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	<title>Max Maddalena - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:28:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Maddalena&amp;diff=1150219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-06T13:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maddalena, Max.jpg|mini|hochkant=1.1|Max Maddalena (um 1928)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maximilian (Max) Maddalena&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17.&amp;amp;nbsp;Januar]] [[1895]] in [[Riedheim (Hilzingen)|Riedheim]]; † [[22.&amp;amp;nbsp;Oktober]] [[1943]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel#Geschichte|Zuchthaus Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Maddalena war der Sohn eines italienischen Mosaikarbeiters. Er trat 1911 dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiterverband]] (DMV) und 1913 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. 1918 wechselte er zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Nach der Vereinigung der USPD (Linke) mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] Ende 1920 war Maddalena Mitglied der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stammte aus einfachsten Verhältnissen und verbrachte seine Kindheit und Jugend überwiegend bei seiner Großmutter Monika Osswald in Riedheim, wo er bis 1909 die [[Volksschule]] besuchte. Er arbeitete als Schlosser in den [[Georg Fischer AG|Eisen- und Stahlwerken Georg Fischer]] in [[Singen (Hohentwiel)|Singen]], wo er seit 1913 auch wohnte. Gemeinsam mit der Mutter wurde er im Juni 1913 vom [[Landgericht Konstanz]] zu einer Gefängnisstrafe wegen Süßstoffschmuggels verurteilt. 1914 meldete er sich freiwillig zur [[Kaiserliche Marine|Marine]], wurde 1917 zum Unteroffizier befördert, mehrfach schwer verwundet und schließlich mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] 1. und 2. Klasse sowie der [[Baden (Land)|badischen]] [[Verdienstmedaille]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herbst 1920 bis Ende 1924 leitete er die Ortsverwaltung Singen des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Gewerkschaftsführer trat er bei Kundgebungen und Demonstrationen als Redner auf. Von Januar bis April 1925 arbeitete er in der Gewerkschaftsabteilung des [[Zentralkomitee|ZK]] der KPD und leitete danach die KPD-Bezirksorganisation [[Volksstaat Württemberg|Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1925 wurde er Mitglied des Sekretariats der KPD-Bezirksleitung Wasserkante in [[Hamburg]]. Seit der [[Reichstagswahl 1928]] gehörte er von Mai 1928 bis März 1933 dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an und war Weggefährte bekannter Kommunisten wie [[Ernst Thälmann]] (1886–1944), [[Walter Ulbricht]] (1893–1973) und [[Clara Zetkin]] (1857–1933). Von Ende 1930 bis Mitte 1932 war er Mitglied des Reichskomitees der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschaftsopposition]] (RGO) sowie Leiter der Industriegruppe Metall in der RGO. Als politischer [[Agitator]] geriet er häufig in Konflikt mit der Justiz. Nur seine [[Politische Immunität|Immunität]] als Abgeordneter schützte ihn vor einer zweijährigen Haft, zu der man ihn 1931 verurteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 1932 war Maddalena Vertreter der RGO bei der [[Rote Gewerkschafts-Internationale|Roten Gewerkschaftsinternationale]] (RGI) in [[Moskau]]. Am 11.&amp;amp;nbsp;März 1935 kehrte er im Auftrag des ZK der KPD nach Deutschland zurück, um die illegale Landesleitung zu unterstützen. Am 27.&amp;amp;nbsp;März 1935 wurde er in Berlin verhaftet und im [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Untersuchungsgefängnis Moabit]] gefangengehalten. Der [[Volksgerichtshof]] verurteilte Maddalena am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1937 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu lebenslangem [[Zuchthaus]]. Maddalena starb im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel#Geschichte|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] an einer schweren Magenerkrankung, dabei soll die ärztliche Versorgung nicht ausreichend gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuhmacher&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddalena hatte einen Sohn gleichen Namens. Max Maddalena junior (1917–1942) blieb nach der Emigration 1932 in der [[Sowjetunion|UdSSR]] und wurde Opfer der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]]. Zweimal –&amp;amp;nbsp;1938 und 1941&amp;amp;nbsp;– verhaftet und schließlich zu fünf Jahren [[Verbannung]] in die [[Region Krasnojarsk]] verurteilt, starb der Sohn schon früher als der Vater am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 1942 im Gefängniskrankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wladislaw Hedeler; Inge Münz-Koenen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ich kam als Gast in euer Land gereist …“ Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933–1956.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Katalog zur Ausstellung, Berlin 2013, ISBN 978-3-86732-177-8, S. 233&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Singen - Stolperstein - MADDALENA, Max.jpg|mini|[[Stolpersteine in Singen (Hohentwiel)|Stolperstein]] in Singen für Max Maddalena (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rostock]] und [[Singen (Hohentwiel)|Singen]] sind Straßen nach ihm benannt worden. Die Max-Maddalena-Straße in Singen wurde 1959 gemäß Gemeinderatsbeschluss wieder in Harsenstraße umbenannt (in der Zeit des „[[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]“ verweigerte man vielen Opfern des Naziregimes, die Kommunisten waren, die [[Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz#NS-Unrecht|Rehabilitation]]). Mittlerweile gibt es wieder eine Max-Maddalena-Straße in einem Singener Neubaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Name ist auch auf einem Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Waldfriedhof in Singen verzeichnet. Vor dem Haus &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldstraße 30&amp;#039;&amp;#039; in Singen ist Max Maddalena zu Ehren 2011 ein [[Stolpersteine in Singen (Hohentwiel)|Stolperstein]] verlegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Geburtsort [[Riedheim (Hilzingen)|Hilzingen-Riedheim]] wurde am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 ein [[Gedenkstein]] am Ortseingang eingeweiht, der an seine Person und sein tragisches Schicksal erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg]] war die Betriebsberufsschule des ehemaligen [[Stahl- und Walzwerk Brandenburg|Stahl- und Walzwerkes]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Reichstagsgebäude]] besteht seit 1992 eine [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|Gedenkstätte für 96 Reichstagsabgeordnete]], die Opfer der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurden, darunter auch eine Tafel mit Maddalenas Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/max-maddalena?ID=4742 &amp;#039;&amp;#039;Maddalena, Max&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
* Hildegard Bibby: &amp;#039;&amp;#039;Max Maddalena aus Riedheim – Gewerkschafter, Kommunist und Opfer des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 63, Singen/Hohentwiel 2006, ISBN 3-933356-41-5, S. 121–131.&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Dietz, Berlin 1970, S. 615 ff.&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Max Maddalena (1895–1943).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 661–672.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maddalena, Max&amp;#039;&amp;#039;. In:  [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 468&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13019199X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13019199X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13019199X|VIAF=65107226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maddalena, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGI-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Singen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maddalena, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maddalena, Maximilian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riedheim (Hilzingen)|Riedheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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