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	<title>Max Mannheimer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Mannheimer&amp;diff=768872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-81977-8 (Diskussion) auf die letzte Version von Valeee04 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-06T10:05:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-81977-8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-81977-8&quot;&gt;~2026-81977-8&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-81977-8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-81977-8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Valeee04&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Valeee04 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Valeee04&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Mannheimer.jpg|mini|Max Mannheimer, Rede auf der Befreiungsfeier des KZ Dachau am 5. Mai 2002]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Mannheimer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[6. Februar]] [[1920]] in [[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Tschechoslowakei]]; gestorben am [[23. September]] [[2016]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/holocaust-zeitzeuge-max-mannheimer-ist-tot-a-1113778.html |titel=Holocaust-Zeitzeuge: Max Mannheimer ist tot |werk=Spiegel Online |zugriff=2016-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Überlebender der [[Holocaust|Schoah]]. Seit 1990 war er der Präsident der Lagergemeinschaft Dachau und seit 1995 Vizepräsident des [[Comité International de Dachau|Internationalen Dachau-Komitees]]. Er arbeitete als Kaufmann und war als Schriftsteller und Maler tätig. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen würdigten sein vielfältiges Engagement für die [[Erinnerungskultur]] an die Verbrechen des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Max Mannheimer entstammt einer [[Geschichte der Juden in Deutschland|deutsch-jüdischen]] Kaufmannsfamilie aus [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Mähren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boll83&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Boll: &amp;#039;&amp;#039;Sprechen als Last und Befreiung. Holocaust-Überlebende und politisch Verfolgte zweier Diktaturen. Ein Beitrag zur deutsch-deutschen Erinnerungskultur&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für Sozialgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Studienausgabe, Dietz, Bonn 2003, ISBN 3-8012-4130-0, S.&amp;amp;nbsp;83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs als ältestes der fünf Kinder von Jakob und Margarethe (geb. Gelb) Mannheimer in Neutitschein in der Tschechoslowakei auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1934 bis 1936 besuchte er die Handelsschule in Neutitschein, in der er auch die ersten Anzeichen des [[Nationalsozialismus]] bemerkte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine erste Arbeitsstelle erhielt Max Mannheimer 1936 in einem Kaufhaus der Firma J.&amp;amp;nbsp;Schön &amp;amp; Co. in [[Znojmo|Znojmo-Starý Šaldorf]]/Znaim-Alt-Schallersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der NS-Diktatur ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] im März 1938 nahm die Familie Mannheimer in dem grenznahen Ort geflohene österreichische Juden jeweils für eine Nacht in ihrem Haus auf, bevor sie weiter ins Landesinnere reisten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Münchener Abkommen]] im September 1938 wurde Neutitschein als Teil des [[Reichsgau Sudetenland|Reichsgaus Sudetenland]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] angegliedert und die Familie erlebte erste Ausgrenzungen im Ort. Das Firmenauto Jakob Mannheimers wurde wenige Tage später von einem Angestellten des Geschäfts für die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NS-Volkswohlfahrt]] beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater wurde im Zuge der Verhaftungsaktionen während der [[Novemberpogrome 1938]] inhaftiert und im Dezember 1938 wieder freigelassen. Er musste innerhalb von acht Tagen den vom Deutschen Reich besetzten Teil des Landes verlassen und floh nach [[Uherský Brod|Ungarisch Brod]], dem Geburtsort der Mutter. Die restliche Familie folgte am 27. Januar 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 27–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] im März 1939 nahm Max Mannheimer im Sommer 1939 eine Arbeit im Straßenbau an, da es