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	<title>Max Lattmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:52:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Lattmann&amp;diff=2738697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BBCLCD: + Kat</title>
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		<updated>2023-09-18T08:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portraitaufnahme Max Lattmann.jpg|mini|hochkant|Dr. Max Lattmann ca. 1957]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Lattmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1910]] in [[Oberwinterthur|Oberwinterthur ZH]]; † [[10. Mai]] [[2011]] in [[Rapperswil-Jona]]) war ein Schweizer [[Ingenieur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Eugen Lattmann besuchte die Schulen bis und mit Maturaabschluss 1929 in [[Winterthur]] im Kanton [[Zürich]]. Es folgte eine Ausbildung an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]], wo er Fernmeldetechnik studierte und Auslandserfahrungen machte. In [[Berlin]] lernte er Zeitgenossen wie [[Konrad Zuse]] (Kommilitone an der TH Berlin und späterer Computerpionier) und den Schweizer [[Fritz Fischer (Elektroingenieur, 1898)|Fritz Fischer]] (Lehrbeauftragter an der TH Berlin, seinen späteren [[Doktorvater]] an der [[ETH Zürich]]), kennen. Lattmann kehrte in die Schweiz zurück und schloss sein Studium als [[Elektroingenieur]] an der ETH Zürich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete ab 1935 temporär beim Albiswerk Zürich AG, schrieb sich bei Fritz Fischer (inzwischen Professor und Leiter des Instituts für Technische Physik der ETH Zürich) als erster Doktorand ein, schloss seine Dissertationsarbeit&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/137587 &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Herstellung einer mit Tonfrequenzen modulierbaren thermischen Lichtquelle.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation, ETH Zürich, 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Optoelektronik]] 1937 ab und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1939 zum Dr. sc. techn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat nach Gründung der [[Contraves|Contraves AG]] in diese rüstungstechnische Schweizer Firma&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|26097|Contraves|Autor=Thomas Gmür}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ogs-seebach.ch/p/infoseld.php?id=1213 Firmengeschichte Contraves aus Sicht der Gemeinde Zürich-Seebach]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein und wurde während vieler Jahre deren technischer Leiter. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1973 blieb er dieser Firma treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lattmann heiratete Klara Vogt. Vor seinem Tod im Jahr 2011 machte er noch ergänzende Angaben zu seiner Biographie, welche auszugsweise veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Lattmann: &amp;#039;&amp;#039;Blick zurück in die Zukunft - Die Contraves als Vorkämpferin der Digitaltechnik&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Betschon]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure bauen die Schweiz – Technikgeschichte aus erster Hand.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-791-4, S.&amp;amp;nbsp;423–438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Kollegen [[Gustav Guanella]], damals beide wissenschaftliche Mitarbeiter von Fritz Fischer an der ETH, meldete Lattmann Erfindungen im Bereich des Radioempfangs als Patente an, welche in mehreren Ländern erteilt wurden (US 2231996)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=2231996A|  Titel=Frequency variation response circuit| A-Datum=1937-06-05| V-Datum=1941-02-18| Anmelder=Radio Patents Corp| Erfinder=Gustave Guanella, Max Lattmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und (CA 402177).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=CA| V-Nr=402177A|  Titel=Radio Receiver| V-Datum=1942-01-13| Anmelder=Marconi Co Canada| Erfinder=Max Lattmann, Gustav Guanella}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit für Contraves folgten weitere Patente zur Bewegungssteuerung (US 2440147),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=2440147A|  Titel=Electric system for controlling motions| A-Datum=1946-07-18| V-Datum=1948-04-20| Erfinder=Max Lattmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem Zielverfolgungsrechner (US 2919850)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=2919850A| Titel=Target tracking computing device| A-Datum=1952-10-20| V-Datum=1960-01-05| Anmelder=Contraves AG| Erfinder=Max E. Lattmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einer leitstrahlgesteuerten Rakete (CH 325513 / US 2872131),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=960412C| Titel=Umrechnungseinrichtung in einer leitstrahlgesteuerten| A-Datum=1954-10-13| V-Datum=1957-03-21| Anmelder=Contraves AG| Erfinder=Max Lattmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur raschen Digitalisierung von analogen Vorgängen (CA 746178),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=CA| V-Nr=746178A| Titel=Arrangement for counting Signals of specific Significance| V-Datum=1966-11-08| Anmelder=Contraves AG| Erfinder=Max Lattmann, Theo Stutz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu einem tachometrischen Computer. (CA 784377)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=CA| V-Nr=784377A| Titel=Tachometric Computer| V-Datum=1968-04-30| Anmelder=Contraves AG| Erfinder=Max Lattmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während seiner Studienzeit arbeitete Lattmann an einem staatlich geförderten Projekt für