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	<title>Max Josef Metzger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-07T11:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Willdenowstr 8 (Wedd) Max Josef Metzger.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Willdenowstraße 8 in [[Berlin-Wedding]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Metzger Gedenktafel.JPG|mini|Gedenktafel für Metzger in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Dr. Max Josef Metzger (Meitingen).jpg|mini|Stolperstein für Metzger in Meitingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Müllerstr 161 (Weddi) Max Josef Metzger.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]] 161, in [[Berlin-Wedding]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Max Josef Metzger Gedenkstätte (Meitingen).jpg|mini|hochkant|Gedenkstätte in Meitingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Max-Josef-Metzger-Platz (Wedd) Max Josef Metzger.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein auf dem nach Max Josef Metzger benannten Platz in Berlin (Bildhauer [[Kai-Uwe Dräger|Ajit Kai Dräger]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/max-josef-metzger-denkmal-7816/ |titel=Max-Josef-Metzger-Denkmal |titelerg=Fakten. Werkdaten |werk=bildhauerei-in-berlin.de |hrsg=[[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|HTW Berlin]] |datum=2020&amp;lt;!-- für die Website; für Artikel 2022 erstes Memento --&amp;gt; |sprache=de |abruf=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1887]] in [[Schopfheim]]; † [[17. April]] [[1944]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]], der wegen seiner pazifistischen Überzeugung vom „[[Volksgerichtshof]]“ unter Vorsitz seines Präsidenten [[Roland Freisler]] am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und nach sechs Monaten [[Hinrichtung|hingerichtet]] wurde. In der katholischen Kirche wird er als [[Seligsprechung|Seliger]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Josef&amp;lt;ref&amp;gt;„Statt des F am Ende dieses Namens zunächst mit PH geschrieben.“ {{Literatur |Autor=Meinulf Barbers |Hrsg=Quickborn Arbeitskreis |Titel=Max Josef Metzger (hingerichtet am 17. April 1944). Vorkämpfer für Frieden, Versöhnung und die Einheit der Christen – und Quickborner |Sammelwerk=Burgzeitung |Nummer=1 |Datum=2014 |Seiten=39–43 |Fundstelle=hier S. 39 Anm. 1: ausführliche Kurzbiografie |Online={{Webarchiv |url=https://quickborn-ak.de/wp-content/uploads/2014/07/Burgzeitung_2014_1.pdf#page=39 |text=quickborn-ak.de |wayback=20190327091454}} |Format=PDF |KBytes=892 |Abruf=2019-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Metzger wurde als erstes von vier Kindern des Realschullehrers Friedrich August Metzger und seiner Ehefrau Anna geboren. Er besuchte die Volksschule und die Realschule in Schopfheim, dann Gymnasien in [[Donaueschingen]], [[Lörrach]] und [[Konstanz]]. Von 1905 bis 1910 studierte er [[Philosophie]] und [[Theologie]] in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]] und in [[Universität Freiburg (Schweiz)|Freiburg im Üechtland]]. 1911 wurde er zum [[Doctor theologiae]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; am 4. Juli 1911 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] für das [[Erzbistum Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=André Franik |Titel=Prophet und Märtyrer. Der Priester Max Josef Metzger (1887–1944) |ID=porb |Nr=3 |Jahr=2000 |Seite=74–79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet seiner hervorragenden Begabungen schlug er nicht die wissenschaftliche Laufbahn ein, sondern widmete sich der praktischen Tätigkeit. Nach seiner Zeit als [[Kaplan]] an der [[Jesuitenkirche (Mannheim)|Jesuitenkirche]] in [[Mannheim]] folgten Stationen in [[Karlsruhe]] und [[Rheinhausen (Breisgau)|Oberhausen im Breisgau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ebfr.de/mjm |titel=Max Josef Metzger |hrsg=Erzbistum Freiburg |abruf=2024-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Erfahrungen als [[Militärseelsorge|Felddivisionspfarrer]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er zum radikalen [[Pazifismus|Pazifisten]] mit internationaler Ausstrahlung und war Mitglied des [[Internationaler Versöhnungsbund|Internationalen Versöhnungsbundes]]. Er gründete verschiedene pazifistische Organisationen, darunter den [[Friedensbund Deutscher Katholiken]], den [[Weltfriedensbund vom Weißen Kreuz]] und engagierte sich in der überkonfessionellen [[Una-Sancta-Bewegung]] sowie für die [[Plansprache]] [[Esperanto]] und war daneben noch für die [[Christkönigsgesellschaft]], die sich der Trinkerfürsorge widmete, tätig. 