Juden nur erlaubt war, körperliche Arbeit auszuüben. Ende 1940 lernte er Eva Bock kennen. In der Hoffnung, dadurch bei der drohenden Deportation in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] zusammenbleiben zu können, heirateten die beiden im September 1942. Mannheimers Bruder Erich wurde 1942 verhaftet und kam in das für seine Foltermethoden berüchtigte Gestapogefängnis [[Kaunitz-Wohnheim]] in [[Brünn]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deportation ===&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 1943 wurden Mannheimer und seine Frau, seine Eltern sowie seine Geschwister Käthe, Ernst und Edgar nach Theresienstadt deportiert&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Leib Mannheimer, geb. 24. Mai 1888 Myslenice (Galizien), Margarethe (Markéta) geb. Gelb, geb. 4. April 1893, Ernst Mannheimer, geb. 10. Dezember 1923 und Käthe Mannheimer, geb. 13. Januar 1921. Der Bruder Erich, geb. 15. Mai 1921, erscheint nicht auf dieser Transportliste, sondern nur unter der Schreibweise „Erich Manheimer“ in den Sterbebüchern des Konzentrationslagers Auschwitz. Sein Bruder Ernst war bereits Ende 1942 von der Gestapo verhaftet worden, weil er die Adresse eines Schleusers für die Auswanderung nach Palästina weitergegeben hatte. Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sterbebücher von Auschwitz : Fragmente.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Namensverzeichnis M–Z.&amp;#039;&amp;#039; München / New Providence / London u. a. 1995, ISBN 3-598-11275-0, S.&amp;amp;nbsp;774; &amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt; und kurz darauf ins [[KZ Auschwitz-Birkenau]] weitertransportiert, wo sie in der Nacht vom 1. auf den 2.&amp;amp;nbsp;Februar 1943 ankamen. Nach der Ankunft wurden seine Eltern, seine Frau und seine Schwester von der [[Schutzstaffel|SS]] vermutlich als arbeitsunfähig „[[Selektion (Konzentrationslager)|aussortiert]]“. Beide Eltern wurden noch am 2.&amp;amp;nbsp;Februar [[Gaskammer (Massenmord)|in der Gaskammer ermordet]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Schwester wurde am 25. Februar 1943 ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Käthe M. taucht in den Sterbebüchern von Auschwitz auf, ihre Eltern wurden sofort ermordet und deswegen nie im Lager registriert. Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sterbebücher von Auschwitz : Fragmente.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Namensverzeichnis M–Z.&amp;#039;&amp;#039; München / New Providence / London u. a. 1995, S.&amp;amp;nbsp;775.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ernst erkrankte im Lager und wurde am 7.&amp;amp;nbsp;März trotz Eingaben der Brüder Max und Edgar beim Blockschreiber ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max und Edgar Mannheimer wurden im Oktober 1943 in das [[KZ Warschau|Konzentrationslager Warschau]] transportiert, nachdem sie im KZ Auschwitz schwere Zwangsarbeit und Krankheit erlitten hatten. Die Brüder wurden gezwungen, in Warschau die Reste des nach dem [[Aufstand im Warschauer Ghetto|Aufstand]] zerstörten [[Warschauer Ghetto]]s zu beseitigen. Im Warschauer Konzentrationslager lernte Max Mannheimer [[Ernest Landau]] kennen, der ihm etwas von seiner Suppe abgab. Die beiden Brüder Max und Edgar überlebten im August 1944 den Transport in das [[KZ Dachau]], in dem viele [[Politischer Gefangener|politische Gefangene]] wie Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter inhaftiert waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mannheimere&amp;quot;&amp;gt;Max Mannheimer: &amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch [Elektronische Ressource]. Theresienstadt – Auschwitz – Warschau – Dachau&amp;#039;&amp;#039;. Piper ebooks, München 2015, ISBN 978-3-492-97081-5, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort wurden sie wenig später in das [[KZ-Außenlager Karlsfeld (OT)]] zur Zwangsarbeit verlegt. Von Januar 1945 bis zur Räumung des Lagers durch die SS am 28. April 1945 waren die Brüder im [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf]]. Die folgende sogenannte „[[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Evakuierung]]“ überlebten Max und Edgar Mannheimer abgemagert und an Typhus erkrankt bis zu ihrer Befreiung durch die Amerikaner am 30. April 1945 in [[Tutzing]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KZ-Gedenkstätte Dachau 2010&amp;quot;&amp;gt;KZ-Gedenkstätte Dachau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Max