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	<title>Max Lochner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:37:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Lochner&amp;diff=2388881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Anf.-Z. korr.</title>
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		<updated>2026-03-16T14:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anf.-Z. korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max und Erich Lochner.jpg|miniatur|hochkant|Max und sein Bruder [[Erich Lochner]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Lochner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1868]] in [[Aachen]]; † [[22. November]] [[1949]] in [[Mainz-Gonsenheim]]) war ein deutscher [[Hippologe]] und Inhaber zahlreicher [[Patent]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochnervilla.jpg|miniatur|Ehemalige Lochnervilla in Mainz-Gonsenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn des Aachener Tuchfabrikanten [[Emil Lochner]] und der Leonie, geb. Haniel (1846–1911), Tochter des Rittergutbesitzers Max [[Haniel (Unternehmerfamilie)|Haniel]] und seiner Frau Friederike, geb. Cockerill (1816–1854), Tochter des Stahlunternehmers [[James Cockerill]], musste nach dem Abitur die vom Vater vorgesehene Ausbildung als [[Violinist]] am Konservatorium in [[Brüssel]] wegen einer Muskelverletzung bald beenden. Nach anschließender einjähriger Ausbildung im väterlichen Betrieb erhielt Max Lochner schließlich eine militärische Ausbildung an der [[Kriegsschule Anklam]]. 1900, nach dem Tod seines Vaters, trat Lochner als Hauptmanns aus dem Militärdienst der Artillerie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochner, der dem Pferdesport stets verbunden war, zog 1905 nach [[Mainz-Gonsenheim]] und baute dort den &amp;#039;&amp;#039;Lochner-Hof&amp;#039;&amp;#039; mit Stallungen, Reitbahn und Dressurplatz sowie eine Villa mit 34 Zimmern. Letztere wurde sowohl von 1920 bis 1927 als auch ab 1945 durch französisches Militär, darunter algerische [[Sipahi]], besetzt und 1955 abgerissen. Lochner trat dem &amp;#039;&amp;#039;Reit- und Fahrverein Mainz-Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039; bei und übernahm die Betreuung der &amp;#039;&amp;#039;leichten Abteilung&amp;#039;&amp;#039;, mit der er 1934/35 beachtliche Erfolge erzielte. [[Datei:Lochner - Reitschule Gonsenheim.jpg|miniatur|links|Lochner-Reitschule Gonsenheim]] Darüber hinaus begann er, sich intensiv mit der Sitzhaltung des Reiters auf dem Pferd und dem Sattelbau auseinanderzusetzen und verfasste, teilweise unter dem [[Pseudonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Hengist Horsa&amp;#039;&amp;#039;, mehrere in damaliger Zeit sehr beachtete Publikationen. Lochner hat dabei die Gewichtseinwirkung des Reiters besonders hervorgehoben und sie als das Wesentlichste herausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als energischer Verfechter des Spaltsitzes, den bereits [[Antoine de Pluvinel]] als ideal bezeichnete, lehnte Lochner den englischen Pritschsattel mit seinen zwei Schwerpunkten (Bügelansatz und Sitz) ab. Er bevorzugte den amerikanischen Cowboysattel, entwickelte diesen durch zwei bewegliche Sitzkissen weiter und ließ ihn dann als speziellen, den Rücken schonenden &amp;#039;&amp;#039;Lochnersattel&amp;#039;&amp;#039; patentieren. Ebenso erhielt er ein Patent für seine Thesen über den humanen Umgang mit der Kreatur Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochner interessierte sich bereits in jungen Jahren auch für technische Dinge. So teilte er unter anderem die Flugbegeisterung seines Bruders [[Erich Lochner]] und führte später laut Rüdiger Haudes Publikation: &amp;#039;&amp;#039;Grenzflüge, politische Symbolik der Luftfahrt vor dem Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;  (Böhlau-Verlag, 2007) „&amp;#039;&amp;#039;eine heute nicht mehr feststellbare Neuheit für das Flugzeug ein und meldete diese zum Patent an (Herz 2000:94)&amp;#039;&amp;#039;“. Ebenso gehörte Max Lochner laut Sitzungsprotokoll vom 2. Mai 1914 noch der [[Freiballon]]abteilung des [[Deutscher Luftfahrer-Verband|Deutschen Luftfahrer-Verbandes]] (DLV) an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Opel Ei.jpg|miniatur|„Opel-Ei“ nach Lochner]]&lt;br /&gt;
Mit Hilfe seiner Kenntnisse über den Luftfahrzeugbau entwickelte Max Lochner 1912 einen Stromlinienwagen, das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Ei&amp;#039;&amp;#039;, das er auf eigene Kosten für 120.000 [[Reichsmark]] von [[Opel]] bauen ließ. Er ist einer der wenigen Wagen mit strömungsgünstig geformter Karosserie zu dieser Zeit. Der Querschnitt war fast kreisrund und man konnte im &amp;#039;&amp;#039;Ei&amp;#039;&amp;#039; auch bei Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h aufrecht stehen, da die Straßenlage und Federung dies zuließen. Sogar mit [[Zylinder (Hut)|Zylinderhut]] war das Ein- und Aussteigen unbehindert und dank einer guten Abdichtung des Innenraumes verstaubte dieser anbetracht der damaligen Straßenverhältnisse auch nur geringfügig. Das rot lackierte patentierte &amp;#039;&amp;#039;Opel-Ei&amp;#039;&amp;#039; wurde während des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt und ist seitdem verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochner erwarb noch zahlreiche weitere Patente, beispielsweise auf eine versenkbare Wintergartentür, ein Haustelefon und einen Fußschemel mit Kufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochner war zweimal verheiratet und hatte sechs Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Lufttechnik : Gemeinverständliche Abhandlung über eine neue Theorie zur Lösung der Flugfrage und des Problems des lenkbaren Luftschiffes&amp;#039;&amp;#039;, Kühl, Berlin, 1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung von Reitpferden und Reitern&amp;#039;&amp;#039;, E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Mainz, Berlin, 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Max Lochner&amp;#039;&amp;#039;, Nachruf in der Fachzeitschrift St. Georg, Hamburg, Dezember 1949&lt;br /&gt;
* Anita Herz: &amp;#039;&amp;#039;Der Lochnerhof in Gonsenheim, früher Luisenstraße 8&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Heimat- und Geschichtsvereins Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1999&lt;br /&gt;
* Anita Herz: &amp;#039;&amp;#039;Kindheits- und Jugenderinnerungen vom Kriegsende im Lochnerhof ehemalige Mieter erzählen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Heimat- und Geschichtsvereins Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1999&lt;br /&gt;
* Thomas Lochner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Aachener Tuchfabrikanten Johann Friedrich Lochner und seiner Familie&amp;#039;&amp;#039;, Schnell-Verlag, Warendorf 2013, S. 108–116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lochner family (Aachen)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reinwand-concept.de/images/REFERENZEN/Flyer%20Stadt_ALRV.pdf Erwähnung Max Lochner im Abschnitt Aachener Pferdeexperten] (PDF; 868&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.rfv-gonsenheim.de/chronik.html Chronik des Reit- und Fahrvereins Mainz-Gonsenheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1340326515|LCCN=no95029961|VIAF=65000964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lochner, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reitmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pferd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Lochner|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lochner, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hippologe und Inhaber zahlreicher Patente&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz-Gonsenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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