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	<title>Max Jordan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 14. April 2026 um 13:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Kunsthistoriker. Zum Chemiker siehe [[Max August Jordan]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jordan, Max (1837-1906).jpg|mini|Max Jordan, gemalt von [[Wilhelm Jordan (Maler)|Wilhelm Jordan]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Jordan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1837]] in [[Dresden]]; † [[11. November]] [[1906]] in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]) war ein deutscher Kunsthistoriker. Er war von 1874 bis 1895 Direktor der Berliner [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Jordan wurde am 19. Juni 1837 in Dresden als Sohn des Kaufmanns Gottfried Jordan geboren, der mit seinem Schwager Timäus die Schokoladenfabrik [[Jordan &amp;amp; Timaeus]] gründete. Er besuchte die Krausesche Lehr- und Erziehungsanstalt und die [[Kreuzschule]] in Dresden, an der er 1855 das Abitur ablegte. Während dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit den Kurzschriftsystemen von [[Heinrich August Wilhelm Stolze]] und [[Franz Xaver Gabelsberger]] und veröffentlichte 1852 als Manuskript für seine Freunde seinen &amp;#039;&amp;#039;Versuch zur Einigung der beiden deutschen Stenographie-Systeme&amp;#039;&amp;#039;. Zeitlebens benutzte er fortan allerdings hauptsächlich die Gabelsbergersche Stenografie für Notizen, Konzepte, Entwürfe, Exzerpte etc.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RW&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Weinmeister: &amp;#039;&amp;#039;Max Jordan und seine Beziehungen zur Kurzschrift.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Burmeister (Hrsg.), Schriften der Wilhelm-Stolze-Gesellschaft. Heft I, Berlin 1938, S. 61–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1856 studierte er unter anderem Geschichte an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]]. Während seines Studiums wurde er 1856 Mitglied der [[Burschenschaft Teutonia Jena]]. 1859 wurde er bei Professor [[Johann Gustav Bernhard Droysen]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Das Königtum [[Georg von Podiebrad]]. Ein Beitrag zur Geschichte der Entwicklung des Staates gegenüber der katholischen Kirche&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 unternahm Jordan eine längere Studienreise durch Italien, die ausschlaggebend für den Wechsel seines Studiums hin zur [[Kunstgeschichte]] wurde. Nach der Rückkehr im Spätsommer 1861 heiratete er Agnes Preuß und kam in engere Beziehungen zu [[Gustav Freytag]], den er bereits während seiner Leipziger Studienzeit kennengelernt hatte. 1864 trat er in die Redaktion der von Freytag geleiteten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Grenzboten]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Verkaufs der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzboten&amp;#039;&amp;#039; 1870 schied er aus der Redaktion aus und wandte sich hauptsächlich kunsthistorischen Arbeiten zu. Am 1. März 1871 wurde er mit der Leitung des [[Museum der bildenden Künste|städtischen Museums]] in [[Leipzig]] betraut. 1872 legte Jordan seine [[Habilitation]]sschrift &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über das Malerbuch des [[Leonardo da Vinci]]&amp;#039;&amp;#039; vor und war seither Dozent der Leipziger Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde Jordan zum Direktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Nationalgalerie|königlichen Nationalgalerie]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]] berufen und fünf Jahre später zum Mitglied des Senats der [[Akademie der Künste (Berlin)|königlichen Akademie der bildenden Künste]] ernannt. Das [[Preußisches Ministerium der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|preußische Kultusministerium]] verlieh ihm 1880 den Titel eines „Vortragenden und Geheimen Regierungsrats“ und 1885 den eines „Geheimen Oberregierungsrates“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Südwestkirchhof stahnsdorf jan2017 satz1 - 21.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Max Jordan auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seiner Frau legte er 1895 aus gesundheitlichen Gründen sämtliche Ämter nieder. 1897 heiratete er Hedwig Torges, geb. Köppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Jordan starb im November 1906 im Alter von 69&amp;amp;nbsp;Jahren in Steglitz bei Berlin. Er wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Im Zuge der von den Nationalsozialisten 1938/1939 durchgeführten Einebnungen auf dem Friedhof wurden Jordans sterbliche Überreste auf den [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] umgebettet. Der dortige Grabstein trägt ein von [[Hugo Lederer]] geschaffenes Porträtrelief.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;730, 1034.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Max Jordan (Grablage: Block Trinitatis, Feld&amp;amp;nbsp;21, W.162) seit 1999 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;36. Auf: Webseite der [https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz]. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2, 4. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Neben seinen Veröffentlichungen zu den alten und antiken Meistern publizierte Jordan auch Monographien zu [[Janus Genelli]], [[Julius Schnorr von Carolsfeld]] und anderen neueren deutschen Künstlern, die er unterstützte und förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Autor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch zur Einigung der beiden deutschen Stenographie-Systeme&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1852.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über das Malerbuch des Leonardo da Vinci.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Bearbeiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;History of painting in Italy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  [[Joseph Archer Crowe]], [[Giovanni Battista Cavalcaselle]]: &amp;#039;&amp;#039;History of painting in North Italy.&amp;#039;&amp;#039; 6 Bände. Leipzig 1869/1874.&lt;br /&gt;
* Joseph Archer Crowe: &amp;#039;&amp;#039;Life of Titian.&amp;#039;&amp;#039; 1877.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Herausgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Album der Nationalgalerie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Preller der Jüngere]], Tagebücher des Künstlers&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben und biographisch vervollständigt von Max Jordan, München 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lionel von Donop]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Jordan. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Mittler, Berlin 1907.&lt;br /&gt;
* Rudolf Weinmeister: &amp;#039;&amp;#039;Max Jordan und seine Beziehungen zur Kurzschrift.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Burmeister (Hrsg.), Schriften der Wilhelm-Stolze-Gesellschaft. Heft I, Berlin 1938, S. 61–71.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Metzler-Kunsthistoriker-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart-Weimar 1999, S. 195–197.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 370–371.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117182761}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117182761}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|jordan_m|S|1873|S|1874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117182761|LCCN=n86138102|VIAF=56990842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jordan, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Nationalgalerie Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jordan, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Steglitz|Steglitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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