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	<title>Max Looff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Looff&amp;diff=1917765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Namenskorrektur</title>
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		<updated>2024-04-21T19:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namenskorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Looff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1874]] in [[Straßburg]]; † [[20. September]] [[1954]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Vizeadmiral]] und [[Autor|Militärschriftsteller]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Looff.jpg|mini|Max Looff]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Looff trat am 10. April 1891 in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte seine Grundausbildung auf der [[Kreuzerfregatte]] &amp;#039;&amp;#039;[[Stosch (Schiff)|Stosch]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend kam er an die Marineschule und wurde dort am 11. April 1892 zum [[Seekadett]]en befördert. Zur weiteren Ausbildung absolvierte er vom 1. bis 30. April 1892 einen Artilleriekurs auf dem [[Artillerieschulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mars (Schiff, 1881)|Mars]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend war er bis 23. September 1893 auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1880)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039; und kam dann ein weiteres Mal bis zum 15. September 1894 auf die Marineschule. Dann folgte seine Versetzung als Kompanieoffizier zur [[Werftdivision#Werftdivision der Nordseeflotte/II. Werftdivision|II. Werftdivision]] und am 20. September 1894 die Beförderung zum [[Unterleutnant zur See]]. Von Februar bis April 1895 wurde Looff abermals zu einem Lehrgang auf die &amp;#039;&amp;#039;Mars&amp;#039;&amp;#039; kommandiert und dann auf das [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Weißenburg (Schiff)|Weißenburg]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Am 1. Oktober 1896 reiste Looff nach [[Nagasaki]], um auf dem in Ostasien stationierten [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prinzeß Wilhelm]]&amp;#039;&amp;#039; als Adjutant zu dienen. In dieser Funktion folgte am 12. April 1897 seine Beförderung zum [[Leutnant zur See]] (Umbenennung in [[Oberleutnant zur See]] am 1. Januar 1899). Am 11. März 1898 kehrte Looff nach Deutschland zurück und wurde zunächst zur Verfügung der II. [[Marineinspektion]] gestellt. Kurzzeitig erfolgte im April 1898 seine Verwendung als Kompanieoffizier in der III. Matrosen-Artillerie-Abteilung, bevor er dann bis zum 27. September 1899 als Kommandant des Tenders &amp;#039;&amp;#039;[[Hay (Schiff, 1882)|Hay]]&amp;#039;&amp;#039; diente. Anschließend war Looff zwei Jahre lang [[Wachoffizier]] auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wörth (Schiff)|Wörth]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein weiteres Jahr war er Kompanieoffizier bei der II. Torpedo-Abteilung, wo er zeitweilig auch Kommandant des [[Torpedoboot]]s &amp;#039;&amp;#039;S 102&amp;#039;&amp;#039; war. Vom 1. Oktober 1902 bis zum 30. Juni 1904 war Looff an der [[Marineakademie (Kiel)|Marineakademie]] in [[Kiel]], legte den I. und II. [[Coetus]] ab und wurde in dieser Zeit am 27. Januar 1903 zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Darauf folgte Dienst als [[Navigator|Navigationsoffizier]] auf der Kreuzerfregatte &amp;#039;&amp;#039;[[Stein (Schiff)|Stein]]&amp;#039;&amp;#039; und als [[Kompaniechef]] bei der II. Matrosen-Division und der II. Werftdivision. Für die Dauer eines Monats diente er zur Information auf dem Minendampfer &amp;#039;&amp;#039;Pelikan&amp;#039;&amp;#039;. Vom 9. November 1906 bis zum 18. März 1907 wurde er zur Verfügung der Inspektion der Küstenartillerie und des Minenwesens gestellt und dann als [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] auf dem [[Minenkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nautilus (Schiff, 1907)|Nautilus]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Am 8. September 1907 folgte für einen knappen Monat eine Kommandierung zur Information zur Inspektion der Küstenartillerie und des Minenwesens. Als 1. Adjutant versah er dann dort ab 1. Oktober 1907 Dienst und wurde am 13. Oktober 1908 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Vom 20. April 1910 bis zum 18. Januar 1911 war Looff Erster Offizier auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wettin (Schiff, 1902)|Wettin]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde dann bis 8. März 1911 zur Verfügung des Chefs der [[Marinestation der Nordsee]] gestellt und anschließend dem [[Reichsmarineamt]] als Dezernent in der [[Allgemeines Marinedepartement im Reichsmarineamt#Militärische Abteilung|Militärischen Abteilung]] zugeteilt. Seine Beförderung zum [[Fregattenkapitän]] erfolgte am 13. Oktober 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1914 erhielt Looff das Kommando über den Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Königsberg (Schiff, 1907)|Königsberg]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er nach [[Deutsch-Ostafrika]] verlegte. Nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] führte die &amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039; [[Handelskrieg]] im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]]. In auswegloser Situation gab Looff am 11. Juli 1915 den Befehl zur Selbstversenkung. Die überlebende, ca. 300 Mann starke [[Schiffsbesatzung|Besatzung]] wurde nach kurzer Ausbildung der [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Schutztruppe]] unter dem späteren General [[Paul von Lettow-Vorbeck]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Michels: &amp;#039;&amp;#039;Der Held von Deutsch-Ostafrika. Paul von Lettow-Vorbeck. Ein preussischer Kolonialoffizier.