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	<title>Max Kukil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:17:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-04-05T09:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Kukil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1950: &amp;#039;&amp;#039;Max Kukielczynski&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1904]] in [[Breslau]]; † [[17. Januar]] [[1959]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Breslau absolvierte Kukil von 1919 bis 1922 eine Lehre zum [[Versicherungskaufmann]] und arbeitete anschließend bei einem Versicherungsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1931 war er hauptberuflicher Sekretär beim [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] in Breslau, um anschließend bis zum Verbot 1933 für die SPD zu arbeiten. Er wurde verhaftet und in mehreren [[Konzentrationslager]]n interniert. 1934 gelang es ihm, wieder eine Stellung bei einer Versicherung zu bekommen. Von 1935 bis 1943 war er Geschäftsstellenleiter bei der &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Feuerversicherung&amp;#039;&amp;#039;. Er hatte Kontakt zum Widerstandskreis um [[Wilhelm Leuschner]] und wurde mehrfach verhaftet. Von 1943 bis 1945 musste er Kriegsdienst leisten und geriet in englische Gefangenschaft. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als Widerstandleistenden und als „oppositionell-gemeinschaftsfremd“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 28. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ließ sich Kukil in [[Kiel]] nieder. 1953 zog er nach [[Bad Godesberg]] und arbeitete wieder hauptberuflich für die SPD. Außerdem gehörte er zeitweise dem [[Personalgutachterausschuss]] zur Überprüfung von Bewerbern um [[Offizier]]sstellen in der neugebildeten [[Bundeswehr]] an. Innerhalb der SPD gehörte Kukil zu den Kritikern der Kontakte zur [[Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS]] (HIAG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783506772350|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Bereits vor 1919 war Kukiel Mitglied der [[Jusos|Jungsozialisten]], seit 1919 der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und der SPD. Im Frühjahr 1933 war Kukil, der seit 1932 Stadtverordneter war, Spitzenkandidat der SPD zur Stadtverordnetenwahl in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kukil war Vorsitzender der [[Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten]] und koordinierte die Beratung der ehemals Verfolgten im Parteivorstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studie316&amp;quot; /&amp;gt; Der SPD-Parteivorstand beauftragte ihn Anfang 1959 mit der Reorganisation des [[Ostbüro der SPD|Ostbüros]], wenige Tage später starb er plötzlich im Alter von 55 Jahren an Herzversagen. Die [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit der DDR]] streute die Spekulation, die in ostdeutschen Zeitungen veröffentlicht wurde, dass Kukil von Mitarbeitern des Ostbüros vergiftet worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-XXBZNWrcNwUC-229&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Buschfort]]: &amp;#039;&amp;#039;Parteien im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, 2000, ISBN 978-3-86153-226-2, S.&amp;amp;nbsp;229. {{Google Buch |BuchID=XXBZNWrcNwUC |Seite=229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kukil war von 1950 bis zum 1. Mai 1953 Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages]] von [[Schleswig-Holstein]]. Neben [[Andreas Gayk]] und [[Wilhelm Käber]] war Kukil der profilierteste Vergangenheitspolitiker der SPD im Landtag. Dabei konfrontierte er ehemalige Nationalsozialisten in zugespitzten Beiträgen mit ihrer Vergangenheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studie316&amp;quot;&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 316 f., abgerufen am 28. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Sozialismus Band I&amp;#039;&amp;#039; Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH Hannover S. 173–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|318}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Max_Kukil Biographie], Geschichtswerkstatt der [[SPD Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026115752|VIAF=263938957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kukil, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kukil, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kukielczynski, Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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