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	<title>Max Ilgner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:06:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Ilgner&amp;diff=423247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rentenbezieher: Kleinschreibung.</title>
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		<updated>2025-09-13T08:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinschreibung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Ilgner.jpg|thumb|hochkant|Max Ilgner während der [[Nürnberger Prozesse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Max Ilgner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1899]] in [[Biebesheim]]; † [[28. März]] [[1966]] in [[Schwetzingen]]) war [[Vorstand]]smitglied der [[I.G. Farben]] und [[Wehrwirtschaftsführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Sekretariatsleiters bei [[BASF]] besuchte die Schule in [[Düsseldorf]] und trat 1913 in die [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Hauptkadettenanstalt]] [[Berlin-Lichterfelde|Lichterfelde]] bei Berlin ein. 1918 – noch kurz vor Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] – wurde er an die Front abkommandiert. Ilgner begann 1919 [[Studium der Chemie|Chemie]], [[Metallurgie|Hüttenkunde]], [[Rechtswissenschaft]] und [[Nationalökonomie]] in [[Berlin-Charlottenburg]] und [[Frankfurt am Main]] zu studieren; in Frankfurt war er Mitglied des [[Corps Austria Frankfurt am Main|Corps Austria]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Herrlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Corpsliste – Verzeichnis der Mitglieder des Corps Austria 1861–2001.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2001, lfd. Nr. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 erfolgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]]. Parallel zum Studium absolvierte er eine kaufmännische und eine Bankausbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiß22&amp;quot;&amp;gt;Hermann Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1923 bis 1924 war er in Stockholm tätig. Er war später mit einer Schwedin verheiratet, das Ehepaar hatte drei Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wollheim-memorial.de/de/max_ilgner_18991966 Wollheim Memorial – Biografie Max Ilgner] auf wollheim-memorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illgner wurde 1924 Leiter und [[Prokurist]] des Einkaufs beim Chemieunternehmen [[Cassella Farbwerke Mainkur|Cassella]]. Ein Jahr später (1925) – Ilgner war bereits Direktor – ging das Unternehmen im I.G.-Farben-Konzern auf. 1926 war Ilgner Prokurist bei der neugegründeten I.G. Farben und dort 1934 [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] des [[Ammoniak]]werkes in [[Merseburg]]. Seit 1933 gehörte er zum sogenannten [[F-Kreis]]. Bei der I.G. Farben war Illgner ab 1934 stellvertretendes und ab 1938 ordentliches Vorstandsmitglied. Ab 1935/1936 war er stellvertretender Vorsitzender des [[Mitteleuropäischer Wirtschaftstag|Mitteleuropäischen Wirtschaftstages]]&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Frhr. von Wilmowsky: &amp;#039;&amp;#039;Rückblickend möchte ich sagen … An der Schwelle des 150jährigen Krupp-Jubiläums.&amp;#039;&amp;#039; Stalling, Oldenburg 1961, S.&amp;amp;nbsp;192.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach Aussage dessen Leiters und [[Gustav Krupp von Bohlen und Halbach|Krupp-Stellvertreters]] [[Tilo von Wilmowsky|Wilmowsky]] dort sehr umtriebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. November 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.382.346);&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/17570254&amp;lt;/ref&amp;gt; gleichzeitig wurde er Mitglied der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiß22&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1938 fungierte er als [[Wehrwirtschaftsführer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 erfolgte Ilgners Ernennung zum Geschäftsführer der [[Buna (Kautschuk)|Bunawerke]] in [[Schkopau]]. In den kommenden Jahren wurde er Mitglied in mehreren [[Aufsichtsrat|Aufsichts-]] und [[Verwaltungsrat (Deutschland)|Verwaltungsräten]], unter anderem des „Südostausschusses der Reichsgruppe Industrie“ sowie des „Arbeitskreises für Reichswirtschaftsfragen“. Beide Gruppen unterstanden dem [[Reichswirtschaftsministerium]]. Als Leiter der Zentralfinanzverwaltung der I.G. Farben war Ilgner Verbindungsmann zu einer Reihe von Ministerien. Auch beteiligte er sich an der finanziellen Ausbeutung von Chemiebetrieben in den besetzten Gebieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945 wurde Ilgner durch die [[United States Army|US-Army]] verhaftet und später vor Gericht gestellt. Wegen seiner Tätigkeit in [[Norwegen]] verurteilte ihn 1948 der VI. US-[[Militärgericht]]shof in [[Nürnberg]] im [[I.G.-Farben-Prozess]] unter dem Anklagepunkt „Plünderung und Raub“ zu einer [[Freiheitsstrafe]] von drei Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner vorzeitigen Entlassung 1948 übernahm Ilgner im Auftrag der [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] Deutschlands und der [[Evangelische Kirche von Westfalen|westfälischen Landeskirche]] die Planung und Oberaufsicht der Flüchtlingsstadt [[Espelkamp]], wo eine Straße nach ihm benannt ist. Auch gründete er 1952 die „Internationale Gesellschaft für Christlichen Aufbau“. 1955 konnte er in seinem alten Metier Fuß fassen, als er den Vorsitz einer [[schweiz]]erisch/[[Niederlande|niederländischen]] Chemiefirmengruppe übernahm. Ilgner, Neffe von [[Hermann Schmitz (Industrieller)|Hermann Schmitz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee278&amp;quot;/&amp;gt; trat 1961 in den Ruhestand und verstarb im März 1966.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3100910524}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Jens Ulrich Heine: &amp;#039;&amp;#039;Verstand &amp;amp; Schicksal. Die Männer der I.G. Farbenindustrie A.G. (1925–1945) in 161 Kurzbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chemie, Weinheim 1990, ISBN 3-527-28144-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wollheim-memorial.de/de/max_ilgner_18991966 Wollheim Memorial – Biografie Max Ilgner] auf wollheim-memorial.de&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/008489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089064276|VIAF=17594968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ilgner, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ilgner, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Vorstandsmitglied der I.G. Farben&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biebesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwetzingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rentenbezieher</name></author>
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