Mannheimer – Ben Jakov&amp;#039;&amp;#039;. Dachau 2010, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Befreiung ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus dem [[Lazarett]] kehrte er in seinen Heimatort Neutitschein zurück. Er schwor sich, nie wieder deutschen Boden zu betreten. Kurz darauf aber verliebte er sich in die Deutsche Elfriede Eiselt, eine Widerstandskämpferin, die seine zweite Frau wurde. Sie zogen mit ihrer gemeinsamen Tochter Eva 1946 nach München. Bis 1964 engagierte sich Max Mannheimer in unterschiedlichen jüdischen Hilfsorganisationen. Als seine zweite Frau 1964 an Krebs starb, schrieb Mannheimer seine Lebensgeschichte auf. Ursprünglich sollte den Text nur seine Tochter sehen. Mit seiner dritten Frau, der Amerikanerin Grace Franzen geb. Cheney, die er 1965 heiratete, bekam er seinen Sohn Ernst. Mannheimer arbeitete in München als Kaufmann, zuletzt bis zu seinem Ruhestand als Geschäftsführer eines Lederwarenhandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannheimer begann in den 1950er Jahren zu malen und signierte mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;ben jakov&amp;#039;&amp;#039; (Sohn Jakobs), um seinen Vater zu ehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Baedeker: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/glaskunst-die-vermaehlung-der-farben-1.2947661 &amp;#039;&amp;#039;Die Vermählung der Farben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 13. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1975, 1995, 2001 und 2015 wurden seine Werke in München ausgestellt, 1977 in Zürich, 1992 in seiner Geburtsstadt Nový Jičín sowie 2000 und 2010 in Dachau. Im Katalog der Ausstellung von 2010 heißt es über Mannheimer: Er male für sich selbst, um des Akts der Entstehung der Bilder. Die Werke „sind auch Bilder eines Weges aus Schmerz und Depression“.&amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem Vorwort von [[Wolfgang Benz]] in der erweiterten Taschenbuchausgabe von Max Mannheimer: &amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch&amp;#039;&amp;#039;. Piper, München 2010, ISBN 978-3-492-26386-3, S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1993 starb sein Bruder Edgar Mannheimer in Zürich, wo er als [[Galerist]] gelebt hatte. Max Mannheimer lebte in [[Haar (bei München)|Haar]] bei München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. September 2016 starb Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren und wurde auf dem [[Neuer Israelitischer Friedhof (München)|Neuen Israelitischen Friedhof]] in der Garchinger Straße in München-[[Freimann]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;David Friedman: [https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/max-mannheimer-beisetzung-100.html &amp;#039;&amp;#039;Beisetzung in München: Abschied von Max Mannheimer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerischer Rundfunk]].&amp;#039;&amp;#039; 27. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://www.knerger.de/html/mannheimschriftsteller_125.html Das Grab von Max Mannheimer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnern an den Holocaust ==&lt;br /&gt;
Im Januar 1956 wirkte Mannheimer an einem Projekt der [[Wiener Library]] in London mit und berichtete von seinem Erleben im Nationalsozialismus. Transkripte des Interviews sind in der Bibliothek in London, in [[Yad Vashem]] in Jerusalem und im Archiv der Gedenkstätte KZ Dachau abgelegt. 1976 gelangten die Aufzeichnungen von 1964 in das Archiv in Dachau, wo sie im Frühjahr 1985 gefunden wurden, als die erste Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Hefte&amp;#039;&amp;#039; vorbereitet wurde. Die damalige Leiterin der Gedenkstätte [[Barbara Distel]] und der Historiker [[Wolfgang Benz]], damals am Münchner [[Institut für Zeitgeschichte]] tätig, suchten Mannheimer auf und baten ihn, den Text für die erste Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift freizugeben. Mit der Veröffentlichung 1985&amp;lt;ref&amp;gt;Max Mannheimer: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt – Auschwitz – Warschau – Dachau. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1985, S.&amp;amp;nbsp;88–128.