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	<title>Max Mayr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:45:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Mayr&amp;diff=2314548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: &quot;Leben&quot; ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-21T11:42:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Leben&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Mayr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1896]] in [[Kottern]]/Gemeinde [[Sankt Mang (Kempten)|St. Mang]]; † [[14. September]] [[1985]] in [[Kassel]]) war ein deutscher [[Kommunalpolitik]]er ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mayr, dessen Vater Webermeister war, absolvierte in den Jahren 1913 bis 1916 eine Ausbildung zum Schlosser und Dreher. Anschließend nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und war nach Kriegsende bei der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll297f&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-417-X, S. 297–298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Zeit der Weimarer Republik]] lebte Mayr in Kassel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn/Schneider45&amp;quot;&amp;gt;Helge von Horn / Ulrich Schneider u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): {{Webarchiv|url=http://www.helgevonhorn.de/publikationen/60jahre.pdf |wayback=20160304095121 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tage der Befreiung 1945 – Kassel – „Tiger“-Stadt, Trümmerstadt, Träume einer neuen Zeit&amp;#039;&amp;#039; }} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB), Kassel 2005, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayr wurde im Jahr 1919 Mitglied der SPD, aus der er 1925 wieder austrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll297f&amp;quot;/&amp;gt; Mayr gehörte vorübergehend auch der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein302&amp;quot;&amp;gt;Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1999, S. 302&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1921 bis 1923 gehörte er dem &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Jugendbund&amp;#039;&amp;#039; (IJB) an und trat in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre dem [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbund]] (ISK) bei. Aus dem ISK war Mayr ab dem Jahr 1931 aufgrund eines Regelverstoßes zeitweise ausgeschlossen. Dennoch war er von 1932 bis 1933 Redakteur bei der ISK-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Funken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll297f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] zog der Kriegsgegner Mayr wieder nach Kassel und arbeitete als Dreher bei den [[Henschel-Werke]]n in der Rüstungsproduktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn/Schneider45&amp;quot;/&amp;gt; Mayr war in Kassel Führer einer Widerstandsgruppe der ISK und kooperierte ab Januar 1936 auch mit der örtlichen Widerstandsgruppe der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Kurz darauf flog die kommunistische Gruppe durch einen [[Geheime Staatspolizei|Gestapo-Agenten]] auf und damit auch Mayrs Widerstandsgruppe. Mayr befand sich von Januar bis August 1936 in Untersuchungshaft und während seiner Vernehmungen durch Gestapo-Beamte gefoltert. Aufgrund dieser Misshandlungen unternahm er einen [[Suizid]]versuch. Nach dem Ende der Untersuchungshaft wurde Mayr durch das Oberlandesgericht Kassel während des &amp;#039;&amp;#039;Prozesses gegen Pfromm u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;#039;&amp;#039; zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er in [[Justizvollzugsanstalt Kassel I|Kassel-Wehlheiden]] verbüßte. Nach dem Ende seiner Haftzeit wurde er im Juli 1938 in das [[KZ Buchenwald]] überstellt, wo er die Haftnummer 2964 erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll297f&amp;quot;/&amp;gt; Mayr war ab dem Jahr 1939 als [[Funktionshäftling]] in der Lagerschreibstube eingesetzt und von 1941 bis zur Befreiung des KZ Buchenwald als Kommandiertenschreiber. Als Kommandiertenschreiber hatte er regelmäßig die Belegung der Blöcke mit Häftlingen, die Mannstärke der Arbeitskommandos sowie den Krankenstand im Häftlingskrankenbau zu erfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein302&amp;quot; /&amp;gt; Mayr gehörte dem illegalen [[Widerstand im KZ Buchenwald|Lagerwiderstand in Buchenwald]] an&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn/Schneider45&amp;quot;/&amp;gt; und konnte als Kommandiertenschreiber Häftlinge vor Transporten in andere [[Vernichtungslager]] schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge von Horn / Ulrich Schneider u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tage der Befreiung 1945 – Kassel – „Tiger“-Stadt, Trümmerstadt, Träume einer neuen Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 2005, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Mayr nach Kassel zurück und begründete im Herbst 1945 mit weiteren ehemaligen politischen NS-Verfolgten den &amp;#039;&amp;#039;Bund ehemaliger politischer Gefangener&amp;#039;&amp;#039;, einem Vorläufer der späteren [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]] (VVN).&amp;lt;ref&amp;gt;Helge von Horn / Ulrich Schneider u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tage der Befreiung 1945 – Kassel – „Tiger“-Stadt, Trümmerstadt, Träume einer neuen Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 2005, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mayr amtierte dann als Dezernent für Wiedergutmachung beim Regierungspräsident in Kassel sowie SPD-Stadtverordneter. Mayr engagierte sich in der [[Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten|Arbeitsgemeinschaft verfolgter Sozialdemokraten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein302&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Mayrs Grab auf dem Kasseler Hauptfriedhof wurde 2009 zum [[Ehrengrab]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Diefenbach u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte in Lebensgeschichten – Die Ehrengräber der Stadt Kassel: Biografien – Porträts – Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Stiftung Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel 2013, ISBN 978-3-924447-52-6, S. 54f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1979: [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Maximilian Mayr (Hauptfriedhof Kassel).jpg|mini|hochkant|Grabstätte Max Mayr auf dem Hauptfriedhof Kassel]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrengräber der Stadt Kassel#Hauptfriedhof|Ehrengrab der Stadt Kassel]] auf dem Hauptfriedhof&lt;br /&gt;
* Max-Mayr-Platz in Kassel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn/Schneider45&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald. 1937–1945. Unter Einbeziehung biographischer Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein-Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-417-X.&lt;br /&gt;
* Harry Stein: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung. Herausgegeben von der Gedenkstätte Buchenwald. Wallstein-Verlag, Göttingen 1999, ISBN 3-89244-222-3.&lt;br /&gt;
* Jörg Kammler, [[Dietfrid Krause-Vilmar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volksgemeinschaft und Volksfeinde. Kassel 1933–1945. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kassel in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1 = &amp;#039;&amp;#039;Kasseler Quellen und Studien.&amp;#039;&amp;#039; 5). Band 1. Hesse, Fuldabrück 1984, ISBN 3-924259-01-1, S. 360–363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026379172|VIAF=263449727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayr, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ISK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kempten (Allgäu))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayr, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker (SPD) und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kottern]], Gemeinde [[Sankt Mang (Kempten)|St. Mang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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