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Ferdinand Schöningh]], Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76370-9, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Looff und Lettow-Vorbeck kam es während der [[Erster Weltkrieg in Ostafrika|Kämpfen in Ostafrika]] in den folgenden beiden Jahren zu ständigen Rivalitäten. Looff wurde am 24. Dezember 1915 zum [[Kapitän zur See]] befördert und fungierte bis 21. November 1917 als Kommandeur der deutschen Marinetruppen in Ostafrika, zuletzt als Südbefehlshaber. Looff geriet während eines [[Lazarett]]aufenthalts am 22. November 1917 in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]], die er in [[Ägypten]] verbrachte. Für sein Wirken hatte er neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] IV. Klasse sowie den [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] IV. Klasse am Bande der [[Rettungsmedaille am Band (Preußen)|Rettungsmedaille]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marinekabinett]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1918, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner am 26. Februar 1919 erfolgten Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde ihm am 2. März 1919 gemeinsam mit Lettow-Vorbeck und anderen ehemaligen Ostafrikakämpfern in Berlin ein triumphaler Empfang bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Michels: &amp;#039;&amp;#039;Der Held von Deutsch-Ostafrika. Paul von Lettow-Vorbeck. Ein preussischer Kolonialoffizier.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76370-9, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit war Looff zunächst beurlaubt und stand dem Chef der [[Marinestation der Ostsee]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 21. Juni bis zum 2. September 1919 erfolgte seine Kommandierung zur Inspektion des Minen-, Sperr- und Sprengwesens sowie anschließend kurzzeitig zur Kommandantur Kiel. Ab 13. September 1919 war er Stadtkommandant von Kiel. Vom 1. Juni bis zum 30. September 1920 wurde Looff abermals zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Ostsee gestellt und dann am 1. Oktober 1920 zum Inspekteur des Torpedo- und Marinewesens ernannt. In dieser Funktion beförderte man ihn am 1. Januar 1921 zum [[Konteradmiral]]. Unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Vizeadmiral erfolgte am 6. März 1922 seine Verabschiedung aus der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Erlebnisse während des Krieges in Afrika verarbeitete er in zahlreichen Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Looff wurde am 24. Mai 1939 zur Verfügung der [[Kriegsmarine]] gestellt, jedoch nicht mehr zum aktiven Wehrdienst herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden Looffs Schriften &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kolonie in Not&amp;#039;&amp;#039; (Bertinetti, Berlin 1928), &amp;#039;&amp;#039;Kreuzerfahrt und Buschkampf. Mit S.M.S. „Königsberg“ in Deutsch-Ostafrika&amp;#039;&amp;#039; (Bertinetti, Berlin 1929) und &amp;#039;&amp;#039;Tufani&amp;#039;&amp;#039; (Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1941) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-l.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-l.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Looff hatte sich am 31. März 1902 in [[Hannover]] mit Luise [[Borries (Adelsgeschlecht)|von Borries]] (* 1880) verheiratet. Sie war die Tochter des Konstrukteurs und Professors an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule Charlottenburg]] [[August von Borries]] (1852–1906).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1914.]]&amp;#039;&amp;#039; Achter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1913, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1232523 S. 90.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1989, ISBN 3-7648-1499-3, S. 395–396.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033329800|LCCN=no2001076056|VIAF=164641787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Looff, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral, Charakter (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleiner-Kreuzer-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsch-Ostafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Looff, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Vizeadmiral, sowie Militärschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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