1915 war er Generalsekretär des [[Kreuzbund]]-Verbandes abstinenter Katholiken. 1919 war er Mitgründer und später Generalleiter des [[Säkularinstitut]]s [[Christkönigs-Institut Meitingen]] und nahm den Namen „Bruder Paulus“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] schrieb Metzger in einer Denkschrift, es sei konsequent, wenn die Kirche einen offenen Kampf gegen den neuen Staat beginne. Da der Nationalsozialismus aber machtpolitisch hoffnungslos überlegen sei, sei dies sinnlos. Metzger empfahl stattdessen eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem NS-Staat, um „Schlimmeres“ zu verhüten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dagmar Pöpping]]: &amp;#039;&amp;#039;Abendland. Christliche Akademiker und die Utopie der Antimoderne 1900–1945.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2001, ISBN 3-932482-71-9, S. 192 f. (Zugl.: Bochum, Univ., Diss., 2000).&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese Denkschrift, die an seiner persönlichen Ablehnung des Nationalsozialismus keinen Zweifel ließ, geriet Metzger erstmals ins Visier der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Nach zwei kürzeren Haftaufenthalten vom 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1934 bis 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1934 und vom 9.&amp;amp;nbsp;November 1939 bis 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1939 wurde er endgültig am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1943 aufgrund des Verrats der Gestapoagentin [[Dagmar Imgart]], die sich als Spitzel in die Una-Sancta-Bewegung eingeschlichen und sein Vertrauen erworben hatte, verhaftet. Er hatte ihr, da sie schwedische Staatsbürgerin war und regelmäßig auch während des Krieges Verwandte in Schweden besuchen durfte, ein an Erzbischof [[Erling Eidem]] gerichtetes [[Memorandum]] (das &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Manifest&amp;#039;&amp;#039;) anvertraut, das künftige demokratische Strukturen Deutschlands formulierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Originaltext siehe den Abschnitt [[#Schriften|Schriften]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilung ==&lt;br /&gt;
Max Josef Metzger wurde in einem nur siebzig Minuten langen [[Schauprozess]] wegen seiner pazifistischen Überzeugung vom Volksgerichtshof am 14. Oktober 1943 zum Tode verurteilt. Freisler hatte an jenem Tag in der ihm eigenen Art bereits drei Strafverfahren erledigt. Er lehnte es ab, den Angeklagten anzuhören, weil es ihm unmöglich sei, „die politischen Tiraden Dr.&amp;amp;nbsp;Metzgers“ anzuhören. Als Metzger die Bewegung &amp;#039;&amp;#039;Una Sancta&amp;#039;&amp;#039; erwähnte, schrie Freisler: {{lang|la|„Una Sancta, Una sancta&amp;amp;nbsp;– una sanctissima&amp;amp;nbsp;– Una&amp;amp;nbsp;–}} das sind &amp;#039;&amp;#039;wir,&amp;#039;&amp;#039; und weiter gibt es nichts!“. Freisler erklärte, eine solche Pestbeule sei auszumerzen, und verkündete wenige Minuten später das vorgefasste Todesurteil.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Urteil des Volksgerichtshofes gegen Dr.&amp;amp;nbsp;Metzger: 8&amp;amp;nbsp;J&amp;amp;nbsp;190/43&amp;amp;nbsp;g&amp;amp;nbsp;l&amp;amp;nbsp;H&amp;amp;nbsp;253/43. Als Richter fungierten der Präsident des Volksgerichtshofes Freisler als Vorsitzer, Kammergerichtsrat Rehse, Gauhauptstellenleiter Bürgermeister Ahmels, Ortsgruppenleiter Kelch, Kreisleiter Reinecke, als Vertreter des [[Oberreichsanwalt]]s der erste Staatsanwalt Drullmann.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch vom zweiten Berufsrichter, dem Kammergerichtsrat [[Hans-Joachim Rehse]], unterzeichnete Urteil ist durch die Bewertungen, die es bei der Bewältigung nationalsozialistischen Unrechts nach Untergang des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] erfuhr, bemerkenswert. Zunächst wird Metzgers &amp;#039;&amp;#039;Demokratisches Manifest&amp;#039;&amp;#039; mit folgenden Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es handelt sich also um den Entwurf eines Regierungssystems für Deutschland, das demokratisch-pazifistisch, wehrlos, einer Terrorarmee unserer Feinde unterworfen, kein [[Einheitsstaat]], nicht einmal ein Bundesstaat, sondern nur ein Staatenbund sein soll; also um die Verwirklichung schlimmster Wunschträume unserer Feinde! […] Ein ganz ungeheuerlicher Gedanke, wie ihn nur ein zutiefst [[Defätismus|defaitistischer]] Mensch überhaupt fassen kann. Ein schmachvoll verräterischer Gedanke, wie ihn nur derjenige zu fassen vermag, der unser nationalsozialistisches Deutschland zutiefst haßt.}}&lt;br /&gt;
und:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Denn die ganze Handlungsweise Metzgers ist so ungeheuerlich, daß es gar nicht darauf ankommt, ob sie sich nun juristisch als Hochverrat kennzeichnen läßt […] oder ob sie juristisch Feindbegünstigung ist […] &amp;amp;nbsp;– auf das alles kommt es nicht an: denn jeder Volksgenosse weiß, daß ein solches Ausscheren eines einzelnen Deutschen aus unserer Kampffront eine ungeheuerliche Schandtat ist, ein Verrat an unserem Volke, in seinem Kampf um sein Leben, und daß ein solcher Verrat todeswürdig ist; es ist ein Verrat in Richtung auf Hochverrat, ein Verrat in Richtung auf Defaitismus, ein Verrat in Richtung auf Feindbegünstigung, ein Verrat, den unser [[gesundes Volksempfinden]] für todeswürdig hält (§&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;StGB.). Deshalb müßte Metzger wegen dieses gemeinen Volksverrates auch dann zum Tode verurteilt werden […]. Metzger versuchte heute in der Hauptverhandlung darzulegen, daß er doch nur aus guter Vorsorge […]. Aber das ist eben eine ganz andere Welt, eine Welt, die wir nicht verstehen. Und bei uns im Großdeutschen Reich kann jeder nur nach den Grundsätzen verurteilt werden, die bei uns gelten, nach nationalsozialistischen Ansichten, die davon so himmelweit entfernt sind, daß über sie eine Diskussion auf nationalsozialistischer Basis überhaupt nicht möglich ist&amp;amp;nbsp;– und das sind die Ansichten, die Metzgers Handlungsweise zugrunde liegen&amp;amp;nbsp;–, kann, darf und will kein deutsches Gericht berücksichtigen. Jeder muß sich gefallen lassen, nach deutschem, nationalsozialistischem Maßstab gemessen zu werden. Und der sagt eindeutig, daß ein Mann, der so handelt, ein Verräter am eigenen Volk ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag von Erzbischof [[Conrad Gröber]] wohnte Ordinariatsrat [[Simon Hirt]] der Gerichtsverhandlung gegen Metzger bei und fertigte einen Bericht darüber an. Gröber schrieb nach der Verurteilung Metzgers einen noch heute umstrittenen Brief an Freisler:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hochverehrter Herr Präsident des Volksgerichtshofes!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben erhalte ich die Nachricht über die Verhandlung, die vorgestern zum Todesurteil meines Diözesanpriesters Dr. Max Metzger geführt hat. Ich bedaure aufs allertiefste das Verbrechen, dessen er sich schuldig gemacht hat. Wenn ich ihn in meinem, an Herrn Rechtsanwalt Dr.&amp;amp;nbsp;Dix gerichteten Schreiben als Idealisten geschildert habe, so geschah es, ohne daß ich irgend eine Kenntnis des von ihm verbrecherisch Unternommenen hatte. Ich lege Wert darauf, ihnen das mitzuteilen, weil es mir völlig fern liegt, seine Tat in das Gebiet des Idealismus, wie ich ihn geschildert habe, einzubeziehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ein Teil der Literatur diesen Brief als aus taktischen Erwägungen genutztes letztes Mittel wertet, nämlich um die Umwandlung der Todes- in eine Haftstrafe zu erreichen, wertet ein anderer Teil der Literatur ihn als feige Distanzierung von einem aus nichtigen Gründen zum Tode Verurteilten. Andere Dokumente aus jenen Tagen zeigen jedoch, dass Gröber in der Tat die Umwandlung der Strafe zu erreichen beabsichtigte. Aus ihnen wird deutlich, dass Gröber dabei glaubte, gegenüber Freisler nur durch die Anerkennung der Verurteilungsgründe überhaupt eine minimale Erfolgschance zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 1943 teilte Gröber seinem Diözesanklerus die Verurteilung von Metzger mit, u.&amp;amp;nbsp;a. mit folgenden Worten: {{&amp;quot; |Dieser überaus traurige Fall soll uns eindringlich lehren, dass wir alles und jedes, was dem Vaterland in seiner schweren Zeit und damit auch uns selber irgendwie schaden könnte, peinlichst unterlassen, die ungeheuren Opfer und Erfolge unserer Soldaten im Felde dankbar und fürbittend würdigen, den Mut unserer Gläubigen in der Heimat stärken […], an das furchtbare Unglück eines verlorenen Krieges mit [[Bolschewismus|bolschewistischen]] Folgen denken und Tag für Tag Gott bitten […], dass er unsere Heimat schütze und mit einem [[ehre]]nvollen, inneren und äußeren Frieden segne.