&amp;lt;/ref&amp;gt; (2000 vollständig unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch&amp;#039;&amp;#039; erschienen) wurde Mannheimer als [[Zeitzeuge]] bedeutend. Er setzte sich für Demokratie und gegen [[Rechtsextremismus]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Max-Mannheimer-Haus-Dachau.jpg|mini|hochkant=1.5|Max-Mannheimer-Haus Studienzentrum und internationales Jugendgästehaus in [[Dachau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 lud der evangelische Pfarrer [[Waldemar Pisarski]] Mannheimer ein, in der Versöhnungskirche Dachau aus seinem Leben zu berichten. Das war der Beginn der Vortragstätigkeit Mannheimers über seine Erfahrungen im KZ, mit denen er Jugendliche wie Erwachsene (z.&amp;amp;nbsp;B. in Schulen und bei der Bundeswehr) über die Schrecken des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] und der [[Konzentrationslager]] aufklären und eine Wiederholung verhindern wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26584 |titel=Max Mannheimer ist tot |werk=Jüdische Allgemeine |datum=2016-09-25 |zugriff=2016-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mannheimer über seine Vorträge: „Ich komme als Zeuge jener Zeit in die Schulen, nicht als Richter oder Ankläger.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Böckem]]: [https://www.zeit.de/2010/14/Traum-Max-Mannheimer &amp;#039;&amp;#039;Anders als Cäsar oder Napoleon kann man mich buchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 31. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1988 war Mannheimer Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Lagergemeinschaft Dachau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KZ-Gedenkstätte Dachau 2010&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin war er Mitglied im Beirat der Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Gegen Vergessen&amp;amp;nbsp;– Für Demokratie]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 2013 folgte Bundeskanzlerin Angela Merkel einer Einladung Max Mannheimers, die [[KZ-Gedenkstätte Dachau]] zu besuchen, was noch keiner ihrer Amtsvorgänger getan hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Björn Hengst: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kz-ueberlebende-loben-merkels-besuch-in-dachau-a-917667.html &amp;#039;&amp;#039;Stilles Gedenken im Wahlkampffeuer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 20. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 2015 hielt Mannheimer im [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] die Gedenkrede zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gedenkakt-im-maximilianeum-landtag-erinnert-an-ns-opfer-max-mannheimer-kritisiert-pegida.5efa590f-db89-4889-8557-092520e2996c.html &amp;#039;&amp;#039;Landtag erinnert an NS-Opfer – Max Mannheimer kritisiert Pegida.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Abendzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Feier seines 95. Geburtstags am 8. Februar 2015 empfing er zusammen mit der Leiterin [[Gabriele Hammermann]] den damaligen US-Vizepräsidenten [[Joe Biden]] bei dessen Privatbesuch der KZ-Gedenkstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/impressionen-aus-muenchen-ein-platz-an-der-sonne-1.2337212-13 &amp;#039;&amp;#039;Bisschen Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannheimer war seit Herbst 1946 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/plaedoyer-fuerdemokratie-und-toleranz-aus-liebe-zu-den-roten-1.2768260 |titel=Max Mannheimer warnt vor Pegida |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2015-12-04 |zugriff=2015-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Elfriede, ebenfalls SPD-Mitglied,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boll83&amp;quot; /&amp;gt; gehörte von 1952 bis 1960 dem [[Münchner Stadtrat]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mannheimere&amp;quot; /&amp;gt; Über seine Frau hatte er Kontakt mit vielen [[sudetendeutsche]]n Sozialdemokraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boll83&amp;quot; /&amp;gt; Ein Zeitungsporträt strich heraus, dass er nach Kriegsende anfangs fast ausschließlich mit Juden und Sozialdemokraten verkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Zeller: [https://www.sueddeutsche.de/bayern/holocaust-ueberlebender-max-mannheimer-erinnerungen-des-letzten-zeugen-1.1549086 &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen des letzten Zeugen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem ehemaligen Münchner Oberbürgermeister [[Hans-Jochen Vogel]] (SPD) war er beispielsweise seit Jahren freundschaftlich verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Miryam Gümbel: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19563 &amp;#039;&amp;#039;Dank an den Freund.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 begleitete er den damaligen SPD-Vorsitzenden [[Rudolf Scharping]] auf dessen Wunsch hin nach Israel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mannheimere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Mannheimer 2014.jpg|mini|Max Mannheimer (2014)]]&lt;br /&gt;
