=180488402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meirowsky, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restitution von NS-Raubgut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meirowsky, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dobre Miasto|Guttstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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