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Aufarbeitung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Die juristische Aufarbeitung dieses und anderer Unrechtsurteile blieb sehr unvollkommen. Die Denunziantin Dagmar Imgart wurde 1947 im Rahmen der [[Entnazifizierung]] von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] in [[Gießen]] als Hauptschuldige zu zehn Jahren [[Internierungslager]] verurteilt, jedoch bereits nach drei Jahren entlassen. Die strafrechtliche Aufarbeitung war unzureichend. Zunächst wurde die genannte Gestapobeamtin im Oktober 1951 durch das [[Schwurgericht]] Limburg vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord und zur Freiheitsberaubung freigesprochen. Nachdem der [[Bundesgerichtshof]] dieses Urteil aufgehoben hatte, konnte sich das Schwurgericht Kassel lediglich zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten Zuchthaus wegen Freiheitsberaubung verstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;LG Kassel, 16. November 1954.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966.&amp;#039;&amp;#039; Band XII. Bearbeitet von Adelheid L. Rüter-Ehlermann, H.&amp;amp;nbsp;H. Fuchs und [[C. F. Rüter]]. University Press, Amsterdam 1974, Nr. 408, S. 743–858.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es lehnte es ab, das Todesurteil als materiell rechtswidrig zu bezeichnen. Erst auf die erneute Revision hin erklärte der BGH das Urteil als Terrorurteil, es handele sich um „Rechtsprechung als Terrorinstrument“. Nachdem Freisler wegen seines Todes nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte, stand nur noch Hans-Joachim Rehse zur Verfügung. Letztlich scheiterte auch das gegen ihn wegen [[Rechtsbeugung]] und anderer Delikte eingeleitete Verfahren. Erst 1997 wurde das Todesurteil gegen Max Josef Metzger [[postum]] vom Landgericht Berlin aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Max Joseph Metzger wurde im Jahr 1999 als Glaubenszeuge in die erste Auflage des im Auftrag der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] herausgegebenen [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Deutschen Martyrologiums des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]] aufgenommen, ein Sammelwerk mit Lebensbildern von Personen, die wegen ihres Glaubensbekenntnisses einen gewaltsamen Tod erlitten. In [[Augsburg]] findet jedes Jahr am 17.&amp;amp;nbsp;April um 17&amp;amp;nbsp;Uhr eine Gedenkfeier bei der [[Augsburger Dom#Max-Josef-Metzger-Stele|Max-Josef-Metzger-Stele]] vor dem Dom statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Umbenennung des früheren [[Max-Josef-Metzger-Platz#Geschichte|Courbière-Platzes]] in [[Berlin-Wedding]] in &amp;#039;&amp;#039;Max-Josef-Metzger-Platz&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1994&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=03 |id=M318 |zlb98=1327 |kaupert=Max-Josef-Metzger-Platz-13347-Berlin |name=Max-Josef-Metzger-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; enthüllte der Berliner Senat eine Granitstele zu Ehren des Priesters mit der Inschrift „Ich habe Gott mein Leben angeboten für den Frieden der Welt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Magdeburg]], [[Mannheim]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marchivum.de/de/strassennamen/max-josef-metzger-strasse Max-Josef-Metzger-Straße.] Marchivum.de; abgerufen am 17. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Brandenburg an der Havel]], [[Gohlis (Leipzig)|Leipzig-Gohlis]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leipzig-lexikon.de/STRASSEN/08045.htm &amp;#039;&amp;#039;Max-Metzger-Straße.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig-Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Konstanz]], im Freiburger Stadtteil [[Rieselfeld (Freiburg im Breisgau)|Rieselfeld]] und in Augsburg wurden Straßen und in [[Meitingen]] die Staatliche Realschule nach Max Josef Metzger benannt. In [[Lörrach]] gibt es ein Max-Josef-Metzger-Haus und in seiner Geburtsstadt [[Schopfheim]] wurde die Grundschule nach ihm benannt. Am 22. September 2016 wurde vor [[St. Joseph (Berlin-Wedding)|St. Joseph]] in Berlin-Wedding, [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]] 161, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Schnell |url=https://esperanto.berlin/de/category/berlin/max-josef-metzger/ |titel=Archiv der Kategorie: Max Josef Metzger |werk=esperanto.berlin |hrsg=Esperanto-Verband Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2016-09-25 |abruf=2019-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der St. Wolfgang-Straße 14 in Meitingen erinnert ebenfalls ein Stolperstein an den Priester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Komponist [[Brian O’Duffy]] komponierte 2019 ein &amp;#039;&amp;#039;Metzger-[[Oratorium]]&amp;#039;&amp;#039;, das am 21. April 2024 anlässlich des 80. Todestages Metzgers im ehemaligen Kirchensaal der [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|JVA Brandenburg]] (ehemals Zuchthaus Brandenburg-Görden) in Teilen aufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenken an Priester.