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	<title>Max Koegel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:48:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Koegel&amp;diff=543373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: Änderung 263492793 von ~2026-42635-5 rückgängig gemacht; &gt; bitte Beleg angeben, so steht das kontextlos im Fließtext</title>
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		<updated>2026-01-20T10:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263492793&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263492793&quot;&gt;263492793&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-42635-5&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-42635-5&quot;&gt;~2026-42635-5&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; &amp;gt; bitte Beleg angeben, so steht das kontextlos im Fließtext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den SS-Obersturmbannführer und Lagerkommandanten. Zum Fotografen siehe [[Max Kögel]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Max Koegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1895]] in [[Füssen]]; † [[26. Juni]] [[1946]] in [[Schwabach]]) war ein deutscher [[SS-Obersturmbannführer]] und [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] des [[KZ Majdanek]], des [[KZ Ravensbrück]] sowie des [[KZ Flossenbürg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee324&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 09 15 KZ Ravensbrück Max Koegel 1 IMG 2353 S.JPG|mini|Der deutsche SS-Obersturmbannführer Otto Max Koegel war Lagerkommandant des Frauen-KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Koegel, vierter Sohn eines katholischen Schreiners, wurde mit zwölf Jahren Vollwaise. Er absolvierte nach Abschluss der Volksschule eine Lehre zum Schäfer und ließ sich anschließend zum Bergführer ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koegel diente ab August 1914 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Freiwilliger in einem bayrischen [[Infanterie]]regiment. Mehrfach verwundet, auch in der [[Schlacht um Verdun]], brachte er es bis zum [[Gefreiter|Gefreiten]] und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] zweiter Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Zollangestellter, später als Geschäftsinhaber eines Souvenirladens und danach als Handelsvertreter. Koegel war zweimal verheiratet, ein Sohn starb 1929 achtjährig an Masern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev226&amp;quot;&amp;gt;[[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten des Bösen. Zur Geschichte der KZ-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, S. 226&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] wurde er Mitglied im nationalistischen [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]], dem [[Völkischer Bund|Völkischen Bund]] und ab Oktober 1931 der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel380&amp;quot;&amp;gt;[[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Harald Boldt, Boppard am Rhein 1991, S. 380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koegel trat zum 1. Mai 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.179.781)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21660199&amp;lt;/ref&amp;gt; und wechselte am 1. Juni 1932 von der SA zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 37.644).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel380&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Reichsführer SS|RFSS]] [[Heinrich Himmler]] im Frühjahr 1933 das [[Konzentrationslager Dachau]] in Betrieb nahm, zählte Koegel zum „Wachpersonal der ersten Stunde“. Im [[KZ Dachau]] war er zunächst Stellvertreter des Wachtruppführers [[Michael Lippert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stanislav Zámečník]]: &amp;#039;&amp;#039;Das war Dachau.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Comité International de Dachau]], Luxemburg 2002, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald kam die Beförderung zum SS-Sturmführer. Im Januar 1934 erfolgte rasch eine erneute Beförderung zum Obersturmführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim sogenannten [[Röhm-Putsch]] 1934 beteiligte sich die Dachauer Lager-SS an der Ermordung [[Ernst Röhm]]s. Auf die Entmachtung der SA folgte der Aufstieg und die Vergrößerung der SS. 1935 wurde Koegel zum Hauptsturmführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1936 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Lageradjutant&amp;#039;&amp;#039; im [[KZ Columbia-Haus]]. Im Januar 1937 kehrte er in gleicher Funktion unter Lagerkommandant [[Hans Loritz]] nach Dachau zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Ordnungshüter und Massenmörder im Dienst der „Volksgemeinschaft“: Der KZ-Kommandant Hans Loritz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Metropol, Berlin 2010, ISBN 978-3-940938-63-3, S. 155–157, 361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang September 1938 wurde er der erste [[Schutzhaftlagerführer]] im Frauen-[[KZ Lichtenburg]]. Nach der Lagerauflösung wechselte er im Mai 1939 in das neu errichtete [[KZ Ravensbrück]], zunächst als Lageradjutant. Im Januar 1940 ernannte ihn das [[SS-Personalhauptamt]] zum Lagerkommandanten. Er blieb in dieser Funktion bis August 1942, dem Jahr seiner Beförderung zum [[SS-Obersturmbannführer]]. Ab dem 20. August 1942 war er Kommandant des [[KZ Majdanek]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel380&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre nach seinem Beitritt in die SS wurde er im Mai 1943 Lagerkommandant des [[KZ Flossenbürg]] und versah dieses Amt bis zur Lagerauflösung im April 1945. Am 8. April 1945 war er Mitglied des Scheinprozesses, bei dem [[Dietrich Bonhoeffer]], [[Hans Oster]] und [[Wilhelm Canaris]] im Auftrag von [[Ernst Kaltenbrunner]] zum Tode verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Lagerauflösung Flossenbürg im April 1945 befahl Koegel einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] der gehfähigen Häftlinge in das KZ Dachau. Koegel wies während des Marsches die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden an, Häftlinge, die am Straßenrand erschossen worden oder an Hunger und Erschöpfung gestorben waren, zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koegel tauchte nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] mit den Ausweispapieren eines vormaligen KZ-Häftlings bei einem Landwirt unter, wurde aber im Juni 1946 durch Angehörige der [[United States Army|US-Armee]] in Bayern verhaftet. Während der Haft im Gefängnis [[Schwabach]] beging er am 26. Juni 1946 [[Suizid]] durch Erhängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee324&amp;quot; /&amp;gt; Koegel war in seiner Funktion als Lagerkommandant für die Ermordung hunderttausender Menschen verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silke Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager. Das Lager Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002 (Dissertation TU Berlin), {{URN|nbn:de:kobv:83-opus-4303}}, {{DOI|10.14279/depositonce-528}}.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten des Bösen. Zur Geschichte der KZ-Kommandanten&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-18826-0.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Bundesarchivs, Band 39). Harald Boldt, Boppard am Rhein 1991, ISBN 3-7646-1902-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124512054|VIAF=72328975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koegel, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Kommandant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Majdanek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal in Frühen Konzentrationslagern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koegel, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koegel, Otto Max (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obersturmbannführer und Lagerkommandant mehrerer Konzentrationslager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Füssen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwabach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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