das neue Fliegerabwehr-Kommandogerät KGT. Die daraufhin 1936 gegründete Firma &amp;#039;&amp;#039;Contraves AG&amp;#039;&amp;#039;, die vorerst eine reine Studiengesellschaft war, setzte diese Arbeiten in neuem Rahmen fort. Lattmann trat in diese Firma als Entwicklungsleiter ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der KGT-Studie wurde im Auftrag des [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport|Eidgenössischen Militärdepartements]] (EMD) ein Messgerät für die Truppenausbildung, das &amp;#039;&amp;#039;Oionoskop&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vogelsehen&amp;#039;&amp;#039;), entwickelt. Das EMD bestellte 1938 eine Serie von Oinoskopen, wodurch aus der Studiengesellschaft Contraves eine Entwicklungs- und Fabrikationsfirma wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweite Weltkrieg erzwang eine Umstellung der Arbeiten. Nun waren eine stufenlose Geschützsteuerung sowie ein Höhen- und Linearisierungsgetriebe für Telemeter der schweren Fliegerabwehrkanonen gefordert, welche in kürzester Zeit unter der technischen Leitung von Lattmann entwickelt und ausgeliefert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach dem Krieg entwickelte automatisches [[Feuerleitgerät]], später &amp;#039;&amp;#039;Fledermaus&amp;#039;&amp;#039; genannt, mit neuartiger [[Servotechnik]], konnte zuerst nach Schweden geliefert werden. In den 1960er-Jahren folgte die &amp;#039;&amp;#039;Super Fledermaus&amp;#039;&amp;#039;, deren internationale Verbreitung über Lizenzfabrikation in Japan, Grossbritannien, USA und Saudi-Arabien die Qualität dieses Produktes dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lattmann machte sich vor allem durch die frühe Einführung der Digitaltechnik ab 1957 in der Elektronik und Computertechnik einen Namen. Er wurde schon nach dem Zweiten Weltkrieg in die &amp;#039;&amp;#039;Forschungskommission für die Konstruktion von Rechengeräten&amp;#039;&amp;#039; berufen. Zuse bot 1948 seinen [[Zuse Z4]]-Computer zum Kauf an&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz-&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.nzz.ch/digital/geheimgespraeche-zweier-gruendervaeter-1.17235871 | titel=Computergeschichte: Geheimgespräche zweier Gründerväter | autor=Stefan Betschon | werk=nzz.ch | datum=14.&amp;amp;nbsp;Juni 2012 |zugriff=8.&amp;amp;nbsp;Februar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ETH beschloss 1949 einen Z4-Rechner mehrere Jahre zu mieten, der als erster leistungsfähiger Computer mit Relaistechnik an einer kontinentaleuropäischen Hochschule und als Vorläufer der [[ERMETH]] zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1959 beauftragte Lattmann seine Ingenieure unter der Leitung von [[Peter Tóth (Elektroingenieur)|Peter Tóth]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Betschon: [https://www.nzz.ch/digital/als-die-transistoren-in-die-schweiz-kamen-1.18302450 &amp;#039;&amp;#039;Die Mauer zwischen Mensch und Maschine - Vor 50 Jahren wurde anlässlich der Expo 1964 in Lausanne der erste volltransistorisierte Digitalcomputer der Schweiz vorgeführt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 111, 14. Mai 2014, S.&amp;amp;nbsp;58, abgerufen am 6. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Entwicklung eines volltransistorisierten Computers, welcher 1963 als &amp;#039;&amp;#039;Prozessrechner CORA-1&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen wurde und einer der ersten für die Steuerung von Echtzeitprozessen optimierten (Wortlänge, Programm[[befehlssatz]], [[Algorithmus]]) Digitalcomputer in Transistortechnik war. Der praktische Einsatz von CORA-1&amp;lt;ref name=&amp;quot;computer-58340&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.computerworld.ch/business/forschung/schweizer-transistorrechner-1322903.html |titel=IT-Geschichte: der erste Schweizer Transistorrechner |autor=Herbert Bruderer |werk=computerworld.ch  |datum=2011-11-21 |zugriff=2015-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte nicht in Feuerleitgeräten (dafür war er noch zu langsam und zu gross), sondern in der [[Kartografie]] und als Werkzeugmaschinensteuerung. Insgesamt wurden 60 derartige Rechner eingesetzt. Die [[Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne]] hat einen CORA-1-Rechner in ihrem Bolo-Museum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/ein-transistorrechner-fuer-kataster-karten-und-koordinaten/story/14579063 |titel=Ein Transistorrechner für Kataster, Karten und Koordinaten |autor=Michael Soukup. |werk=tagesanzeiger.ch  |datum=2011-11-23 |zugriff=2015-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Pionierleistung&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Als Anschlussprojekt wurde dann von Contraves AG der Rechner &amp;#039;&amp;#039;CORA-2&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, welcher als Steuerung des Fliegerabwehrsystems &amp;#039;&amp;#039;Sky Guard&amp;#039;&amp;#039; zum erfolgreichen Einsatz kam. Heute gehören die entsprechenden Geschäftstätigkeiten zur [[Rheinmetall]] Air Defense AG, Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Ingenieuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1145054609|VIAF=3109151172697539210009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lattmann, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lattmann, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lattmann, Max Eugen (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberwinterthur|Oberwinterthur ZH]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rapperswil-Jona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BBCLCD</name></author>
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