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die Kirche]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17, 21. April 2024, S. 9, Sp. 5 ([[Evangelischer Pressedienst|epd]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2006 eröffnete der damalige [[Erzbistum Freiburg|Erzbischof von Freiburg]], [[Robert Zollitsch]], den [[Seligsprechung]]sprozess für Max Josef Metzger, den er als „prophetischen Märtyrer“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www2.erzbistum-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/seligsprechung/metzger-vita.pdf |titel=Dr. Max Josef Metzger – Ein „prophetischer Märtyrer“ |titelerg=Pressemitteilung vom 8. Mai 2006 |hrsg=Erzbistum Freiburg |datum=2006-05-11 |format=PDF; 42&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161030202435/http://www2.erzbistum-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/seligsprechung/metzger-vita.pdf |archiv-datum=2016-10-30 |abruf=2016-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Acht Jahre lang wurden schriftliche Quellen und Zeugenaussagen gesammelt. Im März 2014 wurde die Dokumentation der [[Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse|Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse]] übergeben und damit dieser erste Teil des Verfahrens, der „diözesane Informativprozess“, abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.erzbistum-freiburg.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&amp;amp;cataktuell=&amp;amp;m=19781&amp;amp;artikel=31474&amp;amp;stichwort_aktuell=&amp;amp;default=true |titel=„Friedensapostel“ und „Pionier in der Ökumene“ |titelerg=Mitteilung des Erzbistums Freiburg zum Abschluss des diözesanen Informativprozesses |werk=erzbistum-freiburg.de |datum=2014-03-28 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924001917/http://www.erzbistum-freiburg.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&amp;amp;cataktuell=&amp;amp;m=19781&amp;amp;artikel=31474&amp;amp;stichwort_aktuell=&amp;amp;default=true |archiv-datum=2015-09-24 |abruf=2018-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde der Seligsprechungsprozess auf Bistumsebene beendet und das Ergebnis mit rund 6000 Seiten Studien und Belegen an die römische Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse weitergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.katholisch.de/artikel/7319-lehmann-wuerdigt-ns-gegner-max-josef-metzger |titel=Lehmann würdigt NS-Gegner Max Josef Metzger |titelerg=Mainzer Kardinal spricht über Widerstands-Priester |werk=[[katholisch.de]] |hrsg=Deutsche Bischofskonferenz |datum=2015-12-16 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181024035213/http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/lehmann-wurdigt-ns-gegner-max-josef-metzger |archiv-datum=2018-10-24 |abruf=2019-01-25 |kommentar=KNA}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. März 2024 erkannte Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] Metzgers Martyrium als letzte Voraussetzung für die Seligsprechung an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2024/03/14/0211/00451.html |titel=Promulgazione di Decreti del Dicastero delle Cause dei Santi |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=[[Presseamt des Heiligen Stuhls]] |datum=2024-03-14 |sprache=it |abruf=2024-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Seligsprechung wurde im Festgottesdienst im [[Freiburger Münster]] durch [[Kurt Koch (Kardinal)|Kardinal Koch]] am 17. November 2024 vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(mm) |url=https://www.ebfr.de/erzdioezese-freiburg/erzbischoefliches-ordinariat/stabsstelle-kommunikation-und-medien/pressemitteilungen/detail/nachricht/id/204742-max-josef-metzger-wird-am-17-november-seliggesprochen/?cb-id=12111669 |titel=Max Josef Metzger wird am 17. November seliggesprochen |werk=ebfr.de |hrsg=[[Erzbistum Freiburg|Erzdiözese Freiburg]] |datum=2024-06-28 |sprache=de |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein [[Nichtgebotener Gedenktag|Gedenktag]] ist der 17.&amp;amp;nbsp;April.