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	<title>Max Matheis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:00:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Matheis&amp;diff=1036318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Joachim Lierer: /* Literatur */ -Typo</title>
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		<updated>2025-11-15T17:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; -Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Matheis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1894]] in [[Triftern]]; † [[3. August]] [[1984]] in [[Passau]]) war ein deutscher [[Heimatschriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Lehrers wuchs in Passau auf und besuchte das [[Lehrerseminar]] in [[Straubing]]. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und war danach Hilfslehrer in [[Holzkirchen (Ortenburg)|Holzkirchen]], das heute zur Gemeinde [[Ortenburg]] gehört. 1924 bis 1935 wirkte er als Lehrer in Nottau, einem Ortsteil von [[Obernzell]], danach in Passau an der Nikolaschule. Bereits in jungen Jahren hatte Matheis mit dem Schreiben von Gedichten und kürzeren Geschichten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matheis trat am 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.891.804)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27861258&amp;lt;/ref&amp;gt; und im August 1933 der SA. Ab 1934 bis zu seinem Umzug nach Passau war er NS-Kreiskulturwart in [[Wegscheid]], zudem war er Mitarbeiter der [[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachters]] und ab 1935 auch des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes der SS]]. Im Jahre 1937 wurde er Truppführer in der SA.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Rothballer |Titel=Ehrenmänner und Straßenfeger: Eine vergleichende Studie von Straßennamen, Diskursen und Ehrregimen in Passau und Weiden |Verlag=Friedrich Pustet |Ort=Regensburg |Datum=2025 |ISBN=9783791735610 |Seiten=388-390}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matheis nahm am Einmarsch deutscher Truppen in Österreich im März 1938 sowie am Einmarsch ins Sudetenland im Herbst 1938 teil, ab 1. September 1939 kämpfte er in der Wehrmacht zunächst in Polen und dann in Frankreich. 1941 wurde er unabkömmlich gestellt und kehrte nach Passau zurück. Er wurde im Juni 1945 wegen seiner Beteiligung am Nationalsozialismus von der US-amerikanischen Besatzungsmacht interniert und zunächst in das [[Natternberg (Deggendorf)|Lager Natternberg]] bei Deggendorf und später in das Lager [[Langwasser|Langwasser bei Nürnberg]] verbracht. Im Zuge seines anschließenden Entnazifizierungsverfahrens verschwieg er Teile seiner völkisch-nazistischen Schriften und erreichte eine Einstufung in die Kategorie &amp;quot;[[Mitläufer]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Passauer Neue Presse am 5. September 2014: &amp;quot;So rief uns Gott mit Hitlers Stimme&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1948 durfte er wieder als Lehrer unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]], die Stadt Passau verlieh ihm 1967 die Ehrenbürgerwürde. Im gleichen Jahr wurde im späteren Passauer Stadtteil Heining eine Straße nach ihm benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matheis starb am 3. August 1984. Sein Grab befindet sich auf dem [[Innstadtfriedhof]] in Passau, auf diesem Friedhof ist sein Name auch auf dem [[Ehrenmal der Stadt Passau]] verzeichnet. Einem vielfach geäußerten Wunsch, die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen, wurde nicht gefolgt, weil eine Ab- bzw. Zuerkennung laut Behördenangaben nur zu Lebzeiten erfolgen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.passau.de/Aktuelles/Pressearchiv.aspx?rssid=3c5cd204-39cd-4f8d-a870-489a91edf7a6 Stadt Passau: Straßenbenennung nach Max Matheis] (abgerufen am 1. August 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftsteller ==&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bauernbrot&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er 1939 seine ersten Mundartgedichte. Es folgten Romane und Erzählungen. Im Mittelpunkt seiner Werke steht das Leben einfacher Menschen aus dem [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. 1971 erhielt er den Kulturpreis des [[Bayerischer Wald-Verein|Bayerischen Wald-Verein]]s. In seinen Texten aus der NS-Zeit verwendete er diffamierende Bezeichnungen für Juden und Andersdenkende, auch finden sich zahlreiche Belege für völkisch-nationalistische und nationalsozialistische Haltungen. Matheis kann den &amp;quot;[[Blut-und-Boden-Literatur|Blut- und Boden]]&amp;quot;-Autoren zugeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Göttler |Titel=&amp;#039;So rief uns Gott mit Hitlers Stimme.&amp;#039; Max Matheis (1894–1984) und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Literatur in Bayern |Band=92 |Nummer=23 |Datum=2008 |Seiten=10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Göttler |Titel=&amp;#039;So rief uns Gott mit Hitlers Stimme.: Max Matheis |Hrsg=Wolfgang Proske |Sammelwerk=Täter Helfer Trittbrettfahrer |Band=NS-Belastete aus Niederbayern |Nummer=13 |Verlag=Kugelberg |Ort=Gerstetten |Datum=2022 |Seiten=259–282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Bauernbrot&amp;#039;&amp;#039;. Mundartgedichte, München, Buchner&lt;br /&gt;
* 1942: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Bauernbrot&amp;#039;&amp;#039;. Mundartgedichte, München, Buchner&lt;br /&gt;
* 1943: &amp;#039;&amp;#039;Nachbarn&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Stuttgart, J.G. Cotta’sche Buchhandlung&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Der Zinken Zacherl&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, [[Erich Matthes (Verleger)|Erich Matthes]]&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Die Falkin&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Gütersloh, C. Bertelsmann&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Ihm ward ein Kranz gereicht&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart, Loewes Verlag&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Sankt Englmar und der Knecht&amp;#039;&amp;#039;. Legende, Passau, Buchdruckerei AG Passavia&lt;br /&gt;
* 1959: &amp;#039;&amp;#039;Das stärkere Gebot und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Passau, Neue-Presse-Verl.-Ges.&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Dem Abend zu&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung, Passau, Institut für Ostbairische Heimatforschung&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Besondere Leut&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung, Grafenau, Morsak-Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Göttler]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Matheis und die tiefbraunen Flecken auf seiner weißblauen Heimatweste&amp;#039;&amp;#039;, Morsak Verlag, 2016, Grafenau, ISBN 978-3-86512-139-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116837667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116837667|VIAF=49987109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matheis, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmal der Stadt Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebfrauen Schiffleut und Salzfertiger-Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matheis, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Triftern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Joachim Lierer</name></author>
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