1993 wurde Mannheimer [[Ritterkreuz|Ritter]] der [[Ehrenlegion]] der französischen Republik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KZ-Gedenkstätte Dachau 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannheimer wurde 1994 von der SPD-nahen [[Georg-von-Vollmar-Akademie]] mit dem [[Georg-von-Vollmar-Akademie#Waldemar-von-Knoeringen-Preis|Waldemar-von-Knoeringen-Preis]] ausgezeichnet, den die Akademie alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten verleiht, die in der Tradition der [[Arbeiterbewegung]] und der Ziele des [[Demokratischer Sozialismus|demokratischen Sozialismus]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde er mit der Ehrendoktorwürde der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 erhielt er den [[Oberbayerischer Kulturpreis|Oberbayerischen Kulturpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war er Träger des [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstordens]] und der [[Bayerische Verfassungsmedaille|Bayerischen Verfassungsmedaille]] in Silber und Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde er mit dem [[Wilhelm-Hoegner-Preis]] der [[BayernSPD]]-Landtagsfraktion ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Miryam Gümbel: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/2329 &amp;#039;&amp;#039;Moralische Instanzen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]].&amp;#039;&amp;#039; 31. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 erhielt er die Ehrenbürgerschaft in seinem Heimatort Neutitschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde er Ehrenmitglied der [[Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern|israelitischen Kultusgemeinde München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KZ-Gedenkstätte Dachau 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde der Bildungsbereich des Jugendgästehauses Dachau ihm zu Ehren in &amp;#039;&amp;#039;Max-Mannheimer-Studienzentrum&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die offizielle Namensgebung fand am 29. Juli 2010 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Staudinger: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-namenspatron-fuer-jugendgaestehaus-max-mannheimer-ist-ein-vorbild-1.972277 &amp;#039;&amp;#039;„Max Mannheimer ist ein Vorbild“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mmsz-dachau.de/studienzentrum/geschichte-des-hauses/ |titel=Geschichte des Hauses |werk=Max Mannheimer Studienzentrum |sprache=de-DE |abruf=2022-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Dachau verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/spaete-ehre-der-mann-der-nicht-hassen-kann-1.1096693 &amp;#039;&amp;#039;Späte Ehre. Der Mann, der nicht hassen kann&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 12. Mai 2011. Abgerufen am 10. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 2012 erhielt er den [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft|Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]] und am 12. September 2012 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland, überreicht durch den bayerischen Ministerpräsidenten [[Horst Seehofer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/politik/max-mannheimer-mit-dem-bundesverdienstkreuz-ausgezeichnet-id7091096.html &amp;#039;&amp;#039;Max Mannheimer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 12. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 erhielt Mannheimer die [[Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurden die Max-Mannheimer-Straße in [[Bad Aibling]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=[[Ellen Presser]] |url=http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29303/highlight/Bad&amp;amp;Aibling|titel=Eine Stadt erinnert sich – Bad Aibling benennt eine Straße nach dem Zeitzeugen und Versöhner |werk=Jüdische Allgemeine|datum=2017-08-10 |zugriff=2017-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Max-Mannheimer-Platz in Dachau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Zeller |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/max-mannheimer-platz-wird-eingeweiht-die-stimme-der-wahrheit-1.3673277 |titel=Die Stimme der Wahrheit |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2017-09-20 |zugriff=2017-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 2018 benannte die Gemeinde [[Poing]] im [[Landkreis Ebersberg]] ihr Gemeindehaus in Max-Mannheimer-Haus um. Mannheimer saß im April 1945 in einem Todeszug vom KZ Dachau nach Süden im Bahnhof Poing fest; nur wegen einer früheren Verletzung entging er einem Massaker der Wacheinheiten an Gefangenen.