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(fxn) |url=https://www.katholisch.de/artikel/54342-seligsprechungstermin-von-ns-gegner-max-josef-metzger-steht-fest |titel=Seligsprechungstermin von NS-Gegner Max Josef Metzger steht fest |werk=[[katholisch.de]] |datum=2024-06-28 |sprache=de |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.ns-mordopfer-und-pazifist-max-josef-metzger-wird-im-freiburger-muenster-selig-gesprochen.79fce28c-de19-4767-91c6-92b7792981c6.html &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger wird im Freiburger Münster selig gesprochen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwälder Bote&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2024; abgerufen am 17. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Völkerbund und die katholische Internationale.&amp;#039;&amp;#039; Potthoff, Bochum [1920], {{DNB|573862249}} (48 S.).&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
wo gelistet/verfügbar? bitte [[WP:LIT]] beachten! ** &amp;#039;&amp;#039;Der Völkerbund und die katholische Internationale.&amp;#039;&amp;#039; Zum 80. Todestag eines Priesters und Widerstandskämpfers. Hrsg. vom Friedrich-Muckermann-Zentrum, Fellbach 2024. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christuszeuge in einer zerrissenen Welt. Briefe und Dokumente aus der Gefangenschaft 1934–1944.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe. Hrsg. und eingel. von [[Klaus Kienzler]]. Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 1991, ISBN 3-451-22025-3.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.die-linke-wedding.de/wp-content/uploads/2012/04/memorandum-max-josef-metzger1.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Memorandum&lt;br /&gt;
   |titelerg=Metzgers &amp;#039;&amp;#039;Demokratisches Manifest&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |werk=die-linke-wedding.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Die Linke]]&lt;br /&gt;
   |datum=2007-02-16&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 9&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |sprache=de&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304041640/http://www.die-linke-wedding.de/wp-content/uploads/2012/04/memorandum-max-josef-metzger1.pdf&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2016-03-04&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-10-23&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |zitat=Abschrift aus den Akten des [[Deutsches Bundesarchiv|Deutschen Bundesarchivs]] in Berlin, BArch NJ 13512}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wieder verfügbar unter https://esperanto.berlin/memorandum-metzger-1943/ - leider mit Textkürzung am Ende --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Becker (Theologe)|Werner Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Becker, Bruno Radom (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökumenische Menschen. Hermann Hoffmann als Festgabe zum 90. Geburtstag gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1969, {{DNB|575073357}}, S. 39–59.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Drobisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wider den Krieg. Dokumentarbericht über Leben und Sterben des katholischen Geistlichen Dr.&amp;amp;nbsp;Max Josef Metzger.&amp;#039;&amp;#039; Union-Verlag VOB, Berlin 1970, {{DNB|456489282}}.&lt;br /&gt;
* [[Paulus Engelhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger: Bruder Paulus.&amp;#039;&amp;#039; Imba-Verlag, Fribourg 1980, ISBN 3-85740-099-4.&lt;br /&gt;
* Jörg Ernesti: &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger (1887–1944). Katholischer Pionier der Friedensbewegung und des Ökumenismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Groll, Walter Ansabacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 50. Jg., 2016, ISBN 978-3-95976-067-6&amp;lt;!-- https://kunstverlag-fink.de/titel/jahrbuch-des-vereins-fur-augsburger-bistumsgeschichte-50-jahrgang-2016/ in ZDB, nicht in DNB --&amp;gt;, S. 423–456; {{ISSN|0341-9916}}.&lt;br /&gt;
* [[Rupert Feneberg]], Rainer Öhlschläger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger. Auf dem Weg zu einem Friedenskonzil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Protokolle.&amp;#039;&amp;#039; Band 22). Akademie der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]], Stuttgart 1987, ISBN 3-926297-02-6.&lt;br /&gt;
