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	<title>Max Leven - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:30:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Leven&amp;diff=2584723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SolingenFan95: /* Max-Leven-Zentrum */ Straffung</title>
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		<updated>2025-11-01T09:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Max-Leven-Zentrum: &lt;/span&gt; Straffung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jüdischer Friedhof Solingen Max Leven.jpg|mini|Grabstein Max und Emmy Leven auf dem [[Jüdischer Friedhof (Solingen)|Jüdischen Friedhof Solingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Leven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Max Levy&amp;#039;&amp;#039;, (* [[12. Juni]] [[1882]] in [[Thionville|Diedenhofen]], [[Lothringen]]; † [[10. November]] [[1938]] in [[Solingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]]. 1938 wurde er in der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] von führenden Mitgliedern der Solinger [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Kommunist und Journalist ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein SG - Max-Leven-Gasse 5 - Familie Leven total 1 PK.jpg|mini|Stolpersteine der Familie Leven vor dem Haus in der Max-Leven-Gasse 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Leven absolvierte eine Ausbildung zum Exportkaufmann, unter anderem mehrere Jahre lang in [[Mailand]], eine Zeit, die ihn kulturell sehr prägte und in der er seine Liebe für die Oper entdeckte. Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] heiratete er Emmi Buchthal und zog 1916 mit ihr und dem gemeinsamen Sohn Heinz nach Solingen, wo er zunächst als Handlungsgehilfe arbeitete. 1917 und 1920 kamen die Töchter Hannah und Anita zur Welt. 1918 wurde Leven Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (USPD), wechselte aber wenig später zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], der ab 1929 auch seine Frau angehörte. Später war er als Kulturredakteur bei der KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Bergische Arbeiterstimme]]&amp;#039;&amp;#039; tätig, für die unter anderen bis 1922 auch der spätere Spion [[Richard Sorge]] arbeitete, und gehörte für seine Partei dem Kunstausschuss und der [[Gerichtshilfe]] in Solingen an. Er war jüdischer Abkunft, im Gegensatz zu seiner Frau jedoch nicht praktizierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Machtergreifung ===&lt;br /&gt;
1933 wurde Max Leven wegen seiner Mitgliedschaft in der KPD vorübergehend im [[KZ Kemna]] in [[Wuppertal]] inhaftiert; die &amp;#039;&amp;#039;Bergische Arbeiterstimme&amp;#039;&amp;#039; wurde verboten. Im April 1936 wurde Leven wegen vermeintlicher kommunistischer Verschwörung gemeinsam mit seiner Frau erneut festgenommen, jedoch nach wenigen Wochen wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] vom 9. auf den 10. November 1938 verschafften sich vier führende Mitglieder der Solinger NSDAP, die sich zuvor schon an der Brandstiftung an der Solinger [[Synagoge]] beteiligt hatten, gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Levens; darunter das SS-Mitglied [[Armin Ritter]] (Adjutant des Kreisleiters [[Helmut Otto (Mediziner)|Helmut Otto]]), [[Julius Bolthausen#Arthur Bolthausen|Arthur Bolthausen]] und der Geschäftsführer des [[Spar- und Bauverein Solingen|Spar- und Bauvereins Solingen]], Franz Eickhorn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.solingen.de/C12573970063EF58/html/F79DBBE17050F5C5C12573A3003F5833 |wayback=20141205130215 |text=Max, Emmi, Heinz, Hannah und Anita Leven auf solingen.de |archiv-bot=2019-04-30 18:09:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bettlägerige Max Leven, der ihnen als Jude &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Kommunist besonders verhasst war, wurde im Beisein seiner Familie gequält und anschließend von Ritter mit einem Pistolenschuss regelrecht hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.solingen.de/C12572F800380BE5/files/chronik_1949.pdf/$file/chronik_1949.pdf |wayback=20140506112511 |text=Solingen – Chronik 1949, 21. Juli |archiv-bot=2019-04-30 18:09:17 InternetArchiveBot }} (PDF; 629&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Levens Frau irrte am nächsten Morgen völlig verstört und nur leicht bekleidet auf Strümpfen durch die Solinger Innenstadt. Der Oberbürgermeister von Solingen, [[Rudolf Brückmann]], wurde über den Mord informiert, die Täter blieben jedoch auf freiem Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Levens Frau Emmi und die Töchter Hannah und Anita wurden später [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]] und in verschiedenen [[Konzentrationslager]]n ermordet. Das Schicksal von Sohn Heinz, der wahrscheinlich frühzeitig emigrieren konnte, ist unbekannt; sein letzter bekannter Aufenthaltsort war [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurden die vier Täter in [[Wuppertal]] wegen [[Mord]]es und [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] angeklagt. Gegen sie wurden jedoch nur milde Strafen – zwischen anderthalb und drei Jahren Haft – verhängt. Der ehemalige Solinger OB Brückmann wurde freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.solingen.de/C12572F800380BE5/files/chronik_1949.pdf/$file/chronik_1949.pdf |wayback=20140506112511 |text=&amp;#039;&amp;#039;Solingen - Chronik 1949&amp;#039;&amp;#039; auf solingen.de |archiv-bot=2019-04-30 18:09:17 InternetArchiveBot }} (PDF; 629&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken und Max-Leven-Zentrum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SG Straßenschild Max-Leven-Gasse DSC 9294 PK.jpg|mini|Straßenschild der Max-Leven-Gasse]]&lt;br /&gt;