&amp;lt;ref&amp;gt;sueddeutsche.de: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/erinnerung-an-einen-versoehner-poing-benennt-sein-buergerhaus-nach-max-mannheimer-1.3834048 Poing benennt sein Bürgerhaus nach Max Mannheimer], 21. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 25. Januar 2018 wird die Mittelschule an der St.-Severin-Straße in [[Garching bei München|Garching]] bei der [[Regierung von Oberbayern]] offiziell als Max-Mannheimer-Mittelschule Garching b. München geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/mam/dokumente/service/03_090218.pdf|titel=Oberbayerisches Amtsblatt 03/2018|hrsg=Regierung von Oberbayern|datum=2018-02-09|zugriff=2020-02-02|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/mam/dokumente/service/05_090318.pdf|titel=Oberbayerisches Amtsblatt 05/2018|hrsg=Regierung von Oberbayern|datum=2018-03-09 |zugriff=2020-02-02|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 27. Januar bis 11. Februar 2018 veranstalteten der Kunstverein, die Volkshochschule und die Stadtbücherei in Bad Aibling erstmals die &amp;#039;&amp;#039;Max-Mannheimer-Kulturtage&amp;#039;&amp;#039;, die seitdem jährlich stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/erinnerung-an-holocaust-zeitzeugen-wider-das-vergessen-1.3839067|titel=Wider das Vergessen|werk=Süddeutsche Zeitung|datum=2018-01-24|zugriff=2018-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Februar 2018, Mannheimers 98. Geburtstag, wurde der Platz vor dem [[NS-Dokumentationszentrum (München)|NS-Dokumentationszentrum]] an der Münchener Brienner Straße nach Mannheimer benannt; das Zentrum erhielt die Adresse Max-Mannheimer-Platz 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Wetzel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ehrung-das-ns-dokuzentrum-liegt-jetzt-am-max-mannheimer-platz-1.3856430 |titel=Das NS-Dokuzentrum liegt jetzt am Max-Mannheimer-Platz |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2018-02-07 |zugriff=2018-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sonntagsblatt.de/artikel/bayern/muenchen-benennt-platz-nach-max-mannheimer |titel=München benennt Platz nach Max Mannheimer |hrsg=Evangelisches [[Sonntagsblatt (Bayern)]] |zugriff=2018-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Januar 2020 trägt das [[Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/grafing-gymnasium-patron-max-mannheimer-1.4671697 &amp;#039;&amp;#039;Grafinger Gymnasium wird nach Max Mannheimer benannt&amp;#039;&amp;#039;, 7. November 2019], abgerufen am 8. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/grafing-bayern-gymnasium-grafing-wird-nach-max-mannheimer-benannt-13200890.html |titel=Gymnasium Grafing wird nach Max Mannheimer benannt |datum=2019-11-07 |abruf=2019-11-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Gemälde Mannheimers waren vom März 2020 bis Mai 2022 in der Sonderausstellung „Die Kunst eines Zeitzeugen – Zum 100. Geburtstag von Max Mannheimer“ im [[Geschichtszentrum und Museum Mühldorf a. Inn|Museum Mühldorf]] zu sehen. Sie sind eine Leihgabe der KZ-Gedenkstätte Dachau.&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [https://www.museum-muehldorf.de/ausstellungen/sonderausstellung/die-kunst-eines-zeitzeugen-zum-100-geburtstag-von-max-mannheimer/ Die Kunst eines Zeitzeugen - 12. März 2020 bis 15. Januar 2021] Seite des Geschichtszentrums und Museum Mühldorf am Inn, abgerufen am 7. Juni 2020 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Adalbert Stifter Verein]] ernannte Max Mannheimer zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stifterverein.de/wir-ueber-uns/ehrenmitglieder/ |titel=Ehrenmitglieder |hrsg=Adalbert Stifter Verein |zugriff=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spätes Tagebuch, Theresienstadt – Auschwitz – Warschau – Dachau&amp;#039;&amp;#039;. Anmerkung von [[Wolfgang Benz]] und Nachwort von [[Ernst Piper]]. Pendo, Zürich / München 2000, ISBN 3-85842-374-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Leben&amp;#039;&amp;#039;. Erinnerungen, bearbeitet von Marie-Luise von der Leyen. dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-24953-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Max Mannheimer – Überlebender, Künstler, Lebenskünstler | Hrsg=Ilse Macek und Horst Schmidt | Verlag=Volk Verlag | Ort=München | Datum=2011 | ISBN=978-3-86222-012-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der weiße Rabe – Max Mannheimer]]&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 82 Min., Buch und Regie: Carolin Otto, [https://www.derweisserabe.de/ Filmseite].