* Johannes Hauck: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Max Josef Metzger – Martyrer und Pionier der Friedensbewegung und der Ökumene – schrieb auch im Todestrakt der Gestapo noch Lieder und Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die beiden Türme.&amp;#039;&amp;#039; Niederaltaicher Rundbrief. Hrsg. von der [[Abtei Niederaltaich|Benediktinerabtei Niederaltaich]]. Nr. 116, Jg. 55, 2/2019, {{ZDB|311335-8}}, S. 80–91; [https://www.abtei-niederaltaich.de/fileadmin/Dateien/Artikel/2019-2_metzger_hauck.pdf abtei-niederaltaich.de] (PDF; 798&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Emmanuel Maria Heufelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Max Josef Metzger. Ein Gedenken zu seinem 80. Geburtstag am 3. Februar 1967.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039;, 1967, Jg. 43, S. 143–146.&lt;br /&gt;
* [[Benedicta Maria Kempner]]: &amp;#039;&amp;#039;Priester vor Hitlers Tribunalen.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchges. und erg. Auflage. Rütten und Loening, München 1967, S.&amp;amp;nbsp;273–289; {{DNB|457181737}}. Unveränd. Nachdruck: Bertelsmann, München 1996, ISBN 3-570-12292-1.&lt;br /&gt;
* Klaus Kienzler, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Max Joseph Metzger&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1999. 8. erweiterte und überarbeitete Auflage: 2024, Band I, S. 274–277.&lt;br /&gt;
* [[Karl Kardinal Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Priester Max Josef Metzger. Gestapo-Haft und Todesurteil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Terrors. Notizen&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2016, ISBN 978-3-95565-164-0.&lt;br /&gt;
* Marianne Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Täter des Wortes. Max Josef Metzger – Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Kyrios-Verlag, Meitingen / Freising 1966, {{DNB|457616695}}.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|255|256|Metzger, Max Josef|Marianne Möhring|118581589}}&lt;br /&gt;
* [[Hugo Ott]]: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation zur Verurteilung des Freiburger Diözesanpriesters Dr.&amp;amp;nbsp;Max Josef Metzger und zur Stellungnahme des Freiburger Erzbischofs Dr.&amp;amp;nbsp;Conrad Gröber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburger Diözesan-Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;90, 1970, S. 303–315, {{URN|nbn:de:bsz:25-opus-56655}} (Jahresband-PDF; 25,8&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Hugo Ott: &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger (1887–1944).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Aschendorff Verlag, Münster 1994, ISBN 3-7867-1797-4, S. 39–48, [[doi:10.17438/978-3-402-17582-8]] ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17582 aschendorff-buchverlag.de] [mit Link zum PDF; 52&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* {{BBKL |archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629193332/http://www.bautz.de/bbkl/m/metzger_m_j.shtml |archivedate=2007-06-29 |autor=[[Michael Plathow]] |artikel=Metzger, Max Josef |band=5 |spalten=1399–1401}}&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Pöpping]]: &amp;#039;&amp;#039;Abendland. Christliche Akademiker und die Utopie der Antimoderne 1900–1945.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2001, ISBN 3-932482-71-9, S.&amp;amp;nbsp;187–199 (zugleich: Dissertation, Bochum, Univ., 2000).&lt;br /&gt;
* Ralf Putz: &amp;#039;&amp;#039;Das Christkönigs-Institut, Meitingen, und sein Gründer Dr. Max Josef Metzger (1887–1944). Für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Kovač, Hamburg 1998, ISBN 3-86064-842-X (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Theos&amp;#039;&amp;#039;, Band 26; Diplomarbeit, Universität Augsburg 1998).&lt;br /&gt;
* Ludwig Rendle: &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger: Gerechter Friede statt Gerechter Krieg. Ein Pionier der Friedensbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Matthias Grünewald Verlag (Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG), Ostfildern 2021, ISBN 978-3-7867-3216-7 (Dissertation, Universität Augsburg 2020).&lt;br /&gt;
* Stadt Schopfheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche&amp;#039;&amp;#039; (Begleitbuch zur Ausstellung Dr.&amp;amp;nbsp;Max Josef Metzger). Textredaktion: Klaus Schubring. Druckerei Rünzi, Schopfheim-Fahrnau 1987, ISBN 3-926431-00-8.&lt;br /&gt;
* Lilian Stevenson: &amp;#039;&amp;#039;Max Joseph Metzger, priest and martyr, 1887–1944, with a selection from his letters and poems written in prison.&amp;#039;&amp;#039; SPCK, London 1952, {{OCLC|18478759}}.&lt;br /&gt;