1979 wurde in Solingen die Straße, in der die Familie Leven gelebt hatte, nach Max Leven benannt und 2004 dort ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. 1991 ließ die Stadt für ihn und seine Frau auf dem [[Jüdischer Friedhof Solingen|Jüdischen Friedhof]] einen Gedenkstein errichten, nachdem Schüler der [[Alexander-Coppel-Gesamtschule]] die bis dahin unbekannte Lage von Levens Grab ermittelt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtschule-solingen.de/content.php?topid=6&amp;amp;subid=6&amp;amp;bsubid=6  gesamtschule-solingen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schicksal seiner Angehörigen wurde von Solinger Schülern des [[Gymnasium Schwertstraße Solingen|Gymnasiums Schwertstraße]] 2002 erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus, in dem die Familie Leven bis 1940 in der Solinger Innenstadt lebte, musste ab 2021 abgerissen werden, da auf dem Grundstück bis 2025 die neue Hauptverwaltung der [[Stadt-Sparkasse Solingen]] entstehen sollte. Bereits am 7. Mai 2020 wurde die „Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum“ im [[Zentrum für verfolgte Künste]] mit der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;… und laut zu sagen: Nein.&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://max-leven-zentrum.de/und-laut-zu-sagen-nein-resume-statt-eroeffnung/882/ „… und laut zu sagen: Nein.“ – Résumé statt Eröffnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Vetter |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/solingen-verein-bildungs-und-gedenkstaette-max-leven-zentrum-gegruendet_aid-45936755 |titel=Solingen: Verein Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum gegründet |werk=rp-online.de |datum=2019-09-19 |abruf=2024-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 wurde diese Ausstellung abgebaut, und am 28. Oktober 2025 eröffnete die Gedenkstätte im Neubau der Sparkasse, der Eingang befindet sich an der Max-Leven-Gasse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://max-leven-zentrum.de/das-stadtarchiv/ |titel=Das Stadtarchiv – Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. |werk=max-leven-zentrum.de |abruf=2025-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schlüsselübergabe für Solinger Gedenk- und Bildungsstätte Max-Leven-Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; In: Solinger Tageblatt, 29. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf 150&amp;amp;nbsp;Quadratmetern befasst sich das Zentrum mit der Familiengeschichte von Max Leven sowie verschiedenen Aspekten von Verfolgung und Widerstand während der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniela Tobias |url=https://max-leven-zentrum.de/eroeffnung-der-ausstellung-an-der-max-leven-gasse-7/8091/ |titel=Eröffnung der Ausstellung an der Max-Leven-Gasse 7 |werk=Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. |datum=2025-09-30 |sprache=de |abruf=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Peters, [[Horst Sassin]]: &amp;#039;&amp;#039;Max und Emmy Leven – Schicksal einer Familie.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Krause (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„... daß ich die Stätte des Glücks vor meinem Tode verlassen müßte.“ Beiträge zur Geschichte jüdischen Lebens in Solingen.&amp;#039;&amp;#039; Solinger Geschichtswerkstatt e.&amp;amp;nbsp;V., Solingen 2000, ISBN 3-9805443-3-8, S. 153–157.&lt;br /&gt;
* Inge Sbosny, [[Karl Schabrod]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Solingen. Aus dem Leben antifaschistischer Kämpfer.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg, Frankfurt am Main 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Solingen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von NS-Opfern aus Solingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.solingen.de/C12573970063EF58/html/F79DBBE17050F5C5C12573A3003F5833?openDocument &amp;#039;&amp;#039;Max, Emmi, Heinz, Hannah und Anita Leven&amp;#039;&amp;#039; auf solingen.de]&lt;br /&gt;
* [https://max-leven-zentrum.de Max-Leven-Zentrum Solingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189533587|VIAF=220499939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leven, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Kemna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Solingen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leven, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Levy, Max (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD, SPD) und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thionville|Diedenhofen]], [[Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SolingenFan95</name></author>
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