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Endstation Seeshaupt]]&amp;#039;&amp;#039;, Louis Sneh, Max Mannheimer, Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 94 Min., Buch und Regie: [[Walter Steffen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.biennale-bavaria.de/programm/info.html?termin=174&amp;amp;istermin=1 |titel=Endstation Seeshaupt |werk=www.biennale-bavaria.de |hrsg=Biennale Bavaria International |abruf=2025-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.frogfish-studios.de/html_content/ref_endstation_seeshaupt.php |titel=Endstation Seeshaupt |werk=frogfish-studios.de |abruf=2021-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Dialoge – Max Mannheimer im Gespräch mit Sr. [[Elija Boßler]]&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen im Oktober 2015 in der KZ-Gedenkstätte Dachau und im [[Karmel Heilig Blut|Karmelitinnenkloster Heilig Blut]], [https://www.youtube.com/channel/UC4iYEq3bhjWtgLakWZyKctQ/videos Clips auf Youtube], [https://www.dachauer-dialoge.de Kino-Version] (78 min). Premiere am 23. September 2017 in München. Regie: Marina Maisel, Michael Bernstein im Auftrag der [[Stiftung Bayerische Gedenkstätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119495090}}&lt;br /&gt;
* D. Mittler, M. Staudinger: [https://www.sueddeutsche.de/bayern/erinnerung-an-das-konzentrationslager-dachau-dann-war-man-halt-wieder-still-1.258821 &amp;#039;&amp;#039;„Dann war man halt wieder still“&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Max Mannheimer, einer Dachauer Zeitzeugin und einer Schülerin. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 29. März 2008.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=LLI2i-jpNmE Malen nach Auschwitz]. Max Mannheimer bei der Ausstellungseröffnung 2009.&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/max-mannheimer-gespraech102~attachment.pdf Max Mannheimer, Zeitzeuge], Gespräch mit [[Sybille Krafft]] im alpha-Forum des [[Bayerischer Rundfunk|BR]] vom 5. Februar 2010 ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei). Wiederholung auf [https://www.br.de/mediathek/video/sendungen/alpha-forum/alpha-forum-678.html alpha-Forum] vom 5. Februar 2015, 43 min., abgerufen am 3. Dezember 2016&lt;br /&gt;
* [[Jörg Böckem]]: [https://www.zeit.de/2010/14/Traum-Max-Mannheimer &amp;#039;&amp;#039;Anders als Cäsar oder Napoleon kann man mich buchen&amp;#039;&amp;#039;]. [[Die Zeit|Zeitmagazin]] online 14/2010 vom 30. März 2010.&lt;br /&gt;
* Fabian Mohr: [https://www.zeit.de/politik/2011-06/max-mannheimer &amp;#039;&amp;#039;Eine schwache Demokratie ist besser als eine starke Diktatur&amp;#039;&amp;#039;].  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit online]].&amp;#039;&amp;#039; 16. Juni 2011, mit Video-Links.&lt;br /&gt;
* [https://ghetto-theresienstadt.de/lexikon/mannheimer-max &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer, Max&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. Februar 2025&lt;br /&gt;
* [[Evangelischer Pressedienst]] / [[Jüdische Allgemeine]]: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26584 &amp;#039;&amp;#039;Max Mannheimer ist tot. Der Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge ist im Alter von 96 Jahren in München gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] 25. September 2016.&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/mediathek/video/sendungen/kunstraum/max-mannheimer-ueberlebender-kuenstler-ueberlebenskuenstler-100.html BR] Max Mannheimer: Überlebender, Künstler, Überlebenskünstler vom 30. März 2016, 21:45 Uhr, 15 min., abgerufen am 3. Dezember 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119495090|LCCN=n/86/30711|NDL=01172644|VIAF=98030772}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannheimer, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mannheimer, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Überlebender des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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