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	<title>Max Josef Dietlein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-15T09:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Josef Dietlein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1931]] in [[Köln]]; † [[6. Februar]] [[2013]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgh.nrw.de/aktuelles/pressemitteilungen/2013/01_130208/index.php |titel=Prof. Dr. Max Dietlein verstorben |werk=vgh.nrw.de |hrsg=Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen |datum=2013-02-08 |abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Richter]], [[Rechtswissenschaftler]] und Präsident des Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Josef Dietlein entstammte einem katholisch geprägten Elternhaus. Sein Vater [[Max Dietlein]] war von 1924 bis 1963 Chefarzt des Krankenhauses der Augustinerinnen in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Haaser |Titel=Ein Arzt mit Format |Hrsg= |Sammelwerk=Kölner Stadtanzeiger |Nummer= |Verlag= |Ort= |Datum=2013-01-15 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Hedwig Dietlein geborene Rust engagierte sich im Kölner katholischen Frauenbund, deren Ehrenvorsitzende sie später wurde, und gehörte dem Umfeld von [[Helene Weber]] (CDU) an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erhard H. M. Lange |Titel=Helene Weber (1881–1962): Ein Frauenleben für die Politik |Hrsg= |Sammelwerk=Geschichte im Westen (GiW) |Band=21. Jahrgang |Nummer= |Auflage= |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2006 |ISSN=0930-3286 |Seiten=183 (186) Fn. 12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dietleins Großvater [[Otto Rust (Jurist)|Otto Rust]] war der erste Generalstaatsanwalt der Generalstaatsanwaltschaft in Köln. Max Josef Dietlein studierte [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und der [[Universität zu Köln]]. Während des Studiums wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung A. V. Rheinstein Köln im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] sowie der Studentenverbindung [[AV Edo-Rhenania Tokio]]. Im Jahre 1954 absolvierte er die erste juristische Staatsprüfung. 1958 wurde er in Köln mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Duplizität der Eheformen im germanischen, römischen, gräko-ägyptischen und indischen Recht &amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. iur. utr.&amp;#039;&amp;#039; promoviert. 1959 absolvierte er die zweite juristische Staatsprüfung in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 trat er in die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Rheinland-Pfalz ein, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim [[Verwaltungsgericht Trier]] und später als Richter am [[Verwaltungsgericht Koblenz]]. Im Jahre 1966 wurde er Oberverwaltungsgerichtsrat beim [[Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz|Oberverwaltungsgericht Koblenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Lebenslauf Prof. Max Dietlein |Hrsg=Präsident des VerfGH NRW |Sammelwerk=Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des VerfGH NRW |Verlag=Boorberg-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |Seiten=489 |ISBN=3-415-02971-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 trat er als [[Ministerialrat]] in das [[Bundesministerium der Justiz]] ein und leitete ab 1971 als [[Ministerialdirigent]] die Unterabteilung „Bürgerliches Recht“, ab 1976 als stellvertretender Leiter die Abteilung Zivilrecht. Hierbei trat Dietlein als Leiter der Kommission zur Erarbeitung des Gesetzes zur Regelung der [[Allgemeine Geschäftsbedingungen|Allgemeinen Geschäftsbedingungen]] (AGB-Gesetz) in Erscheinung, das am 9. Dezember 1976 vom Deutschen Bundestag beschlossen und heute Bestandteil des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]] ist. Der erste Buchkommentar zum AGB-Gesetz wurde von Dietlein gemeinsam mit E. Rebmann verfasst (AGB-Aktuell, 1977). 1980 wurde er [[Ministerialdirektor]] und stellvertretender Direktor des Bundesrates, in dieser Funktion zugleich Geschäftsführer des [[Vermittlungsausschuss]]es von Bundestag und Bundesrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis zu seiner Pensionierung war Dietlein Präsident des [[Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen|Verfassungsgerichtshofes für das Land Nordrhein-Westfalen]] (VerfGH) und des [[Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen|Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen]] (OVG) Münster, zudem Vorsitzender des 5. Senats des OVG Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Josef Dietlein war seit 1968 Lehrbeauftragter für öffentliches Recht an der Kölner Universität; 1989 wurde er zum [[Honorarprofessor]] an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ernannt. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze publiziert, insbesondere zu Themen des Zivil-, Verwaltungs- und Verfassungsrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietlein starb 2013 im Alter von 82 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|255670314|Abruf=2023-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietlein war verheiratet und Vater der als Professoren an den Universitäten Köln und Düsseldorf tätigen [[Markus Dietlein]], [[Johannes Dietlein]] und [[Thomas Dietlein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1989 – Großes Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1994 – Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.koeblergerhard.de/Weristweiterwer.htm |text=koeblergerhard.de |wayback=20070302115000}} auf &amp;#039;&amp;#039;Wer ist weiter wer im deutschen Recht&amp;#039;&amp;#039; ([[Gerhard Köbler]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/01_archiv/2001/03_010108/index.php Der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Max Dietlein, vollendet heute an seinem Wohnsitz in Köln sein 70. Lebensjahr]&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung, Website des [[Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen|Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen]], 8. Januar 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes für das Land Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189420952|VIAF=220842863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dietlein, Max Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verwaltungsgericht Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dietlein, Max Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Richter, Rechtswissenschaftler und Präsident des Verfassungsgerichtshofes NRW&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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