* Leonard Swidler: &amp;#039;&amp;#039;Bloodwitness for peace and unity. The life of Max Josef Metzger.&amp;#039;&amp;#039; Ecumenical Press, Philadelphia 1977; {{OCLC|3160257}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Max Josef Metzger|Max Josef Metzger}}&lt;br /&gt;
* Eine Ausstellung zu Leben und Werk Metzgers kann bei der [[Pax Christi|Pax-Christi]]-Bistumsstelle Freiburg entliehen werden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freiburg.paxchristi.de/page/view/5881470669291520/Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;freiburg.paxchristi.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118581589}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|max-josef-metzger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.max-josef-metzger-meitingen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Max Josef Metzger.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;max-josef-metzger-meitingen.de,&amp;#039;&amp;#039; Gertraud Roßmann ([[Christkönigs-Institut Meitingen]])&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Ulrich Lins]]&lt;br /&gt;
   |url=http://home.arcor.de/gmickle/metzger1de.html&lt;br /&gt;
   |titel=Max Josef Metzger und Esperanto&lt;br /&gt;
   |werk=arcor.de/gmickle&lt;br /&gt;
   |datum=2001-05-27&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005233837/http://home.arcor.de/gmickle/metzger1de.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2016-10-05&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-10-23&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=umfassender Lebenslauf, ursprünglich in: &amp;#039;&amp;#039;[[Kontakto]].&amp;#039;&amp;#039; {{ZDB|2346842-7}}, Juni 1971. Übersetzt und online gestellt 2001 von Gary Mickle; private Website}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Meinulf Barbers]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Quickborn Arbeitskreis&lt;br /&gt;
   |Titel=Max Josef Metzger (hingerichtet am 17. April 1944). Vorkämpfer für Frieden, Versöhnung und die Einheit der Christen – und Quickborner&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Burgzeitung&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |Seiten=39–43&lt;br /&gt;
   |Fundstelle=hier: S. 39 Anm. 1: ausführliche Kurzbiografie&amp;lt;!-- contradictio in adjecto --&amp;gt;&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv |url=https://quickborn-ak.de/wp-content/uploads/2014/07/Burgzeitung_2014_1.pdf#page=39 |text=quickborn-ak.de |wayback=20190327091454}}&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=892&lt;br /&gt;
   |Abruf=2019-09-24}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Dieter Waldraff&lt;br /&gt;
   |url=http://www.ebfr.de/html/max_josef_metzger.html&lt;br /&gt;
   |titel=Max Josef Metzger&lt;br /&gt;
   |werk=ebfr.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Erzbistum Freiburg&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://archive.today/20140327080750/http://www.ebfr.de/html/max_josef_metzger.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2014-03-27&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-03-26&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=mit weiterführenden Links und Downloads}}&lt;br /&gt;
* [https://vvn-augsburg.de/3_portraets/metzger_max_josef/metzger.html &amp;#039;&amp;#039;Widerstand im Dritten Reich. Dr.&amp;amp;nbsp;Max Josef Metzger (Bruder Paulus).&amp;#039;&amp;#039;] [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN-BDA]] Augsburg, 27. Juni 2016 (Dokumente und aktuelle Informationen über Max Josef Metzger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118581589|LCCN=n83032988|VIAF=52481817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Metzger, Max Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Erzbistum Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Österreich ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Bayern ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Friedensbundes Deutscher Katholiken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esperantist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schopfheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Divisionspfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Metzger, Max Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bruder Paulus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Priester, von den Nazis zum Tode verurteilt und hingerichtet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schopfheim]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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